Was brauch ich für die DSLR zum stitchen?

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pulsedriver

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Hallo zusammen,

die S5 Pro gefällt mir immer besser (genauer: Ihre Bildqualität). Der Haken: 6 MP. Die besten Motvie will ich gerne mit viel, viel mehr MP haben.

Ich mach ja nebenbei auch Mittelformat (analog). Nun wäre es schön, die Vorteile einer DSLR auch mal ab und zu mit viel Auflösung ausnutzen zu können. Eine DSLR mit 20 oder mehr MP wäre ein Workaround. Aber ein teurer, nicht völlig befriedigneder.

Im Modus M, bei festem Weissabgleich müsste das doch auch aus mehreren DSLR Bildern gehn (z.B. 4 Bilder hoch, 4 Bilder breit, also total 16 Bilder).

Was genau brauch ich alles, um da in die Dimension 40 oder 60 MP vorzustossen (bei Seitenverhältnis 1:1 bis 1:2)?
 
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Stefan 24

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Ein Beispiel 3mal3 Bilder Nikon D50 also 6MP - mit PSE 6 erzeugt.
Problem ist die Perspektive - zumindest in engen Räumen - Die Bilder entzerren dauert ewig und das Ergebnis ist nicht so wie ich es wollte.
Landschaften sind dafür viel dankbarer.
Zum Thema Stativ - bin mir sicher Du kennst dich aus :)

Dein Rechner sollte genügend Power haben oder öfter mal einen Kaffee kochen.



1152348d6ad8b89b99.jpg
 
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pulsedriver

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Wie ist das denn genau mit der Perspektive? Ich will Landschaften so aufnehmen.

Ist es einfacher, nur ein Pano zu machen, das eben nur aus einer Reihe von Bildern besteht, und nicht aus mehreren Reihen übereinander?

Wenn ja, könnte man ja vielliecht so nachhelfen: Kamera hochkant, Shiftadapter von Zörk dran, 6x7 Optiken hab ich. Bei jeder Stellung für das normale Pano zuerst nach unten shiften, dann nach oben. Erst dann weiter drehn.
Dann zuerst die beidne geshifteten Halbbilder zusammenrechnen (das geht sehr einfach, weil sie letztlich nur sich leicht überlappende Crops eines Bildes einer Linse mit viel grösserem Bildkreis sind.
D.h. ich bau ein normales Pano nicht aus Bilder mit 3000 Pixeln Höhe (und 2000 Pixeln Breite), sondern z.B. 5500x2000 Pixeln.

Ginge das besser?
 
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FDHW

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Was braucht man (bei Landschaft)?

Ein gutes Tele, ein gutes Stativ oder ein VR Nikkor wie das 105er oder 70-300er.

ggf. ein Fernauslöser und Spiegelvorauslösung, wenn von Staiv aus fotografiert wird und - insbesondere bei Wolkenbewegung - eine schnelle Auslösetätigkeit.

AF abschalten, nachdem einmal fokussiert wurde.

Ein gutes Augenmaß, damit immer etwa 20 Prozent Überlappungen vorhanden sind.

So habe ich mit 12MP-Einzelbildern durch mehrreihiges Stitchen (erst einmal nur horizóntal stitchen und dann vertikal die kompletten Einzelreihen zusammenfügen - in PS CS3) insgesamt eine 180MP Landschaftsaufnahme erzielt, die bei 100 Prozent-Ansicht Details zeigte, die ich beim Fotografieren nicht wahrgenommen habe!

FDHW
 
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pulsedriver

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Um nochmal auf den Zörk zurückzukommen: Da kann man ja auch die Shiftrichtung noch ändern!

Also Kamera hochkant, Shiftachse senkrecht, kein Shift, Bild machen. Dann 20mm rauf, 20mm runter, auch je ein Bild machen. Jetzt die Shiftachse 30 Grad nach links, in beiden Extremen ein Bild machen. Dann 30 Grad nach rechts neigen, wieder in beiden Extremen ein Bild machen. Dann noch Shiftachse waagrecht, wieder in beide Richtungen geshiftete Bilder machen.

