welches stativ?

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jersey_1

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hallo, wie einige vielleicht schon wissen, habe ich seit kurzem eine d40 + kit + 55-200. nun ist heute meine canon 500d nahlinse gekommen und ich muss mir wohl doch noch ein stativ holen, denn da hab ich gemerkt, dass ich doch nicht so ein ruhige hand habe, wie ich dachte :D)
worauf sollte ich denn achten?
hat jemand einen tipp für mich? in der suche hab ich nichts gefunden.
ich will mir auch nicht einfach irgentwas kaufen und nachher ärgere ich mich.
es muss nicht das beste vom besten sein.
mein freund hat mir vorgestern eins mitgebracht-es lag schon ewg bei seinem bruder im keller.
naja, aber das ist so richtig wackelig und naja..., es scheint immer so, als würde die kamera ein bisschen nach vorne überkippen :frown1:
 
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Wolle

Guest
Moin,

lies Dir mal ein paar der zahlreichen Stativdiskussionen hier durch. Dann sollte es eigentlich keine Fragen mehr geben.
 
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foxmulder

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  • Möchtest du 100 € ausgeben? Vergiß es, das was du dafür bekommst wird genau so wackelig sein wie das was dein Freund aus dem Keller mitgebracht hat.
  • Möchtest du 200 € ausgeben? Sehr knapp, aber wenn du Kompromiße eingehst, dann gibt's da was.
  • Möchtest du 300 € ausgeben? Wird schon besser, aber das Stativ oder der Kopf, eines von beiden wird immer noch ein Kompromiß sein.
  • Möchtest du 400 € ausgeben? So langsam wird es interessant.
  • Möchtest du 500 € ausgeben? Dafür bekommst du eine sehr ordentliche Kombination aus Stativ und Kopf.
  • Möchtest du 600 € ausgeben? Super, jetzt hast du (fast) frei Auswahl.
  • Möchtest du 1.000 € ausgeben? Geschafft, jetzt hast du tatsächlich freie Auswahl.

Gruß
Dirk
 
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jersey_1

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danke für die antworten.
nun ist mir noch was aufgefallen, und zwar habe ich nun von einem "kopf" gelesen.
was ist das und wofür? man kann doch eigentlich jede kamera an jedes stativ machen oder nicht?
also ich möchte eigentlich weniger als 100 euro ausgeben.
 
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ManfredE

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Schau dir mal das an.

Allerdings hat Foxmulder nicht ganz unrecht. Denke mir aber, für dich erstmal ok.
 
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borueti

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ich hab ein stativ für 20 euro und wenn man die schrauben richtig anzieht wackelt es überhaupt nicht... :)

naja bin auch n neuling weiss nicht auf was es da noch so ankommt.^^
 
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foxmulder

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nun ist mir noch was aufgefallen, und zwar habe ich nun von einem "kopf" gelesen.
was ist das und wofür?.
Das ist ein Stativ.
Das und das sind Stativköpfe.

man kann doch eigentlich jede kamera an jedes stativ machen oder nicht?
Ja. nur dann kannst du die Kamera nicht bewegen. Und dann kommt der Kopf ins Spiel.

also ich möchte eigentlich weniger als 100 euro ausgeben.
Viel Glück!

Gruß
Dirk
 
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jersey_1

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Schau dir mal das an.

Allerdings hat Foxmulder nicht ganz unrecht. Denke mir aber, für dich erstmal ok.


danke, allerdings steht da garnicht,bis zu welcher größe man das ausziehen kann oder hab ich das übersehen?



das mit dem kopf leuchtet mir ein,ich hatte allerdings gedacht, dass bei jedem stativ ein kopf dabei ist.
 
