Hi Beppo!Hallo!
Seit einigen Tagen treibe ich mich stundenlang in diesem tollen Forum herum, um mich bezüglich meines zukünftigen Systems schlau zu machen. Bisher hatte ich eine Canon 350D und nach 3 Jahren ist nun der nächste Step in der persönlichen Fotografen-Evolution nötig.
Erste Gedankenspiele drehten sich um die D300 mit 18-200 und einer Festbrennweite von 50 bzw 85mm.
Nach intensivem Studium vieler Beiträge habe ich mich der gängigen Empfehlung unterworfen, doch lieber gleich in ein lichtstarkes Normalzoom statt in ein Superzoom zu investieren. Das Sparschein ist also bereits geschlachtet.
Nun bin ich zwangsläufig beim Nikon 2,8 24-70 und dem 2,8 17-55 DX gelandet. Entscheiden kann ich mich zwischen diesen beiden Boliden allerdings nicht.
Selbst eine Statistik meiner bisherigen Objektive konnte mir nicht weiterhelfen (50% aller Bilder mit einem 15-30 Sigma, 50% aller Bilder mit einem 55-200 Sigma).
Gemeinsame Vor- bzw. Nachteile wie Lichtstärke, gutes "Feeling" in der Hand, hohes Gewicht und die Bedrohlichkeit dieser beiden Glaspaläste für die zu knippsenden Personen sind vorhanden.
Ansonsten unterscheiden sie sich wie folgt für mich:
24-70:
Vorteile:
- zukunftssicher für FX-Format
- Brennweite nach oben
Nachteile:
- Brennweite nach unten an DX
- teurer im Vergleich
17-55:
Vorteile:
- Brennweite nach unten
- günstiger im Vergleich
Nachteile:
- DX-gebunden
- Brennweite nach hinten
Neben dem genannten würde ich gerne wissen, ob es noch andere entscheidene Gründe gibt, die ich vergessen habe.
Mit dem Objektiv würde ich überwiegend meine Familie, Urlaube, Portraits, Veranstaltungen (Konzerte, Fotos auf und direkt vor der Bühne) und private Feiern dokumentieren, gepaart mit dem Spaziergang, bei dem ich einfach das "geniale Motiv" suche.
Danke Euch jetzt schon.
Beppo
Du weist schon auf das künftige FX-Format hin. So denke ich auch. Habe die D3 und habe gelesen, dass in 2-3 Jahren das FX-Format das DX-Format abgelöst hat.
Also mit Blick in die Zukunft - mein Tipp: eher FX-Objektive in die engere Wahl einbeziehen.
Ich halte es für Blödsinn, jetzt Objektive danach zu kaufen, was es evt. mal in Zukunft gibt. Selbst wenn man irgendwann mal auf FX umsteigen möchte, kann man gerade hochwerige (und einigermassen gepflegte) Objektive für recht gutes Geld wieder verkaufen. Warum soll ich also heute ein FX-Objektiv mit mir rumschleppen, wenn ich nur DX brauche. Wenn ich nicht vorhabe, in naher Zukunft die Kamera zu wechseln, dann kaufe ich mir auch Objektive, die jetzt zu meiner Kamera passen und nichts, was evt. in Zukunft zu einer evt. neuen Kamera passen könnte (mal abgesehen davon, dass bis dahin auch wieder neue Objektive auf den Markt gekommen sein werden.
Mal ganz zu schweigen davon, dass es wohl sehr ausgeschlossen ist, dass DX in den nächsten Jahren stirbt. Ich denke, dass DX und FX nebeneinander existieren werden, weil beide ihre Vor- und Nachteile haben und damit auch ihre speziellen Käufergruppen haben werden.
Wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt kann die Antwort eigentlich nur 24-70 heissen. Das 17-55 hatte ich mal ein paar Tage zur Probe, ich dachte daran meinen heissgeliebte Kombi 20-35 und 35 - 70 2,8 zu ersetzten...
Naja, ich habe meine Kombi immer noch
Hi Beppo!
Du weist schon auf das künftige FX-Format hin. So denke ich auch. Habe die D3 und habe gelesen, dass in 2-3 Jahren das FX-Format das DX-Format abgelöst hat.
Also mit Blick in die Zukunft - mein Tipp: eher FX-Objektive in die engere Wahl einbeziehen.
Gruß
Justus
Vielen Dank für Eure Tipps. Meine Entscheidung ist nunmehr gefallen.
Es wird zunächst das 24-70 werden. Sollte nach unten etwas fehlen, dann wird Weihnachten mit einem extra WW ausgeholfen.
Grund für meine Entscheidung war neben der Zukunftssicherheit auch die Tatsache, dass ich das Objektiv in 2 Läden direkt im Vergleich mit dem 17-55 begriffeln konnte und es mir einfach vom Handling auch zusagte.
