18-70 Kit oder 17-50 2.8 Tamron?

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kafka

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Nun steh ich 2 Wochen vor Abreise da und bestell mir die D80. Nun machen mich die vielen negativen Kritiken bzgl. des Tamrons (Fehlfokus etc) Angst.
Jetzt kann ich ich nicht wirklich entscheiden....Das 18-70 Kit oder Risiko und
das Tamron versuchen? Ist das Tamron wirklich so anfällig? Oder ist das Tamron (wenn ok) wirklich so gut?
 
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Christian, die Entfernungsskala ist doch völlig gleichgültig.

Ca. 100m von meinem Arbeitszimmer entfernt steht ein Haus mit kontrastreichen Fensterrahmen. Darauf habe ich fokussiert. Die Schärfe liegt aber auf einem Schuppen im Nachbargarten in einer Entfernung von ca. 15m.

Mit allen anderen Objektiven liegt der Fokus wo er soll, die Kamera wurde gerade bei Nikon überprüft und justiertund an meinem zweiten Gehäuse fokussierte das Objektiv außerdem genau so.

Edit: In Webgröße sieht man natürlich nicht mehr wo der Fokus liegt und wo nicht (sollte das das Geheimnis der zufriedenen Tamron-Besitzer sein?). Ich kann dir aber natürlich ein Bild in voller Auflösung schicken, wenn du mir per PN sagst wohin.

Grüße
Andreas
 
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Stell doch das Bild mal bereit.

Ich glaube manche haben hier seltsame Ansichten.
Ist die Auflösung des Sensors nur hoch genug kann ich in der 100%-Ansicht bei 35mm die Blattläuse auf den Rosen 3 Straßen weiter zählen.
 
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Hallo!

Also: ich möchte mein Tamron nicht missen! Spitze. Fokus sitzt immer. Schnell. Von Serienstreuung sind alle betroffen, wenn ich an mein 24-120 VR denke ... , mein schlechtestes Objektiv, was ich je hatte.
 
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Vielleicht hat Tamron ja die Serienstreuung mit dem neuen Ultraschall_17-50 besser im Griff...
 
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Vielleicht hat Tamron ja die Serienstreuung mit dem
neuen Ultraschall_17-50 besser im Griff...

Laut. meinem Händler, hat Tamron die Folgekosten der "Serienstreuung" registriert und die Qualität der Produktion deutlich gesteigert.

Die 3 17-50/2.8 Objektive , die ich bei Ihm vor meinem Kauf testen konnte,
waren jedenfalls alle OK und in der Schärfe und Brillianz hervorragend.


Vielleicht sind ja auch Japaner lernfähig?!
Ich jedenfalls bin mit meiner neuen Linse seeeeehr zufrieden.
Warum kann NIKON nicht eine solche Linse für unter 1300 EUR produzieren??

Liebe Grüße
Andreas
 
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Ultraschall_17-50

Ultraschall? Wo steht was davon? Sie wollen einen internen Motor einbauen, aber wenn das ein Ultraschallantrieb wäre, hätten sie das sicherlich anders beworben. Wie schnell der ist und welche Geräuschkulisse damit verbunden ist, bleibt abzuwarten.

Maik
 
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Zumal der AF des 17-50 wirklich ausreichend schnell ist. Wer verfolgt schon mit einem Standardzoom einen Habicht im Sturzflug?

Gruß

Christoph
 
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Kann es sein, dass der Fensterrahmen vielleicht doch nicht so kontrastreich ist wie du denkst und irgendwas auf dem Weg dorthin dem Autfokus mehr Kontrast bietet? Tut mir leid, aber bei sieben angeblich "schlechten" Objektiven kann ich langsam nicht mehr an eine Fehler des Objektives glauben.

@all:
Ich finde, dass die Serienstreuung bei Tamron und Sigma viel zu oft an den Haaren herbeigezogen wird. Vielleicht als Rechtfertigung vor sich selbst, weil man so viel Geld für die Originallinsen der Kamerahersteller ausgegeben hat?

