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Nikon: digitale Spiegelreflex-Kameras Alles Technische zu Nikon Spiegelreflex-Kameras - digital -



Warum digital?

Nikon: digitale Spiegelreflex-Kameras



 
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Alt 16.06.2005, 20:04
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Warum digital?

Ich weiß nicht wo ich es posten kann, also könnt ihr es ruhig verschieben wenns hier nicht passt.


An alle die digital fotografieren:

Ich wollte mal fragen warum ihr digital fotografiert?
Was reizt euch daran?
Worin seht ihr Vorteile?
Worin Nachteile?



Zu mir kann ich sagen:

Ich hab zwar noch keine DSLR (aber bald), kann aber sagen,
dass für mich der Vorteil darin besteht, dass ich meine Fotos sofort kontrollieren kann und nicht erst auf die Filmentwicklung warten muss.
Außerdem habe ich keinen hohen Filmverschleiß und kann einfach mehr ausprobieren ohne immer im Hinterkopf zu haben, dass jedes Foto doch irgendwie kostet (Filmkosten).


Wollte mal eure Meinung dazu hören.
  #81  
Alt 27.10.2005, 15:02
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AW: Warum digital?

Hallo Bernhard,

Philosophen verwenden mehr Papierkörbe, als du denkst. Bitte die Ergüsse von "nkf" nicht zu unbegründeten Seitenhieben gegen die älteste aller Geisteswissenschaften mißbrauchen .

Gruß







Andreas
  #82  
Alt 27.10.2005, 15:32
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von Deepblue
...Philosophen verwenden mehr Papierkörbe, als du denkst. ...
Na dann bin ich beruhigt. Aber richtige bzw. gute Philosophen gibt es leider wenig.
(Sorry, ich habe im vorherigen Beitrag vergessen "Philosophen" in Anführungsstriche zu setzen ;~)

Grüße - Bernhard
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  #83  
Alt 27.10.2005, 16:12
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AW: Warum digital?







Zitat:
Zitat von Deepblue
... Bitte die Ergüsse von "nkf" ...
Na ja, "Ergüsse" finde ich jetzt etwas hart. Einiges stimmt ja auch, ich glaube auch, dass die alten Meister mit heutiger Technik vielleicht leichter zu ihren Bildergebnissen gekommen wären. Vielleicht wären die Bilder ja auch besser, das wissen wir leider nicht. Vielleicht macht ja auch jeder dem ich auf der Straße die neueste D-irgendwas in die Hand drücke bessere Bilder als ich mit meiner D70 oder SL66 oder FM-2, aber das ist mir egal, denn ich photographiere einfach aus Spass an der Sache. Völlig unideologisch. Und ich mag mich da auch gar nicht missionieren lassen und auch keine anderen auf den rechten Weg bringen, denn diesen Weg gibt es nicht.

Mir kommt es so vor, als hätte nkf einfach ein Problem damit, dass es immer noch Leute gibt, die neben digital oder gar trotz digital auch noch ganz altes Zeug benutzen, dazu dann auch noch mit Film, einfach nur aus Spass, wo doch der technische Fortschritt ... Vielleicht auch schwer zu verstehen, dass die neueste Technik eben doch nicht auf jeden Zugeschnitten ist, oder der Umgang mit der neuesten Technik vielleicht auch nicht immer befriedigend ist.

Dabei ist das mit neuester Technik ja immer so eine Sache. Obwohl die Technik schon so weit ist, dass man die Zähne abends heraus nimmt und mit einer Brausetablette zusammen in ein Glas Wasser legt, bin ich noch immer der veralteten Technik des dreimal täglichen gründlichen Zähneputzens verbunden. :wink: Gut, der war jetzt blöd ...

ciao
-- Rüdiger
  #84  
Alt 27.10.2005, 16:29
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nkf
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OT: Philosophie und das Thema hier

