Objektive & Konverter Alles zu Nikon-Objektiven sowie zu Fremdobjektiven




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  #1  
Alt 09.10.2004, 16:10
Benutzerbild von Wolfgang Steiner
Wolfgang Steiner
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Qualität der heutigen Objektive

Zuersteinmal ein freundliches Hallo an alle.

Eine kleine Vorgeschichte:
Wie viele andere hier im Forum fotografiere ich nun schon seit vielen Jahren mit Nikon. Ich bin dieser Marke über all die Jahrzehnte treu geblieben. Nun hab ich mich aber irgendwann gefragt, warum eigentlich...? Warum probiere ich nicht mal was Neues aus, wie Canon oder Contax, oder aber auch Leica?

Immerhin bekomme ich ja nichts dafür dass ich immer wieder den neuesten Strömungen folge und mich dafür auch noch schimpfen lasse. Ich erinnere an meine Testberichte bezüglich des Nikkor AF-S VR 24-120mm welches hervorragend war und ist, allerdings wollte dies die schlaue Masse nicht wahrhaben, da einige wenige behauptet hatten es hätte partielle Unschärfen. Egal….

Ich überlegte also lange was ich eigentlich wollte und kam zu folgendem Ergebnis.
1. Ich wollte auf Reisen keine Mittel oder Großformatkamera mehr herumschleppen. Beim letzten Ausflug nach Kambodscha hatte ich genug Probleme mit den örtlichen Sheriffs gehabt- brauch ich nie wieder!
2. Die Qualität sollte aber dennoch auf höchstem Niveau liegen, also auch für Vergrößerungen im Format 70x100cm geeignet sein.
3. Trotzdem noch halbwegs bezahlbar wenn geht.

Nach reiflichen Überlegungen blieb nur mehr Leica R8 oder die neue R9 über. Also lag der Gedanke nahe sich einer der neuen Modelle zuzulegen und sie mit meiner F5 zu vergleichen.

Gesagt getan.....

Nun bin ich zugegebenermaßen etwas überrascht. Als alter Nikon Befürworter und Besitzer der besten und teuersten Linsen aus diesem Programm dachte ich immer wirkliche Top- Objektive zu besitzen und zwar objektiv gesehen!

Auch bei meinem Computer lasse ich mich nicht lumpen und arbeite auf einem komplett farbkalibiertem System mit einem Quatographics two page 22MKI Monitor. Und zu guter letzt scanne ich mit dem neuen LS9000ED welcher auch nicht der aller schlechteste ist.

Trotzdem musste ich immer wieder feststellen das es nicht möglich ist, oder sagen wir besser nicht sinnvoll ist, mit den vollen 4000dpi zu scannen wenn die feinsten Details einfach nicht mehr auf dem Film drauf sind, beziehungsweise nicht mehr übertragen wurden (von den Linsen des verwendeten Objektivs).

Erst gestern machte ich dann die ersten Testfotos mit meiner neuen Leica R8 und dem Apo Summicron 1/2.0 180mm aus freier Hand. Die Scans waren klarerweise nicht umwerfend scharf da die Kombination extrem schwer ist und man sogar aufgelegt relativ stark wackelt..... alleine die Optik hat 2500gr!

Ein Dia war aber dann doch dabei welches mich mehr als verblüfft hat. Ich habe einen Nadelbaum (genauer eine Föhre) von meinem Fenster aus aufgelegt bei offener Blende fotografiert. Entfernung etwa 10m. Trotz der geringen Schärfentiefe zeigt das Dia eine beeindruckende Auflösung selbst bis in den Bereich von 400% im Photoshop. Genau wie bei guten Digitalbildern sind auf einmal die Pixel dort wo sie hingehören.

Was will ich damit sagen.....???

Ganz einfach.
Es gibt Firmen, die es tatsächlich fertig bringen Objektive zu bauen, bei denen sich die 4000dpi tatsächlich nutzen lassen und dies erstaunt einigermaßen, mich zumindest. Bis jetzt dachte ich nämlich immer, das jedes KB Dia nach dem Scannen immer auf etwa ein viertel seiner Scangröße reduziert werden müsse, damit man Qualitativ mit einer Digi mithalten kann.

