Zusammenhang Akkulaufzeit - Geschwindigkeit der Cf Karte

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Problembär

Unterstützendes Mitglied
Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich meine es irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, dass das abspeichern der Daten am meisten Akkuleistung benötigt. Würde es dann Sinn machen, eine möglichst schnelle Cf Karte zu benutzen, um so Strom bzw. Ladung des Akkus zu sparen und letzendlich mehr Aufnahmen hinzukriegen ? Was für Cf Karten wären da empfehlenswert ? Hab mir für den Anfang ne billige Noname gekauft, die sicherlich nicht die allerschnellste ist. So roundabout 300 komprimierte Raws schaff ich damit, mit einem Akku .. ein guter Wert ?
 
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foxmulder

Auszeit
Schau mal hier, da gibt es Informationen zum Strombedarf der D200 bei verschiedenen Tätigkeiten.
Ob schnelleres Speichern da sooo viel bringt? Und zu den 300 Bildern: Liegt immer an den Bedingungen, für 300 einzelne Photos ist das okay, wenn du Sereinbilder im Dauerfeuer machst dürften es erheblich mehr sein.

Gruß
Dirk
 
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afx

Unterstützendes Mitglied
Ich schaffe ~250-1200 komprimierte RAW Files mit einer Batterie der D200, je nachdem wie ich arbeite. Bisher hab ich keinen Zusammenhang mit der Kartengeschwindigkeit gefunden, ich hab Sandisk Ultra-II und Extreme-III.

Ich würde aber generell die Finger von den Noname Dingern lassen, ich hab zu oft miterlebt wie die im falschen Moment flöten gingen (kann mit Sandisk und Lexar auch passieren, aber seltener).

cheers
afx
 
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sebastel

Unterstützendes Mitglied
gute datensammlung zu speicherkarten bei rob galbraith:

http://www.robgalbraith.com/bins/multi_page.asp?cid=6007

unglücklicherweise betrachtet er fast nur die geschwindigkeit, weniger den stromverbrauch.
es gibt durchaus unterschiede bei den karten. dabei sind schnellere karten nicht unbedingt auch die größeren verbraucher. einflüsse haben: speichertechnologie (einzelzellen SLC verbrauchen weniger strom als multizellen MLC), treiberbausteine etc.

letztlich kann man nur anhand von messungen entscheiden - diese meßwerte sind aber selten verfügbar.

der tenor ist bei den meisten "ratgebern" daher: 'wenn der akku leer ist, tu ich halt nen neuen rein'.

gruß
sebastian
 
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CALYPTRA

Sehr aktives Mitglied
Problembär schrieb:
Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich meine es irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, dass das abspeichern der Daten am meisten Akkuleistung benötigt.
Das ist richtig, da es sich um Compact-Flash-Karten handelt. Zum Speichern der Daten braucht es mehr Energie als zum Lesen der Daten, da die einzelnen Bits praktisch "eingebrannt" werden müssen.

Problembär schrieb:
Würde es dann Sinn machen, eine möglichst schnelle Cf Karte zu benutzen, um so Strom bzw. Ladung des Akkus zu sparen und letzendlich mehr Aufnahmen hinzukriegen ?
Das kann man nicht pauschal sagen. Denn wenn die gleiche Energie gebraucht wird, um Daten auf zwei verschiedene Karten zu speichern, ist es egal, ob das jetzt in 1 Millisekunde oder in 1 Sekunde passiert. Die Energiebilanz ist die selbe.
Sicherlich unterscheiden sich die Karten der verschiedenen Hersteller in gewissem Maße in ihrem Stromverbrauch. Da das Speichern der Daten bei Flashkarten jedoch nach ein und dem selben Schema verläuft, bezweifle ich, dass dieser Unterschied für die Praxis als großartig relevant zu betrachten ist.
 
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Problembär

Unterstützendes Mitglied
also meinst du, verbrauchen die schnelleren Karten genausoviel mehr an Strom beim speichern, wie sie durch die eventuell schnellere Geschwindigkeit einsparen ? :confused:


wenn dem so ist werd ich mir wohl dies Stück Plaste zulegen müssen, was man untendrunter schrauben tut :))
 
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CALYPTRA

Sehr aktives Mitglied
Problembär schrieb:
also meinst du, verbrauchen die schnelleren Karten genausoviel mehr an Strom beim speichern, wie sie durch die eventuell schnellere Geschwindigkeit einsparen ? :confused:

Das habe ich so nicht gesagt. Tut mir leid, falls du mich falsch verstanden hast. Schnellere Karte heißt nicht automatisch höherer Stromverbrauch, der ist nämlich von der Geschwindigkeit nicht so stark abhängig. Welcher Unterschied in der Energiebilanz viel gravierender ausfallen kann, ist der von Karten verschiedener Hersteller. Die können sich durchaus im Stromverbrauch unterscheiden. Dazu gab es hier auch schon Threads.
Nachgemessen habe ich das selbst aber noch nicht, da ich nur Karten von Sandisk besitze und mir daher der Vergleich fehlt. Sollte man vielleicht aber mal machen.

