Wolf im Westerwald erschossen


Blechroller

Unterstützendes Mitglied
Aha. Ein einziger Blick ins Web zeigt dann das hier und das hier, beide Meldungen sind - von heute. Ich komme aus genau dieser Gegend.
Robert-Koch Institut:
Es besteht derzeit kein Risiko sich in Deutschland mit klassischer Tollwut bei einem Wildtier zu infizieren.

Und ob ein Haustier geimpft ist, sofern Du das meinst, sieht man ihm ja nicht an.
Mein Hund ist geimpft. Das weiß ich und das ich das weiß, reicht mir.


Diese Dinge in einem Rutsch als 'nicht hinnehmbar' oder Verbrechen gegen was weiss ich anzusehen zeugt von ausbaufähigem Wissen, und in vielen Fällen von Fanatismus. Die Dinge haben immer zwei Seiten, was sich ideologisch verengten Sichten i.d.R. aber leider nicht erschließt.
Häh?

Olli
 
Sie können die Werbung durch ein Premium-Abonnement und ein Update Benutzergruppe ausschalten. Zudem unterstützt jedes Abonnement die Community. Jetzt Abonnement buchen.


Blechroller

Unterstützendes Mitglied
Ach ja, wenn nichts weiter einfaellt zieht man das Ganze eben schnell ins Laecherliche und wuergt den Einwand ab. Auch ne Loesung....
Sorry,

auf deinem Niveau habe ich keine Lust zu diskutieren. Es erscheint mir hilfreich, wenn du meine Beiträge mal lesen würdest und dann überlegst, was du mir unterstellst.

Mein Hund läuft nicht frei. Mein Hund wird nicht auf Rehe usw. los gelassen. Ich habe nicht geschrieben, dass ich es gut finde, wenn Hunde jagen.

Ich hatte etwas völlig anderes geschrieben.

Olli
 

emax

NF-F Mitglied - "proofed"
Oli,

Du wirfst da ein paar Statements ohne Link hin, abgelehnt.

Zur Frage wie Du auf das 'an den Haaren herbeigezogen' kommst, hast Du leider nichts Erhellendes. Und dass Dein Hund geimpft ist, ist völlig irrelevant: Auch ihm sieht man das nicht an.

Das 'Häh?' schließlich kann ich gut nachvollziehen, bestätigt es es doch direkt, dass sich Argumente
ideologisch verengten Sichten i.d.R. ]...] leider nicht erschließ[en].
 

Calamar

Unterstützendes Mitglied
Das stimmt so -zumindest in Bayern- nicht.

Olli
Stimmt - die Regelung ist in den Bundesländern unterschiedlich - in Bayern muss der Hund im "Einwirkbereich" des Halters sein - was auch immer das sein mag.

Nachdem ich selbst recht umfangreiche Erfahrungen als Hundehalter (und ich war mit jedem meiner Hunde im Verein und dort sebstverständlich von der Welpenschule weg im Trainig) weiss ich eines ganz sicher:

Hunde sind völlig unberechenbar. In 99,99% der Fälle hat man sie genauso unter Kontrolle, wie man sich das wünscht und vorstellt und mit ihnen gemeinsam hunderte von malen trainiert und erlebt hat.
Aber mit jedem Hund kann der Gaul durchgehen und plötzlich tut er etwas, was niemand erwartet hätte.

Ich hatte mich mit kurz angeleintem Schäferhund zwei mir (und dem Hund) bekannten Frauen an einer Bushaltestelle genähert um kurz mit ihnen zu reden. Der Hund stand völlig ruhig neben mir und im nächsten Moment springt er ansatzlos an einer der beiden Damen hoch und streift sie mit den Zähnen an der Wange. Es gab eine leicht blutende Kratzwunde, wirklich nicht der Rede wert. Die Dame hatte einen Knopf im Ohr und damit hörte sie Musik. Meine Vermutung ist, dass der Hund Infraschall ins Ohr bekommen hat, der ihm wehtat. Er hat auch offensichtlich die Frau nicht verletzen wollen - aber ich als Halter hatte den Hund hier nicht unter Kontrolle, obwohl es ein "wohlerzogener" Hund war.

