Wird die Gegenlichtblende wirklich genutzt?

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KlausW

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Mich würde interessieren ob ihr die Gegenlichtblende auf euren Objektiven an der digitalen Kamera wirklich einsetzt. Im praktischen Einsatz habe ich noch keine Nachteile ohne Geli erlebt, mich stören die unhandlichen Dinger nur.

An den Objektiven meiner analogen Kameras hatte ich keine Geli im Einsatz, bei den wenigen Aufnahmen die ich mit der D100 gemacht habe, ebenfalls nicht.

Allerdings bin ich bemüht mit wenigen Bildern das gewünschte Ergebnis zu erzielen, mir hat man noch beigebracht durch den Sucher die Bildgestaltung durchzuführen und keine Unmengen von Bildern wild zu belichten. Vielleicht achte ich deshalb schon aus Gewohnheit auf Lichtverhältnisse die stören könnten und habe deshalb keine Probleme.

Gruss Klaus Walzer
 
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Asgard

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Darf man auch antworten wenn man nur analoge Kameras hat ? :wink:

Ich habe immer die Geli drauf, allerdings mehr als generellen Schutz denn wegen der Lichtverhältnisse.
 
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Elmi

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Hallo, die Gegenlichtblende ist im Zusammenspiel mit UV-bzw. Schutzfiltern ein absolutes "Muß". Mir persönlich gefallen die neuen Metallblenden auch nicht. Daher habe ich meine Objektive (Festbrennweiten) an meiner neuen D70 alle mit den
Gummigegenlichtblenden bestückt. Die gab es vor 20 Jahren schon und haben sich bewährt, außerdem recht günstig zu haben. Viele Grüße Elmar.
 
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UweFlammer

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Außer bei Superweitwinkeln habe ich die Gegenlichtblende immer drauf. Und zwar, wenn möglich, eine aus Metall, ansonsten Hartplastik. Zum einen helfen die Dinger bei Seiten- und Gegenlicht tatsächlich, vor allem aber schützen sie die Frontlinse, wenn es regnet oder wenn man mit dem Objektiv irgendwo hängenbleibt, was bei Reportagen immer drin ist.

Gruß
Uwe
 
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Christian J.

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wie schon geschrieben: Sie sind halt allgemeiner Schutz: Vor Regen, vor dem unbeabsichtigtem Drauffassen,...

Und bei der Konzertfotografie brauche ich sie wirklich. Da stehen oft blöde Scheinwerfer in der Gegend rum, die mir das Bild versauen wollen. :shock:

Christian
 
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Nobody

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bis aufs 80-400 verwende ich bei allen optiken stets eine geli, wobei - sofern möglich - auf kb-optiken gelis mit digital angepasstem bildwinkel verwendung finden
 
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Nobody

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ob mit oder ohne, in sachen reflexe hatte ich damit im gegensatz zu 80-200/2,8 afd oder 70-200/2,8 vr noch nie probleme, wobei der kontrast in gesunden grenzen bleibt, was einer digi mehr nuetzt, als es analog schadet. siehe auch ...
 
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Christian B.

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@nobody:
soll das heissen, dass man analog mit der geli auch beim 80-400 einen besseren kontrast hat?
 
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Nobody

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wie bei jeder optik fuehrt seitlich einfallendes streulicht zu verstaerktem internal flair, was sich aber beim 80-400 aus digitaler sicht nur in form einer dezenten kontrastminderung bemerkbar macht und genau das ist es doch, was digi moechte: kontraste stets im abbildbaren bereich zu belassen und das 80-400 reguliert sich hier quasi von selbst!
 
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Christian B.

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o.k., das habe ich verstanden.

meine frage bezog sich auf analog. deinen worten entnehme ich mittelbar, dass dort die streulichtblende verwendung finden sollte, weil analog viel kontrast mag.

habe ich das auch richtig verstanden?
 
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Nobody

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>meine frage bezog sich auf analog.

das war aus vorhergehendem kontext so leider nicht zu ersehen. deshalb: idealerweise muesste es zwei kategorien von optiken geben. hochkontrastige mit moderater schaerfe fuer analog color sowie hochaufloesende mit moderatem kontrast fuer analog b/w und digital, was im nikon programm ansatzweise auch der fall ist
 
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Dirk-H

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Wenn ich für ein Objektiv eine Beli habe, dann ist sie auch immer drauf. Als Schutz vor Drauffassen, Regen, Schlägen und auch Seitenlicht. Am liebsten was stabiles aus Metall, sonst aber auch Plastik. An meinem 1.8 / 85mm ist eigentlich immer die HN-23 (des 70-210, HN-24 wäre original) und fast nie ein Kameradeckel. Gummi-Gelis mag ich nicht, weil ich da immer Angst habe, dass sie irgendwie verbogen sind und dann abschatten, außerdem schützen sie lange nicht so gut vor Schlägen.
 