Ich habe persönlich komischerweise noch keines der vielen schlechten Tamrons gefunden. Sowohl mein 28-75/2.8 als auch mein 90/2.8 waren beide auf Anhieb :up:, beide ohne vorherigen Test online gekauft. Auch das von mir getestete 18-250 war superscharf bis in die Ecken, dieses habe ich lediglich nicht gekauft, weil es keinen Bildstabilisator hat.

Gestern war ich übrigens am Abend zum Fotografieren in Jena/Thüringen, wo die "Multimedialen Stadtilluminationen" stattgefunden haben. Neben mir hat sich jemand mit seiner D2Xs aufgebaut, und der hatte weder ein 17-55 noch irgendeine Festbrennweite drauf, sondern das Tamron 17-50/2.8. Offenbar teilt nicht jeder die in den Foren häufig vorherrschenden Vorurteile.

Gruß Steffen

PS: Serienstreuung, wenn man es wirklich so nennen will, hatte ich bisher (und zwar massiv) bei folgenden Linsen: Nikkor 18-70, Nikkor 18-135, Nikkor 18-200 und Sigma 135-400. In allen Fällen wurde das Problem aber durch Tausch gelöst, beim VR 18-200 habe ich gleich Eines unter Vieren ausgewählt ....
 
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@all:
Ich finde, dass die Serienstreuung bei Tamron und Sigma viel zu oft an den Haaren herbeigezogen wird. Vielleicht als Rechtfertigung vor sich selbst, weil man so viel Geld für die Originallinsen der Kamerahersteller ausgegeben hat?

Wiel Du zwei gute Tamrons Dein eigen nennst, haben die Negativerfahrungen aller anderen psychische Ursachen? Gehts noch?
Gruß, Dirk
 
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Der Fensterrahmen ist weiß in dunklem Mauerwerk. Allen anderen Objektiven reicht dieser Kontrast. Ich habe unmittelbar danach Vergleichsbilder mit dem Nikon 18-200 und dem Nikon 18-70 gemacht, die fokussieren korrekt.

Ich schicke dir gern die Beispielbilder.

Das Erfolgsgeheimnis des Tamron dürfte eher sein daß die meisten Käufer nicht so genau hinsehen.

Grüße
Andreas
 
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Zumal der AF des 17-50 wirklich ausreichend schnell ist. Wer verfolgt schon mit einem Standardzoom einen Habicht im Sturzflug?

Gruß

Christoph

Ich glaube der "Motor" im neuen 17-50 ist deshalb eingebaut worden, damit auch Anwender mit Body's ohne Zoomantrieb (wie z.B. D40-User) sich dieses Objektiv anflanschen können.
Damit erweitern sie eben ihren möglichen Kundenkreis.
Von HSM habe ich auch nichts gelesen.

Gruss Andy
 
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Ah ja, und warum sollten Tamron-Besitzer weniger genau hinsehen als die Nutzer eines Nikon 17-55?
Dann gib mir doch mal eine Erklärung dafür daß jedes Tamron daß ich ausprobiere diesen Fehler hat, und meine Nikon-Objektive im gleichen Brennweitenbereich nicht. Wirklich nur Zufall?

Ich glaube der "Motor" im neuen 17-50 ist deshalb eingebaut worden, damit auch Anwender mit Body's ohne Zoomantrieb (wie z.B. D40-User) sich dieses Objektiv anflanschen können.
Sehe ich auch so.

Ich würde mich auch nicht wundern wenn das eine oder andere der mit Motörchen nachgerüsteten Sigmas und Tamrons langsamer wäre als sein motorloser Vorgänger. Eine Innenfokussierung bei einem kurzbrennweitigen Zoom (also mit sehr kleinen bewegten Massen) ist von vornherein recht flott und eine preisgünstige Motorlösung (siehe Nikon 18-55 und 55-200) meist eher langsam.