Hier habe ich übrigens noch zwei Artikel gefunden, wo die verschiedenen Speicherkartentypen verglichen werden. Es wird auch ein Wort über den Stromverbrauch verloren.
http://archiv.chip.de/artikel/c1_archiv_artikelunterseite_17179185.html
http://www.telering.de/was-ratgeber/feld-1/nr-27
 
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bb

Aktives NF Mitglied
Einen ganz eindeutigen Zusammenhang, der wirklich massiv spürbar ist, gibt es nur im Vergleich von CF Card zum Microdrive. Das ist eine kleine Festplatte (bis 6GB als CF2 Card, glaube ich) Das MD braucht wegen des Motors zum Antrieb der Magnetscheibe mit 3600 Umdrehungen extrem viel Strom. Das fällt besonders bei Kälte auf, dann dreht die Platte langsamer hoch und die Akkus sind auch schwächer.
In den D-SLR Anfangsjahren waren die MD die einzigen leidlich erschwinglichen Speichermedien, mittlerweile sind sie für diese Anwendung weniger empfehlenswert.

Gruß, Bernhard
 
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holgi2007

Unterstützendes Mitglied
Ich denke, der Stromverbrauch hängt stark vom AF-Antrieb der Objektive ab.
Hier gibt es Stromfresser.

Der interne Blitz ist ja klar, über den brauchen wir nicht zu sprechen - der saugt förmlich.

Die Micro-Drive-Karten - der Stromverbrauch klingt plausibel.
Ich würde die Dinger schon wegen ihrer mechanischen Verwundbarkeit nie wieder anfassen. Einige Bilder waren bei mir mit einer Redaktionskamera vor ein paar Jahren einfach nicht mehr lesbar. Ich wurde ausgelacht - dieser Effekt war vielen Kollegen klar (Mir seit dem auch - keine "Drives" mehr.)


Der Stromverbrauch der D200 zur D70 hat mich in den ersten Wochen schon um den Verstand gebracht.


Gruß Holgi
 
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aussie

Unterstützendes Mitglied
[OT] Stromverbrauch

foxmulder schrieb:
Schau mal hier, da gibt es Informationen zum Strombedarf der D200 bei verschiedenen Tätigkeiten.
Leider bin ich erst dadurch auf diesen Thread aufmerksam geworden - Antwort dort ist nicht mehr möglich. Deshalb hier ein paar Anmerkungen dazu.

Jedenfalls kann ich die Stromverbrauchs-Messungen des "Normalbetriebs" nicht bestätigen.

Meine D200 (auch mit 2GB Transcend 120x - aber mit Standard-Akku) verbraucht wenn das Mess-System an ist bereits 400mA (und nicht nur 300mA), ist der LCD-Bildschirm zugeschaltet 500mA (und nicht 400mA). Ein höherer Stromverbrauch mit Standard-Akku wäre dann plausibel, wenn die Akkuspannung niedriger wäre. Aber die genannten Batterie-Spannungen sind nahezu identisch mit der Spannung des LiIon-Akkus. Und auch die angegebenen unterschiedlichen Stromwerte für Schreiben von RAW vs. JPG sind mir nicht plausibel.

Bestätigen kann ich allerdings, dass die D200 im inaktiven On-Zustand weniger Strom verbraucht als im Off-Zustand (On: 90µA, Off: 102µA).

Ergänzend der nicht genmessene Verbrauch mit VR/AF-S Objektiven: so um die 1A (unterscheidet sich jedoch bzw. ist nicht leicht zu messen - Anlaufen des Motors usw.).

Und im Bezug zum Thema: dauert der Schreibvorgang auf eine Karte durch eine langsame Karte so lange, dass das Mess-System der Kamera (bzw. generell die Kamera) länger aktiv bleibt, ergibt sich zwangsläufig eine höhere Entladung des Kamera-Akkus. Der unterschiedliche Stromverbrauch von normalen CF-Karten (also nicht Microdrive) dürfte im Vergleich zum Stromverbrauch der D200 bei aktivem Mess-System eine unwesentliche Rolle spielen. Aber ob sich das bei Einzelaufnahmen wirklich bemerkbar macht, d.h. sich die Kamera anstatt nach (default) 5 Sekunden erst (merkbar!) später in Standby begibt ist die Frage. Der Anteil, den die längere Zeitspanne bis zur Innaktivität der Kamera im Vergleich zum normalen Betrieb aber ausmachen könnte dürfte jedoch unwesentlich sein.

