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Alt 06.01.2019, 14:55
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer Teil 2: auf dem „GR10“ über die Pyrenäen

11.07.2017: Ruhetag am Col Bagargiak

Axel möchte noch einen Tag hier bleiben und ausruhen, denn die ersten beiden Tage waren anstrengend: wir sind über 36 km gewandert und haben fast 2.500 Höhenmeter gemacht. Die anderen Wanderer aus unserem Chalet laufen weiter.
Wir gehen in den kleinen „Supermarkt“, um für das Frühstück einzukaufen. Mit Glück bekommen wir Brot, das sollte man nämlich am Tag vorher bestellen, was wir auch gleich für den nächsten Tag machen.
Nach dem Frühstück und nachdem der Putzdienst da war, beziehen wir eins der beiden Doppelzimmer im Chalet und gönnen uns ein kleines Mittagsschläfchen.
Im Laufe des Vormittags hört es dann glücklicherweise auf zu regnen, die Wolken lichten sich immer mehr und die Sonne kommt wieder hervor. Wir erkunden die Gegend und machen ein paar Fotos.



(Am Col Bagargiak auf 1.327 müNN; die Täler liegen noch komplett im Nebel: Panorama aus 5 Hochformatbildern)


Gegen 15 Uhr beschließen wir, dass wir heute selbst kochen und gehen nochmal Richtung Supermarkt.
Auf der Terrasse vom Restaurant/Supermarkt treffen wir, wieder zufällig, auf Pam und Curtis. Wir alle freuen uns über dieses Wiedersehen.











Dann ist da noch ein junges englisches Paar, die eigentlich den HRP laufen wollten.
Der Haute Randonnée Pyrénéenne (HRP) ist der 3. Fernwanderweg durch die Pyrenäen und verläuft zumeist zwischen dem GR 10 und dem GR 11 in hochalpinem Gelände. Ein Wanderer hat uns mal erzählt, dass er den HRP weniger anstrengend empfindet, weil man bedeutend weniger Höhenmeter überwinden muss, als auf dem GR 10. Für uns kam dieser Weg aber nicht in Frage, weil man einige Klettersteige überwinden muss und Axel ja leider Höhenangst hat.
Die beiden Engländer haben den HRP abgebrochen, weil ihnen die Klettersteige auf dieser Strecke zu gefährlich waren und wollen jetzt auf dem GR 10 weiterlaufen.
Das Tal unten ist voll mit Wolken (sieht aus wie Schlagsahne).





Wir gehen noch ein wenig spazieren und machen ein paar Fotos bevor wir zurück zur Hütte gehen. Diese ist inzwischen wieder voll belegt.
Der Nebel treibt inzwischen vom Tal nach oben, dadurch entstehen sehr schöne Lichtstimmungen. Wir nehmen die Kamera und machen noch einen kleinen Spaziergang im Wald.



















Zum Abendessen kochen wir uns Nudeln Bolognese und gönnen uns auch ein Gläschen Rotwein. Schließlich sind wir ja in Frankreich.
Wir nehmen noch ein „Selbstportrait“ vor unserer Unterkunft auf, gönnen uns danach noch ein kleines Bierchen im Restaurant, danach noch eine Dusche und gehen um 21:30 ins Bett.




LG Heike

Gleich geht es weiter
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