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Alt 03.01.2019, 10:27
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Krakau, historisch belastet

Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers und des Heiligen Johannes des Evangelisten (Kosciol sw. Jana Chrzciciela i sw. Jana Ewangelisty) ist eine katholische Kirche an der ul. Jana 7, im nördlichen Teil der Krakauer Altstadt.



Die St.-Johannes-Kirche (Kosciol sw. Jana) wurde bereits um 1100 von Piotr Wlostowic als romanische Stiftskirche gestiftet. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert und 1659 neu eingeweiht.



Seit 1978 ist die Altstadt von Krakau (Krakow), also der Kern der früheren polnischen Hauptstadt in Südpolen, in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden.

Diese Altstadt liegt an der Weichsel (Wisla) unterhalb des Burgbergs Wawel mit dem Königlichen Schloss und der Wawel-Kathedrale. Neben diesem Wawelhügel-Komplex besteht das Altstadt-Ensemble aus der der mittelalterlichen Kernstadt Krakaus und dem Stadtteil Kazimierz (mit dem Vorort Stradom). Die Kaufmannsstadt des 13. Jahrhunderts besitzt Europas größten Marktplatz (pl. Rynek Glowny) und zahllose historische Häuser, Paläste und Kirchen mit prächtiger Innenausstattung. Ein weiteres Zeugnis für die faszinierende Vergangenheit sind die Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert, der mittelalterliche Stadtteil Kazimierz mit seinen alten Synagogen im Süden, die Jagiellonen-Universität und die gotische Kathedrale, in der die polnischen Könige begraben liegen.



Die Adalbertkirche ist dem Schutzpatron Polens Adalbert von Prag geweiht, der von Krakau aus die Missionierung Preußens betrieb. In Legenden wird berichtet, dass er vor seinem Aufbruch zu den Pruzzen in dieser Kirche predigte. Ihr Baujahr wird mit 1000 n. Chr. angeführt.



Die Bedeutung der Stadt, die 1257 die Stadtrechte erhielt, ist augenscheinlich aufgrund ihrer Stadtanlage, ihrer zahlreichen Kirchen und Klöster, ihrer imposanten öffentlichen Gebäude, der Reste der mittelalterlichen Stadtmauern und aufgrund ihrer Paläste und Stadthäuser, die vielfach von bekannten Architekten und Handwerkern entworfen und gebaut wurden.

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