Zeigt her: Eure Stativerfahrungen

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foxmulder

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Die Frage 'Welches Stativ ist das richtige für mich' gehört zu den Forenklassikern, und das nicht ganz zu Unrecht, der Markt ist riesig, die Kombinationsmöglichkeiten unendlich und die Einsatzzwecke vielfältig. Furby hatte heute 'Stativ-FAQs' angeregt, das finde ich aus o.g. Gründen schwierig, aber vielleicht schaffen wir es ja einen Thread hinzubekommen in dem einige Mitglieder ihre Stative vorstellen.
Wichtig finde ich dabei das es sich um konkrete Erfahrungen aus der Praxis handelt. Nicht sowas in der Art von 'Ich könnte mir vorstellen das Stativ X mit Kopf Y für dich das Richtige wäre...', sondern eben die Vorstellung des eigenen Equipments. Zu den Erfahrungen dann einige Daten, etwas zu den Kosten, zum Einsatzzweck, und dann bekommen wir vielleicht einen Thread er als Orientierung für den Kauf von Stativen und Köpfen eine ordentliche Hilfe bieten könnte.

Gruß
Dirk
 
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foxmulder

Auszeit
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Okay, let's go:

Als Einbein setze ich den 'Klassiker' ein: Das Manfrotto 680B. Simpel, robust, wirkt irgendwie unverwüstlich und bietet ein absolut gutes Preis/Leistungsverhältnis für rund 60 €.

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Die Sucherhöhe liegt voll ausgezogen bei rund 160 cm, für mich ist das absolut ausreichend (Morgens mit Schuhen rund 1,75 ;)) Was auf dem Stativ momentan fehlt ist der Manfrotto-Neiger (MA 234 zum Schrauben oder MA 234 RC mit Schnellwechseleinrichtung oder der entsprechende Umbau von Kirk). Ich hatte den 234 RC drauf, der ist allerdings wg. Umstieg auf Arca bereits verkauft und für den Kirk-Neiger warte ich noch auf eine passende Gelegenheit. Damit legt das Stativ (eingeschoben 50 cm) nochmal rund 6 cm in der Höhe zu. Ich finde es angenehmer und stabiler nur Kamera und Objektiv zu neigen, als das ganze Stativ schräg zu halten. An einem Versuch mit einem Kugelkopf auf dem Einbein bin ich kläglich gescheitert, das drehte sich bei mir in alle Richtungen und ein Gefühl von Stabilität kam da nicht wirklich auf. Das die Belastbarkeit des 234 mit 2,5 kg angegeben ist, das sollte niemanden abschrecken, die D300 mit BG und 2.8/300er trägt der Kopf locker, zumal man ja auf dem Einbein idR immer eine Hand an Kamera/Objektiv hat. Und das ist auch der Haupteinsatzzweck für das Einbein, 80-200er oder 300er drauf wenn man flexibel sein muß und halbwegs vernünftige Belichtungszeiten hat.


Dann etwas aus dem Archiv: Das Slik 88N.

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Gekauft Anfang der 80er, für damals rund 230 DM incl. des 3-Wege-Neigers. Über den sollte man allerdings nicht allzu viele Worte verlieren, das ist ein Vollplastikteil mit eher begrenzter Stabilität. Da ich meine Zuneigung zu langen Brennweiten allerdings erst in den letzten Jahren entdeckt habe, hat er mir 20 Jahre lang ausgereicht.
Das Stativ selbst ist aus Aluminium und sehr stabil, wozu sicherlich auch die zusätzlichen Streben ihren Teil beitragen. Die Mittelsäule sollte man tunlichst nicht oder nicht sehr weit ausgefahren benutzen, aber das haben ja alle Mittelsäulen so an sich. Wenn man nur die Beine ausfährt kommt man auf eine Sucherhöhe von rund 140 cm, eingefahren ist es 70 cm groß. Ich habe mal ein 'Probewackeln' mit diesem Slik und einem 055er Manfrotto gemacht, gefühlt ist das dieselbe Klasse. Die Stabilität erkauft man sich aber mit einem nicht zu unterschätzendem Gewicht: 2,7 kg, das ist schon ein Wort.
Falls jemand aber für kleines Geld ein stabiles Stativ sucht, dann ist das Slik immer noch einen Blick auf Ebay wert, dort wird es so um die 30 € gehandelt, wenn man dann den Kopf austauscht hat man eine sehr solide Kombination für kleines Geld.


