Wo liegt die Toleranzgrenze bei dem AF?

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Lichtschreiberin

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Im Januar habe ich mir eine D300 gekauft- und nach einigen Test sofort umgetauscht gegen eine andere D300- der Frontfocus war immens.
Bei der neuen D300 nun konnte ich mit der AF-Feinjustierung den leichten Frontfocus beheben, dachte ich. Der FF wurde meiner Ansicht nach aber stärker (oder ich pingeliger?) und nachdem ich nun meine beiden Objektive (18/70 3.5-4.5 und 50mm 1.8) mit Faktoren von +11 und +13 korrigieren mußte habe ich die Kamera zum Nikon-Servicepoint in Köln gegeben. Ergebnis von AF-Tests nach der Reparatur (mit Testchart, und freie): Nun muß ich schon mit +18 bis +20 korrigieren (!) aber Herr Albrecht meint, es wäre alles 100% sicher in Ordnung, was bei denen raus ginge und ich hätte mich sicher geirrt und die falschen Methoden angewandt, um festzustellen, ob der AF jetzt besser ist. usw...
Bei meinen Recherchen hier habe ich festgestellt, daß ein FF bei einer D300 wohl das Gegenstück zum Backfocus bei der D70 (jawohl, das habe ich auch schon hinter mir...) ist, und daß ein Zoomobjektiv mit Feinjustierung nicht zu händeln ist.
Nun meine Frage: Bis zu welchem Wert geht wohl die Toleranz bei Nikon oder andersrum: ab wann sollte man noch mal nachgucken lassen, und was kann man machen, wenn wieder "alles ohne Befund" sein sollte?

Ich würde gerne Beispielfotos anhängen, aber meine sind anscheinend zu groß. In der Hilfe finde ich nichts über die maximale Größe zum Uploaden- vielleicht kann mir da ja jemand helfen?
 
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Ralf S.

Sehr aktives NF Mitglied
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Ich würde gerne Beispielfotos anhängen, aber meine sind anscheinend zu groß. In der Hilfe finde ich nichts über die maximale Größe zum Uploaden- vielleicht kann mir da ja jemand helfen?

Gehe oben unter "Image Hosting" -> uploaden: Max. Größe 1024x1024 Pixel

Würe mal gerne eine solches Foto von Dir sehen.

Gruß
Ralf
 
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MichelRT

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Ich sehe gerade, dass das Dein erster Beitrag hier ist.
Also erstmal herzlich willkommen hier bei uns.;)

Es ist schon etwas seltsam, dass Du 2 D300 Bodies mit dem selben Problem bekommen hast. Dass Du nach Deinen Recherchen hier zu dem Schluss kommst, dass die D300 diese Probleme öfter hat, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
Bist Du sicher, dass Du Deine Tests korrekt durchführst?
Zeige mal ein paar Beispiele und schreibe auch dazu wie die Beispiele zustande kamen.
 
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Lichtschreiberin

Sehr aktives NF Mitglied
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Das ist tatsächlich mein erster Beitrag, daher bin ich auch noch etwas orientierungslos hier...:rolleyes:
So, nachdem ich nun weiß, wie man Bilder hochlädt, habe ich das getan. :D
Auf den Beispielfotos (alle mit dem besseren Objektiv, der 50mm Festbrennweite) habe ich die von mir fokussierte Stelle gekennzeichnet bzw. beim Testchart die angegebene Stelle fokussiert. Mittlerweile habe ich noch ein paar Bilder gemacht und bei der Festbrennweite 50mm 1:1.8 scheint +18 akzeptabel zu sein, den Zomm kann ich nicht korrigieren, so daß er bei allen Brennweiten in Ordnung ist.

Dennoch frage ich mich natürlich, ob das so sein sollte. Oder ist die Erwartung zu hoch, daß bei einer D300 mit einem Zoomobjektiv der AF sitzt?