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foxmulder

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gogetter66

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@jersey_1
Nun mal ernsthaft. Die Tips der Kollegen passen schon. Hier mal ein Erfahrungsbericht von mir: Stativ 1 - Berlebach Eschenholz - Schwingungsdämpfung perfekt - ziemlich groß und unhandlich zum Mitnehmen. Stativ 2 - Manfrotto pro mit Arca Swiss Kugelkopf und Linhof Quickfix 2 - perfekt. Schwer aber gut zu tragen. Ein Stativ mit Neiger/Kugelkopf für 100 Euronen geht nicht. Zumindest kein Tripod. Einbein schon. Wenn das Geld ein Limit ist - versuch es mal mit nem Monopod mit Neiger. Die Top Stative kommen von Gitzo, Manfrotto, Berlebach und Monostat etc. Die Köpfe ebenfalls ergänzt durch Novoflex, Markins etc. Ich weiß das Geld tut weh, je nach Anwendung kannst du auch mit nem Bohnensack anfangen. Versuch mal herauszufinden wo deine Einsatzgebiete für das Stativ sind - Makro, Landschaft etc. Dann können wir mehr dazu sagen...
Gruß
Wolfgang
 
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jersey_1

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danke, naja was heißt "geld tut weh". die anschaffung der d40 war nichtmal geplant. und ich brauche in naher, ganz naher zukunft ein neues auto etc. es soll hier nicht so aussehen, dass ich geizig bin oder sowas-bin ich nicht, ganz im gegenteil, aber ich fange grade erst an und man kann eben nicht gleich immer alles sofort haben-ich zuindest nicht.
ich denke, ich brauhe das stativ überwiegend für makro aufnahmen, da hab ich heute wirklich gemerkt, wie doll man eigentlich zittert
 
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Scotland

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Schau Dir mal die Stative und Köpfe von Giottos an.
Die sind etwas günstigerals die großen Namen, recht stabil und bieten für den Makrobereich eine Menge. Aber auch da solltest Du mindestens 200 - 300 € kalkulieren.
 
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Furby

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  • Möchtest du 100 € ausgeben? Vergiß es, das was du dafür bekommst wird genau so wackelig sein wie das was dein Freund aus dem Keller mitgebracht hat.
  • Möchtest du 200 € ausgeben? Sehr knapp, aber wenn du Kompromiße eingehst, dann gibt's da was.
  • Möchtest du 300 € ausgeben? Wird schon besser, aber das Stativ oder der Kopf, eines von beiden wird immer noch ein Kompromiß sein.
  • Möchtest du 400 € ausgeben? So langsam wird es interessant.
  • Möchtest du 500 € ausgeben? Dafür bekommst du eine sehr ordentliche Kombination aus Stativ und Kopf.
  • Möchtest du 600 € ausgeben? Super, jetzt hast du (fast) frei Auswahl.
  • Möchtest du 1.000 € ausgeben? Geschafft, jetzt hast du tatsächlich freie Auswahl.

Gruß
Dirk

Das hast Du sehr zutreffend und völlig richtig geschrieben, vielleicht hättest Du der Anfängerin ein paar treffende Tipps (Produkte) nennen können......


Vielleicht sollte man auch noch sagen, dass die Anforderungen ans Stativ und den Kopf im extremen Tele- und Makrobereich auch extrem hoch sind. Mit Deiner Kit-Linse erreichst Du vielleicht sogar mit einem 100-Eurostativ noch brauchbare Ergebnisse, mit Deinem Tele bei 200 mm sicher schon nicht mehr.

@ Jersey_1,
Mein Tipp wäre das 055er Stativ von Manfrotto, das wegen seiner Flexibilität auch für Makros besonders geeignet ist (Preis ca 160 €) und - jetzt werden hier wiedereinige über mich herfallen - ein Benro Kugelkopf im Preis von ca 100 €. Mit dieser Kombi kannst Du schon einiges machen....
 
