96 Minuten Milchstraße

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tank_red

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag letzter Woche habe ich gut 96min Belichtungszeit in die Milchstraße investiert (24x 4min.) und dabei mit dem 50er die Region um Deneb im Schwan (Cygnus) aufs Korn genommen.


Direkt neben Deneb ist der Nordamerikanebel gut zu erkennen (auf der Seite liegend), daneben ist schwach der Pelikannebel erkennbar. Oberhalb davon sind in der Gegend um Sadr weitere rote Nebel zu sehen, der auffälligste davon ist der Schmetterlingsnebel. Die roten Nebel erhalten ihre Struktur durch große interstellare Staubwolken, die das rote Licht stellenweise absorbieren. Sie geben der Milchstraße Struktur. Eine besonders dichte Stelle ist als “nördlicher Kohlensack” bezeichnet, hier wird das kurzwellige (blaue) Licht so stark absorbiert, dass die Sterne dort sichtbar rot erscheinen.

Rechts unterhalb der Milchstraße ist die hohe Sterndichte in der Milchstraße erkennbar, zu Rand hin nimmt sie deutlich ab. Auch links unterhalb von Deneb sind sehr helle, dichte Sternwolken zu sehen.

Im rechten Bereich findet man die Filament-Strukturen des Cirrus-Nebels. Dieser Nebel ist ein Supernova-Überrest, das heißt, er besteht aus den Resten eines sehr großen Sterns, der vor etwa 18.000 Jahren explodiert ist. Hier sind neben dem roten Nebel auch grüne Strukturen zu erkennen.
 
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