Fazit:

Noch gar keines, aber weitere intensive Vergleichstests mit gleichwertigen (den besten Nikkoren die es gibt) folgen sicher. Und dann natürlich vom Stativ mit allem Bipapo. :roll:

Liebe Grüße

Wolfgang

PS.: auf meiner photo.net Seite (http://www.photo.net/photodb/folder?folder_id=308 926&ratings=true)

könnt ihr Euch viele Bilder meiner letzten Reise ansehen. Viel Spaß dabei. Hoffe sie gefallen Euch...
  #2  
Alt 09.10.2004, 17:12
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Robert Hill
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Wolfgang,

Glückwunsch zur R9. Richtig los gehts bei Leica aber eigentlich erst bei M. Zumal Du bei der von Dir beschriebenen Kombi ja auch eine Hasselblad nehmen kannst, die dürfte leichter sein :razz: ...

Wenn Du Dir das Schleppen sparen willst und optisch keinen Kompromiss eingehen möchtest, geht derzeit nichts über eine M-Leica mit den entsprechenden Objektiven. Mein Tipp: Summicron-M 2,0/28 ASPH, Summilux-M 1,4/50 ASPH und Apo Summicron-M 2,0/90 ASPH. Als Ergänzung irgendwann mal das Summicron-M 2,0/35 ASPH als Allrounder.

Robert
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  #3  
Alt 09.10.2004, 17:29
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klaus harms
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Re: Qualität der heutigen Objektive

Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Zuersteinmal ein freundliches Hallo an alle.


PS.: auf meiner photo.net Seite (http://www.photo.net/photodb/folder?folder_id=308 926&ratings=true)

könnt ihr Euch viele Bilder meiner letzten Reise ansehen. Viel Spaß dabei. Hoffe sie gefallen Euch...
Hallo Wolfgang, schön Dich hier wiederzusehen und danke für den Bericht!

Leider komme ich auf die Webseite nicht??? Serverfehler oder falsch getippte URL?
  #4  
Alt 09.10.2004, 19:49
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Wolfgang Steiner
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@ rohi,

das mit den Leica M Optiken stimmt teilweise, leider gibt es sie halt nur in den "gemässigten Brennweiten" und die brauche ich nicht. Ein 19mm oder das legendäre 180er existiert nunmal nicht.

@Klaus,

versuchen wir es noch mal:

http://www.photo.net/photodb/present...tion_id=205461

Liebe Grüße

Wolfgang

Edit by Asgard (Mod)
  #5  
Alt 09.10.2004, 22:30
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RE: Qualität der heutigen Objektive

viel Spass im Leica Forum!!
  #6  
Alt 09.10.2004, 22:58
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Wolfgang Steiner
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Der Titel lautete:
Qualität der heutigen Objektive

Man könnte natürlich auch den Kopf in den Sand stecken und akzeptieren das dies so ist. Darum ging es aber nicht. Mich interessiert nur wie Ihr die Sache seht. Geht Nikon den richtigen Weg.....?

Will ein Grossteil der Konsumenten wirklich nur mehr billige (bezahlbare) Megazooms die alles in sich vereinen? Oder ist ein Teil der Nikonianer genau wie ich auf der Suche.

Auf der Suche nach dem besten Weg Qualität und Können in einem Bild zu vereinen-abzubilden?

Wolfgang
  #7  
Alt 09.10.2004, 23:16
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klaus harms
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Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Der Titel lautete:
Qualität der heutigen Objektive

Man könnte natürlich auch den Kopf in den Sand stecken und akzeptieren das dies so ist. Darum ging es aber nicht. Mich interessiert nur wie Ihr die Sache seht. Geht Nikon den richtigen Weg.....?

Will ein Grossteil der Konsumenten wirklich nur mehr billige (bezahlbare) Megazooms die alles in sich vereinen? Oder ist ein Teil der Nikonianer genau wie ich auf der Suche.

Auf der Suche nach dem besten Weg Qualität und Können in einem Bild zu vereinen-abzubilden?
Ich denke, hier gibt es in der Tat zwei Lager.