Das gäbe 9 Bilder, alle ohne das Objektiv oder die Kamera irgendwie zu schwenken. Müsste für irgendwas zwischen 30 und 40 MP mit der S5 Pro reichen. Einen Nodal Adapter brauch ich nicht. Richtig? Objektive: Pentax 6x7. Davon hab ich 'ne shcöne Auswahl ;-))
 
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thebear

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Ich habe einmal ein Panorama aus 31 Einzelbildern "zusammengenäht"
-mit AutopanoPro:
Den ersten Versuch startete ich mit der Originalgröße der JPG Bilder.
Das ging dann irgendwie in den Gigabyte Bereich und der Rechner war am nächsten Morgen noch nicht fertig...
Die Kamera war nur auf einem Einbeinstaiv befestigt, ausreichend wenn kein richtiger Vordergrund vorhanden ist.

Grüße

thebear

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/photopost/showphoto.php?photo=11246]
Gosausee_Panorama_.jpg
 
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uwestalf

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Hallo pulsedriver,

ich hab mir einen Novoflex Panoramakopf gekauft. Nicht billig aber genial. Damit hab ich Ratz-Fatz ein Panorama (mehrzeilig) mit beliebig vielen Aufnahmen gemacht.

Der Clou: die Basis dieses Kopfes hat eine verstellbare Rasterung und das macht den Unterschied.
Wenn ich mir über die Belichtung im klaren bin und der Kopf "im Wasser" steht (all das muss ich mit jedem anderen Equipment oder auch mit deiner vorgeschlagenen Methode mittels Zörk-Adapter auch tun), muss ich gar nicht mehr durch den Sucher schauen, sondern löse aus, schwenke die Kamera zur nächsten Rastung-Auslösung-Rastung-Auslösung-usw. Das geht binnen Sekungen. Zurück zur Ausgangsstellung, 30° nach oben geschwenkt und wieder Auslösung-Rastung-Auslösung-Rastung... danach 30° nach unten schwenken und das Ganze von Vorne. Ein Kugelpanorama mit 36 Aufnahmen hab ich somit in ca. 1 Minute durchbelichtet.

Muss es so schnell gehen?
Je schneller um so besser, denn ziehende Wolken, Wasser, Wind in den Bäumen u.s.w. machen einem um so mehr einen Strich durch die Rechnung, um so länger man für die Einzelaufnahmen braucht!

Alle Bilder kommen nun komplett in PTGui, und diese Software rechnet alles, ohne dass ich irgendwas einzeln berechnen oder stitchen muss, zusammen. Einfacher geht es nicht mehr, aber billiger!
 
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pulsedriver

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Das mit der Schelligkeit ist natürlich auch ein Thema. Den Zörk kann man ganz fein mit der Schraube shiften, oder ganz shcnell und dafür ungenau durch Lösen einer Verriegleung, hab ich mir sagen lassen. Wie shcnell man die Shiftachse drehn kann, weill ich nicht.

Das Novoflex Prinzip ist auch attraktiv, bis auf den schwerwiegenden Mangel, dass 30 Grad viel zu viel sind. Ich will ja nicht Panos machen mit 90 Grad oder mehr Blickwinkel. Sondern Fotos mit ganz normalen Blickwinkeln, aber 30 oder 50 MP (ich will einfach bei statishen Motiven das gleiche rauskriegen, wie mit einem höchstauflösenden Mittelformat-Digiback für 30'000 Euro, die gleiche Dynamik hat meine S5 Pro, nur mit den MP hapert es).
Ich hab's mal veruscht, abzuschätzen, was mit meinen 6x7 Optiken und dem Zörk nur mit Shiften geht. Das Bild, was ich zusammensetze, hat je nach Objektiv anschliessend einen Blickwinkel, der bei Kleinbild 35mm bis 105mm entsprechen würde.
D.h. wenn ich das nicht mit Shiften mache, sondern mit Drehen der Cam, dann muss es auch mit Objektiven bis mind. 200mm an der Crop DSLR funktioneren.

