70-200/2.8 VR I oder 70-200/2.8 VR II

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Matterhorn

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Hallo,

jetzt ist die neue Kamera nun endlich da, war eine nicht leichte Entscheidung zwischen D750 und D810. Es ist die D810 geworden.

Sie wird mich in den nächsten Jahren, so hoffe ich, als zuverlässiger Partner bei Hochtouren etc. begleiten.

Ich habe das zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommene 70-200/2.8 VR I .
Meine Frage, lohnt sich die Anschaffung des neuen 70-200/2.8 VR II ?

Auflösungstechnisch sollte es hauptsächlich bei 200 mm eine bessere Randschärfe liefern.

Gibt es noch weitere Argumente die für eine Neuanschaffung sprechen ?

Ach ja, da wären auch noch die TC 1,4 I und TC 1,7 I, die müssten beim VR II wohl auch den neuen weichen ?

Also lohnt sich dieser finanzielle Mehraufwand ?

Hat jemand Erfahrung : Umstieg VR I auf VR II bei z.B. der D 810 (800/800e) ?
 
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für vollformat würde ich immer das II vorziehen, das zeigt nicht nur bei 200 mm eine deutlich gleichmäßiger verteilte schärfe. ich würde mir eher die frage stellen: brauche ich die f/2.8 oder reicht mir das 70-200/4? ich habe diese frage für mich mit einem klaren "jawoll!" beantwortet - und beide gekauft.
 
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Freue mich auf die ersten Bilder von den Bergtouren mit D810 und 70-200. Mit Sherpas und Eseln für Boliden, Teletüte (zusammen schon wie schwer?) und vielleicht noch Stativ? Soll sich ja angeblich gut machen in der Landschaftsfotografie mit Telezooms. Oder fährst du Bus?
 
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... mit Sherpas und Eseln für Boliden...

Hi,
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich voher bei Bergtouren die D2x mit hatte plus des obengenannten Objektivs. Dabei ebenfalls hin und wieder das Manfrotto Stativ und Magic Ball von Novoflex.(nebst 17-55).

Ich bin relativ gut trainiert und reif an Jahren, ich weiß was ich schultern kann ...
 
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Hallo Dietmar,
Ich bin relativ gut trainiert und reif an Jahren, ich weiß was ich schultern kann ...
ich bin in jüngeren Jahren mit einer fast 18 Kg schweren Ausrüstung durch die Berge gewandert und wünschte mir, ich könnte das auch heute noch locker stemmen. Aber wäre das vernünftig, nur weil man es kann?
Gerade für die Berge fragt es sich, ob man überhaupt eine Spiegelreflex benötigt, geschweige denn schwere FF f/2.8 Zooms, zumal die Spiegelreflex-Bauweise für die Konstruktion von Weitwinkel-Brennweiten eher hinderlich ist.

Dann kommt noch hinzu, dass eine schwerere Kamera/Objektiv Kombination auch wieder ein stabileres und damit schwereres Stativ einfordert und neben dem Gewicht ist ja auch der Platz für die Ausrüstung begrenzt.

Was rede ich, nun hast Du die D810 und werde damit glücklich , aber Hanners Vorschlag des 70-200 f/4, ging mir auch sofort durch den Kopf, als ich Deine Frage sah...

MfG Jürgen
 
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ich habe keine direkte vergleichsmöglichkeit von /4 und /2.8vr, aber dem /2.8vrII ist es optisch und mechanisch ebenbürtig, hat eine bessere nahgrenze und eine wesentlich geringe brennweitenverkürzung. dazu noch ein geringeres packmaß. auf reisen und für landschaft kommt nur noch das /4 mit. das /2.8vrII darf sich auf low-light/konzert/porträt beschränken.
 
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... ich bin in jüngeren Jahren mit einer fast 18 Kg schweren Ausrüstung

Natürlich habe ich auch schon oft den schweren Rucksack verflucht, aber viele meiner Bilder leben von der Möglichkeit, geschuldet dem höheren Auflösungsvermögen, hineinzoomen zu können bzw. geeignet für große Ausdrucke zu sein. Viele Bilder zeigen von exponierter Lage aus gemacht, Wandschmückend, den Routenverlauf klassischer Touren etc. etc.
Es ist vielleicht ein sehr spezielles Anwendungsspektrum.

Leidvolle Erfahrung habe ich mit sogennanten Bridgekameras gemacht, kurz gefasst, über die Bildqualität war ich immer enttäuscht.

Wenn es die gleiche oder vergleichbare Bildqualität wie bei der D 810, im kompakten Gehäuse geben würde, würde ich natürlich kaum mit dem zusätzlichen Gewicht herumziehen.
 
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Wenn ich vorwiegend in die Berge (Natur allgemein) ginge, würde ich mir eine D5300 und das 70-200/f4 zulegen! Eine leichte Traumkombi!

Wer hohe Iso braucht oder Sport- und Konzertfotografie betreibt, für den den ist eine KB mit 70-200/2.8 VRI oder besser VRII vonnöten. Ich habe nur das VRI und bin damit sehr zufrieden! (Vorwiegend Handball ohne VR).

Gruß
Franz-Josef
 
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Hallo
Für dieBerge würde ich auch das 70-200 4.0 anschauen,testen

Die810 ist gar nicht so groß und schwer.
Die objektive leider schon.