Ich hätte noch mehr Beispiele, die einfach zeigen, dass man einen Hund nie 100% ig kennt. Genausowenig wie man einen anderen Menschen 100% ig kennt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man sich selbst gut genug kennt, um in jeder Situation für sich selbst die Hand ins Feuer legen zu können.

Bei Aussagen wie "der tut nichts" oder "mein Hund wildert nicht" kann ich bloß lachen. Das einzige was ich als Hundehalter sagen könnte ist: "Bis jetzt hat er noch nie...." Alles andere zeigt Unverständniss für das Wesen, dass man da führt.
 

Touchwood

NF-F Premium Mitglied lifetime - NF-F "proofed"
... Wobei ich feststellen muss, dass wir vom Ausgangsthema ziemlich weit weg sind. Gibt es den was Neues vom Ursprungsthema?
Ja - falls noch nicht allgemein bekannt. Der Jäger hat geglaubt - oder dies zumindest behauptet -, auf einen wildernden Hund zu schießen. Dazu der NABU: KLICK!
 

Calgary617

Unterstützendes Mitglied
Ich hatte etwas völlig anderes geschrieben.

Olli
Sorry Olli, ich muss mich bei dir entschuldigen, ich habe tatsaechlich gelesen "Aber das heißt für mich halt nicht," statt ""Aber das heißt für mich halt auch,", war schon spaet, dadurch sahen deine weiteren Post fuer mich nach plumpen Rechtfertigungen aus fuer das Laufen lassen ohne Leine selbst wenn Wild in der Naehe sein koennte.
Also noch mal Entschuldigung dafuer.
 

smashIt

Unterstützendes Mitglied
Wenn der Nachweis, dass es sich bei dem geschossenen Tier tatsächlich um einen Wolf handelte erst aufgrund schwieriger Gentests eines Fachinstituts zu erbringen war, kann man dem Jäger der das Tier streckte, keine Vorsatz und auch keine Fahrlässigkeit nachweisen, er ist freizusprechen . . .
für den jäger hätte gelten müssen: sieht aus wie wolf, darf ich nicht drauf schiessen
für die polizei gilt aber: sieht aus wie wolf, war es wirklich einer

da gehts um 2 verschiedene dinge
 

Blechroller

Unterstützendes Mitglied
Da schießt ein Jäger, der wissen muss, dass es dort auch ein Wolf sein könnte, auf einen vermeintlichen Hund.
Warum schießt er auf einen "Hund", wenn er nicht sicher sein kann, dass es nicht doch ein Wolf ist? Man könnte auch böse sagen, dass da einer auf etwas geschossen hat, was er nicht ausreichend gesehen hat. Das geht so nicht. Noch böser wäre es, wenn man unterstellt, dass er einen Wolf gesehen hat und sagt, dass er einen Hund gesehen hat.

Dann schießt einer und sieht nicht, dass er getroffen hat? Glaub ich nicht.
Hat er gesehen, dass er getroffen hat oder getroffen haben könnte, muss er das getroffene Tier verfolgen/suchen.

Wäre es ein wildernder Hund gewesen, den er vermeintlich nicht getroffen hat, warum sucht er nicht weiter nach diesem wildernden "Hund"?

Solche Fragen wird sich (hoffentlich) die Staatsanwaltschaft stellen.

Im besten Fall hat für mich hier ein Jäger gehandelt, der kein Jäger mehr sein darf, weil er seinen Aufgaben und seiner Verantwortung nicht gerecht wird. Realistisch gesehen, stinkt das gewaltig.

Olli
 

dkochina

Auszeit
Da schießt ein Jäger, der wissen muss, dass es dort auch ein Wolf sein könnte, auf einen vermeintlichen Hund.

Olli
Nehmen wir einfach mal an, der 71jährige Jäger meinte in dem Moment zweifelsfrei einen jagenden Schäferhund erkannt zu haben und hat dann "gesetzeskonform" geschossen.

Das Alter des Jägers sollte man auch im Auge behalten, und dann sind wir ganz schnell bei der "Leistungsfähigkeit" einer schnell alternden Gesellschaft..... vor kurzem war doch da die Diskussion um "Nachprüfungen" für ältere Autofahrer. Die Diskussion über das Thema wird sich in den nächsten Jahren wohl auf viele Lebensbereiche ausdehnen.
 

