Oh, da gilt der alte Grundsatz:
Nicht "entweder, oder", sondern "sowohl, als auch".
Aber im Ernst: Beides sind hervorragende Portrait-Objektive. In diesem Forum gibt es beispielsweise herausragende Kinderportaits von David USA, die mit der D3 und dem 2/105 DC entstanden sind.
Mit dem 105er schafft man etwas mehr Abstand zur Person als mit dem 85er. Wenn Du bisher mit 85mm gut klar gekommen bist, gibt es eigentlich keinen Grund zum Wechseln.
Das 105er hat noch die DC-Technik, durch die man geziehlt das Bokeh manipulierenkann, und wenn man will kann man auch das ganze Bild in unterschiedlichen Stufen weichzeichnen. Das bedarf allerdings einer deutlichen Übung, die Effekte sind im Sucher nicht gut zu sehen.
Wenn Du nur eines von beiden haben willst, solltest Du den Händler bitten, Dir das 105er mal für ein Wochenende zu leihen, damit Du die beiden Geräte im Handling nach Deinen persönlichen Vorlieben testen kannst. Wenn Du das Geld überhast, wäre es für einen Portraitfotografen sicher nicht falsch, sowohl ein 1.4/85, als auch das 2/105 DC zu besitzen.
Es gibt übrigens noch ein 2/135 DC, welches in der Abbildungsleistung nicht ganz dem 105er ebenbürtig ist.