Das 70-200 VRII passt sehr gut zur 8x0.
Ich gebe es nicht weg. Aber zusätzlich noch das 4.0 anschaffen?
Für Reisen und die Berge wäre es interessant.

Die 810, 70-200 und 35 FBzb kommt gelegentlich /meistens in die Berge.
Wennsleicht sein muss die Coolpix 7800. dann öfters das Bedauern im Vergleich.



Gruß
Peter
 
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hallo dietmar,

hab dir bereits im dslr forum geantwortet.

also mit meiner D810 + 24-70 + 70-200 VRII hab ich keine transportprobleme,

auch nicht bei steilerem gelände (Bilora XL ‚Euro Star Fotorucksack ).

vg

vom sigi aus münchen
 
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Wäre eine interessante Alternative ... und besser als das 2.8 VR I ?

Okay VR ist wohl auf jeden Fall besser als beim alten, aber wie sieht die Schärfe aus bei 200 mm ?


Bei mir hat das AF-S 4/70-200mm das AF-S 2,8/80-200mm und das AF-S 2,8/70-200mm VR II beerbt. Die Schärfe des 4/70-200mm ist auch bei 200mm an D800E/D810 sehr gut und zwar auch in den Randbereichen.
Ich hatte es 2013 in Nepal dabei und habe es keinen Moment bereut.

Bin derzeit am überlegen, ob ich dem 4/70-200mm noch ein 2,8/180mm zur Seite stelle für die Fälle, in denen ich einmal etwas mehr freistellen möchte.

Willst Du viel mit Konvertern arbeiten, ist das 2,8er aber evtl. die bessere Wahl, weil man dann noch etwas mehr Spielraum hat bevor man in Bereiche kommt, die mit Brennweiten zwischen 300-400mm eben recht schnell verwackelt sind.

Beim 4/70-200mm bin ich mit dem 2x Konverter schon bei Blende 8.

By the way: der TC-14E und TC-14EII sind optisch und mechanisch baugleich, nur das äußere Finish wurde etwas verändert. Gleiches gilt, wenn ich nicht irre, auch für den TC-20E. Insofern kannst Du da die älteren Version wohl gut einsetzen.
 
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Dank an alle die geantwortet haben. Mein Resümee, das 4er werde ich mir mal sehr genau ansehen scheint der beste Kompromiss zur Größe, Gewicht und Leistung zu sein.
Gradezu prädestiniert für unterwegs ;-) .
Und nach Euren Aussagen auch kein Flaschenhals für die D 810 ;-)
 
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Wenn es die gleiche oder vergleichbare Bildqualität wie bei der D 810, im kompakten Gehäuse geben würde, würde ich natürlich kaum mit dem zusätzlichen Gewicht herumziehen.
Die Sony A7R ist hinsichtlich der Bildqualität praktisch nicht unterscheidbar (in der D8x0 befindet sich ja auch ein Sony Sensor), aber das Gehäuse ist zumindest fast ein Pfund leichter und auch kompakter.
Und es gibt dazu auch von Sony ein sehr gutes 70-200 f/4.

MfG Jürgen
 
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Meine Empfehlung ist auch das F4/70-200 und die Erfahrung zeigt: Absolut offenblendentauglich!

Tests in freier Natur ergaben, dass über den gesamten Zoombereich mit F 5,6 immer die größte Schärfe erreicht wird, beim abblenden auf F 8 mindert sich die Schärfe schon wegen der Beugungsunschärfe.
Am langen Ende (200mm) ist dieser Beugungseffekt bei F 8 grösser als der Schärfeabfall bei Offenblende (F 4). Und das selbst am Rand.
Am unteren Ende (70mm) erreichen F 4 und F 8 ungefähr das gleiche Schärfeniveau.
Bei Offenblende sind die Ränder bei 200mm nahezu gleich scharf wie die Bildmitte, gegen das untere Zoomende leiden die Ränder ein wenig, wenngleich die Objektivfehler bei Offenblende trotzdem noch die gleiche Details zeigen wie bei F 8.

Diese Unterschiede abseits der idealen Blende 5,6 sind so gering, dass sie nur beim Pixelpeepen am Bildschirm beim identischen Motiv erkennbar sind, und somit absolut irrelevant für die Praxis.

Da ich vor dem Kauf eingehend Testbilder vom 70-200/VR II und 70-200/F4 verglichen habe, behaupte ich mal, das bei gleichen Blenden im oberen Zoombereich das F4 dem F2,8 überlegen ist, und im unteren Bereich unterlegen. Dabei sind aber nur minimale Unterschiede zwischen den 2 Linsen.

Dem VR II vorbehalten ist noch der Vorteil von Blende 2,8 sowie die damit verbundene praktikablere Nutzung von Konvertern.

Zum Bildstabi des F4/70-200 kann ich sagen, dass er dem eines F4/24-120 haushoch überlegen ist, trotz längerer Brennweiten.

Grüße Sigi
 
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Dem VR II vorbehalten ist noch der Vorteil von Blende 2,8 sowie die damit verbundene praktikablere Nutzung von Konvertern.
Sigi hat das schon schön zusammengefasst, nur noch als Ergänzung:
Dem /f2.8 ist auch noch eine deutliche Reduktion der Brennweite auf kürzere Entfernungen vorbehalten, dahingehend sind das f/4.0 und das alte f/2.8 deutlich überlegen.

MfG Jürgen
 
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