Am Görlitzer Bahnhof in Berlin

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RuSp

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SO 36 wird der Teil von Kreuzberg in Berlin genannt, der von der Mauer umgeben war und in dem sich die Alternativen und Autonomen heimisch fühlten. Heute haben ihn die Touristen erobert. Die Gegenreaktionen der "Kreuzberger" werden häufiger und heftiger.
Die erste U-Bahn Berlins wurde 1902 eröffnet und führte als Hochbahn quer durch SO 36, benannt nach dem alten Postbezirk Süd-Ost 36, in Richtung Charlottenburg. Kotti und Görli, die zentralen Stationen der Hochbahn, sind immer noch markante Orte, auch wenn für die Jugend der Welt heute die Warschauer Brücke das Mekka darstellt.
Mit Roland habe ich mich kürzlich über seine neuberliner Erfahrungen ‒ (Ich bin (k)ein Berliner) ‒ ausgetauscht. Und dabei entstand bei mir die Idee, nicht ganz ohne seine Anregung, doch mal wieder zum Görlitzer Bahnhof zu fahren und ein paar Fotos zumachen. Karfreitagmorgen war glücklicherweise kaum jemand auf den Beinen und die Bahnhöfe menschenleer. Hier kommen nun einige Eindrücke, manche in s/w, die mein Streifzug entlang der Hochbahn erbracht hat.







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Rudolf
 
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Schönes Licht und schöne Stimmung.
Freu mich auf mehr

cu
Toni
 
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Die Umar Ibn Al-Khattab-Moschee steht heute dort wo früher Bolle war. Boll war ein Supermarkt, der bei der Mai-Randale 1987 abgefackelt wurde. Diese Randale war der Auftakt für das Ritual, das sich nun alljährlich zum 1. Mai wiederholt. Die ausgebrannte Supermarktruine blieb über zehn Jahre mitten in Kreuzberg sichtbares Zeichen der Randale.


Moschee von Rudolf Speth auf Flickr​




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Rudolf
 
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Früher war es der Weg nach Westen, in die Stadt, nach Dahlem an die Uni, heraus aus dem biotopischen Winkel. Auch heute noch schlängelt sich die Stahlkonstruktion der Hochbahn der Skalitzer Straße entlang und taucht dann in der Kurfürstenstraße unter die Erde.





westwärts von Rudolf Speth auf Flickr​


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Rudolf
 
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Toll!:up:

Das weckt Erinnerungen an diverse vergangene Berlintouren der letzten knapp 30 Jahre

Bitte mehr
 
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Das berüchtigte Kottbusser Tor. Berlins Kahlschlagsanierung hat dafür den Grundstein in den 1970er Jahren gelegt. Wenn es kennt und wer kann, macht einen Bogen um den Platz. Es gibt aber auch viele, die aus sozialromantischen oder aus anderen Gefühlen dort vorbeisehen und sich irgendwie "heimisch" fühlen oder sogar dort wohnen. Eben ein Berliner Platz!



Kottbusser Tor von Rudolf Speth auf Flickr​


und mit dem Blick auf das "Neue Kreuzberger Zentrum"



NKZ von Rudolf Speth auf Flickr​






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Rudolf
 
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Das Frühaufstehen am Karfreitag hat sich gelohnt. Sehr schöne Serie, Rudolf!

Beste Grüße

Torsten
 
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Hier kommen nun einige Bilder in s/w. Der Bahnhof Prizenstraße liegt irgendwie im Kreuzberger Niemandsland. Keine berühmte Station, doch für die Kreuzberger Frühaufsteher war er im Sommer ein Begriff. Direkt am U-Bahnhof liegt das Prinzenbad, in dem sich im Sommer die Kreuzberger Bohème traf. Berühmt wurde das Freibad auch durch den Film Prinzessinnenbad.



Prinzenstraße von Rudolf Speth auf Flickr



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Rudolf
 
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