Mein aktueller Generalist: Ein Benro C157 N6 mit Markins M10.

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Ich konnte mich relativ lange nicht zwischen dem Benro und einem 630er Velbon entscheiden, als ich das Stativ dann brauchte war das Velbon europaweit nicht lieferbar, also ist es das Benro geworden. Und ich bin auch nicht wirklich traurig darüber, im vergangenen halben Jahr hat es sich durchaus bewährt. Es ist ausreichend stabil für die D300 mit dem 80-200er, und wenn es sein muß geht auch das 300er; allerdings sollte man dann tunlichst die Beine nicht komplett ausfahren und Windstille ist auch sehr hilfreich. Kriterien für den Stativkauf waren bei mir ein verhältnismäßig geringes Gewicht bei ausreichender Stabilität, Höhe und Packmaß waren eher zweitrangig. Deswegen ein Stativ aus Carbon und mit nur 3 Segmenten, irgendeinen Kompromiß muß man ja immer eingehen.
Der Markins-Kopf ist gut, und das darf man bei seinem Preis ja auch verlangen! Wenn die Friktion einmal eingestellt ist dann läuft er sehr gut, die Einstellschraube selbst finde ich aber nach wie vor zu fummelig, mir ist sie für eine wirklich ergonomische Bedienung zu weit versenkt. Die Kombination Benro + Markins bringt es auf eine Sucherhöhe von rund 150 cm, zusammengeschoben bleiben davon 68 cm übrig, das Gewicht beträgt rund 1,8 kg. Der Preis für den Kopf kann natürlich Kopfschmerzen bereiten, 360 € sind eine Menge Geld, im Vergleich dazu ist das Stativ für 205 € fast schon günstig zu nennen.


Und wenn's ganz ernst wird, dann gibt es noch das hier: Berlebach 3032 mit Manfrotto 501-Neiger.

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Da stehen fast 5 Kilo Stativkombination in der Gegend, 3,2 das Stativ selbst, 1,5 kg der Neiger. Dafür gibt's das Zeug relativ günstig, 200 € kostet das Stativ, gut 150 € der Neiger. Und mehr Stabilität fürs Geld wird man wohl nirgends bekommen, 400mm an einer DX-Kamera lassen die Kombi vollkommen kalt. Allerdings sollt man auch nach Möglichkeit ein ausreichend schweres Objektiv auf diesem Neiger benutzen, mit leichter Last läuft er meiner Ansicht nach nicht besonders gut ('Leicht' ist z.B. die D300 mit 80-200er ;)). Wobei ich dazu sagen muß das ich die alte Version des 501 habe, die aktuelle Version hat sich in Details geändert, evtl. ist das da anders.
Anyway, diese Kombination (Sucherhöhe rund 160 cm, eingefahren rund 100 cm) nimmt man natürlich nur mit wenn man weiß das man sie braucht und das man keine 5 Kilometer mit ihr laufen muß. Ich finde sie ideal z.B. für Flugaufnahmen, die Schwenks sind wesentlich weicher als ich sie mit einem Kugelkopf hinbekommen - und stabiler und damit 'verwacklungsfreier' als ein angelöster Kugelkopf ist der 501 in allen Lebenslagen. Das Stativ hat übrigens selbst auch noch eine Kugel im Schenkelkopf, damit kann man die Grundplatte 'in die Waage bringen', denn der Videoneiger selbst ist ja nur ein 2-Wege-Kopf.
Wie gesagt also: Schwer, sperrig, aber für lange Brennweiten meine absolute Lieblingskombination, die hält einfach ohne das man sich groß Gedanken machen muß. Wenn es etwas leichter sein soll, dann kommt auch mal der Markins aufs Berlebach, auch sehr stabil, etwas handlicher, aber nicht so gut wie mit dem 501 - dem momentan auch noch die Arcakompatibilität fehlt, da muß ich noch basteln.

