Wußtet Ihr, dass...

svantevit

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Ich habe alles auf Flat.
Picture Control benötige ich nicht.
Fotografiere generell RAW und RGB.
Bearbeite RAW und RGB. Da habe ich selbst die Kontrolle.
Ich würde niemals im sRGB Farbraum bearbeiten.
Final wandle ich in sRGB um, je nach Anwendung und Medium.
 
adventure
adventure kommentierte
Im Grunde genommen ist es einfach...oder doch nicht...:D
Wer die Daten auf Monitoren und TVs, Socialmedia-Kanälen anschaut oder im Labor belichten lässt (jedenfalls waren die Geräte in den Laboren früher auf sRGB kalibriert) der ist mit dem sRGB-Farbraum genau richtig. Wenn du von Anfang an mit diesem Farbraum arbeitest (Monitorkalibrierung vorausgesetzt) erlebst du auch keine Überraschungen.

RGB ist viel grösser, deshalb wird dieser auch im professionellen Umfeld genutzt. Ich arbeite in einer Druckerei und wir arbeiten so, bzw. nachher für den Druck in CMYK und evtl. zusätzlichen Pantonefarben.

Umwandeln in einen anderen Farbraum nach der Bearbeitung der Bilder würd ich nicht empfehlen. Da hast du null Kontrolle was passiert.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Wenn ich deinen Beitrag richtig verstanden habe, werde ich in Zukunft keine Umwandlungen in einen anderen Farbraum mehr machen.
Also Fotos, die fürs Internet oder auch für das hiesige Forum bestimmt sind, gleich in sRGB bzw. JPG, und Fotos, die ich anschließend auf meinem Epson-Drucker ausdrucke, in RGB und RAW.
 
svantevit
svantevit kommentierte
Würde mich auch interessieren. Demzufolge gleich sRGB einstellen VOR Aufnahme wenn man final sRGB benötigt?
Dachte immer es wäre falsch und das Optimum RGB als Basis vor der Bearbeitung wäre korrekt. Wenn ich RGB hochlade kommt auf sRGB Medium oft flau.
Und ich beobachtete noch keine Farbabrisse etc wenn ich zum Schluss nach EBV von RGB in sRGB umwandle.
 
of51
of51 kommentierte

Bei Raw ist völlig egal was da eingestellt ist weil der Farbumfang bei Raw wesentlich größer ist wie bei den Farbprofilen.
Bei den Jpeg-Bildern wird das eingestellte Profil übernommen.

Wenn bei der Konvertierung von einem höheren Farbraum in sRGB flaue Farben entstehen dann stimmt da in den Einstellungen was nicht.
Wahrscheinlicht sind bei "relativ farbmetrisch und Tiefenkompensation" keine Haken gesetzt. Dadurch werden Farbbereiche nicht angepasst
sondern einfach abgeschnitten.
Farbmanagement ist eine komplexe Geschichte, damit muß man sich intensiv befassen. Sonst kommt nur Mist raus.
 
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adventure
adventure kommentierte
Wenn ihr RGB in der Kamera eingestellt habt, könnt ihr das schon so lassen. Ansonsten müsstet ihr immer dran denken für was ihr Fotos nutzen wollt, und dann umstellen. Ausser ihr braucht nur sRGB.
Ändert einfach den Farbraum den ihr braucht bevor ihr die Bilder bearbeitet.
Also für Druck, Agenturen, sonstige Printmedien in RGB oder CMYK, das kommt auf den Workaround drauf an ( da kommen dann noch Profile dazu. das führt jetzt aber zu weit).
Für den Rest würd ich sRGB nehmen.
Macht doch mal einen Test. Nehmt ein schön farbiges Foto, dass in RGB ist und stellt danach den Farbraum auf sRGB um. Ihr werder sofort feststellen, dass sich einiges an den Farben verändert hat.

Ich selber hab sRGB eingestellt, obwohl ich immer mal wieder für unsere Zeitungen Fotos mache. Da reicht das allemal, da der Farbauftrag viel geringer ist auf Zeitungspapier.
 
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svantevit

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Dann werde ich meine Arbeitsweise umstellen müssen. Hatte Kamera und Workflow immer komplett im RGB. Und ganz zum Schluss ins sRGB umgewandelt.
 
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soulbrother

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Aber wie auch immer, die PC settings sind nicht maßgeblich weil sie reversibel sind. Mit Ausnahme das Farbraums.
wieso ist der farbraum nicht frei einstellbar bei einem raw?
Nur vor dem Foto, nicht danach
schade dass ich es grad nicht testen kann, aber ich hätte gewettet darauf, dass ich im raw konverter (LR) beim export (also bei der entwicklung des raws/ der Generierung des jpgs) den farbraum wählen kann, und dies natürlich unabhängig davon, was in der Kamera eingestellt wurde, bei der Aufnahme des Fotos.
EDIT: zu spät, wurde ja schon geklärt, sorry...
 
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