Zitat:
Zitat von Deepblue
Hallo Bernhard,

Philosophen verwenden mehr Papierkörbe, als du denkst. Bitte die Ergüsse von "nkf" nicht zu unbegründeten Seitenhieben gegen die älteste aller Geisteswissenschaften mißbrauchen .
Na jetzt gehen die Verteidigungslinien durcheinander und arg daneben. Ich gebe zu ich bin schuldig sowohl Philosophie als auch Wissenschaften studiert zu haben. Ich habe auch mehrere Papierkörbe. Dann mag ich Alltagsdenken in der Regel nicht. Das macht mich sicher arrogant und bösartig. Zu guter letzt mag ich Einsteins Bemerkung: 'so einfach wie möglich - so kompliziert wie nötig'. Damit wird jeder Verdacht nun Gewissheit!
Doch zurück ...
Die Discussion Analog-Digital ist für mich tatsächlich nur ideologietheoretisch richtig zu verstehen. Man muss wissen das ich (wie andere sicher auch) das alles schon mal ähnlich erlebt habe in den 80igern im Bereich MusicElectronic (bin seit 20 Jahren Komponist und Produzent). Die Argumente der Analog-Fraktion waren oft dieselben wie heute nur unter anderen technischen Bedingungen. Während ich bereits Anfang der 80iger anfing digital zu arbeiten stolperten viele andere mit ihrem Analog-Zeug durch die Gegend und redeten viel humanistischen und halbesoterischen Müll vor sich hin um ihre Entscheidung zu unterfüttern. Das hatte mich damals erstaunt und ich wollte wissen wie sowas kam. Naja und dann bin ich doch nicht in einem Forum um sich gegenseitig die Eier zu schaukeln, oder?
  #85  
Alt 27.10.2005, 16:37
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von rstobbe
Mir kommt es so vor, als hätte nkf einfach ein Problem damit, dass es immer noch Leute gibt, die neben digital oder gar trotz digital auch noch ganz altes Zeug benutzen, dazu dann auch noch mit Film, einfach nur aus Spass, wo doch der technische Fortschritt ...
Nein habe ich nicht - alles was Spass macht ist doch zu begrüssen. Kenne genug Photographen die analog arbeiten. Ich selbst habe das bis Ende der 80iger auch getan (Kleinbild und Mittelformat). Dunkelkammer-Arbeit hatte ich schon als Schüler auf meinem zum Glück gut ausgestatteten Gymnasium gelernt. Ich kriege nur Pickel wenn die Entscheidung Analoge Medien zu benutzen ideologisiert wird. Dann antworte ich eben auf dieser Ebene ...
  #86  
Alt 27.10.2005, 17:14
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von nkf
Nein habe ich nicht - alles was Spass macht ist doch zu begrüssen. ...
Na, dann ist es ja gut.
Zitat:
Zitat von nkf
... Kenne genug Photographen die analog arbeiten. Ich selbst habe das bis Ende der 80iger auch getan (Kleinbild und Mittelformat). Dunkelkammer-Arbeit hatte ich schon als Schüler auf meinem zum Glück gut ausgestatteten Gymnasium gelernt. Ich kriege nur Pickel wenn die Entscheidung Analoge Medien zu benutzen ideologisiert wird. Dann antworte ich eben auf dieser Ebene ...
Ja, aber irgendwie muss ich dann übersehen haben wo das ideologisiert wurde.

Dein Beispiel aus der Musikindustrie finde ich übrigens gar nicht mal so schlecht. Zumindest ich kann z.B. nicht heraushören, ob ein Musikstück auf digitaler oder analoger Aufnahmetechnik bzw Wiedergabetechnik beruht. Deshalb habe ich für mich entschieden, dass CD's für mich einfacher zu handhaben sind. Um auf mein, in diesem Thread gebrachtes, Beispiel zurückzukommen, ein gescanntes und dann ausgedrucktes Mittelformat-Negativ gefällt mir besser als ein in SW umgewandeltes Bild aus der D70. Ich bin sicher man könnte das Bild der D70 durch entsprechende Nachbearbeitung soweit bekommen, dass ich den Unterschied nicht sehen kann, dazu habe ich aber keine Lust, bzw. das macht mir keinen Spass und so habe ich für mich entschieden, dass die Mittelformatkamera einfacher zu handhaben ist.

ciao
-- Rüdiger
  #87  
Alt 27.10.2005, 19:12
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AW: Warum digital?

