Nikon: digitale Spiegelreflex-Kameras Alles Technische zu Nikon Spiegelreflex-Kameras - digital -




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Alt 16.06.2005, 20:04
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Warum digital?

Ich weiß nicht wo ich es posten kann, also könnt ihr es ruhig verschieben wenns hier nicht passt.


An alle die digital fotografieren:

Ich wollte mal fragen warum ihr digital fotografiert?
Was reizt euch daran?
Worin seht ihr Vorteile?
Worin Nachteile?



Zu mir kann ich sagen:

Ich hab zwar noch keine DSLR (aber bald), kann aber sagen,
dass für mich der Vorteil darin besteht, dass ich meine Fotos sofort kontrollieren kann und nicht erst auf die Filmentwicklung warten muss.
Außerdem habe ich keinen hohen Filmverschleiß und kann einfach mehr ausprobieren ohne immer im Hinterkopf zu haben, dass jedes Foto doch irgendwie kostet (Filmkosten).


Wollte mal eure Meinung dazu hören.
  #61  
Alt 25.10.2005, 14:15
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AW: Warum digital?

Wie Nobody richtig gesagt hat, gibt es eine technische und eine bildliche Qualität.

Deswegen möchte ich auch für die als nicht so technisch perfekt geltende Kameras eine Lanze brechen. Man muß nur um die technischen Unzulänglichkeiten des Equipments wissen, sie akzeptieren, damit entsprechend umgehen und entsprechend einsetzen - und dann wird man auch mit den Ergebnissen zufrieden sein. Andererseits gibt es Perfektionisten, die mit dem neuesten und teuersten Digitalen Flagschiff nicht zufrieden sind, aber vielleich nur, weil sie es falsch eingeschätzt haben oder verkehrt verwenden.

Andersgesagt, was nützt mir bei theoretisch die 6008 AF, welche mir einen Rollfilm in 4 Sekunden durchjagt und an der ein Schneider-Super-Blablanon oder eine neueste Zeiss-Asphere hängt, wenn bei -40 Grad der Akku nicht mehr so richtig will. In solchen Momenten besinne ich mich auf die "einfache" Fotografie und packe meine Ikonta oder die Kiev aus. Und bin zufrieden...

Grüße - Bernhard
  #62  
Alt 25.10.2005, 14:22
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AW: Warum digital?

tja, perfektion und kreativitaet sind wirklich nicht leicht auf einen nenner zu bringen. daran aendert weder analog noch digi was, um es wieder aufs thema zu bringen
  #63  
Alt 25.10.2005, 14:24
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von BernhardJ
... Andersgesagt, was nützt mir bei theoretisch die 6008 AF, welche mir einen Rollfilm in 4 Sekunden durchjagt und an der ein Schneider-Super-Blablanon oder eine neueste Zeiss-Asphere hängt, wenn bei -40 Grad der Akku nicht mehr so richtig will. In solchen Momenten besinne ich mich auf die "einfache" Fotografie und packe meine Ikonta oder die Kiev aus. Und bin zufrieden...
OK, vielleicht noch etwas weiter Off Topic, aber rein aus Interesse, wie kalt darf ein Film denn werden um noch transportiert werden zu können, d.h. bis zu welcher Temperatur kann ich den Film noch ab und wieder aufrollen?

ciao
-- Rüdiger
  #64  
Alt 25.10.2005, 14:38
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AW: Warum digital?

Hi,

ich habe vor Jahren mal etwas von einem Fotoeinsatz einer F3 mit Motor in der Arktis gelesen (Nikon News aus den 80er Jahren). Dort wurde berichtet, daß bei gemessenen -58 Grad Außentemperatur (im Windchill: unter -70) die 8 AA-Zellen nur noch den Belichtungsmesser und Verschluß der F3 bewegten.

Der Film wurde ganz vorsichtig von Hand transportiert, weil der Motor sonst die Filmperforation zerrissen hätte, da der Film mittlerweile zu spröde war. Das LC-Display war übrigens auch zugefroren (schwarzer Block), aber die Kamera tat's noch.

Rollfilm hat ja nun mal keine Perforation am Rand, daher sollte das noch besser gehen. Die Akkus sind wohl der Knackpunkt, aber da kann man ja immer einen warmen in Reserve haben.

Grüße

Mattes
  #65  
Alt 25.10.2005, 14:57
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AW: Warum digital?