Grüße
Andreas
 
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Dann gib mir doch mal eine Erklärung dafür daß jedes Tamron daß ich ausprobiere diesen Fehler hat, und meine Nikon-Objektive im gleichen Brennweitenbereich nicht. Wirklich nur Zufall?


Ich will ja nicht behaupten, dass es bei Tamron keine Serienstreuung gibt. Ganz im Gegenteil: Ich würde auch dazu raten, ein Tamron 17-50 vor dem Kauf auf Herz und Nieren zu testen.

Aber auf der anderen Seite gibt es genügend Leute, die auch dem Nikon 17-55 einige Schwachstellen nachsagen. Umgekehrt könnte das also genauso bedeuten, dass auch genügend Nikon-Fans nicht genau hinsehen oder manchen Fehler einfach nicht sehen wollen.

Gruß

Christoph
 
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Moin Moin,

genauso ist es.....

Ich wollte beim Nikon zuschlagen, war aber ob der Bildqualität am "langen" Ende schlichtweg enttäuscht

Ein von mir aus dem Bauch heraus bestelltes Tamron macht mich seither glücklich

Quasi zwangsläufig füllte sich die "Schwarzgeldsau" mit einem ansehnlichen Betrag zur späteren Finanzierung eines geplanten 300/2,8 :up:

Gruß
Michael
 
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Christoph, das ist doch ein Widerspruch in sich.

Es gibt in der Tat genügend Besitzer die dem 17-55 einige Schwachstellen bescheinigen. Lies mal bei nikonpoint, da wird gerade das Thema Bildfeldwölbung/Randunschärfen bei 17mm erschöpfend diskutiert und beschönigt wird da nichts. Man muß einfach abwägen ob es zu den eigenen Fotografiergewohnheiten paßt oder nicht. Zu mir paßt das Nikon 17-55 beispielsweise überhaupt nicht und das ist keine Frage des Preises. Mir ist die Leistung im abgeblendeten Zustand gleich wichtig wie die Offenblendenleistung und ich will zumindest abgeblendet gute Randschärfe.

Mein Eindruck ist also daß das 17-55 durchaus differenziert betrachtet wird. Wenn wir das Tamron genau so betrachten, dann fällt auf jeden Fall mal eine erhebliche Fehlerquote auf.

Ich hätte jetzt gern mal ein Beispiel eines korrekt fokussierten Tamron-Bilds im Fernbereich. Folgendes Szenario: kontrastreiches und eindeutiges Ziel für den AF in ca. 100m Entfernung, Brennweite 35mm, Offenblende, Feinstrukturen in Vordergrund (ab ca. 10m) und Hintergrund, so daß man die tatsächliche Lage der Schärfe beurteilen kann. Aufnahme in NEF, Umwandlung in JPEG mit ausgeschalteter Schärfung, keine Nachbearbeitung.

Hat jemand zufällig so etwas greifbar?

Grüße
Andreas
 
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Mein Eindruck ist also daß das 17-55 durchaus differenziert betrachtet wird. Wenn wir das Tamron genau so betrachten, dann fällt auf jeden Fall mal eine erhebliche Fehlerquote auf.

Das Wort "erheblich" würde ich weglassen, da du nur aus eigener Erfahrung bzw. aus dem sprichst, was du von anderen gelesen hast. Wirklich repräsentativ ist das nicht, denn erfahrungsgemäß schreien die, denen etwas nicht passt, lauter als die, die zufrieden sind.

Aber dass das Tamron offenbar eine höhere Serienstreuung hat (oder zumindest hatte) ist, denke ich, nicht zu leugnen. Doch mMn wird das Ergebnis etwas überbewertet, da wohl die schlechten Exemplare ständig in Umlauf sind und dadruch der Eindruck etwas verfälscht wird.


Hat jemand zufällig so etwas greifbar?

Im Moment leider nicht, da ich das Objektiv nicht hier habe.

Gruß

Christoph
 
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