 
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volkerm

Guest
Auf den Beispielfotos (alle mit dem besseren Objektiv, der 50mm Festbrennweite) habe ich die von mir fokussierte Stelle gekennzeichnet bzw. beim Testchart die angegebene Stelle fokussiert.

Das Testchart ist auch in Ordnung. Nach den Fotos zu urteilen ist ist es ein Bedienfehler.

Alle Motive haben kein eindeutiges AF Ziel, sondern sind schräg auf irgendwas aufgenommen. Da weisst du zwar, was du gerne fokussieren möchtest, aber der AF Sensor der Kamera ist größer als man erwartet, und bekommt nun eine bunten Mischung von Objekten in unterschiedlichen Entfernungen. Da darf sich der AF nun irgendwas aussuchen.

Ich kenne viele Kameras. Keine davon hat einen Autofokus, der in so einem Fall das gewünschte Ergebnisse liefert. In dem Fall hilft wirklich nur manuelle Fokussierung, oder zur Not AF mit sorgfältiger Sichtkontrolle, ob man auch getroffen hat.
 
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jpn

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Alle Motive haben kein eindeutiges AF Ziel, sondern sind schräg auf irgendwas aufgenommen.

Das sehe ich anders: drei relativ große Buchstaben auf einem Buchrücken ["Ent"], mit hohem Kontrast (weiße Schrift auf dunklem Grund), und dazu noch vollkommen statisch sind nicht "irgendwas", sondern ein sehr klar definiertes AF- Ziel, das - selbst schräg - eigentlich kein AF-Modul vor allzu große Schwierigkeiten stellen sollte. Für den (oft kritisierten) AF der D200 ist es jedenfalls kein Problem...(siehe Bilder) und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die D300 insoweit schlechter ist.

Warum der Fokus trotzdem daneben liegt, obwohl das Testchart korrekt ist? Keine Ahnung; vielleicht ein minimaler Schwenk im Zeitpunkt des Auslösens.... Oder ist das Bild vom Stativ mit Fernauslöser?


Zentrales AF-Messfeld, Fokus auf "THE":

2898486b6e5c93562.jpg




100% Crop:

2898486b6e82b1bf5.jpg




Seitliches AF-Messfeld, Fokus auf "von" :

2898486b6e5cc24e4.jpg




100% Crop
:

2898486b6e830bb90.jpg



Alle Fotos mit 60mm/f2.8, ISO 160, Stativ.
 
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volkerm

Guest
Das sehe ich anders

Jan, ich habe nur versucht zu helfen auf der Basis von Erfahrungen mit dem AF der diversen Nikons, und ein wenig technischer Hintergrundinformationen zum Aufbau der AF Sensoren. Tut mir leid, wenn das nicht deinen Erwartungen entspricht.
Dann übergeb ich jetzt die weitere Lösung dieses Supportfalls gerne an dich. Gutes Gelingen!
 
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jpn

Sehr aktives NF Mitglied
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Jan, ich habe nur versucht zu helfen auf der Basis von Erfahrungen mit dem AF der diversen Nikons, und ein wenig technischer Hintergrundinformationen zum Aufbau der ASF Sensoren. Tut mir leid, wenn das nicht deinen Erwartungen entspricht.
Dann übergeb ich jetzt die weitere Lösung dieses Supportfalls gerne an dich. Gutes Gelingen!

Volker, ich habe doch schon geschrieben, dass ich keine Ahnung habe, woran es liegt....kein Grund also so zu reagieren, zumal ich auch nur versucht habe mit meiner Erfahrung zu helfen. Natürlich hast du Recht mit dem Hinweis auf die unterschiedlichen Größen von aktivem AF-Sensor und dessen (kleinerer) Markierung im Sucher. Nur: wenn das Ziel so groß & kontrastreich ist wie hier, sollte das eigentlich nicht ins Gewicht fallen, oder? So jedenfalls meine Erfahrung mit der D200. Kleine Motive sind bei mir kein Problem, wenn sie kontrastreich sind. Schwierigkeiten hat der AF in kontrastarmen Szenen. Aber wahrscheinlich ist die Treffsicherheit beim 50/1.8 und Blende 1,8 kritischer als bei meinem 60/2.8 (so ein lichtstarkes Objektiv besitze ich nicht)???
 