So, soviel von mir, jetzt seid ihr am Zuge.
Ach ja: Die Preise die ich genannt habe sind immer die Neupreise, ich habe viele der Sachen gebraucht erstanden, dann schmerzt es nicht ganz so doll. ;)

Gruß
Dirk
 
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dogsled

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Moin,

Klasse Bericht Dirk.
Das ich mich so schnell daran beteiligen kann, liegt daran, das ich das Thema auch schon vorgesehen habe. ;)

Los geht es mit meinem Einbein. Ein Manfrotto 682B. Robust, stabil, schwer, fast Waffenscheinpflichtig. Warum habe ich es gekauft?
Ich habe es günstig bei Ebay bekommen und mich hat gereitzt das, dass Teil auch alleine stehen kann. Ein 120-300 o. 80-200 darauf stehen zu lassen, kein Problem. Ich verwende es meist ohne Kopf und wenn ist es der 234. Laufe ich lange Strecken nehme ich den Kopf, da ich dann die Stativ, Kamera Kombi, einknicken und mir über die Schulter hängen kann.

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Weiter geht es mit meinem Reisstativ. Walimex 6702.
Ein Alu Stativ welches ich schon sehr lange habe und damals wußte ich es nicht besser. :)
Nach Umbau auf feste Platte und ersetzten der meisten Schrauben ist es bis 300 mm absolut zu verwenden. Preis Leistungsverh. Top.

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Weiter gehts mit der Berlebach Serie.
Das was Dirk bereits darüber gesagt hat, sowie auch über den 501 Kopf kann ich voll und ganz bestätigen.
Von Rechts nach Links:
Ein älteres Berlebach Stativ (steht zum Verkauf) mit zweifachen Beinauszug. 300mm kein Problem.
In der Mitte ein umgebautes 3042. Der von Dirk erwähnte Schenkelkopf wurde hier durch einen festen ersetzt. Bei BB gibt es alles als Ersatzteil zu günstigen Preisen. Ich setzte das Stativ sehr allgemein mit einem Burzynski Kugelkopf ein. Durch die Gummi Füße ist es auch im Haus gut einsetzbar was bei den nächsten Exemplaren nicht so der Fall ist.

Mein Liebling: ein BB Stativ aus der Uni Serie. ;)
Hier wurde die Mittelsäule entfernt und durch eine feste Platte auf dem beweglichen Schenkelkopf ersetzt. Dieses Stativ verwende ich bis 700mm.

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Ich verwende überall die Manfrotto Schnellwechselplatten. So sieht meine Lösung für den 501 Kopf aus.
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Habe ich mal keine Lust das Schwere Uni zu schleppen nehme ich ein Sachtler Stativ. DA 100 Beine mit einem älteren 3+3 Kopf. Die Beine selber wiegen nichts, nur der Kopf ist Sauschwer. :)
Dazu später mehr.
Die Preise, speziell die Neupreise sind, für mich, jenseits von gut und böse. Ich habe das Sachtler als ein defektes aus Ebay gefischt und wieder aufgearbeitet. Kommt in der Stabilität aber nicht an das BB Uni heran. Ist aber deutlich stabiler wie das 3042.

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Hier beide Köpfe nebeneinander. Der Sachtler Kopf hat bei extremen Verhältnissen wie Wind oder Kälte die Nase vorn. Ich werde mir bei BB für die Uni Beine einen Schenkelkopf für die 100mm Schale besorgen und dann kommt der Kopf auf die Uni Beine.

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Über Preise habe ich absichtlich nichts geschrieben. Die gibt es im Internet oder bei Ebay.
Wer warten kann und kein neues Stativ braucht oder haben will, der findet das Richtige Stativ ganz sicher in dem Auktionhaus.