Nun heißt es Canon-Kram in der Bucht verkaufen, D300 mit 24-70, Batteriegriff und SB 800 bestellen und x Tage warten. Anschließend öfters meiner Frau Blumen kaufen und den Gesamtpreis aus meinem Gehirn verbannen.
Ich halte es für Blödsinn, jetzt Objektive danach zu kaufen, was es evt. mal in Zukunft gibt. Selbst wenn man irgendwann mal auf FX umsteigen möchte, kann man gerade hochwerige (und einigermassen gepflegte) Objektive für recht gutes Geld wieder verkaufen. Warum soll ich also heute ein FX-Objektiv mit mir rumschleppen, wenn ich nur DX brauche. Wenn ich nicht vorhabe, in naher Zukunft die Kamera zu wechseln, dann kaufe ich mir auch Objektive, die jetzt zu meiner Kamera passen und nichts, was evt. in Zukunft zu einer evt. neuen Kamera passen könnte (mal abgesehen davon, dass bis dahin auch wieder neue Objektive auf den Markt gekommen sein werden.
Mal ganz zu schweigen davon, dass es wohl sehr ausgeschlossen ist, dass DX in den nächsten Jahren stirbt. Ich denke, dass DX und FX nebeneinander existieren werden, weil beide ihre Vor- und Nachteile haben und damit auch ihre speziellen Käufergruppen haben werden.
Naja, vielleicht hattest du es verkehrt herum drauf
Etwas Heissgeliebtes sollte manohnehin nicht ersetzen .... Wenn du also mit diesem Gedanken an das 17-55 ran gegangen bist wundert es mich nicht, das Ergebnis
Wie dramatisch sind denn die Unterschiede zwischen den 2.8er Objektiven aus dem Betreff und z.B. den oft belächelten Kit-Objektiven?
Wenn ich mir gestatten darf, diesen "alten" Beitrag zu reaktivieren:
Wie dramatisch sind denn die Unterschiede zwischen den 2.8er Objektiven aus dem Betreff und z.B. den oft belächelten Kit-Objektiven 18-55/3.5-5.6 oder auch 18-135/3.5-5.6?
Wie dramatisch sind denn die Unterschiede zwischen den 2.8er Objektiven aus dem Betreff und z.B. den oft belächelten Kit-Objektiven 18-55/3.5-5.6 oder auch 18-135/3.5-5.6?
Außerdem habe ich aus den bisherigen Beiträgen hier im Forum herausgelesen, dass die Nikkore auf jeden Fall bei der 17-50/55er Brennweite die sichere Wahl sind, während man bei Sigma und Tamron Glück oder auch Pech haben kann mit deren Bildleistung - richtig?
Also, es ist doch anders gekommen. Nachdem ich vorgestern das Nikon 17-55 2.8 Testen konnte und gleich noch einmal ein Sigma 18-50 2.8 EX DC Macro HSM an die Cam schraubte.... Kurz, ich dachte das Nikon wäre deutlich besser. Das ist es aber nur in kleinen Details und in anderen ist es schlechter als das Sigma. Es mag sein, das es hier und da Unterschiede geben kann, das es von den Bedingungen abhängt, die Feldkrümmung habe ich durch Tests versucht zu gerücksichtigen, aber die wirklich geringen Unterschiede die sich mir auftaten möchte ich doch kurz erklären (kann ja sein, daß es von Interesse ist).
Verzeichnung: hier ist das Nikon am kurzen Ende etwas besser als das Sigma, am langen ist das Sigma einen Tick besser
Schärfe: Das Sigma liegt da mindestens gleich auf, besonders am Hälte des Bildes zum Rand schaut es sehr gut aus!
CA: Das Sigma hat stärkere und vor allem purpurene CAs, erschreckend für mich das Nikon hat Cyanfarbene, die nur einen Tick (1/3?) kleiner sind. Beide sind fast vollständig rausrechenbar (macht die D300 automatisch)
Im Gesammtbild hat das Nikon kräftigere Farben und Kontraste, das Sigma zeichnet etwas pastelener. Da das korrigierbar ist, stört es mich nicht wirklich und kommt sogar meinem Empfinden entgegen.
Mein persöhnliches Fazit: Das Sigma ist bei dem Preis nicht vom Nikon zu schlagen. Dieses lohnt den Aufpreis nicht und den hätte ich gezahlt. Das Geld ist nun in ein 10-20 geflossen, was dem Umstand zu danken ist das ein 12-24 gebraucht im Laden lag. Da ich die beiden gegeneinander testen konnte, war der Suchfaktor groß
Ich bin es jedenfalls ersteinmal so zufrieden.
Ich habe vom Sigma 3 Versionen getestet. Eine davon vor einem Monat, also gute Abstände in der Seriennummer. Alle 3 waren optisch gleichwertig!
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