von D70s auf D300 umsteigen???

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melcom

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Hallo,
arbeite mit einer D70s und verschiedenen Objektiven (17-80mm Kit-Objektiv, 14mm, 50mm/1.8, 55-200mm). Bis auf das 14mm sind alle Consumer Products.

Nun bin ich am überlegen, eine D300 anzuschaffen. Frage: Ist die Bildqualität mit den selben Objektiven bei der D300 besser als bei der D70s? Oder soll ich mein Geld vorerst in andere Objektive investieren?

Harald
 
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marcor2212

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aber deine objektive sind doch bestens! einzig beim 55-200 könntest du eventuell aufrüsten. das 55-200vr macht einen riesen unterschied.

mit dem body ist es doch so eine sache: hast du dir einmal in den kopf gesetzt, dass es ein neuer sein muss, lässt dich der gedanke solange nicht mehr los bis du ihn endlich hast. wenn es dir nur um die bildqualität an sich geht, reicht sicher auch eine d60 aus...
 
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torson

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Ich bin auch vor kurzem von der D70 auf die D300 umgestiegen. Als erstes ist mir aufgefallen, dass der AF in der Regel punktgenau sitzt und man das bereits im Sucher sehen kann. Die D70 hat immer wieder mal daneben gelegen, aber sicher auch schon ganz gut. Negativ war, dass ich jetzt neue Speicherchips und eventuell auch eine weitere Festplatte brauche, weil im RAW Format die Datenmenge sich verdreifacht hat. Ich hatte auch das 18-70, habe mir aber gleich das neue 24-70/2.8 dazu gekauft und die Verbesserung ist deutlich sichtbar. Den Schritt zur D300 bereue ich nicht. Ich würde aber noch ein paar Wochen mit dem Neukauf warten, da der Preis wegen der neuen D700, ab Anfang August, sicherlich gut fallen und es bestimmt auch einige gute Gebrauchte geben wird.
 
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Snape

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Frage: Ist die Bildqualität mit den selben Objektiven bei der D300 besser als bei der D70s? Oder soll ich mein Geld vorerst in andere Objektive investieren?

Harald
Hallo Namensvetter,
ich habe auch den Aufstieg von der D70s auf die D300 hinter mir. Die D70s liegt nur noch herum. Die D300 ist ihr in allen Belangen haushoch überlegen. Bei den ersten Fotos selbst mit dem "Suppenzoom" 18-135 hatte ich sofort ein kräftiges aha-Erlebnis, gefolgt von einem glücklichen, breiten Grinsen im Gesicht, was nur sehr selten verschwindet. :) :up:
 
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Sans Ear

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... kräftiges aha-Erlebnis, gefolgt von einem glücklichen, breiten Grinsen im Gesicht, was nur sehr selten verschwindet. :) :up:

Das kann ich bestätigen. Die Ausschussquote bei Terminen ist rapide gesunken.

Dafür gibt's aber auch keine Entschuldigung mehr für schlechte Fotos ... früher (also bis vor kurzem mit der D70 :rolleyes:) konnte ich sagen, dass der AF daneben liegt, der Weißabgleich spinnt, die Kamera zu lahm ist, der Dynamik-Umfang ein Witz, der Sucher zu klein und dunkel – das ist vorbei.

Das Einzige, was mich nervt: Ich habe es noch nicht geschafft, NX und meinen Computer so einzustellen, dass die Bearbeitungszeit auch nur halbwegs annehmbar ist.
 
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red4ever

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Hallo,

schließe mich allen anderen an. Ich hatte/habe die D70 und seit ca. 3 Monaten die D300. Die D300 spielt schon in einer anderen Liega. Trotzdem habe ich die D70 behalten.
1. Viel bekommst du sowieso nicht mehr dafür.
2. Ich benutze die D70 für Infrarotaufnahmen, was sie sehr gut kann, hier kann man die Ergebnisse sehen. Die D300 kann es fast nicht (Sensor bedingt und schwächeren Filter).
3. Auch wenn der Sucher natürlich nur ein Mäusekino :D ist und der Fokus nicht so treffsicher war, macht sie doch keine schlechten Bilder.

Du wirst den Schritt nicht bereuen. Ob sie wirklich wegen der D700 um soviel fällt ist abzuwarten. Die D200 hat sich ja auch noch gut nach der D300 gehalten.

Gruß red4ever
 
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Adda

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Ich bin auch von der D70 auf die D300 umgestiegen und bereue es keinen Augenblick.