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Christian B.

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@nobody

meine frage lautete ziemlich eindeutig:

"soll das heissen, dass man analog mit der geli auch beim 80-400 einen besseren kontrast hat?"

da das wort "analog" ausdrücklich erwähnt wurde, brauchte man fürs verständnis wohl keinen "kontext", oder? :wink:
 
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sandow

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Re: RE: Wird die Gegenlichtblende wirklich genutzt?

Nobody";p="12339 schrieb:
bis aufs 80-400 verwende ich bei allen optiken stets eine geli, wobei - sofern möglich - auf kb-optiken gelis mit digital angepasstem bildwinkel verwendung finden

Und wie findet man eine einigermaßen passende Streulichtblende für den digitalen Bildwinkel? Das ist ja schließlich keine triviale Angelegenheit, da ja auch die Lichtstärke und die Position des Filtergewindes in Relation zum optischen System eine Rolle spielen. Nikon verweigert leider erwartungsgemäß jegliche Auskunft, ich hatte mal wegen eine passenden Streulichtblende für das 2,8 35 mm an einer D1 gefragt. Die hatten nur die Antwort, dass es für den digitalen Bildwinkel keine passende Streulichtblende gibt.
 
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ebarwick

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...immer mit!
Aber falls jemand eine Geli für das Micro Nikkor 2,8/60 hat und sie nicht verwendet, nehme ich sie gerne entgegen (habe für Landschaft, Reportage etc. einen Filter drauf - deshalb).

Grüße
Erhard
 
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Nobody

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Christian Becker";p="12393 schrieb:
@nobody

meine frage lautete ziemlich eindeutig:

"soll das heissen, dass man analog mit der geli auch beim 80-400 einen besseren kontrast hat?"

da das wort "analog" ausdrücklich erwähnt wurde, brauchte man fürs verständnis wohl keinen "kontext", oder? :wink:

jetzt ist der groschen gefallen. da das wort analog leider mehrdeutig ist, habe ich es gemaess der deutschen sprachregelung im sinne von entsprechend verstanden, was dummerweise problemlos in obige fragestellung passt ... :nixweiss:
 
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Hobbs

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Geli ist bei mir fast imer drauf (außer, wenn die Objektive nicht im Einsatz sind). Der Vorteil liegt im "allgemeinen Schutz" der Frontlinse, Reflexminderung und in der Möglichkeit, auf den Objektivdeckel verzichten zu können (so kann man die Objektive einfach in dei Phototasche schieben ohne den Front-Deckel aufsetzen zu müssen, bzw. kann man sie auch mal mit der Geli auf den Boden stellen).

Hobbs
 
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Christian B.

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@nobody: jetzt ist auch bei mir der groschen gefallen, warum ich nie eine frage auf meine antwort bekam. ist ja sonst nicht deine art...; ich hätte anlog groß schreiben und ein bei davorsetzen sollen..., und dabei dachte ich doch, du wuerdest mich besser verstehen, wenn ich mich deinem schreibstil anpasse :p
 
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Thorre

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Hallo,
jetz gebe ich auch meinen Senf dazu...
Grundsätzlich habe ich auf allen Objektiven 'nen L37c Filter unf die passende Geli drauf wie Uwe und andere schon geschrieben haben hauptsächlich als gewissen "Abstands"-Schutz, sei's vor Regen etc, Menschen (bei Konzerten etc) und eben wegen Streulichtern - wobei zu beachten ist, das je weniger Linsen ein Objektiv hat, deso Streulichtunempfindlicher ist es. Zooms neigen von Natur aus zu mehr Anfälligkeit dafür... Ich persöhnlich habe nicht immer die Zeit auf den besten Lichteinfall zu achten (Gedränge bei Konzerten, Poiltikveranstalltungen etc.) da hilft so'ne Geli doch das ein oder andere mal. Es ist sehr selten das ich sie bewußt abnehme...um ein besseres Photo zu machen.

Noch kurz meine Idee zur analog- digital Verwirrung - wenn ich's denn richtig verstanden habe:
Die Geli ist ja für das jeweilige Objektiv gerechnet und nicht für die Chipgröße und oder den Abstand der Hinterlinse zur Film/Chipebene. Insofern wird das Objektiv zwar zu einem anderen (cropfaktor 1,5), aber die Rechnung und Linsen bleiben ja dieselben. Sprich, ein 35mm Objektiv mit Benutzung einer entsprechenden Geli (HN-3, wenn ich mich recht erinnere) gibt keine Abschattungen am Bildrand. Eine HS-9 (fürs 50mm) mit dem 35mm Nikkor allerdings schon.
So erklär ich mir das, oder?!

Beste Grüße, Thorre
 
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