Wer die Hasselblad oder Kiev Magazine kennt, dass dort der Rollfilm arg um die Rollen gebogen wird. Bei manchen Filmsorten knirscht es da schon gewaltig bei -25 Grad. Die Zweiäugigen oder Klappkameras sind da sehr Filmfreundlich und laufen noch sehr leicht beim Transport.

Bei KB hat mir zwar noch kein Motortransport den Film gefetzt, dafür aber den Film nur unvollständig weitertransportiert - das ist dann ärgerlich, weil man es nicht sofort merkt. Seitdem nur manuell und gaaanz langsam.

Grüße - Bernhard
  #66  
Alt 25.10.2005, 15:59
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von rstobbe
OK, vielleicht noch etwas weiter Off Topic, aber rein aus Interesse, wie kalt darf ein Film denn werden um noch transportiert werden zu können, d.h. bis zu welcher Temperatur kann ich den Film noch ab und wieder aufrollen?

ciao
-- Rüdiger
Noch einer drauf: hat da jemand schon mal eine FM3A wirklich 'kalt' gemacht ?
So um die minus 25 bis 30 Grad ?
Grüße, PeterCS
  #67  
Alt 25.10.2005, 17:37
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von petercs
Noch einer drauf: hat da jemand schon mal eine FM3A wirklich 'kalt' gemacht ?
So um die minus 25 bis 30 Grad ?
Grüße, PeterCS
Nö, aber eine FG mit Zusatzbatterie unterm Hemd an einer Strippe (DB-2 heißt das Ding) - kann man glaube ich auch an der FM3A und an einer Reihe anderer Alteisen verwenden. Transport wie gesagt manuell. Alles in Butter. Letztens dieses Jahr Ostern in Norwegen.

Grüße - Bernhard
  #68  
Alt 25.10.2005, 17:40
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von BernhardJ
Deswegen möchte ich auch für die als nicht so technisch perfekt geltende Kameras eine Lanze brechen. Man muß nur um die technischen Unzulänglichkeiten des Equipments wissen, sie akzeptieren, damit entsprechend umgehen und entsprechend einsetzen - und dann wird man auch mit den Ergebnissen zufrieden sein. Andererseits gibt es Perfektionisten, die mit dem neuesten und teuersten Digitalen Flagschiff nicht zufrieden sind, aber vielleich nur, weil sie es falsch eingeschätzt haben oder verkehrt verwenden.
´

Da die ganze Analog vs. Digital Debatte viel mit Ideologie zu tun hat und schwer technisch zu diskutieren ist (es gäbe dann m.E. gar keine sinnvolle Debatte mehr), dazu nur kurz: die obige Argumentation ist Teil eines alten Denkens und ein echtes fortschrittsfeindliches Problem, da hierzulande weit verbreitet. Ebenen, die auf diese Weise gar nicht zusammen passen (unabgeschlossener technischer Fortschritt und Creativität) werden argumentativ zu einem Wohlfühlmantel gewebt. Warum nicht in einer entwickelteren Haltung Perfektionismus in Technik und Creativität verbinden wollen/können? Im übrigen ist Ergebnisorientiertheit zu Ende gedacht immer auf bestmögliche Bedingungen der Productionsmittel orientiert. Dazu kommt das es Unvermögen und Dummheit auf allen technischen und creativen Ebenen geben kann, was aber nicht gegen bestimmte Technologien oder creative Prozesse spricht.
  #69  
Alt 25.10.2005, 18:06
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AW: Warum digital?

Hallo nkf,

auf dem professionellen Sektor gebe ich Dir Recht, da ist das beste oft gerade gut genug. Das sehe ich auch uneingeschränkt ein.

Da aber teilweise beruflich, aber privat/hobbymäßig ganz sicher (fast) keiner über uneingeschränkte Mittel verfügt, (außer die theoretischen Physiker bzw. Philosophen - die brauchen sogar keine Papierkörbe), ist die entsprechende Haltung optimal. Wäre ich im Leben mit allem Material unzufrieden was ich anfasse, und zwar nur deswegen, weil ich keinen Dukatenscheitzer im Keller stehen habe - dann wäre sehr schlecht um meine Psyche bestellt. Und da ich ja auch andere lebensinhalte als Fotografieren habe - ist alles mehr oder weniger ein Kompromis. Außerdem verdirbt perfektes die Kreativität - da könnten wir alle Ingenieure gleich entlassen, man könnte nichts besser machen.

Sorry, dass ich den Fortschritt blockiere. Jetz weiß ich, dass es an mir liegt, dass es der Wirtschaft so schlecht geht. Ich konsumiere zu wenig. Sollen es die jüngeren besser machen.