Es ist nicht mal so sehr die Bildqualität, die ich als riesigen Sprung empfinde.
Entscheidend für mich ist vor allem, dass jetzt alle Knöpfe ihren richtigen Platz haben und ich damit auf viele Funktionen direkt zugreifen kann, ohne mich durch Menüs wühlen zu müssen.

Ganz, ganz wichtig ist für mich auch der große Bildschirm, der in der 100% Darstellung wirklichen zeigt, ob ein Bild scharf ist.
Auf dem Bildschirm der D70 sahen auch Bilder scharf aus, die sich später als unscharf entpuppten.

Auch der Autofokus arbeitet meiner Meinung nach um einiges schneller und präziser.
Für Reportagen, wo es schnell gehen muss, setze ich jetzt sogar oft die Autofokus-Funktion eis, bei der die Autofocuspunkte automatisch ausgewählt werden.

Last, but not least: Auch die 1600 ISO Bilder sind für mich jetzt akzeptabel und verwendbar.

Und seit ich das 16-85 VR habe, bin ich wirklich glücklich.
Ich hatte nämlich den Eindruck, dass mein 18-70 Objektiv mit der D300 etwas überfordert war.
Jetzt bin ich mit der Schärfe der Aufnahmen sehr zufrieden.

Die D70 ist jetzt nur noch meine Backup-Kamera.
Nachdem sie beim letzten Urlaub in Rumänien ihren Geist aufgegeben hatte (Spiegel klappte nicht mehr runter und Verschluss ließ sich nicht mehr betätigen), hatte ich nach der Reparatur auf die D300 gespart.
Ich ärgere mich heute noch, dass ich viele Bilder vom Urlaub jetzt nur in der Ixus-Qualitätsstufe habe.
Aber ehrlich gesagt: fotografieren tu ich im Normalfall nicht mehr mit der D70.

Viele Grüße
Adda
 
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Snape

Sehr aktives Mitglied
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Das kann ich bestätigen. Die Ausschussquote bei Terminen ist rapide gesunken.

Dafür gibt's aber auch keine Entschuldigung mehr für schlechte Fotos ... früher (also bis vor kurzem mit der D70 :rolleyes:) konnte ich sagen, dass der AF daneben liegt, der Weißabgleich spinnt, die Kamera zu lahm ist, der Dynamik-Umfang ein Witz, der Sucher zu klein und dunkel – das ist vorbei.
Eine Entschuldigung gibt es noch: "Billige" Objektive mit lahmem AF und keinem supertollen Bokeh. :cool: (Vorausgesetzt man hat solche Objektive - wie ich derzeit noch ^^)
 
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Boognish

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Hallo,

auch von mir gibt es dazu ein uneingeschränktes "Mach' es und Du wirst es nicht bereuen!". Bin vor drei Wochen von der D70s auf die D300 umgestiegen und habe festgestellt, dass wirklich Welten dazwischenliegen: Mit der Neuen hatte ich nach nur wenigen Bildern ein Gefühl, als hätte ich sie schon ewig - von der Handhabung her passt einfach alles, auch und gerade mit dem MB-D10. Der Fokusregler - mit Griff auch hochkant - und die Möglichkeit, häufig benutzte Umstellungen nicht mühsam über das Menü, sondern per Knopf am Gehäuse vorzunehmen, der große Monitor und die vielen Konfigurationsmöglichkeiten sind wirklich Gold wert!

Dzu kommt der wesentlich bessere AF, ein - wie ich finde - gnadenlos gutes Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten und der erheblich bessere Umgang der Kamera mit starken Kontrasten. Und so weiter und so fort...

Eine Warnung allerdings: Es könnte gut sein, dass Dir die Folgeinvestitionen die Haare vom Kopf fressen. Es wird zwangsläufig der Moment kommen, an dem Du über neue/bessere Objektive nachdenken wirst - bei mir haben die Neuanschaffungen inzwischen den Kaufpreis der Kamera bereits erheblich überstiegen...:D

Viele Grüße
Oliver
 
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Kohlrausch

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Hallo,
arbeite mit einer D70s und verschiedenen Objektiven (17-80mm Kit-Objektiv, 14mm, 50mm/1.8, 55-200mm). Bis auf das 14mm sind alle Consumer Products.

Nun bin ich am überlegen, eine D300 anzuschaffen. Frage: Ist die Bildqualität mit den selben Objektiven bei der D300 besser als bei der D70s? Oder soll ich mein Geld vorerst in andere Objektive investieren?

