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Alt 30.01.2005, 13:39
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Wolle
Gast
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Moin dete,

eine "Brennweitenlücke" ist hauptsächlich ein mentales Problem. Du musst nicht alle Brennweiten von 14 bis 600 mm stufenlos haben, um gute Bilder zu machen. Weniger ist oft mehr.
Fesbrennweiten haben zwei Vorteile:

1) Gute (!!) Festbrennweiten sind immer besser als ein Zoom, weil es wesentlich leichter ist, die verschiedenen optischen Probleme für eine einzelne Brennweite auszugleichen als für eine ganze Reihen von Brennweiten. Dazu wurden hier schon viel geschrieben, suche mal ein wenig.

2) Festbrennweiten sind gute Lehrmeister. Mit einem Zoom erliegt man gerne der Versuchung, sich irgendwo hin zu stellen und sich den Bildausschnitt zurecht zu zoomen. So sind dann die Bilder auch.
Eine Festbrennweite zwingt Dich viel mehr, Dir Gedanken über den richtigen Bildausschnitt und den richtigen Standort für die Aufnahme zu machen. Man nennt das auch den Turnschuhzoom.
Lerne es, Dir das beste Bild Deines Motivs zu erlaufen! Das kann manchmal etwas dauern.

Also: Mut zur Lücke!)

Falls es Dich tröstet: ich fotografiere mit 18 - 35 mm, 85mm und 300mm, dazu 1,4 und 2-fach Konverter. Das 28 - 105er kommt nur zu ganz besonderen Anlässen aus dem Schrank, vielleicht ein mal in Jahr.