Meine Erfahrung und oder Fazit über Stative, wer billig kauft kauft zweimal.
Wobei billig wirklich billig gemeint ist. Wo ein Stativ eher den Ausdruck, Stehhilfe verdient.

Und nun ganz zum Schluß noch das Makrostativ. Version 1.1 wird bald fertig sein.:D

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Gruß Frank
 
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Keeny

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Ich habe heute, von Dirk beschriebenen Slink n88, mit einem Manfrotto 351 MVB Videostativ verglichen.

In der Spalte "A" befindet sich ein Slink n88 mit einem Manfrotto 484 "Mini" Stativkopf drauf.

In der Spalte "B" gleicher Stativ, allerdings mit einem Manfrotto 488 "Midi" drauf.

In der Spalte "C" ein Manfrotto 351MVB mit einem Manfrotto 286 (muss wohl xxl heißen) drauf.

Die aufnahmen sind mit einer 340 mm Brennweite, mit Hilfe von Kabelauslöser und bei 1/13 Sec. entstanden.

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Zu den Zeilen:

Zeile "1" - Beine beim Slink n88 komplett ausgefahren, beim Manfrotto 351MVB bleiben dagegen drin.

Zeile "2" - Gleiche Konstellation nur die Spiegelvorauslösung wird eingeschaltet.

Zeile "3" - beim Slink n88 Mittelsäle komplett ausgefahren, beim Manfrotto 351MVB die Beine komplett ausgefahren (hat ja keine Mittelsäle).Spiegelvorauslösung "AUS"

Zeile "4" -Gleiche Konstellation wie vorherige Zeile, nur die Spiegelvorauslösung auf "ON""


Fazit: Ich muß noch seltsamen Verhalten des 488 Kopfes untersuchen.
Es kann nicht sein das popliger 484 kopf besser abschneidet als das 488er.

...........................Was die Spiegelvorauslösung angeht :up:
 
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Saffetti

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Ich benutze ein altes Video-Stativ, japanischer Herkunft, mit 488er Manfrotto-Kopf. Nie dabei - wenn ich´s brauche, immer dabei - wenn ich´s nicht brauche. Gefühlte 5 kg, ausfahrbare Mittelsäule, megageil, mit Kurbel!!!

Ja!- Saffetti
 
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lesitzki

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Leider kann ich keine Bilder zeigen. die Stative sind auch über 25 Jahre alt. Falls gewünscht reiche ich welche nach.

Das erste ist ein Gitzo Serie 3 Compakt aus Alu mit 4 Beinsegmenten und Mittelsäule. Darauf habe ich ein Kugelkopf (Arca Swiss Kopie aus China) Letzten Sonntag hatte ich da eine D2x, AIS 2/200mm und den TC-14 drauf. Es war nur das erste Beinsegment ausgefahren. Die Bilder sahen aus als wäre ein Erdbeben zur Zeit der Aufnahme gewesen. Mit Kabelauslöser und Spiegelvorauslösung waren die Bilder brauchbar. Wenn ich auf das gleich Stativ dem Manfrotte MA-501 befestige und auch nur das erste Beinsegment ausziehe, kann ich auch das 3,5/400mm mit TC-300 draufsetzen. Zur Not auch ohne Kabelauslöser und Spiegelvorauslösung.

Optimal ist meine Lieblingskombi. Das Gitzo Serie 5 aus Alu mit 3 Beinsegmenten. Darauf dem Manfrotto MA-501. Leider ist die Kombi schweinemäßig schwer.
 
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digital_eye

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I

Die aufnahmen sind mit einer 340 mm Brennweite, mit Hilfe von Kabelauslöser und bei 1/13 Sec. entstanden.

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Na wenn ich mir diese Bilder hier anschaue, vor allen Dingen die mittlere Testreihe, dann kann ich mit meinen Ergebnissen zufrieden sein, auch wenn ich für meinen "Test" und die Bildergebnisse etwas Haue bekommen habe.

