vr 70-300 an d40: gefahr???


songofjoy

Unterstützendes Mitglied
hallo zusammen,

bin seit neuestem stolzer besitzer der vr 70-300 und gedenke es an meiner d40 einzusetzen. nun las ich über die gefahr, dass der bajonettanschluss auf dauer schaden nimmt (sich verzieht), wenn man ein tele nicht immer stützt. das würde bedeuten, dass bei stativbenutzung dieses risiko besteht, denn diese optik verfügt ja nicht über eine stativschelle. vom gefühl her würde ich meinen, dass das vr 70-300 dazu zu leicht ist, andererseits sieht es an der d40 auf dem stativ schon ziemlich kopflastig aus, zumal die d40 ja so ein drolliges kleines baby ist...
kann mir jemand weiterhelfen?? will schließlich nichts kaputtmachen...

dankeschön!

grüße, sven
 

Michael K.

NF-F Premium Mitglied
ob das Bajonett der D40 das aushält ist schwer zusagen. Zumindest solange keine gröberen Stösse auf die Kombo wirken sollte es gehen.

Andererseits dürfte das ganze auf dem Stativ sehr instabil und Schwingungsanfällig sein, und somit erst nicht empfehlenswert.
 
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Heng-Sten Berg

Unterstützendes Mitglied
songofjoy schrieb:
hallo zusammen,

bin seit neuestem stolzer besitzer der vr 70-300 und gedenke es an meiner d40 einzusetzen. nun las ich über die gefahr, dass der bajonettanschluss auf dauer schaden nimmt (sich verzieht), wenn man ein tele nicht immer stützt. das würde bedeuten, dass bei stativbenutzung dieses risiko besteht, denn diese optik verfügt ja nicht über eine stativschelle. vom gefühl her würde ich meinen, dass das vr 70-300 dazu zu leicht ist, andererseits sieht es an der d40 auf dem stativ schon ziemlich kopflastig aus, zumal die d40 ja so ein drolliges kleines baby ist...
kann mir jemand weiterhelfen?? will schließlich nichts kaputtmachen...

dankeschön!

grüße, sven
Dein Quelle für die o.g. Behauptung (verziehen) würde mich interessieren. Eigentlich meine ich, dass das Objektiv wenn es ordnungsgemäß an der Kamera angeschlossen ist keinen Schaden nehmen darf, denn einerseits habe ich nichts dergleichen in meiner Betriebsanleitung vom 70-300VR gelesen und
andererseits gibt es ja keine alternative Befestigung (Kein Stativflansch am Objektiv).

Wenn doch, ist das IMO ein Garantiefall.

Ausserdem hätte ich eher um die Kamera D40 Angst, als um den Objektivflansch.

Frage an die Besitzer von richtig großen und schweren Objektiven: gibt es in deren Manuals Hinweise auf die richtige Stativ-Befestigung?
 
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Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Ich tippe mal der TE meinte auch eher das Bajonett an der D40 ;)

Wenn Du nicht ständig die D40 auf ein Stativ schraubst und das 70-300 auf Telestellung davor hast sollte die Kleine das problemlos mitmachen.

Die dicken Tüten haben allesamt eine Stativschelle und ich kenne niemanden, der die nicht nutzt
 
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songofjoy

Unterstützendes Mitglied
danke für eure schnellen antworten!!
sorry, falls ich mich ungeschickt ausgedrückt habe: ja, die "sorge" bezieht sich auf die kamera. quelle ist das buch zur kamera von klaus harms (wobei dort vom 70-200 die rede ist, das dürfte nochmal doppet so viel wiegen, oder?). ich würde das schon auch so interpretieren, dass nikon dieses problem wohl nicht sieht, wenn das objektiv ohne stativschelle geliefert wird. frage mich halt, wer zahlt's, wenn doch?
oder aber: könnte man theoretisch, um sicher zu gehen, das irgendwie nachrüsten?
dank des vr muss die kombination natürlich nicht unbedingt dauernd aufs stativ, aber....
 
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CALYPTRA

Sehr aktives Mitglied
Das 70-300 ist ja noch ein Objektiv der mittleren Baugröße. Von daher würde ich sagen, dass es das Bajonett der D40 aushalten sollte.

Viel mehr solltest du darauf achten, impulsartige Stöße auf die Kombination Body/Objektiv zu vermeiden. Dadurch können größere Kräfe wirken, die weitaus mehr Schaden anrichten würden.
 