Grüße - Bernhard
  #70  
Alt 25.10.2005, 18:07
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von nkf
Da die ganze Analog vs. Digital Debatte viel mit Ideologie zu tun hat und schwer technisch zu diskutieren ist (es gäbe dann m.E. gar keine sinnvolle Debatte mehr), dazu nur kurz: die obige Argumentation ist Teil eines alten Denkens und ein echtes fortschrittsfeindliches Problem, da hierzulande weit verbreitet. Ebenen, die auf diese Weise gar nicht zusammen passen (unabgeschlossener technischer Fortschritt und Creativität) werden argumentativ zu einem Wohlfühlmantel gewebt. Warum nicht in einer entwickelteren Haltung Perfektionismus in Technik und Creativität verbinden wollen/können? Im übrigen ist Ergebnisorientiertheit zu Ende gedacht immer auf bestmögliche Bedingungen der Productionsmittel orientiert. Dazu kommt das es Unvermögen und Dummheit auf allen technischen und creativen Ebenen geben kann, was aber nicht gegen bestimmte Technologien oder creative Prozesse spricht.
Ach du grüne Neune.

Da entwickelt sich eine ganz entspannte Diskussion über analog, digital, neue Kameras, altes Eisen usw. geführt von Leuten, von denen jeder neue, sowie alte Kameras besitzt, und jetzt haust Du da mit "Ideologie" rein und "Fortschrittsfeindlichkeit".

Und dann hat Dein Beitrag auch noch so überhaupt nichts mit der von Dir zitierten Stelle aus Bernhards Beitrag zu tun. Ich meine, wenn jemand behauptet, auch mit Material, was nicht dem derzeitigen technischen Stand entspricht, kreativ arbeiten zu können, dann hat das doch nichts mit Technikfeindlichkeit und auch nichts mit Weltfremdheit (oder wie soll ich "argumentativ zu einem Wohlfühlmantel gewebt" verstehen) zu tun.

Die Benutzung von alten Kameras, technisch veraltetem Material usw hat hier doch nichts mit Ideologie zu tun, sondern es hat meiner Meinung nach viel eher mit Spass an der Sache zu tun. Einfach Spass.

ciao
-- Rüdiger
  #71  
Alt 25.10.2005, 20:58
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AW: Warum digital?

Oh Gott, oh Gott, wenn man euch so liest, da wird einem ganz warm ums Herz. Hab gleich gekruschtelt und durch die OM1 geschaut, ihr habt recht das Sucherbild ist gut und das der Kiev88 mit dem Schachtsucher und der
Nikkormat FTN und sogar das der C.... F1.

Da werd ich wohl am Wochenende die D70 etwas schonen und ein paar Filme durch die alten Cams laufen lassen.

Das einzige was mich an Analog gestört hatte war das der Film im Labor abgegeben wurde und man ab und zu ne "Wundertüte" zurück bekam.
Fürn SW Labor fehlt mir der Platz und für Farbe das Geld.

Schönen Abend noch
Peter
  #72  
Alt 26.10.2005, 10:09
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von nkf
[...] die obige Argumentation ist Teil eines alten Denkens und ein echtes fortschrittsfeindliches Problem, da hierzulande weit verbreitet. Ebenen, die auf diese Weise gar nicht zusammen passen (unabgeschlossener technischer Fortschritt und Creativität) werden argumentativ zu einem Wohlfühlmantel gewebt. Warum nicht in einer entwickelteren Haltung Perfektionismus in Technik und Creativität verbinden wollen/können? Im übrigen ist Ergebnisorientiertheit zu Ende gedacht immer auf bestmögliche Bedingungen der Productionsmittel orientiert. Dazu kommt das es Unvermögen und Dummheit auf allen technischen und creativen Ebenen geben kann, was aber nicht gegen bestimmte Technologien oder creative Prozesse spricht.
Hi,

sorry, ich sehe das komplett anders. Sicherlich gibt es einige wenige Anwender, die jedes der neuen Features brauchen und begeistert begrüßen.

Für mich war der letzte echte Fortschritt das vereinfachte Filmeinlegen. Mit kalten Fingern ist das "in die Trommel einfädeln" ein echter Krampf. Alles, was danach kam (Autofokus, Belichtungsprogramme, Motivprogramme (würg), Digitalfotografie in Gänze) zwar teilweise nett, aber *für mich* nicht im mindesten erforderlich.