Schnappschuß

Sehr aktives Mitglied
In weiten Teilen Deutschlands herrscht Wildtollwut. Ein jagendes Haustier, ob Hund oder Katze, kann so zum Wirt werden.
Hallo
dazu muss ein Hund oder Katze nicht jagen, da reicht es auch nur spazieren zu gehen.
Die Maus ist der Hauptwirt und Überträger von der Tollwut!

Verantwortungsvolle Hunde und Katzen Halter impfen und entwurmen ihre Tiere regelmäßig!

Das entwurmen ist noch viel wichtiger, gefolgt vom richtigen und regelmäßigen Hände waschen :hehe:

Gruß Ralf
 

Schnappschuß

Sehr aktives Mitglied
Nehmen wir einfach mal an, der 71jährige Jäger meinte in dem Moment zweifelsfrei einen jagenden Schäferhund erkannt zu haben und hat dann "gesetzeskonform" geschossen.

Das Alter des Jägers sollte man auch im Auge behalten, und dann sind wir ganz schnell bei der "Leistungsfähigkeit" einer schnell alternden Gesellschaft..... vor kurzem war doch da die Diskussion um "Nachprüfungen" für ältere Autofahrer. Die Diskussion über das Thema wird sich in den nächsten Jahren wohl auf viele Lebensbereiche ausdehnen.
Hallo
es ist mal wieder so ne Sache über die man sich in Vorfeld im klaren sein sollte.
Die Pille ist schneller aus dem Lauf, als man sie Stoppen kann!
Man sollte sich dann sicher sein, dass sie dann auch das Leben trifft und das Tier nicht länger leiden muss als nötig.

Ist es dämmrig, verkürzt sich auch die Schussentfernug, nix mehr mit 100 Metern!
a.) wegen dem Ansprechen, was da überhaupt vor mir ist!
b.) um einen wirklich gezielten und zum Tode führenden Schuss ab zugeben, da die Tiere zum großen schwarzen Klumpen werden in dem Zielfernrohr!

Alles andere bezeichne ich
Wie das kegeln auf die vollen!

In heutiger Zeit mit Leuchtabsehen über schätzen sich da einige zu sehr!

Ich nutze nach wie Vor die alten Absehen, ist es zu dunkel gehe ich nach Hause und lege mich ins Bett!

War der Wolf in Bewegung, verkürzt sich die Distanz eben so, wegen der sicheren Schussabgabe!

Ja es gibt Tiere die man nur im Labor vom Veterinär richtig bestimmen kann
nicht nur den Wolf, auch die Echte Wildkatze fällt darunter!

Er hat geschossen, nun muss er es Verantworten!

Ich kenne jedoch nicht die WAREN BEGEBENHEITEN, nur das was jeder aus der Presse erfahren hat!

Aber
bin ich durch mein Alter und Gesundheit eingeschränkt, muss ich mich auch einschränken!
Das wollen viele nicht war haben und wer will schon aufs Abstellgleis geschoben werden???
Egal ob es die Jagd ist oder das Autofahren!
Da gibt es und sollte es, nach meiner Meinung keine Ausnahmen geben!

Auch wie das am nächsten Tag, wenn es wieder hell ist, dass kontrollieren mit einem ausgebildetem Hund von dem Anschuss!!

Aber das ist ja so ne Sache, was ich bei Nachsuchen immer feststelle :frown1:
Entfernungen werden verschätzt!
Die Umgebung sieht auf einmal ganz anders aus, auch durch die Vergrößerung der Optik!
Durch das Mündungsfeuer in der Dämmerung, sehen die Schützen nicht richtig wie es sich verhält, wir sagen dazu Zeichnet und wo hin das Stück flüchtet!

In meinen Augen und nach meiner Persönlichen Einstellung, hat der Schütze 2 Fehler begangen!
a.) irgend was hat nicht gepasst, zur sicheren Schussabgabe!
b.) am nächsten Morgen den Anschuss gründlich zu kontrollieren!

Da ich die waren Begebenheiten und Umstände nicht kenne, kann ich ihn auch nicht Vorverurteilen, aber ich denke mir meinen Teil.
Mit den Vorwürfen muss der Schütze jetzt leben und selber die Konsequenz ziehen und das Urteil über sich ergehen lassen!

