Hatten wir dieses Jahr noch nicht. Im letzten Jahr dafür häufiger. Wegen der absoluten Trockenheit hatten die meisetn Bauern Ihr Güllefass voll Wasser "in Bereitschaft" und einen Grubber griffbereit. Von der Uhrzeit her scheidet wohl ein Mähdrescher als "Brandstifter" aus.
Angesichts dieser Bilder fehlen mir die Worte. Bei uns, hier in NRW am Niederrhein, fehlen in den letzten 12 Monaten ca 300mm von 750mm Regen. Werte von meiner eigenen Wetterstation. Wahnsinn, es müsste ca 2 Wochen durchgehenden "Landregen" geben um das Minus auszugleichen!
Der Brand war zum Glück nach 2h unter Kontrolle. Lübtheen in MeckPomm dagegen entwickelt sich zur Katastrophe, auch wenn seit heut morgen keine weitere Ausbreitung mehr erfolgt. Zumindest das wurde unter immensem Aufwand geschafft.
Auch hier in Südbrandenburg brennt es jeden Tag irgendwo- die Hitze ist nicht das Problem, aber die Trockenheit. Selbst in 50 cm Tiefe im Garten, völlig ausgetrocknet. Wie mein Vorredner schon schrieb, Wasser fehlt. Ich würde einiges für ein paar Tage durchgehenden Regen geben, auch wenn es die Ferienkinder nicht erfreuen würde ;-)
Laut heutigen Zeitungsbericht war keinerlei Technik auf dem Acker und Selbstentzündung wird ausgeschlossen.
Also bleibt nur die Zigarettenkippe, eine Straße führt da vorbei, oder ein Idiot der daran Spaß hat.
Und wenn der Wind noch stärker gewesen wäre hätte aus Feuer voll aus dem Ruder laufen können. Wir haben hier kilometerweit reife Weizenfelder, bis zum Horizont. Und Wasser vor Ort gibt es da nicht.
Erst vorgestern war 10 km nördlich ein noch größerer Feldbrand.