Werner
 
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wenders

Unterstützendes Mitglied
[OT] Stromverbrauch

Hallo Werner,

ich habe diese Messungen verbrochen. ;) Du hättest aber auch auf den alten Thread antworten können, indem du "Old Thread Warning" bestätigt hättest (Haken setzen).

Milliampere-Werte dürfen bei unterschiedlichen Spannungsquellen nicht so einfach miteinander verglichen werden. Hast du bei deinen Messungen auch wirklich zwei Messgeräte eingesetzt (Strom & Spannung)? Beide Anzeigen müssen parallel abgelesen und anschließend miteinander multipliziert werden. Dann könnten wir die Leistungswerte in Watt vergleichen – wäre ja interessant. Eventuell variiert der Stromverbrauch im "Normalbetrieb" je nach angesetztem Objektiv (CPU, non-CPU, VR, etc.).

Der Messaufbau ist denkbar einfach – ich wüsste nicht, wo ich einen Messfehler begangen hätte – ich lasse mich aber gern eines besseren belehren. Auf schwankende, und deshalb evtl. falsche Messwerte, habe ich explizit hingewiesen.

@Sebastian (Schluppi): Du wolltest eigentlich deine Messwerte ebenfalls hier reinstellen. Habe ich sie übersehen? Link?

Gruß,
wenders
 
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aussie

Unterstützendes Mitglied
AW: [OT] Stromverbrauch

wenders schrieb:
Du hättest aber auch auf den alten Thread antworten können, indem du "Old Thread Warning" bestätigt hättest (Haken setzen).
Ahso - wieder was gelernt ;)

wenders schrieb:
Milliampere-Werte dürfen bei unterschiedlichen Spannungsquellen nicht so einfach miteinander verglichen werden.
Wenn wir Milliampere-Werte und "Quelle" streichen stimme ich zu ;)

Aber schrieb ich nicht eh, dass ein höherer Stromverbrauch mit Standard-Akku bei niedrigerer Spannung plausible wäre, die von Dir genannten Batterie-Spannungen aber nahezu identisch mit der Spannung meines LiIon-Akkus waren? ;)

Genau genommen hatte ich bei aktivem Mess-System ebenfalls eine Spannung von gerundeten 7.7V an der Kamera (der Strommesser hat ja einen gewissen Innenwiderstand und verursacht deshalb einen Spannungsabfall). Aber selbst ein halbes Volt Unterschied würde nicht den Unterschied erklären (siehe auch unten).

Unterschied überhaupt kein Objektiv <-> VR-Objektiv übringens nur etwa 30mA.

wenders schrieb:
Hast du bei deinen Messungen auch wirklich zwei Messgeräte eingesetzt (Strom & Spannung)? Beide Anzeigen müssen parallel abgelesen und anschließend miteinander multipliziert werden.
Da in der Kamera ein DC/DC-Wandler sitzt ist das mehr oder weniger richtig :)
Praktisch ist der Verlauf prinzipbedingt aber nicht linear (Stromverbrauch bei aktivem Mess-System: 7V - 500mA, 8V - 400mA, 9V - 380mA). D.h. exakter Vergleich ist nur bei annähernd gleicher Spannung an der Kamera möglich (was aber zumindest bei der Grundbedingung "Mess-System an" ja annähernd der Fall war) - deshalb bin ich auf die Spannung gar nicht näher eingegangen.

Da bei mir auch die gleiche CF-Karte in der Kamera steckt (was aber eh nicht viel aus macht) und der Objektiv-Unterschied maximal 30mA ausmachen dürfte blieben zwei Erklärungen. Die Stromaufnahme ist mit dem MB-200 anders. Das bezweifle ich aber auch, da der MB-200 ja auch schlicht dort kontaktiert, wo auch der Standard-Akku sitzt.
Einzig verbleibende Möglichkeit wenn wir beide korrekt gemessen haben: der Strombedarf meiner D200 ist wesentlich höher! Denn ich komme beim besten Willen nie und nimmer bei aktivem Mess-System auf 300mA runter, bestenfalls bei überhöhter Spannung und keinem Objektiv auf 350mA. Wohlgemerkt bei korrekter Messung. Mein Amperemeter hat bei 400mA jedenfalls eine maximale Abweichung von 4,5mA - wie das bei einem 20A-Bereich aussieht...

Führt jetzt aber "etwas" weit vom ursprünglichen Thema ab :winkgrin:

Bye, Werner
 
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