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EvaK

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Am Danziger Platz im Frankfurter Ostend befindet sich die ehemalige Zentrale des Versandhauses Neckermann. Das Unternehmen nutzte das 1951 errichtete Gebäude ca. zehn Jahre, bevor es in die neue Zentrale an der Hanauer Landstraße umzog. Danach wurde die Liegenschaft von der Fernmeldesparte der Deutschen Bundespost und dann der Telekom als Verwaltung, Ausbildungsstätte und ISDN-Knoten genutzt. Im Rahmen einer Führung konnten wir das heute von unterschiedlichen Unternehmen und auch dem italienischen Generalkonsulat genutzte Gebäude besichtigen. Im Keller befinden sich in einigen Räumen noch Relikte der ehemaligen Telekom-Technik – Technik, die noch gar nicht so alt ist und doch schon hoffnungslos überholt.

Alle Aufnahmen habe ich mit dem Z 17-28 f/2.8 bei ISO 6.400 bzw. ISO 12.800 gemacht.

Bild(er) klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
 
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Traurig, traurig...
Vor 30 Jahren war ich mit ISDN befasst, das waren noch Zeiten...
 
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EvaK kommentierte
@Beuteltier: So sehr trauere ich dem nicht nach, weil das keine Emotionen wert ist. In meinen 10 Jahren bei Telekom hatte ich auch noch mit ISDN zu tun, aber das wurde immer weniger, bis es zuletzt ganz weg war und wir nur noch per VoIP telefoniert haben und auch keine Fritzcard für Remoteverbindungen mehr im Notebook hatten. Zu Hause hatte ich ISDN aus Qualitätsgründen neben DSL, bis die Telekom das dann gekündigt hat. Seitdem telefonieren wir über VoIP, und die QoS ist auch sauber. Die alte Hagenuk Speeddragon ist sang- und klanglos im Elektroschrott der Firma gelandet. Bei meinem letzten Arbeitgeber lief die Telefonie noch über ISDN, bis dann vor fast fünf Jahren alles virtualisiert und auf den Rechner und MS Teams verlagert wurde. Ich habe die Tischtelefone nicht vermißt und auch nicht die Abklingelei zusammen mit meinem Kollegen, wenn jemand im Haus umzog und die interne Leitung umgeschaltet werden mußte.
 
Danke für's Zeigen!

Die Konstruktion mit dem Lötkolben sind interessant aus, was hat es denn damit auf sich? Sind das Lötleisten und keine Klemmleisten?
 
Kommentar
Die Konstruktion mit dem Lötkolben sind interessant aus, was hat es denn damit auf sich? Sind das Lötleisten und keine Klemmleisten?
Allerdings, Volker!
Die Klemmerei war nur für den Bereich der Verteilung nahe bei den Endkunden.
Für die Zentrale war Löten zuverlässiger.
 
1 Kommentar
of51 kommentierte
Glaube ich nicht. Die Lötendverschlüsse sind einfach älter.
Diese Schlitzklemmtechnik ist super, besser wie Schraub- oder Löttechnik.
Löten und Gleichstrom, noch ein bisschen Feuchtigkeit dazu und man kann zusehen wie es locker wird.
In älteren Wähleranlagen ein großes Problem, Materialwanderung zwischen unterschiedlichen Metallen bei Gleichstrom.
 
2 Kommentare
of51 kommentierte
Neben der neueren Glasfaser ist die Zweidrahttechnik noch überall vorhanden. Und die im vorletzten Bild
gezeigten LSA+ Leisten werden auch heute noch dafür genutzt.
 
EvaK kommentierte
Was da wie Steinzeit aussieht, sind die in Jahrzehnten seit Anfang der 1960er entstandenen Verkabelungseinrichtungen. Da steht zum Teil ja noch „Post BP‟ drauf. Soweit ich feststellen konnte, hat die Telekom die Liegenschaft zwischen 2010 und 2016 verlassen. Da sah die Technik schon anders aus als zu Beginn. Aber in vielen Bürogebäuden finden sich im Keller noch solche Räume mit solchen Verkabelungen. Die PBX bei der Telekom-Tocher, bei der ich 1998 anfing, wurde noch mit einem Win-3.11-Rechner gesteuert.

Die Telekom hat die privaten ISDN-Basisanschlüsse sukzessiv bis 2018 gekündigt und auf Wunsch in VoIP migriert. In dem Zusammenhang lief auch die Migration der analogen Anschlüsse. Firmenkunden hatten noch ein Schonfrist, aber das komplette ISDN-Netz wurde Ende 2022 abgeschaltet. Der Hauptgrund war einerseits die fortschreitende Umstellung auf VoIP und andererseits der Ersatzteilmangel bei der ISDN-Technik, weil die Hersteller wie Siemens nur noch Restbestände abverkauften, aber nicht mehr produzierten.
 
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