Wann bearbeiten...als Nef oder erst nach Konvertierung

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Jürgen B.

Sehr aktives NF Mitglied
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Hallo Leute,

die Frage mag euch jetzt etwas blöd erscheinen und vielleicht könnte ich auch etwas in der Suche finden, aber...ich fotografiere erst seit letzte Woche Samstag im RAW Format, habe mir dazu die Demoversion NX runtergeladen und bin fleissig am üben.

Warum hab ich keine Zeit zum Suchen sondern bitte euch bei dieser Frage um Hilfe?
Ich habe eben ein paar Fotos gemacht die schon morgen in den USA sein müssen.
Der Nutzer der Bilder möchte zum einen für spätere weitere Verwendung die NEF Dateien, aber auch fertig bearbeitete Bilder z.b für Ausbelichtungen, Internet etc.
Also.....

1x unbearbeitete RAW ist klar, aber dann...RAW bearbeiten und dann konvertieren, oder erst konvertieren und dann die JPEG bearbeiten.

Ihr würdet mir mit ein paar Tips sehr helfen. Muss jetzt wieder bis 18:30 arbeiten und dann kommt die lange Nacht.

Danke im Voraus

Gruss Jürgen
 
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Heiko Men.

NF-F "proofed"
Registriert
Ich mache es so: Beim RAW im Konverter das korrigieren, was zu korrigieren ist (Helligkeit, Weißabgleich, usw.). Dann Speichere ich in TIFF unkomprimiert ab und öffne und bearbeite das TIFF im EBV-Programm weiter. ZUm Schluss als letzten Schritt dann, Speichern in jpeg auf die gewünschte Größe.

Gruß
Heiko
 
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CALYPTRA

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo Jürgen.
Ich gehe da so ähnlich wie Heiko vor. Die notwendigen Korrekturen bereits im Konverter vornehmen, da nur so sicher gestellt ist, dass alle Bildinformationen bestmöglich erhalten bleiben. Dann erst das Bild öffnen. Werde ich mit der Bearbeitung des Bildes nicht fertig, wird es als TIFF gespeichert. Und erst als letzter Schritt kommt die Konvertierung ins JPEG Format.
 
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Horst S.

Sehr aktives NF Mitglied
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Heiko Men. schrieb:
Ich mache es so: Beim RAW im Konverter das korrigieren, was zu korrigieren ist (Helligkeit, Weißabgleich, usw.). Dann Speichere ich in TIFF unkomprimiert ab und öffne und bearbeite das TIFF im EBV-Programm weiter. ZUm Schluss als letzten Schritt dann, Speichern in jpeg auf die gewünschte Größe.
Dito! :)
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Platin
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Hallo Jürgen,

Jürgen B. schrieb:
oder erst konvertieren und dann die JPEG bearbeiten.
Wenn Du RAW als Ausgangsmaterial hast, dann mach´ es so, wie es die Kollegen beschrieben haben. JPEG ist eigentlich ein reines Präsentationsformat, dass man einmal erzeugen, aber nie mehr ändern sollte. Änderungen sollten in dem Format durchgeführt werden, in dem die meisten Reserven vorhanden sind.

Manipulationen im Bild erzeugen immer datentechnische Verluste ... auch wenn das Bild anschließend subjektiv hübscher aussieht. Mal auf die Schnelle (weil Du ja nicht viel Zeit hast :D):
  • Wenn Du zuerst (verlustbehaftet) änderst dann werden diese Verluste durch die anschließende (verlustbehaftete) Konvertierung in JPEG "weg-gerundet". Beispiel: Änderungen in den letzten 3 Bit eines 12 Bit Wertes und anschließende Reduzierung (= Konvertierung) auf 8 Bit ergeben blütenreine 8 Bit.
  • Wenn Du dagegen zuerst konvertierst (= "verlustbehaftet rundest") und dann verlustbehaftet änderst, entstehen mehr Verluste als anders herum. Beispiel: 12 Bit auf 8 Bit konvertieren, anschließend in den 3 unteren Bit manipulieren, ergeben gerade mal 5 blütenreine und 3 schrumpelige Bit hintendran.
Ciao
HaPe
 
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