Meine drei Stativkombinationen sind diese

1) Für ganz kleines Gepäck: Giottos GB1140 und Manfrotto 488RC2 (z.B. bei Radreisen und nur bis 200mm, Windstille und Mup)

2) Für Wanderungen: Manfrotto 055ProB mit Naturfotografenumbau und je nach Einsatzzweck Manfrotto 488Rc2 oder Novoflex Classicball 5.

3) Richtig stabil und schwer: Gitzo 415 und Novolfex Classicball 5.

Die Ergebnisse und ein paar Bilder findet Ihr hier. Mein Fazit: Bei Tele und kritischen Zeiten ist die Auslösung mit Kabel nur mit SVA oder Mirror up zu empfehlen. Besser als eine Kabelauslösung in diesem Fall ist die sog. Longlens-Technik (Auslösung per Hand und linke Hand zur Vibrationsdämpfung auf dem Objektiv).

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=71445

PS: Wenn gewünscht, stelle ich gerne noch Fotos ein, auf denen die Stativ besser zu sehen sind.
 
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pulsedriver

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Also: Angefangen hab ich mit einem Walimex aus deren "Professional" Baureihe. 4kg schwer (mit Kopf), halbwegs stabil (naja, befriedigend halt). War ein Manfrotto Nachbau. Die Wechselplatten von Walimex sind für die Tonne, sie wackeln immer, aus befriedigender Stabilität wird ungenügende.

Dann hab ich mir ein teures gekauft: Gitzo 3540LS mit Gitzo Kugelkopf (1277). Grade gross geug für mich, ohne Mittelsäule brutal stabil, da wackelt nichts, auch bei 300mm, 1/15 nicht, selbst wenn man am Kamerageäuse direkt auslöst. Auch die Pentax 67II - bekannt für ihren Moster-Spiegelschlag - kann das Stativ nicht erschüttern. Erstaunlich für 2.2kg (mit Kopf!)

Dann hab ich noch ein Slik Sprint Mini. Das hat zusammengeklappt nur ca. 35cm, kommt imemr dann zu Einsatz, wenn das Gitzo mit seinen ca. 60cm einfach zu gross ist. Motto: Besser ein leichtes, kleines Staiv als gar keines. Also z.B. auf Reisen, wenn's in die Stadt geht und ich ein paar Sehenswürdigkeiten aufnehmen will (oft ist dann auch nur die Bridge Kamera drauf). Es reicht aber auch für 'ne DSLR und leichte Linsen bis ca. 200mm. OK, die kritischen Zweiten dann möglichst meiden, wenn man den letzten Tick Schärfe will.
 
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Keeny

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Na wenn ich mir diese Bilder hier anschaue, vor allen Dingen die mittlere Testreihe, dann kann ich mit meinen Ergebnissen zufrieden sein, auch wenn ich für meinen "Test" und die Bildergebnisse etwas Haue bekommen habe.

Heute mir den 488er etwas näher angekuckt und stellte fest, das Vorbesitzer die Kugel mit Öl versaut hat.:mad: Also Öl mit Spiritus entfernt und mit einem Bleistift "angepinselt". Jetzt sehen die Ergebnisse viel besser aus. Seltsamerweise sind die besten Ergebnisse bei 1/50 und 1/60 Sec raus gekommen. :gruebel:Sie sind fast so gut wie mit SVA.
 
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PadrePedro

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So, hier kommt meine Billigheimer-Variante. Habe mir vor vier Wochen für satte 13,- EUR in einer "Geiz-ist-geil"-Halle dieses Hama STAR61 gekauft (Als "Upgrade" zu meinem 11,-EUR-Stativ). Da ich nur selten was mit Stativ mache und zudem meine Ausrüstung sehr beschränkt ist (D80 mit 18-55 und Tamron 55-200), fand ich, dass das ausreicht. Allerdings war die einseige Befestigung doch ein wenig wackelig und so hab ich noch eine Langlochschiene angebaut. Jetzt macht das Teil seinen Job und ich bin zufrieden.
Es gibt natürlich besseres, aber mir reicht's vorerst. Und hat sogar einen Haken für den Klamottensack ;)!