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Matschgo

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danke, naja was heißt "geld tut weh". die anschaffung der d40 war nichtmal geplant. und ich brauche in naher, ganz naher zukunft ein neues auto etc. es soll hier nicht so aussehen, dass ich geizig bin oder sowas-bin ich nicht, ganz im gegenteil, aber ich fange grade erst an und man kann eben nicht gleich immer alles sofort haben-ich zuindest nicht.
ich denke, ich brauhe das stativ überwiegend für makro aufnahmen, da hab ich heute wirklich gemerkt, wie doll man eigentlich zittert

Ich kann dir ja mal erzählen wie das bei mir war. Die Anschaffung meiner D40 damals war auch nicht geplant, is aber trotzdem passiert und der Virus hat seitdem überhand genommen. Wie du, stand ich damals dann auch gleich mal vor der Entscheidung des Zubehörs und ein Stativ war natürlich Pflicht. Unwissenheit und Geiz-ist-geil-Dröhnung hat mich dann zum Kauf eines 30€ Bilora Stativs mit integriertem Neiger veranlasst. Es wackelt, es hat ne grauenhafte Verarbeitung, ist dafür aber federleicht. Für die ersten Makros mit einer Nahlinse reichts, vorallem weil die D40 ja auch ziemlich leicht ist, das geht schon einigermaßen. Wenn man die Beine NICHT auszieht, ist es wirklich einigermaßen stabil... sobald aber der erste Fuß ausgefahren wird, fängt die Wackelorgie an... es hat sogar ein ausfahrbares Mittelteil, aber da muss man dann wirklich Angst um die Kamera haben :rolleyes:
Ich kann dir aber versichern, dass du dich schon bald nach einem ordendlichen Stativ sehnen wirst weil gerade in der Makrofotografie das Stativ mindestens genau so wichtig ist wie die Cam und das Objektiv. Das hab ich schon sehr bald selbst rausgefunden und mich dann mal im Net informiert über Alternativen zum Wackelpod. Schlussendlich ist es die Kombi in meiner Signatur geworden und das ist ein unvergleichlicher Unterschied... das sind keine Welten, das sind Galaxien. Das Set hat mich ~200€ gekosstet und damit kann man schonmal echt gut arbeiten. Das Stativ ist super, der Kugelkopf könnte besser sein, da wird wahrscheinlich bei mir nochmal ein Update fällig. Ein guter Kugelkopf kosstet ja alleine schonmal um die 200-300€ oder mehr und gerade das ist die wichtigere Komponente des Stativs finde ich.
Ich würde dir also raten, noch etwas zu sparen und gleich was ordendliches zu kaufen (hier kann ich dir sogar genau die Kombi von mir empfehlen, vl. alternativ das 055er Manfrotto Stativ, das wäre noch n'Tick stabiler)... oder du machst es wie ich und kaufst zweimal.
Insofern hat der Kauf des billigen Biloras damals für mich jetzt auch Vorteile weil ich ein Stativ für meinen Blitz habe ;) Mehr als einen Blitz würde ich auf diese Klappergerüste ohnehin nicht mehr draufstellen, jetzt, wo ich die Qualität und Stabilität eines richtigen Stativs kenne.
 
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Mister-X

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wenn mein budget für ein stativ mit kopf max. € 1oo,-- wäre, würde ich das bilora 1122 nehmen... kostet um die € 6o,--... ist zwar nicht ganz federleicht, aber für den preis sehr stabil...
 
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foxmulder

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Ich habe auch mal ein Stativ für gut 100 € gekauft. Das war ungreähr 1982, da waren das gute 200 Mark, ich war Schüler, und das hat weh getan. Das Stativ habe ich allerdings heute noch, nur über den Kopf, da decken wir lieber den Mantel des Schweigens.
Wenn ich jetzt inflationsbereinigt die Mark durch den Euro ersetze, dann lande ich bei gut 200 €, und dafür bekommst du ein Manfrotto 190XProB und einen MA 804RC2. Damit kann man schon was tun, das ist für eine leichte Kamera/Objektivkombination hinreichend stabil und du mußt dich nicht ärgern das du 40, 60, 80 € für ein billiges Stativ in den Sand gesetzt hast.