Durch die "billigen digitalen Konsumerknipsen" wurde systematisch ein nicht unerheblicher Teil des Marktes halt auf billig getrimmt! Zu diesen Billigprodukten zählt für mich auch eine D70, auch wenn ich selbst eine besitze. Und der "normale" Käufer dieser Billigkiste wird keine 2000 bis 5000 Euro für ein qualitativ hochwertiges Objektiv hinblättern.

Vielleicht unterscheide ich mich, wie manche anderen hier auch, trotzdem ein wenig von der Masse, dass ich für für mich wichtige Fotografiebereiche - Makro, Portrait - trotzdem versuche, nicht am Glas zu sparen, sondern das Beste vom Besten wähle; und das ist kein G-Objektiv und kein Sigma, sondern das ist ein 60er Micro und ein 180er ED vom Hersteller der Kamera.

Für alle anderen Bereiche, die ich fotografiere, mache ich schon Kompromisse, da ich die Knipse nun einmal nicht beruflich einsetze, damit kein Geld verdiene und.... nun einmal nicht aus dem Vollen schöpfen kann.

Das andere Lager ist das der Kompromisslosen, die zu Ihrer Edelknipse auch die besten Objektive besitzen oder besitzen müssen, da hier die Qualität und Schnelligkeit der Aufnahmen bare Kohle bedeutet oder die Kamera und die Objektive als Penisersatz herhalten müssen.

O.k., es gibt noch das dritte Lager der Jäger und Sammler; das lassen wir aber mal unberücksichtigt.

Ob Nikon den richtigen Weg geht?

Kommerziell gesehen sicherlich; qualitativ nur noch in ausgesuchten Bereichen. Aber..., rein betriebswirtschaftlich durchaus verständlich für mich.
  #8  
Alt 09.10.2004, 23:45
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Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Der Titel lautete:
Qualität der heutigen Objektive

Man könnte natürlich auch den Kopf in den Sand stecken und akzeptieren das dies so ist. Darum ging es aber nicht. Mich interessiert nur wie Ihr die Sache seht. Geht Nikon den richtigen Weg.....?
Den Weg wird der Käufer bestimmen und sonst niemand. Wohin das führt, rein wirtschaftlich, hat uns die dt. Kameraindustrie schon in den 60igern vorgeführt. (Kaum)Unbezahlbare Feinmechanik in geringsten Stückzahlen abzusetzen. Sind alle weg vom Fenster, und wenn sich Leica nicht besinnt ist der Ofen dort bald Aus-Maus. Fürchte nur Leica hat außer guten Objektivrechnungen nichts mehr zu bieten. Und das ist heftig wenig ohne adäquates Kamerasystem dahinter. Den Schachzug Leitz Rechnungen so wie Tamron oder Sigma für andere Kamerasysteme zu adaptieren den haben die Herrschaften in ihrer Großartigkeit ganz sanft verschlafen. Nikon versucht halt so einen Mittelweg um sich von Canon abzusetzen....und wird dafür aus einer bestimmten Ecke heftig gescholten und für Tot erklärt. Da jetzt zu sagen was den der "richtige" Weg wäre ist vermessen. Rein kommerziell gesehen wird so ein Balancieren zwischen hohem Qualitätsanspruch und hohen Verkaufzahlen ein gefährliches Spiel. Ob die HauDrauf-Canonpolitik per se Erfolgreicher ist wird sich zeigen. Leica ist jedenfalls derzeit auf der Verliererstraße ( und ich wünsche denen das Überleben in der jetzigen Form ). Es gibt halt bei Nikkoren Schienen für den Massenmarkt ( zu moderaten Preisen ) und ebenfalls hohe Qualität um mehrere Kiloeuronen/Stück. Was sich da eher rechnet wird sich unserer Einsicht und Beurteilung entziehen.

Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Will ein Grossteil der Konsumenten wirklich nur mehr billige (bezahlbare) Megazooms die alles in sich vereinen? Oder ist ein Teil der Nikonianer genau wie ich auf der Suche.
Auf der Suche wonach?
Irrwitzige Vergrößerungen um viel Geld aus Kleinbild herauzupressen wo das mit 6x7 - 6x9 Rollfilm locker um 1/3 des Preises zu haben ist? ( Bei durchaus vergleichbarem Packmaß )
Man kann natürlich recht polemisch mit gezinkten Karten spielen und Hinz&Kunz-Suppenzooms ( 188.-) mit 2000.- Leica Normalobjektiven vergleichen. Sicher ist, Nikon-Zeugs wie das 2.8/60 Macro, 2.8/180, 2.0/200, 2.8/300, 2.8/70-200VR, 4/200-400VR ...etc. brauchen keinerlei Vergleich zu scheuen. Wer Aufnahmen mit dem XY 28-300 bei Offenblende aus freier Hand auf 70x100cm für einen Betrachtungabstand von 35cm aufblasen will, der hat entweder irgendwas nicht richtig verstanden oder ( mit Verlaub ) einen Sprung in der Schüssel.


Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Auf der Suche nach dem besten Weg Qualität und Können in einem Bild zu vereinen-abzubilden?
Wenn es denn nur an der Abbildungsqualität der Objektive mangeln täte.... dann wäre die Welt schon noch in Ordnung. Tut es aber nicht. Solange ich mit meinem Können den ach so grausigen NikonFlaschenböden hinterherhinke da mach ich mir keinen Kopf darüber.
Verloren hat, wer sich einen Teilaspekt der gesamten (Abbildungs)Bildqualität zum Fetisch erklärt und diesem Alles unterordnet. Das hat mit Fotografie als Teil der bildenden Kunst ( meinetwegen ) recht wenig zu tun. Das ist reine Pfeiffenwixerei.

Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen

PS.: Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
:)
Wer hätte DAS gedacht?
  #9  
Alt 10.10.2004, 00:58
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Schakaya
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Wenn ich als unterwegs bin kann ich folgendes Beobachten.
Viele haben inzwischen eine digitale Kleingeldknipse, die nicht mehr durch den Sucher schauen, sondern aufs Display, wenn sie fotografieren. Vereinzelt sehe ich auch Menschen die eine SRL um den Hals hängen haben und als Objektiv ein Superzoom eines Fremdherstellers dran haben. Diese Menschen gehen sehr sparsam mit ihren Filmen um, so dass sie bis zum nächsten Wechsel vergessen haben wie der Rückdeckel auf geht. Immer wieder werde ich drauf angesprochen, warum ich durch den Sucher gucke und den "Monitor" nicht einschalte beim Fotografieren. Ich denke mal diesen Menschen ist es so was von wurscht wie die Qualität ihrer Objektive ist. Wenn sie dann noch hören, dass ein "gutes" Objektiv den Preis eines halben Kleinwagens hat, schütteln die eh nur den Kopf. Ich für meinen Teil versuche mit meinem Buget das Best mögliche heraus zu holen. Lieber gebe ich für ein Objektiv aber nicht ganz so viel aus und gehe mit dem "ersparten" oder nicht ausgegebenen Geld in Urlaub und versuche schöne Bilder mit nach Hause zu bringen... :roll:
  #10  
Alt 10.10.2004, 09:20
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RE: Qualität der heutigen Objektive

Hallo Wolfgang,
ich möchte mich eigentlich nicht großartig an der Diskussion "Qualität der heutigen Objektive" beteiligen. Ich selbst gehöre zu den "billigen" Typen :oops: . Das hat aber ganz profane Gründe. GELD. Wenn ich mit fotografieren Geld verdienen müsste, hätte ich wahrscheinlich auch das "gute Werkzeug" :razz: . Jeder Handwerker ist schließlich nur so gut wie sein Werkzeug. Aber jetzt schweife ich doch ab.
Eigentlich wollte ich nur mal sagen, das ich Deine Fotos absolut sehenswert finde. Ich sitze gerade vor dem Rechner, drausen ist es trübe, naß, wiederlich kalt und jetzt sehe ich diese schöen Fotos :mrgreen: . Danke
  #11  
Alt 10.10.2004, 11:17
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Wolfgang Steiner
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Hallo

Klaus:
Ich denke nicht das die Welt so simpel konstruiert ist wie du es darstellst. Es gibt weit mehr Typen von Fotografen als die drei von dir beschriebenen. Ich für meinen Teil bin gern derjenige der selbst die Fehler macht und verlasse mich gern auf mein Equipment. Das reicht auch völlig aus, den Fehler mach ich leider immer wieder.