Wenn ich mir die Bilder echter Fotografen (HC-B, Burri, Faas, P.G. Jones, McCullin, selbst Leute wie Lindbergh oder Newton) anschaue, vermisse ich nichts. Und ehrlich gesagt interessieren mich da technische Spitzfindigkeiten wenig. Seit den 80er Jahren hat sich für mich nichts wesentliches in der Fotografie getan, das meine Bilder hätte besser machen können.

Klar mische ich (noch) in dem Digitalkram mit, aber für mich bedeutet Qualität eben auch eine stimmige Haptik und Ergonomie. Und an eine F3 mit Motor kommt in dieser Hinsicht bisher keine Digitalkamera heran ... mein Ausstieg aus der Digitalfotografie rückt näher, glaube ich ...

Fortschrittsfeindlich ? Von mir aus, mit dem Vorwurf kann ich leben.

Grüße

Mattes
  #73  
Alt 26.10.2005, 12:19
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von BernhardJ
Nö, aber eine FG mit Zusatzbatterie unterm Hemd an einer Strippe (DB-2 heißt das Ding) - kann man glaube ich auch an der FM3A und an einer Reihe anderer Alteisen verwenden. Transport wie gesagt manuell. Alles in Butter. Letztens dieses Jahr Ostern in Norwegen.

Grüße - Bernhard
Danke für den Tip. Geht tatsächlich an der FM3A.
Hätte einfach die Bedienungsanleitung lesen sollen...
Betreffs Norwegen: Winter-(Zelt)tour oder was ?
(weil OT besser als PN)
Grüße, PeterCS
  #74  
Alt 26.10.2005, 14:15
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Zitat:
Zitat von petercs
Danke für den Tip. Geht tatsächlich an der FM3A.
Hätte einfach die Bedienungsanleitung lesen sollen...
Betreffs Norwegen: Winter-(Zelt)tour oder was ?
(weil OT besser als PN)
Grüße, PeterCS
Nein, dieses Jahr war es kein Zelt, da wir (meine Freundin und ich) noch die Kinder (10 und 13) mit hatten. Übernachtungen vorgeplant in Hütten, dazwischen Crosscountry-Skitouren im Jotunheimen, max. 20 km am Tag. Toll waren auch die 2 Übernachtungen im Igloo - aber nicht selbst bauen müssen - waren schon fertig.
Das Wetter war eher langweilig, 2 Wochen strahlender Sonnenschein am Tag (bis +15 Grad in der Sonne), abends hat es dann schnell abgekühlt, in der Nacht war es dann richtig kalt (runter bis -30). Das beste Licht zum Fotografieren war am Abend und vor allem in der Frühe - da war es auch schön frisch. Und der Sternenhimmel in der Nacht - sagenhaft, sowas bekommt man in Mitteleuropa nie zu Gesicht.
Mit dem Zelt war ich vor 4 Jahren mal im Winter im Golsfjell unterwegs - da hat es aber auch nur an einem Tag geschneit. Bis jetzt habe ich Glück gehabt und noch kein extemes Winterwetter (Schneesturm, Wind) in Skandinavien erlebt. Vielleicht Weihnachten in Finnland... ;~)

Grüße - Bernhard
  #75  
Alt 26.10.2005, 14:27
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AW: Warum digital?

@ Bernhard (Nikon, Kälte, Norwegen):

Interessant, ich schreib' Dir gelegentlich eine Privatmail.
Grüßer, PeterCS.
  #76  
Alt 26.10.2005, 17:11
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von Mattes
Für mich war der letzte echte Fortschritt das vereinfachte Filmeinlegen. Mit kalten Fingern ist das "in die Trommel einfädeln" ein echter Krampf. Alles, was danach kam (Autofokus, Belichtungsprogramme, Motivprogramme (würg), Digitalfotografie in Gänze) zwar teilweise nett, aber *für mich* nicht im mindesten erforderlich.