Das Stichwort Gigapixle ist aber gut, da guck ich mal genauer rein, die haben ja das gleiche Problem: Viele Bilder mit jeweils sehr geringem Blickwinkel zu einem grossen mit mittlerem Blickwinkel zusammenbauen.

Nachtrag: Evtl lässt sich bei vielen Gelegenheiten auch nur mit Shiften in einer Richtung bereits genügend erreichen. Die Fuji soll ja mehr als 6 MP bringen (aber weniger als 12). Lumonous Landscape geht bei meinen bevorzugten Motiven (Landschaft) von 10-11 MP aus (S3, aber die hat ja den gleichen Sensor).
D.h. auf die ganze Sensorbreite (23.x mm) müssten auch um die 4000 Pixel noch einigermassen detailreich sein (wenn auch deutlich weniger knackig als bei anderen 12 MP DSLR, aber eben mit gleich viel Details). Wenn ich mal von 3:2 ausgehe, dann gibt das mit Shiften immerhin schon etwa 4000x6000 Pixel. Damit bin ich mit meinem Drucker (Bildhöhe 35cm maximal) voll im grünen Bereich (ich brauche ca. 3500 Pixel Bildhöhe für die Auflösungsgrenze des Druckers).

Nur bei noch grösseren Abzügen müsste ich mal gucken, wie sich das auf einem Durst Lambda auswirkt (der käme beim Ausbelichter zum Einsatz), kann im Moment schwer abschätzen, ob man den Unterschied zwischen 150 und 250 DPI da sieht.
 
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uwestalf

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Das mit den 30° war nur ein Beispiel.

Ich benutze für Panos mein 12-24 mm Nikkor und wenn ich dieses auf 12 mm Brennweite einstelle, dann muss ich ungefähr 30° nach Oben oder Unten verstellen, um eine ausreichende Überlappung der Einzelbilder zu erhalten.

Bei anderen Brennweiten sind das natürlich andere Werte. Und man kann bei dem Novoflex Kopf diese vertikalen Schwenks stufenlos einstellen.
 
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pulsedriver

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Hab mich weiter erkundigt.

Der normale Zörk ist ungeeignet, weil sich da ja auch das Objektiv beim Schiften bewegt (also ebenso ungeeignet wie die PC Nikkore). Weil eben die Kamera auf dem Stativ ist.

Es gibt aber einen speziellen, wo die Objektivstandarte eine Stativschelle hat. D.h. das Objektiv kommt auf's Stativ, die Kamera bewegt sich.
Wenn man nur in eine Richtung schiftet, dann müsste das nur wneige Sekunden pro Bild dauern. Entsprechend klein sind die Veränderungen in der Landschaft.
D.h. man nimmt die S5 Pro so, dass die längere Sensorseite die kürzere Bildseite wird. Und entlang der längeren Bildseite shiftet man.
Geht man davon aus, dass die S5 Pro 8 bis 9 MP bei Landschaftsmotiven bringt (es gibt auch Berichte, die sie noch höher ansiedeln) und legt Formate 5:4 bis 2:1 zugrunde (ich mach > 95% der Bilder so), dann kommt das auf 15 MP bis 25 MP

Kostet halt nur recht viel die Lösung, mit L_Schine fast 600 Euro. Aber ich denke, früher oder später kommt das, bequemer kann man die Auflösung nicht vergrössern. Einzige Einschränkung: 55mm ist mein kürzestes Objektiv mit 6x7, wenn ich mal von einem 3:2 Bild ausgehe, wird das Bild etwa KB Grösse haben, d.h. unter Normalbrennweite geht nicht viel. Na gut, wenn ich mehr WW haben will, dann muss ich halt mehr Zeit haben und die Shiftwache auch noch drehn und 9 Bilder machen. Oder ich nhem schnell die analoge Mittelformatkamera raus für das eine Bild :D
 
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