Harald

Moin,

vor ein paar Wochen hat meine D70 nach 70.000 Aufnahmen zum Abschied leise "Err" gesagt. Mir schien eine Reparatur unwirtschaftlich und ich habe die ohnehin für den Spätherbst geplante Anschaffung der D300 vorgezogen.
Nach D70-Erfahrung wirst Du ohne großes Handbuch-Studium mit der D300 klarkommen. Die D70 erscheint dann im Rückblick wie eine Machbarkeitsstudie, die D300 wirkt wie das richtige Ding. Die D300 kann fast alles besser. Ausnahmen sind die Blitzsynchronisation - die D70 konnte es bei jeder Verschlusszeit - und die IR-Empfindlichkeit der D70. Die einen klagten über die Farbstiche bei gewissen Textilien, die anderen freuten sich über IR-Bilder.
In der Praxis vermisse ich den Blitz an der D300 kaum, weil sie dank ihrer höheren Eingangsdynamik in vielen Situationen ohne Aufhellblitz klar kommt, wo die D70 den Aufheller brauchte. Meine Trefferquote ist nicht gestiegen, aber die fotografischen Grenzen und Ansprüche sind ein ganzes Stück weiter geschoben worden.
Du kannst an der D300 dann auch preiswerte manuelle Objektive mit Automatik benutzen. Das mag ein paar verhältnismäßig günstige Erweiterungen der Objektivpalette zulassen, wenn das viele Geld in das Gehäuse geflossen ist.
Ich habe auch noch eine Zweit-D70. Früher haben die beiden 70er sich die Arbeit geteilt. Seit die 300er da ist, ist die zweite 70 arbeitslos. Nun, ich habe ja Kinder ;-) Und wir haben bald Urlaub. Danach sehen wir weiter. Aber die 70 hat ganz klar Pause, wenn die 300 im Spiel ist.

Gruß
Ralf C.
 
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dkochina

Auszeit
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Keine Frage, die D300 ist eine tolle Cam mit einem hervorragenden AF und ordentlicher ISO-Tauglichkeit bis 1600. Habe mir die D300 als Ergaenzung zu meiner D40 gekauft. Mit der D300 habe ich allerdings auch meinen Objektivpark aufgeruestet: Sigma 30/1.4, Nikkor 35-70/2.8D und das micro105VR.

Jedoch habe ich auch festgestellt muessen, dass die D40, besonders fuer JPEGs und bis ISO 400, kaum schlechter ist. Als Immerdabei-Cam nun meist mit dem Sigma 30/1.4 habe ich die D40 zumindest zeitmaessig mehr umhaengen als die deutlich schwerere D300. Die D300 nutze ich fuer den ausgiebigen "Fotonachmittag".
 
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torson

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Ich habe noch mal etwas mit den Sachen (D70, D300, 24-70, 18-70) gespielt und über Kreuz getestet um einfach mal für mich zu schauen, was so geht. Nur ein kleiner Test bei 50mm/70mm/f9 aus der Hand in den Garten. Wenn man zwischen sehr gutem Objektiv oder D300 entscheiden muss, würde ich das bessere Objektiv nehmen. Die Ergebnisse D70 + 24-70 waren besser als D300 + 18-70. Deutlich waren die Unterschiede in der Schärfe. Die D300 spielt die Überlegenheit erst mit den richtigen Objektiven aus. Es gibt verschiedene Fotoverleihe zB Calumet, wo man sich mal übers Wochenende mal Sachen zum Testen holen kann.
 
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Mischi21158

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Kann mich den meisten Meinungen anschließen.
Bin ebenfalls von D70s auf D300 umgestiegen.
Allerdings habe ich zur Bearbeitung der RAW-Dateien einen schnelleren Rechner gebraucht. Der war aber sowieso fällig.
Wichtig war mir, dass ich bei meinen lichtschwachen Objektiven eine höhere ISO-Zahl nutzen und statt 3 nun 6 Bilder/s schießen kann.
Dies ist bei meiner Vorliebe für Tier-Action wichtig.
Allerdings hätte ich die D70s doch behalten sollen.
Einmal für die Familie und weil sie bei Inzahlungnahme nicht sehr viel eingebracht hat.
Eine klasse Kamera,
meint :) mischi21158!
 
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melcom

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Ersmals Danke an alle für die umfassenden Antworten!

Es ist das Thema Rechner angesprochen worden. Hat jemand Erfahrung mit der D300 im Zusammenhang mit einem Apple Notbook oder iMac? Wieviel Speicher brauche ich? Welche CPU Geschwindigkeit?