Wenn ich mir die Bilder echter Fotografen (HC-B, Burri, Faas, P.G. Jones, , selbst Leute wie Lindbergh oder Newton) anschaue, vermisse ich McCullinnichts. Und ehrlich gesagt interessieren mich da technische Spitzfindigkeiten wenig. Seit den 80er Jahren hat sich für mich nichts wesentliches in der Fotografie getan, das meine Bilder hätte besser machen können.
Es ist ja nicht so wichtig für eine generelle Betrachtung was individuell als 'letzter echter Fortschritt' gesehen wird. Wobei man sich fragen würde was 'unechter' Fortschritt sein sollte. Fortschritt (in unserem Fall: Entwicklung von Productionsmitteln - Technologien) ist nicht gekoppelt an individuelle Bedürfnisse. Kann man bedauern, macht aber keinen Sinn. Umgekehrt: da es sehr viel Fortschritt im Camerabau, Sensortechnik, Objektivtechnik und digitaler Bildverarbeitung gegeben hat ist die 'Demokratisierung' von Productionsmitteln vorangeschritten und gleichzeitig sind die Möglichkeiten im qualitativen Bereich immens gestiegen.
Photographen der Vor-Digitalen-Ära herauszugreifen ist ein beliebtes Pseudo-Argument. Wer sagt das ihre creativen Möglichkeiten mit digitaler Technik eingeschränkter gewesen wären? Ich denke eher das Gegenteil träfe zu. Es ist die verengte Sichtweise die da extrapoliert wird. Das Einrichten in dem was mal war, oder vor Jahrzehnten als Fortschritt galt, gleicht dem Blick aus der Holzhütte ohne Satellitenbilder wahrnehmen zu wollen. Immer wieder kann man feststellen: die Erde ist eine Scheibe.
  #77  
Alt 26.10.2005, 18:28
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Also ich weiß nicht ob das für richtige Fotografen nachvollziehbar ist, aber ich finde es als "Newbie" (außer Schnappschüssen auf Automatik früher nix gemacht) irgendwie einfacher und günstiger sich mit einer digitalen SLR einzuarbeiten als analog. Man kann sich am Rechner gleich den Effekt ansehen den eine Veränderung z.B. der Blende hat, notfalls knippst man das selbe Motiv ein paar mal mit verschiedenen Settings denn es kostet ja nichts. Mit meiner alten Minolta 7000 hab ich das schon mal probiert, aber dann die Einstellungen zu jedem Bild aufschreiben, Film zum entwickeln geben, warten bis die Abzüge kommen... das ist umständlich und geht auch ganz nett ins Geld.

gruss vom Tom
__________________
Gruss, Tom
-
Who the f*ck is General Failure and why is he reading my harddisk ?
  #78  
Alt 26.10.2005, 23:12
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AW: Warum digital?

Zitat:
Zitat von tomric
Man kann sich am Rechner gleich den Effekt ansehen den eine Veränderung z.B. der Blende hat, notfalls knippst man das selbe Motiv ein paar mal mit verschiedenen Settings denn es kostet ja nichts.
gruss vom Tom
Hi,

die Meinung ist zwar verständlich, aber sich vor dem Auslösen die dazu nötigen Gedanken zu machen, ist viel effektiver. Vor allem lernst du dann auch die Korrelation von Blende/Verschlusszeit, die dazugehörige Bildwirkung und hast dadurch schon erheblich mehr auf der Pfanne als der heutige Durchschnittsknipser mit Programmautomatik.

Ich für meinen Teil arbeite mit beiden Systemen, mit FM3A und F6 analog auf Diafilm, und bei digitalem Bedarf und für Ausbelichtungen mit dem Coolscan IV.
Den Anblick eines Astia 100F oder Velvia Dias an der Leinwand möchte ich auch so schnell nicht missen.
Für die Zukunft: Schau'n wir mal, bin für alles offen...

Grüße
Erhard
__________________
Die Welt ist so, wie man sie sieht.
Marion Gräfin Dönhoff

homepage: https://www.pictrs.com/momente?l=de
  #79  
Alt 27.10.2005, 13:56
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Zitat:
Zitat von nkf
...Photographen der Vor-Digitalen-Ära herauszugreifen ist ein beliebtes Pseudo-Argument. .... Es ist die verengte Sichtweise die da extrapoliert wird. Das Einrichten in dem was mal war, oder vor Jahrzehnten als Fortschritt galt, gleicht dem Blick aus der Holzhütte ohne Satellitenbilder wahrnehmen zu wollen. Immer wieder kann man feststellen: die Erde ist eine Scheibe.
Hallo nkf,

was willst Du uns mit Deinen "Philosophischen" Ausführungen hier eigentlich sagen? Kannst Du das alles auch weniger geschwollen und direkter formulieren?

Danke und Grüße - Bernhard
  #80  
Alt 27.10.2005, 13:59
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Zitat:
Zitat von nkf
... Wobei man sich fragen würde was 'unechter' Fortschritt sein sollte. ...
Sorry, diese Formulierung ist mein echtes Favoritbeispiel für den Papierkorb - wenn Philosophen welche verwenden würden...

Grüße - Bernhard
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