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Gruß Peter
 
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Carbonteufel

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Wenn es irgendwie geht, fotografiere ich ohne Stativ. Es gibt mehr als zahlreiche Möglichkeiten auch ohne diese Hilfe zum guten und verwacklungsfreien Bild zu kommen. Doch insbesondere, wenn Zeit keine Rolle spielt und geometrische Präzision angesagt ist, sind die Stützen dabei.

Stative setze ich hauptsächlich in der Landschafts- und Produktfotografie ein - und natürlich für meine Flipperbilder.

Für letztere ist das "Stativ" nicht selten ein Taschenbuch, oft sogar nur der Objektivdeckel, um die richtige Neigung der Kamera zu erzielen. Ein Mikro-Dreibein mit omnidirektionalem Neiger (hört sich das jetzt nicht toll für eine 5-Euro-Hama™-Aluminium-Gummifüßchen-Gurke an? :D ) ist ebenfalls hin und wieder dabei.

Produktfotos für meinen Flipperteile-Shop mache ich, insbesondere wenn es "quick 'n dirty" sein soll, mit dem nachfolgend links abgebildeteten Krummsäbel. Das Ding ist in Sekunden bereit und während andere noch an ihren Ständern ;) herumnesteln, habe ich schon 3 Flipperspulen auf dem Chip.

Das Manfrotto 190 XDB mit Neiger 390 RC2 (um 130 Euro) habe ich stets auf Treffen dabei und nehme es gern für Nacht- und Landschaftsaufnahmen. Das Ding ist schwer, etwas unpraktisch (keine Schnellverschlüsse!) aber standsicher.

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LG

Stefan
 
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dr350s

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Dann will ich hier mal die Einsteigerfraktion vertreten.

Ich halte es wie Stefan: Wenns geht, ohne Stativ.
Gerade, wenn ich unterwegs bin, möchte ich nich immer das Stativ mit mir rumtragen. Da kommt dann häufig mein "Marken"-Bohnensack zum Einsatz:
The Green Pod
Und irgendeine Ablagemöglichkeit findet man damit immer.

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Für alles Andere hab ich dann noch ein Manfrotto 190 XB + Cullmann Magnesit 25 Kugelkopf und Cullmann Schnellwechselplatte.

Für die D40 mit 18-200 VR stabilitätsmäßig überdimensiniert, aber so hat man noch Reserven für weitere Kameras/Objektive.
Bei einer Sucherarbeitshöhe von 135 cm (164 cm mit ausgefahrener Mittelsäule) ist es aber für große Menschen (bin 185, da isses schon grenzwertig) nichts fürn Dauereinsatz .. da meldet sich dann irgendwann der Rücken. Dafür wiegt es aber mit Kopf auch nur 2153 g und ist bei einem Packmaß von 62cm noch in die Kategorie "leicht transportabel" einzuordnen.
Kostenpunkt: Stativ: 101€ + Kopf: 70 € + Schnellwechselsystem 27€ = 198 €

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peterkdos

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...und wo sind diese alle teueren Gitzos, Markins, RSS und, und...?

Werden die nicht benutzt? :gruebel:

Gruß

Peter
 
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Peter ST

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...und wo sind diese alle teueren Gitzos, Markins, RSS und, und...?

Werden die nicht benutzt? :gruebel:

Gruß

Peter

Doch doch...

Mein Einbein mit Markinskopf nützt mir beim Kombi zum Stabilisieren der Heckklappe mit Fahrradträger (nicht nur :D )

Mein Dreibein mit Markins wehrte letzten Sonntag erfolgreich eine Hundeattacke ab. Zum glück wars dabei....

dass nur ein Q 3 auf dem Velbon montiert war störte nicht wesentlich.

gruss
Peter
 
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seamaster

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Bei meiner Tierfotografie geht es nicht ohne Stativ. Auch wenn ich nur ein kleines Zoom benutzen würde, wäre es auf Dauer (5-6 Stunden am Stück) einwenig anstrengend und ermüdend.