Wilfried:
Den Weg wohin sich einen Unternehmen entwickelt hat noch nie der Käufer bestimmt glaub mir. Dies ist Wunschdenken von Menschen die sich für sehr wichtig erachten, oder glaubst du allen Ernstes das die Japanischen Manager warten wieviele Stückzahlen von irgendeiner Cosumeroptik verkauft wurden um anschließend die Produktpolitik zu überdenken....? Nicht wirklich, oder?

Manager sind dazu da Entscheidungen zu treffen und Jahre später sieht man ob diese weise waren oder eben nicht. Waren Ihre Entscheidungen gut dürfen sie weitermachen, waren sie es nicht werden sie ersetzt, so funktioniert der Markt und nicht anders. Somit ist der Weitblick einzelner weniger gefragt und nicht die Kauflust oder Unlust einzelner wie Dir, welche viel stärker von der Wirtschaftslage eines einzelnen Landes abhängt als davon ob Nikon eine falsche Marketingstrategie gefahren ist.

So kann nur jemand argumentieren der noch nie mit einer Großformatkamera um die Welt gefahren ist. Natürlich geht es, keine Frage, aber das Packmaß ist nie das gleiche als wenn man nur mit einer Kleinbildkamera, egal welcher Marke unterwegs wäre. Denn die Mittel oder eben Großformat kamera kann immer nur eine Zweitkamera sein. Das ist doch klar, oder?

Ist aber hier auch nicht das Thema.

Mick:
recht herzlichen Dank für die Blumen....

Möglicherweise liegt es ja auch am können des einzelnen ob dies Sinn macht oder nicht, ich für meinen Teil nutze die Technik ganz gut aus würd ich mal meinen. Vorallem bin ich nur Amateur worauf ich stolz bin.

Ein Amateur (franz: "Liebhaber") ist jemand, der - im Gegensatz zum Profi -
eine Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne einen Beruf daraus zu machen.

Liebe Grüße

Wolfgang
  #12  
Alt 10.10.2004, 11:55
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Robert Hill
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Ok, gebe ich noch mal meinen "Senf" dazu.

Von Nikon gibt es durchaus Objektive, die in ihrer Leistung den Produkten aus Solms kaum nachstehen. Allerdings sind diese auch preislich fast auf dem selben Niveau. Qualität kostet. Hier und in Japan. Meine F5 würde ich auch nicht gegen eine R9 eintauschen wollen. Ok.

Allerdings wären meine F5 und die wirklich guten Objektive sicherlich genau so teuer wie die R9 mit Motor oder vergleichbare Linsen von Leica, wenn Nikon nicht mit Consumerprodukten im Massenmarkt Geld verdienen würde.

Und genau das ist die Crux bei Leica: Nur im Premiumsektor beheimatet, fehlt die Querfinanzierung. Kameras und Objektive aus Solms werfen trotz ihres Preises keinen ausreichenden Gewinn ab, weil die Stückzahlen fehlen.

Also: Ich bin um jeden Käufer der F65 / D70 und der preiswerten Objektive froh. Ohne diese wäre die F5 unbezahlbar und eine D2X könnte erst gar nicht entwickelt werden. Zumal auch verhältnismäßig "billige" Objektive wie das 18-70 DX durchaus die erwartete Leistung bringen.