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volkerm

Guest
kein Grund also so zu reagieren

Doch, weil du ein paar wichtige Details ignorierst, wie zum Beispiel die magische Wirkung von kontrastreichen senkrechten und waagrechten Kanten auf den AF. Da vergisst der alle deine Buchstaben und geht fast immer auf die Kante, was in deinem Fall zufällig auch passt.
 
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MichelRT

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Sind die Bilder mit Fokus-Korrektur oder ohne?
Das Testchart sieht für mich ok aus.:nixweiss:
Wenn ich mir wie Du nicht sicher wäre würde ich die Kamera mit den Objektiven direkt nach Düsseldorf schicken.

Es hilft Dir zwar nicht weiter, aber der AF der D300 ist wenn alles passt äußerst präzise. An meiner D300 fokussieren auch bekannte Problemfälle wie das 50/1.4 non D ohne Probleme.

Ich drück Dir die Daumen.
 
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jpn

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Doch, weil du ein paar wichtige Details ignorierst, wie zum Beispiel die magische Wirkung von kontrastreichen senkrechten und waagrechten Kanten auf den AF. Da vergisst der alle deine Buchstaben und geht fast immer auf die Kante, was in deinem Fall zufällig auch passt.


Diese magische Wirkung kenne ich nur zu gut (viel Lehrgeld bezahlt...), aber weiße Buchstaben auf dunklem Grund (oder anders herum) sind nichts Anderes als kontrastreiche waagerechte und senkrechte Kanten... (letztere sind übrigens für mein zweites Bild mit dem Liniensensor irrelevant). Kein Grund also für den AF, die Buchstaben zu ignorieren und auf die Kanten der Buchrücken zu fliegen.

Allerdings: habe mir das Bild des TE vor diesem Hintergrund nochmal angeschaut und tatsächlich liegt der Fokus wohl auf dieser extrem kontrastreichen Kante des dunklen Buches (Lichtreflektion auf dem Hochglanzeinband). Meine Bücher waren alle matt...vielleicht ist das der entscheidende Unterschied.....
 
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volkerm

Guest
aber weiße Buchstaben auf dunklem Grund (oder anders herum) sind nichts Anderes als kontrastreiche waagerechte und senkrechte Kanten...

Oh doch, Jan, für die Auswertung des AF Sensors ist das ein großer Unterschied. Vor allem, wenn gleichzeitig noch eine "echte" Kante im Meßbereich des Sensors ist.
Da du mir ohnehin nicht glaubst, kannst du es mal in einer stillen Stunde ausprobieren. Ich schreib jetzt besser nix mehr.
 
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Lichtschreiberin

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ja, ich sehe, das ist ein heißes thema:D

@ jan
den testchart habe ich mit stativ und mit den üblichen 45 grad und dem selbstauslöser gemacht.

auch bei fotos von augen waren teilweise die wimpern oder augenbrauen scharf, aber ich teste lieber an statischen objekten, da ist weniger risiko einer ungewollten veränderung des abstandes.
bei dem nikondeckelfoto fiel mir auf, daß die kamera scheinbar die richtige stelle scharf stellte im moment des focussierens, doch als ich mir das foto anguckte, war der frontfocus da- kann das sein?

zum testchart: ich finde, der schärfepunkt liegt eindeutig vor der focussierten stelle (er schließt den focussierten punkt ein, ist aber nicht DARAUF) - ob das noch toleranzbereich ist, ist eben die frage. hmmm.