Danke Harald
 
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Tron777

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Ersmals Danke an alle für die umfassenden Antworten!

Es ist das Thema Rechner angesprochen worden. Hat jemand Erfahrung mit der D300 im Zusammenhang mit einem Apple Notbook oder iMac? Wieviel Speicher brauche ich? Welche CPU Geschwindigkeit?

Danke Harald

Hallo Harald,
habe INTEL MAC PRO mit 8G + 8 Cores;
und bin sehr zufrieden mit.
Bearbeite meine Raw-Images mit Aperture 2.x und schärfe/entrausche mit Noise Ninja beides native Mac os X.

Mein Eindruck ist dass Du beim Bearbeiten meist single CPU performance hast aber im Batchmode bei mehr Cores deutlich Vorteile bringen.
Speicher wird reichlich benutzt.

Was heisst das?
wenn imac dann die 2.8Ghz Variante und vor allem viel Speicher möglichst 4G;

Nikon Capture NX kannst Du unter Mac OSX (fast) vergessen das läuft wie in Zeitlupe dagegen (Intel WinX) - selbst bei flottem Rechner. könnte mir vorstellen das dass es in einer VM wesentlich schneller läuft obwohl dass eine Wiederspruch ist.

Grüsse
Karl
 
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andreasmax

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Das sind ja beruhigende Aussagen hier!

Ich hab nämlich auch vor, meine D70 zu entlasten und auf die D300 umzusteigen. Vielleicht warte ich noch etwas, hatte auch woanders vom Preisverfall gelesen und den möchte ich mir schon holen.

Bin mit der D70 eigentlich sehr zufrieden, vermisse aber die Spiegelvorauslösung und bessere Bracketingfunktionen.
Als Objektiv werde ich mir wohl das 16-85 VR im Kit nehmen.

Schade eigentlich, dass die D70 keinen wirklichen Wert mehr hat, sie ist ja trotz der Jahre eine sehr gute Kamera und ich kann sie Einsteigern empfehlen.

Muss nur noch meine bessere Hälfte überzeugen...
 
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ollonois

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Schade eigentlich, dass die D70 keinen wirklichen Wert mehr hat, sie ist ja trotz der Jahre eine sehr gute Kamera und ich kann sie Einsteigern empfehlen.

Eben und das macht sie ja jetzt nicht schlechter. Ich habe kürzlich mal mit einer D300 hantiert und muss sagen das ich schon recht angetan war, allerdings habe ich bei der reinen Bildqualität jetzt keine Quantensprünge feststellen können. Interessant eigentlich nur wenn man hohe ISO braucht.
 
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N

Norden

Guest
Nikon Capture NX kannst Du unter Mac OSX (fast) vergessen das läuft wie in Zeitlupe dagegen (Intel WinX) - selbst bei flottem Rechner. könnte mir vorstellen das dass es in einer VM wesentlich schneller läuft obwohl dass eine Wiederspruch ist.

Das kann man so nicht sagen. Ich habe ein MacBook Pro mit 2,3 GHz und 3 GB und auf dem kann man sowohl mit Capture NX (halt etwas lahm) und Capture NX 2 (sehr viel zügiger) sehr gut arbeiten. Auch Lightroom und Photoshop sind gut nutzbar. Wie schon oft gesagt, gibt es nur eins was besser als viel Speicher ist: noch mehr Speicher. :)
 
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Tron777

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Das kann man so nicht sagen. Ich habe ein MacBook Pro mit 2,3 GHz und 3 GB und auf dem kann man sowohl mit Capture NX (halt etwas lahm) und Capture NX 2 (sehr viel zügiger) sehr gut arbeiten. Auch Lightroom und Photoshop sind gut nutzbar. Wie schon oft gesagt, gibt es nur eins was besser als viel Speicher ist: noch mehr Speicher. :)

Meine Erfahrung gebenüber Nikon Capture NX 1.3.x ist die :

auf WinXP NoteBook 2x2Ghz/T7200 Dual core 2G Ram arbeitet es flüssig - vor allem die GUI; auf meinem Mac Pro mit 8G, 2x 4 Xeon QuadCore dagagen lahm wie eine Ente; NX 2.0 werde ich auf jeden Fall mal ordern.

Apple Aperture 2.1 arbeitet dagegen ziemlich flott wie man es bei der Ausstattung erwarten würde.
Karl
 
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