Hallo "nkf" (ist das eigentlich dein Vor- oder dein Nachname?),

niemand hat hier irgendetwas ideologisiert - wie von einem Mitdiskutanten schon trefflich bemerkt, es war eine ganz entspannte Diskussion im Gange über verschiedene Aspekte digitaler und analoger Fotografie. Ideologische Scheuklappen und einen unnötig scharfen Ton hast erst du mit Begriffen wie "Fortschrittsfeindlichkeit", "verengte Sichtweise", "Dummheit", etc. ins Spiel gebracht. Niemand in diesem Forum wird die Vorteile der digitalen Fotografie bestreiten, aber es muß ja dem Einzelnen noch erlaubt sein, festzustellen, daß er nachwievor teilweise oder vielleicht auch noch komplett analog fotografiert, ohne ihm das Etikett der Fortschrittsfeindlichkeit anzukleben. Ich persönlich fotografiere überwiegend Landschaft auf Mittelformat und Diamaterial. Die Vorteile der digitalen Fotografie halten sich da meines Erachtens immer noch sehr stark in Grenzen, demgegenüber stehen beträchtliche zu tätigende Investitionen, um eine vergleichbare Qualität zu erreichen. Unabhängig davon macht es mir einfach mehr Spaß mit einer betagten Pentax 6x7 zu fotografieren, als mit einer D2x, und ich möchte auch meine kostbare Freizeit nicht damit verbringen, am Rechner Raw-Dateien zu bearbeiten und mir Sorgen um die Langzeitarchivierung meiner Dateien zu machen. Ist das jetzt eine verengte Sichtweise? Zu diskutieren wäre auch, ob Techik immer nur Mittel zum Zweck ist, oder ob nicht auch hier je nach Anwendungsbereich, gilt, daß der Weg zumindest schon einen Teil des Zieles darstellt.

Gruß

Andreas
  #88  
Alt 27.10.2005, 20:51
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peter2
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AW: Warum digital?

Mein Gott !!! Eure Probleme möchte ich haben!!!!!!!!!!!!

Ich bin vor kurzen, nach einer mehr als zehnjährigen Pause, wieder angefangen zu Fotografieren, um ein wenig Entspannung zu finden. Als Betriebsrat der zur Zeit um zahlreiche Arbeitsplätze kämpft, würde mir sonst auf Dauer der Kopf weg fliegen.
Für mich war es dabei eigentlich nicht so wichtig ob Digital oder wie früher Analog. Nur eine nikon SLR sollte es wieder sein. Die Entscheidung für analog viel dann im Wesentlichen aus Kostengründen. Hinzu kommt der alte , aber meiner ansicht nach immer noch gültige Spruch :
"Nicht die Kamera macht gute / schlechte Bilder, sondern der Mensch der hinter der Kamera steht."
Soll heißen: Was nützt mir das modernste, hochgezüchtete Gerät wenn ich technisch und im Kopf nicht damit umgehen kann ? Gute Bilder werden im Kopf entwickelt und dann mit dem Hilfsmittel Fotoaparat umgesetzt oder ?
Gönnen wir also allen Fotografen ihren Spaß, egal welche Technik sie benutzen und wünschen ihnen das sie gute Bilder machen.
  #89  
Alt 27.10.2005, 20:53
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Denis
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AW: Warum digital?

Interessant: Ich lese gerade ein Buch über SW-Photogrphie in dem einige Berufs-Photographen berichten wie sie als eingefleischte Analoge-SW-Photographen doch die Vorzüge der digitalen RAW-Daten, Photoshop und Photodrucker zu schätzen gelernt haben...

(ISBN-NR.: 3937606270)
  #90  
Alt 27.10.2005, 23:07
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AW: Warum digital?

Hallo,
das Schöne heute ist doch, dass ich die gleiche Qualität, die digital 25000 € kostet, analog für 750 € haben kann. Vielleicht dauert es etwas länger und man muss einen abgedunkelten Raum haben. Aber der Preisunterschied ist für Amateure doch gar nicht so schlecht...
Gruß WolframO
  #91  
Alt 28.10.2005, 00:31
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von peter2
Mein Gott !!! Eure Probleme möchte ich haben!!!!!!!!!!!!
Hi,

bis auf eine Ausnahme (und die gibt es immer) war der Ton hier doch ganz ordentlich und die Texte interessant. Ich sehe analog/digital auch nicht als Problem, eher als zwangsläufige Entwicklung. Im Audiobereich ist die Sache gelaufen, aber die Parallelen sind deutlich, auch da hole ich ab und zu die alten Schallplatten aus dem Schrank - warum nicht?
Aber bis zu dem heute erreichten Stadium der Audio-Digitaltechnik ist es in der Fotografie noch ein ganzes Stück hin (nebenbei mache ich noch Musik und mische die Ergüsse ab mit einem Digitalpult von Yamaha, speiche auf HD-Recorder ...und mastere auf einer Studer/Revox Bandmaschine ;-)