@michel: die bilder sind ohne AF-Feinjustierung. mit dem wert +18 sitzt der AF beim 50mm, aber da hat der zoom nix von ;) ...bevor ich die kamera schon wieder abgebe, wollte ich eure meinung hören. als berufsfotografin, die noch nicht so viel ausrüstung besitzt, tut es schon weh, wenn man die neueste und beste kamera entbehren muß ohne zu wissen, ob es sinn macht und erfolg verspricht...

wenn euch oder dir volker, noch sinnvolle testmöglichkeiten einfallen, die wirklich "sicher" sind (das heißt:nicht wieder den AF mit irgendwas verwirren), dann her damit! (auf der anderen seite frage ich mich, wie man im fotografiealltag sicher sein kann, daß der AF trifft, wenn sich der AF durch solche faktoren so leicht verwirren läßt...)
 
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volkerm

Guest
zum testchart: ich finde, der schärfepunkt liegt eindeutig vor der focussierten stelle (er schließt den focussierten punkt ein, ist aber nicht DARAUF) - ob das noch toleranzbereich ist, ist eben die frage.

Bei Problemen mit FF/BF ist das deutlich verschoben.
Das Ergebnis hier ist prima und völlig innerhalb der üblichen (sinnvollen) Toleranzen.

noch sinnvolle testmöglichkeiten einfallen, die wirklich "sicher" sind (das heißt:nicht wieder den AF mit irgendwas verwirren), dann her damit!

Das mit dem Testchart war schon prima, und demnach ist alles in Ordnung. Wirklich, ich habe schon viele solche Tests gesehen, und dies ist wirklich in Ordnung.

(auf der anderen seite frage ich mich, wie man im fotografiealltag sicher sein kann, daß der AF trifft, wenn sich der AF durch solche faktoren so leicht verwirren läßt...)

Wenn du Herrn Solbach vom Nikon NPS zu dem Thema befragst, dann knurrt der was von "Abblenden" und daß man Offenblende vermeiden soll. Ich finde das zwar auch unbefriedigend, aber so ist es halt mit dem AF: das ist einfach ein Problem mit der Treffsicherheit bei weiter geöffneter Blende und Motiven, die kein eindeutiges Ziel bieten. Da hilft dann wirklich nur manuelles Fokussieren oder sehr sehr sorgfältiges Kontrolle des AF Ergebnisses. Ich persönlich benutze für selektive Schärfe bei solchen Motiven fast immer manuelle Fokussierung.
 
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Lichtschreiberin

Sehr aktives NF Mitglied
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Bei Problemen mit FF/BF ist das deutlich verschoben.
Das Ergebnis hier ist prima und völlig innerhalb der üblichen (sinnvollen) Toleranzen.
was meinst du mit sinnvoll?



Wenn du Herrn Solbach vom Nikon NPS zu dem Thema befragst, dann knurrt der was von "Abblenden" und daß man Offenblende vermeiden soll. Ich finde das zwar auch unbefriedigend, aber so ist es halt mit dem AF: das ist einfach ein Problem mit der Treffsicherheit bei weiter geöffneter Blende und Motiven, die kein eindeutiges Ziel bieten. Da hilft dann wirklich nur manuelles Fokussieren oder sehr sehr sorgfältiges Kontrolle des AF Ergebnisses. Ich persönlich benutze für selektive Schärfe bei solchen Motiven fast immer manuelle Fokussierung.

das erstere ist eine äußerung, die ich eher von canon-mitarbeitern kenne. verstehe mich nicht falsch, aber irgendwas stimmt doch nicht, wenn man als profi des gestalterischen mittels offener blenden einfach so beraubt wird. (dann brauche ich mir außerdem auch keine lichstarken objektive zu kaufen)...verkauf mal einem rennfahrer einen schnellen wagen und sage ihm, daß der aber nicht gut im höchsten gang fährt und man am besten unter der geschwindigkeit von XY bleibt. :D

wenn mein AF irritiert worden wäre auf dem ein oder anderen foto, dann sollte doch nicht auf ALLEN fotos die selbe abweichung vorhanden sein, oder?
keine tips für sichere AF-tests mit "eindeutigen" zielen?
 