Gruß Ralf
 

Insekt

NF-F Premium Mitglied
Hallo

In meinen Augen und nach meiner Persönlichen Einstellung, hat der Schütze 2 Fehler begangen!
a.) irgend was hat nicht gepasst, zur sicheren Schussabgabe!
b.) am nächsten Morgen den Anschuss gründlich zu kontrollieren!

Da ich die waren Begebenheiten und Umstände nicht kenne, kann ich ihn auch nicht Vorverurteilen, aber ich denke mir meinen Teil.
Mit den Vorwürfen muss der Schütze jetzt leben und selber die Konsequenz ziehen und das Urteil über sich ergehen lassen!

Gruß Ralf
Hallo,

dem stimme ich voll und ganz zu.

Wir alle wissen nicht was genau geschehen ist, können nur vermuten und warten bis alles aufgeklärt ist

MfG Walter
 

ebarwick

Sehr aktives Mitglied
Erinnert mich an Reinhard Mey's Diplomatenjagd...:down:

Grüße
Erhard
 

ChristianOertel

Unterstützendes Mitglied
Die ganze Sache ist einfach nur zum K*****!
Das bestätigt mich wieder in meinem Hobby - Fotografen schaden sich in der Regel höchstens selbst. Ich kann mir echt nicht vorstellen, was so toll daran ist, das Tier zu erlegen und es dann auch noch liegen zu lassen! :mad:
 

Calamar

Unterstützendes Mitglied
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/1658541-post18.html

Der Gute Nummer8 wurde auch regelmaessig von Fotografen gepiesackt.
Es bestätigt mal wieder unser gestörtes Verhältnis zur Natur. Kaum gibt es irgendwo etwas zu sehen, was es wo anders nicht mehr zu sehen gibt wird es so von Touristen (und ich will mich von dieser Neugier nicht freisprechen) überrannt, dass es auch dort bald nicht mehr zu sehen sein wird.

Bei Tieren wie Bären oder Wölfen wollen wir zwar so nah wie möglich rankommen um sie zu sehen und zu fotografieren, wenn dann etwas passiert ist natürlich das Tier schuld und muss erschossen werden.

Wenn wir wirklich etwas für solche Tiere tun wollen müssten wir wohl in erster Linie lernen sie zu respektieren - und das bedeutet auch sie in Ruhe zu lassen und ihnen den Platz, den sie brauchen nicht streitig zu machen. Und wenn wir´s doch tun sollten wir Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
 

trekki

Unterstützendes Mitglied
Die ganze Sache ist einfach nur zum K*****!
Das bestätigt mich wieder in meinem Hobby - Fotografen schaden sich in der Regel höchstens selbst.
Wird jetzt zwar etwas OT, aber dies stimmt nicht zu 100%. Einmal im Jahr fahre ich ein 24h Rad Rennen. D.h. ich habe nur die Funzel am Rad. Einige Fototgrafen möchten die Szene aber mit einem Blitz aufhellen und bedenken dabei nicht die Schmerzen in den Augen der Fahrer und deren (=mein) Risiko einige Sekunden im Renntempo blind zu fahren.
Ist zwar - wie oben geschrieben OT - aber jede Aktion hat eine Folge. Auch ein ansich harmloses Foto. Ein seniler Jäger ist bestimmt schlimmer als ein gedankenloser Fotograf.

trekki
 

trekki

Unterstützendes Mitglied
... ich eines ganz sicher:

Hunde sind völlig unberechenbar....

...- aber ich als Halter hatte den Hund hier nicht unter Kontrolle, obwohl es ein "wohlerzogener" Hund war.

Ich hätte noch mehr Beispiele, die einfach zeigen, dass man einen Hund nie 100% ig kennt...

Bei Aussagen wie "der tut nichts" oder "mein Hund wildert nicht" kann ich bloß lachen. Das einzige was ich als Hundehalter sagen könnte ist: "Bis jetzt hat er noch nie...." Alles andere zeigt Unverständniss für das Wesen, dass man da führt.
Sehr grosses Lob für diese Einsicht. :up:

Ich habe zwar ein problematisches Verhältnis zu Hunden und deren Halter, bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du Dein Tier verantwortungsvoll führst. Dies habe ich leider bisher selten erlebt - eigendlich noch nie. Ich bin als Vater von 4 Kindern und Radfahrer schon sehr geprüft und habe bisher nur Aussagen in der Kategorie "der tut nichts" bekommen.

trekki
 
Oben