Robert
  #13  
Alt 10.10.2004, 17:43
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Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Den Weg wohin sich einen Unternehmen entwickelt hat noch nie der Käufer bestimmt glaub mir. Dies ist Wunschdenken von Menschen die sich für sehr wichtig erachten,........
Irrtum. Der Weg den ein Unternehmen nimmt, ob zum wirtschaftlichen Erfolg oder direkt in die Pleite wird IMMER vom Konsumenten bestimmt. Alles andere ist Wunschdenken von sogen. Entscheidungsträgern die sich für sehr wichtig erachten und denen schon das Studium an der Wirtschaftsuniversität das Gehirn für das wirkliche Leben vernebelt hat. Schade ist halt nur, wenn der Karren im Dreck ist dann fressen die Konsequenzen in erster Line die Beschaftigten, die äußerst wichtigen "Manager" ziehen weiter um anderswo Schaden zu stiften. Die perverse Denke man könnte durch ausgeklügelte Finten dem unwichtigen Konsumenten alles und jedes verkaufen ..... nun das zeigt sich halt dann in Gewinnwarnungen bei Leica und der Kündigung von 105 Mitarbeitern. ( Aber natürlich: Unser Produkt is' ja sowas von überirdisch gut, zu direkt Schnäppchenpreisen, da können doch gar keine Fehler gemacht worden sein, bloß der unwichtige Käufer ist zu doof dazu das zu verstehen um seine noch unwichtigere Börse zu öffnen )


Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Manager sind dazu da Entscheidungen zu treffen und Jahre später sieht man ob diese weise waren oder eben nicht. Waren Ihre Entscheidungen gut dürfen sie weitermachen, waren sie es nicht werden sie ersetzt, so funktioniert der Markt und nicht anders.
So funktioniert "Der Markt" ganz und gar nicht. ( Aber das ist jetzt endgültig Off Topic hier ).


Zitat:
Zitat von Wolfgang Steiner";p=&quot Beitrag anzeigen
Denn die Mittel oder eben Großformat kamera kann immer nur eine Zweitkamera sein. Das ist doch klar, oder?
Wieso sollte das klar sein?
Wer schreibt zwingend bei Prügelstrafe vor, daß immer und Überall KB verwendet werden muß? Das ist das Denken von Leuten die sich nie überlegt haben welches Mittel das Beste für einen bestimmten Zweck ist.
Einen Handwerker der aus Unüberlegtheit und Unwissen seinen Job nur unter Aufbietung größter Ressourcen so halb und halb tun kann weil er grade mal nur das Werkzeug verwendet das halt alle verwenden, auch wenn es ungeeignet für die gerade anliegende Arbeit ist, also den täte ich mit nassen Handtüchern austreiben ( was ich im realen Leben schon getan habe und immer wieder tun werde )

Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn du aus irgendwelche Gründen, die dir unbenommen sind, großformatige Vergrößerungen für geringe Betrachtungsabstände herstellen willst, aber aus Faulheit das unbedingt mit KB bewerkstelligen magst, dann zeugt das nicht unbedingt von großem Sachverstand . Es ist nichts als eine Art Sport. Das unterscheidet halt dann den echten Professionalisten vom Amateur.
  #14  
Alt 10.10.2004, 18:33
Benutzerbild von Wolfgang Steiner
Wolfgang Steiner
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Hallo Wilfried,

sag mal, warum regst du dich eigentlich so auf?
Hast Du schlecht geschlafen?
Oder bist Du einer von jenen Vorgestrigen der mir manche Kommentare aus längst vergessenen Tagen immer noch nicht verziehen hat?
Scheint so.....

Zu Deiner Info.
Weder Leica noch Groß-oder Mittelformat sind hier das Thema.

Mir ging es nur darum aufzuzeigen das es heute beträchtliche Unterschiede bezüglich der Qualität einzelner Hersteller gibt. Meiner Ansicht nach war das früher, zu Zeiten als es noch gar keinen Autofocus gab weniger stark ausgeprägt. Erinnern wir uns nur mal an die legendären MF Optiken wie das Nikkor 28mm 2.0 oder das Nikkor 35mm 1.4!

Aber meine Hoffnung über eine interessante Diskussion darüber wurde bisher leider entäuscht.

Liebe Grüße

Wolfgang
  #15  
Alt 10.10.2004, 18:55
Benutzerbild von Asgard
Asgard Asgard ist offline
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RE: Qualität der heutigen Objektive

Gentlemen,

da ich glaube, dass wir aus diesem Thread keine weiteren Erkenntnisse für die Allgemeinheit zu erwarten haben, schließe ich hiermit diesen Thread.

Danke für das Verständnis.

Gruß
Gerold
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Stichworte
heutigen, objektive, qualität


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