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volkerm

Guest
was meinst du mit sinnvoll?

Wenn der Fokuspunkt satt innerhalb der Schärfentiefe ist, dann kann man zufrieden sein. Das ist Stand der Technik.

verstehe mich nicht falsch, aber irgendwas stimmt doch nicht, wenn man als profi des gestalterischen mittels offener blenden einfach so beraubt wird. (dann brauche ich mir außerdem auch keine lichstarken objektive zu kaufen)

Ich verstehe, was du meinst, und als Benutzer von lichtstarken Objektiven wie dem 200/2 sehe ich das grundsätzlich genau so. Das war übrigens so ein Fall, wo der Fokus auch bei eindeutigen Zielen daneben lag und Objektiv + Kamera justiert werden mussten.

Aber wenn man es mit dem Testchart geprüft hat und es ist in Ordnung, wie in deinem Fall, dann ist der Rest eben nur noch sorgfältiges Arbeiten und besondere Aufmerksamkeit bei kritischen Motiven.

Das mag dir jetzt nicht gefallen, aber so ist der Stand der Technik. Alle anderen Fotografen haben sich darauf eingeschossen, und das wird dir auch bald gelingen.
 
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birchior

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Ich sehe gerade, dass das Dein erster Beitrag hier ist.
Und dann wird sie auch noch gleich so unfreundlich von Dir hier begrüßt:
Zitat: "Fotografierst Du außer Test auch etwas anderes?"
tztz...
Was wird denn zur Zeit nur aus diesem Forum? Das war vor knapp einem Jahr noch nicht so schlimm.....
Gruß Axel
 
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David_USA

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Es ist immer die alte Leier, wenn jemand ein Fokusproblem hat und Tests machen kommen immer zwei Antworten:
- Hoehr auf zu testen und fotografie lieber
- Anwenderfehler weil der AF nicht eindeutig auf das scharf stellen kann was im Bild zu sehen ist.

Warum wird man immer erstmal als "unwissender Idiot" angesehen wenn man ein Problem feststellt?

AF Genauigkeit ist ein riesen Problem das viele Kameras und Objektive plagt. Das Nikon und Canon dem Anwender die Moeglichkeit gibt da selbst nachzujustieren spricht Baende!

Ich selbst habe das Problem mit verschiedenen Kameras bestaetigen koennen und der Nikon Service konnte das Problem nicht loesen.
 
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V

volkerm

Guest
David, du kannst gut knipsen, aber bei der Technik kratzen deine Beiträge immer nur an der Oberfläche.

Natürlich gibt es auch technische Probleme durch Fehljustierung. Die hatten wir hier aber weitgehend ausgeschlossen, weil das Fokustestchart ein gutes Ergebnis geliefert hat.

Im Gegensatz zum manuellen Fokussieren gibt es beim AF einfach das Problem, daß der Sensor das Bild anders wahrnimmt als der Fotograf. Daraus resultieren immer wieder Situationen, in denen der AF nicht das gewünschte Ergebnis liefert.

Zum Anwenderfehler wird es dann, wenn man davor die Augen verschliesst und einfach fordert, daß der AF in jeder Situation auf das vom Fotografen angepeilte Ziel fokussiert. So funktioniert es einfach nicht, und nun hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten: man wechselt das System (mein Favorit: Meßsucherkamera) oder man beschäftigt sich mit der Funktionsweise des AF und lernt, die kritischen Situationen zu erkennen und darauf zu reagieren. Dritte Möglichkeit, wenig hilfreich: man macht einfach weiter, schickt die Kamera ein paar Mal erfolglos zu Nikon und beklagt die Situation, ohne das Problem zu lösen.
 
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