Somit benutze ich z.Zt. das Gitzo 3540LS,
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das mit ca. 1,9kg relativ leicht ist, wenn man zum Ansitz etwas laufen muss. Mehr als ein Segment ziehe ich nicht aus, da das Fotografieren im Tarnzelt sitzend vonstatten geht. Zwar ist es laut Hersteller für 600mm und mehr nicht geeignet, verrichtet dann doch gute Arbeit in diesem Bereich. Ich benutze den Kameraauslöser, um alle Funktionen im Griff zu haben. Somit benutze ich das Stativ mehr als Objektivhalter wie bereits oben erwähnt. Schwingungen sind natürich im kritischen Bereich länger 1/30s vorhanden. Hier kommt zusätzlich unter die Kamera ein Einbeinstativ zum Einsatz.

Als Stativkopf kommt der FLM Centerball 58 FT zum Einsatz.
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Der Kopf ist für eine Last bis zu 55kg ausgelegt und damit hält er auch die von mir benutzte Kombi von 7kg mit Leichtigkeit. Der Clou bei dem Kopf ist, dass man zwei im einem hat - einen Kugelkopf und einen Neiger. Man kann eine Ebene festsetzen, indem man die Schraube "Neigen/Tilt" festschraubt, so erhält man einen recht guten Neiger.
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Die Schnellwechseleinheit - ebenfalls von FLM - ist Arca-kompatibel, mit einer zusätzlichen Verriegelung gegen versehentliches Herrausfallen ausgestattet.

Hin und wieder in Bodennähe oder aus dem Auto kommt noch ein Bohnensack zum Einsatz.
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Gefüllt sind beide nicht mit Bohnen, da zu schwer, sondern mit Styroporkugelchen.
 
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H

Hank

Guest
ICH SCHEUE KEINEN PREIS – WELCHES EINBEINSTATIV IST DAS BESTE??????

Ich: 188 cm
und: Kamera und häufig 70-200 VR / 2.8

Ernstgemeinte Frage. Danke


(Geiler Thread mit endlich mal aussagekräftigen Bildern, danke danke danke!!! Aber hoffentlich geht's weiter – oder war's das schon...?!))
 
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digital_eye

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ICH SCHEUE KEINEN PREIS – WELCHES EINBEINSTATIV IST DAS BESTE??????

Ich: 188 cm
und: Kamera und häufig 70-200 VR / 2.8

Ernstgemeinte Frage. Danke


(Geiler Thread mit endlich mal aussagekräftigen Bildern, danke danke danke!!! Aber hoffentlich geht's weiter – oder war's das schon...?!))

Ist zwar etwas OT ... aber schau Dir mal die Einbeinstative von Monostat an. Die Fußlösung ist genial und die Stabilität stimmt auch.
 
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seamaster

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Die Beinschoner mit Kabelbinder zu befestigen ist ja geile Idee!!!!! Sorry - wird jetzt von mir kopiert.

Wenn Du die Kabelbinderenden einfach nur abknipst, sind die Enden sehr scharf. Das gibt Schmerzen beim Tragen. Mit Teppichmesser - wichtig !!! neue Klinge benutzen - so nah wie möglich am Klemmgehäuse des Kabelbinders abschneiden. Nicht zu stark die Binder zuziehen, sonst schneiden sie die Isolierung.
 
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ThomasNRW

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ICH SCHEUE KEINEN PREIS – WELCHES EINBEINSTATIV IST DAS BESTE??????

Ich: 188 cm
und: Kamera und häufig 70-200 VR / 2.8

Ich hatte zuerst das kleine Manfrotto, aber es war doch zu schwer - ein Einbein sollte so leicht wie moeglich sein, war dann meine Ueberlegung und habe mir die Carbon Gitzos angeschaut:
Das Gitzo GM2540 ist es dann geworden :)

Jetzt gibt es ein G2541 - KA, worin die sich unterscheiden ...
Edit: http://photography-on-the.net/forum/showthread.php?t=547111

Bilder liefere ich mal nach ...
 
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