Grüße
Erhard
__________________
Die Welt ist so, wie man sie sieht.
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  #92  
Alt 28.10.2005, 08:37
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von ebarwick
[...]Ich sehe analog/digital auch nicht als Problem, eher als zwangsläufige Entwicklung.[...]
Ja, Erhard, dies kann ich nur unterstreichen, es gibt für mich kein Entweder, noch ein Oder. Dass sich beide Systeme hervorragend ergänzen, ist doch prima. Sie bekämpfen sich nicht, sondern ergänzen sich.

Ich fotografiere erst seit 2,5 Jahren digital und habe es bei mir schon oft erlebt, dass der Griff zur Analogen ging...es ist eben ein anderes Gefühl, auf die Dias aus dem Labor zu warten, sich zu freuen und viel bewusster auf den Auslöser zu drücken.

Die Innovation und Schnelllebigkeit fordert allerdings ihren Tribut an die analoge KB-Fotografie. Ich bin wohl ebenfalls ein Opfer der Marketingstrategen geworden und setzte eben zu 95% auf digitale Bildaufzeichnung. Und ehrlich, es ist nicht nur praktisch, nein, es macht ja auch Spaß, ob der schnellen Verfügbarkeit der Bilddateien - das Foto (also der Papierabzug - quasi, neben der Diafotografie, ein Grund, weshalb man doch auch fotografiert) habe ich da aber noch längst nicht in meiner Mappe. Da gehen die konventionelle und die moderne Technik immer noch Hand in Hand. Wartezeiten auf die Abzüge erspart mir die digitale Fotografie eben auch nicht - oder wollen wir wirklich wieder 'ne Polaroid

Es änderte sich ja nur das Aufnahmemedium, sonst nichts Schaut man mal außerhalb der mitteleuropäischen Nachbarstaaten, wird man feststellen, dass sich dort die digitale Spiegelreflexfotografie bei weitem noch nicht so dominierend ist, wie wir es möglichweise glauben. Analog ist m.E. noch lange nicht "tot" (gilt nicht deinem Beitrag, ich meine es eher allgemein).
__________________
Viele Grüße.
Sascha
  #93  
Alt 28.10.2005, 09:20
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von Mediator
... und viel bewusster auf den Auslöser zu drücken.
Das bezieht sich jetzt nicht nur auf Deine Aussage, denn genau das hört man immer wieder und ich verstehe es nicht ganz. Wieso sollte ich denn bei einer Digitalkamera weniger bewusst auf den Auslöser drücken? Ich renne doch nicht durch die Gegend und fotografiere einfach drauf los, ohne mir darüber Gedanken zu machen. Vielleicht probiere ich manche Dinge aus, die ich vielleicht mit Filmkosten im Hinterkopf nicht gemacht hätte (vielleicht wohlgemerkt). Aber ich bin mir doch jedesmal bewusst was ich mache. Bei dem ganzen Tamtam mit Aussortieren und Sichern und Archivieren, drücke ich mittlerweile auch durchaus einmal weniger auf den Auslöser.