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Heng-Sten Berg

Unterstützendes Mitglied
songofjoy schrieb:
danke für eure schnellen antworten!!
sorry, falls ich mich ungeschickt ausgedrückt habe: ja, die "sorge" bezieht sich auf die kamera. quelle ist das buch zur kamera von klaus harms (wobei dort vom 70-200 die rede ist, das dürfte nochmal doppet so viel wiegen, oder?). ich würde das schon auch so interpretieren, dass nikon dieses problem wohl nicht sieht, wenn das objektiv ohne stativschelle geliefert wird. frage mich halt, wer zahlt's, wenn doch?
oder aber: könnte man theoretisch, um sicher zu gehen, das irgendwie nachrüsten?
dank des vr muss die kombination natürlich nicht unbedingt dauernd aufs stativ, aber....
Aha, dan lag ich mit meinem obigen Beitrag falsch.
Aber (wurde auch oben schon geschrieben) eigenlich sollte in der Kamera-Spec ja so etwas wie ein maximal erlaubtes Drehmoment am Flansch definiert sein. Komisch, dass die gründlichen Japaner so etwas nicht machen.:eek:
 
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Klaus Harms

Administrator
Teammitglied
Bettina und ich haben die D40 und das 70-300/VR über drei Monate kontinuierlich im Rahmen unserer Arbeit zum Profi-Handbuch zur D40 be- und genutzt und keinerlei Probleme festgestellt.

Wie auch schon geschrieben wurde, hält das Bajonett mehr aus, als man ihm zutrauen möchte.

Fakt ist, dass der häufige Gebrauch der Kombination auf einem Stativ schon eine Belastung darstellt. Aber auch den haben die Kamera und das Bajonett problemlos überstanden.
 
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maikm

Unterstützendes Mitglied
Nikon hat dem 70-300 VR keine Stativschelle eingebaut, geht also selber davon aus, daß die Kamera aufs Stativ montiert werden soll. Da die D40 und das 70-300 VR auch nicht als inkompatibel oder sonstwie eingeschränkt nutzbar beschrieben sind, kann man m.e. ruhigen Gewissens davon ausgehen, daß da keine Gefahr besteht.

Und wenn sich doch was verziehen sollte, wüßte ich auch nicht, wie sich Nikon da rausreden könnten sollte, den Schaden kostenlos zu beheben.

Maik
 
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senderlisteffm

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
Maik Musall schrieb:
Und wenn sich doch was verziehen sollte, wüßte ich auch nicht, wie sich Nikon da rausreden könnten sollte, den Schaden kostenlos zu beheben.
Naja, wenn sich das Auflagemaß verändert hat, weil die Kräfte zu groß waren, werden die sicher auf äußere Gewalteinwirkung plädieren. Denen das Gegenteil zu beweisen, dürfte Gutachterkosten nach sich ziehen, die den Schaden weit überschreiten. Und das mit unsicherem Ausgang. Wer kann schon sicher sein, daß man nicht doch irgendwo mal angehauen ist? Irgendwas blöd auf der Fototasche gelegen hat? u.s.w. u.s.w.

Aber letztlich mache ich mir da keine Sorgen. Erstens ist eine Kamera ein Gebrauchsartikel und zweitens ist die Halbwertszeit von Digitalkameras überschaubar. Wenn wirklich mal was kaputt geht, sei es durch Selbstverschulden oder Ab-/Benutzung, wird sie repariert oder ersetzt.
 
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maikm

Unterstützendes Mitglied
senderlisteffm schrieb:
Naja, wenn sich das Auflagemaß verändert hat, weil die Kräfte zu groß waren, werden die sicher auf äußere Gewalteinwirkung plädieren.
Naja, entweder das ist dann ein Einzelfall und dann hat auch eine Einwirkung stattgefunden, oder das passiert nicht nur einem, und dann wird das bekannt und handelt sich dann unbestreitbar um eine Konstruktionsschwäche.

Daß man natürlich trotzdem so gut wie möglich auf sein Zeug aufpassen muß, ist ja klar.

Maik
 
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maikm

Unterstützendes Mitglied
iffipiffy schrieb:
Eine Frage, die bisher unbeantwortet blieb, drängt sich noch auf: Kann man Stativschellen nachkaufen, die man dann an ein Objektiv befestigen kann? Ich würde da an eine Art Schlauchschelle für Objektive denken.
Ja, gibt es, z.B. von Kirk oder Burzynski. Aber nur für ausgewählte Modelle, deren Bauart sich dafür eignet, sprich die eine Stelle haben, wo der Ring auch drumpaßt, ohne daß irgendwelche Bedienelemente im Weg sind.

Es gibt auch verbesserte Schellen für Objektive, die eigentlich schon eine Schelle haben, deren Stabilität aber zu wünschen übrig läßt (z.B. Nikkore VR 80-400, AF-S 4/300, AF-S 2,8/400, AF-S 4/600).

Maik
 
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Stefan M.

NF Team
Das Objektiv wiegt gerade mal 745gr, wovon der schwerste Teil mit dem Zoomring/Antrieb unmittelbar am bzw. vor dem Gehäuse sitzt. Der ausgefahrene Tubus dürfte nur einen Bruchteil des Gewichts ausmachen, sodaß sich bei sachgerechtem Stativeinsatz das Auflagemaß nicht verändern sollte. Dazu dürften die Kräfte einfach zu gering sein. Das Teil wird zumindest wegen des Gewichts nicht einmal dann übermäßig "vorderlastig", wenn das Ganze mit dem dafür eher ungeeigneten MB200 an D200 auf dem Stativ befestigt wird.
 
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