Das hast Du sehr zutreffend und völlig richtig geschrieben, vielleicht hättest Du der Anfängerin ein paar treffende Tipps (Produkte) nennen können......
Solange kein Preis genannt wurde ist das etwas anstrengend für jede Stativklasse etwas rauszusuchen.

Gruß
Dirk
 
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Furby

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Solange kein Preis genannt wurde ist das etwas anstrengend für jede Stativklasse etwas rauszusuchen.

Gruß
Dirk

Da hast Du natürlich Recht.

Wäre natürlich sicher interessant, entsprechende Vorschläge für die FAQ zu erarbeiten, da die Stativfrage hier relativ häufig gestellt wird.
 
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foxmulder

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Wäre natürlich sicher interessant, entsprechende Vorschläge für die FAQ zu erarbeiten, da die Stativfrage hier relativ häufig gestellt wird.
Im Prinzip eine gute Idee, die in der Praxis jedoch zum Scheitern verurteilt ist. Es gibt einfach zu viele Stative, zu viele Köpfe, zu viele Anforderungen und zu viele Anwendungen.

Für rund 350 € kann ich mir z.B. ein Berlebach 2032 und einen Mafrotto-501-Neiger kaufen, und habe damit eine sehr gute Kombination für Brennweiten von 300 - 500mm. Ich werde mir aber bei Makros den Hals brechen und fluchen wie eine Hafendirne wenn ich das Zeug mal drei Kilometer schleppen muß.
Oder ich nehme dasselbe Geld und hole mir dafür einen Markins M10 und habe dann einen sehr guten Kugelkopf mit fummeliger Friktionseinstellung, aber noch kein Stativ.
Oder sollen es doch eher 450 € für einen Getriebeneiger sein? Fragen über Fragen, und da pauschale Empfehlungen auszusprechen, das ist einfach schwierig, deswegen gibt es wahrscheinlich so viele und so lange Stativthreads. ;)

Gruß
Dirk
 
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ManfredE

Unterstützendes Mitglied
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Ich habe auch mal ein Stativ für gut 100 € gekauft. Das war ungreähr 1982, da waren das gute 200 Mark, ich war Schüler, und das hat weh getan. Das Stativ habe ich allerdings heute noch, nur über den Kopf, da decken wir lieber den Mantel des Schweigens.
Wenn ich jetzt inflationsbereinigt die Mark durch den Euro ersetze, dann lande ich bei gut 200 €, und dafür bekommst du ein Manfrotto 190XProB und einen MA 804RC2. Damit kann man schon was tun, das ist für eine leichte Kamera/Objektivkombination hinreichend stabil und du mußt dich nicht ärgern das du 40, 60, 80 € für ein billiges Stativ in den Sand gesetzt hast.


Solange kein Preis genannt wurde ist das etwas anstrengend für jede Stativklasse etwas rauszusuchen.

Gruß
Dirk



Ich hätte nicht gedacht, das solche "Sachen" schon in dieser Preisklasse beginnen. Wie das mit der Qualität aussieht weiß ich natürlich nicht.
Ich habe mir vor kurzem eine Hama irgendwas 74 Stativ für 60€ gekauft, was eigentlich einen stabilen Eindruck macht. Vom Prinzip ist es das auch.
Da ich mich aber auch ein wenig in Macrofotografie versuche, bin ich schnell an die Grenzen des Statives gekommen.
Was besonders ätzend ist, ist den "Kopf" zu bewegen. Millimetergenau geht einfach nicht, es ruckt direkt ein paar Millimeter weiter. Hochformat geht gar nicht, weil sich die Kamera dann selbstständig macht.Darüber habe ich mich schon sehr geärgert.
Ich habe mir zusätzlich noch einen Kreuzschlitten gekauft, mit dem sich schon gut arbeiten lässt.
Aber ich habe den Eindruck, das das Stativ mit dem Kreuzschlitten und Kamera überfordert ist. Da müssen die Schrauben schon etwas fester angezogen werden.
Ich werde mich dann wohl auch mal umorientieren.
 
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