Wenn ich mir die Spezifikationen der D200 ansehe und da etwas von 1800 Bildern pro Akkuladung lese - ich glaube irgendwann nach langer Zeit wäre der Akku leer und ich wüsste nicht mehr, wo ich denn vor ein paar Monaten dieses doofe Ladergerät hingelegt habe. Ungefähr so wie die "Wo ist der Tank"-Werbung von ... ich glaube Audi war das.

ciao
-- Rüdiger
  #94  
Alt 28.10.2005, 11:38
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von rstobbe
Wieso sollte ich denn bei einer Digitalkamera weniger bewusst auf den Auslöser drücken?
Ja, dies sollst du ja nicht...ich stelle nur für mich fest (und offensichtlich - wie du ja schreibst - andere User auch), dass man freizügiger mit dem nahezu unbegrenzten Speicherpotential (z.B. Einsatz mehrerer CF-Cards) der modernen, digitalen SLRs umgeht.
Man schießt besser einige Bilder in Folge, um sich im Nachhinein nicht zu ärgern, den richtigen Augenblick verpasst zu haben. Bei Diamaterial ist es ganz einfach der Kostenfaktor, der mir persönlich diese Möglichkeit limitieren würde.

Zitat:
- ich glaube irgendwann nach langer Zeit wäre der Akku leer und ich wüsste nicht mehr, wo ich denn vor ein paar Monaten dieses doofe Ladergerät hingelegt habe.
Das kann durchaus passieren (Ladegerät suchen). Ich habe z.B. das sehr gute Energiemanagement der D2H kennen und schätzen gelernt. Das Ladegerät brauche ich tatsächlich weitaus weniger, als bei meinem Vorgängermodell. In erster linie dürfte es dem Einsatz des Li-Io Akkus zu danken sein.
__________________
Viele Grüße.
Sascha
  #95  
Alt 29.10.2005, 18:54
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Wolle
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Moin Peter,

Zitat:
Zitat von peter2
Hinzu kommt der alte , aber meiner ansicht nach immer noch gültige Spruch :
"Nicht die Kamera macht gute / schlechte Bilder, sondern der Mensch der hinter der Kamera steht."
Das ist doch genau wie bein Tennis, da ist auch der Schläger immer an allem schuld.
  #96  
Alt 29.10.2005, 20:36
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peter2
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AW: Warum digital?

Ja, da hast Du ganz recht Wolle. es liegt an allem, wenn eher unbefriedigende Bilder heraus kommen, aber nur nicht an einem selber. ( LOL )

Zugegeben, auch ich bin Derzeit eher ein Knipser und die Bilder welche ich früher mit meiner FM 2 gemacht habe waren auch nicht unbedingt das A & O. Aber ich bin mir halt sicher und bewust, das dieses nicht an der Kamera liegt, sondern an mir. Da würde mir auch die modernste Digitalknipse nix nutzen.

Ich erlaube mir mal aus dem ersten Kapitel "Der Nikon Fotoschule I" , von Roland Kiefer zu zitieren, welche ich kürzlich aus meinem Bücherschrank rausgekramt habe um mich wieder intensiv einzuarbeiten:

"....... Die Technik des Fotografierens ist vordergründig immer einfacher geworden. Den immensen Anstrengungen der Kameraindustrie ist es zu verdanken, dass heute praktisch jedermann technisch perfekte Bilder herstellen kann; er muss nur noch auf den Auslöser drücken. Den Rest besorgen Elektronik und Mechanik. Ein sinnvoller und nützlicher Fortschritt, gewiss. Doch wird er von vielen Fotographen leider falsch verstanden. Man bucht ihn als Bequemlichkeit ab, die es einem erlaubt, schneller und häufiger zu << schießen >>. Das Sehen, für das man jetzt mehr Zeit denn je hat, bleibt weiterhin ( oder erst recht ) auf der Strecke. Vieleicht hatten es unsere Großeltern da besser, die sich mit schwerfälligen Apparaturen abmühen mussten, wenn sie ein Foto machen wollten. Die Umständlichkeit der Prozedur führte ganz automatisch dazu, dass man gründlicher überlegte, was man denn nun wirklich auf die Platte bannen wollte. Man machte sich ein bild von der Welt, bevor man ein Bild machte. ......"

( Nikon - Fotoschule I, erstes kapitel "Der Weg zum guten Bild"; Roland Kiefer 1981 )
  #97  
Alt 29.10.2005, 20:47
Benutzerbild von peter2
peter2
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von WolframO
Hallo,
das Schöne heute ist doch, dass ich die gleiche Qualität, die digital 25000 € kostet, analog für 750 € haben kann.

Fünfundzwanzigtausend scheint mir dann doch ein wenig hochgegriffen, Wolfram. Ein bißchen billiger sind die Dgiknipsen dann doch schon.
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