Verschleierungstaktik wegen höherer Absatzzahlen?

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Jürgen B.

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Hallo,

ich möchte hier mal eine Frage zu Nikons Verkaufsstrategie loswerden. Seit knapp 3 Wochen bin ich nun stolzer Besitzer einer D70. Ich war einfach der Meinung das ich zu meiner analogen Ausrüstung mal was Digitales brauche.
Als "Normal" PC User und Digineuling habe ich hier immer fleissig die D70 Postings mitgelesen und mich am Verkaufsprospekt der D70 orientiert.
Die darin beschriebenen Systemanforderungen erfüllt mein PC alle deutlich!!

Aber dann kam die Ernüchterung.....die Übertragung von RAW Bildern dauert ewig, unter Pic Pro 1.0 läuft dann die Diaschau nicht, RAW Bearbeitung unter Capture geht nicht, bzw. dauert ewig.

Ein Anruf bei Nikon Düsseldorf und dann kam's......ein PC unter 1Ghz RAM.....da brauchen sie garnicht anfangen etc. etc.

Warum bitte weisst Nikon auf solche Dinge nicht besser hin (mehr empfehlenswert steht dann im Prospekt)....wissen die vielleicht das viele Käufer in der D70 Klasse Digi Einsteiger sind und vielleicht nicht über solche Hardware verfügen und sich dann eventuell einen Kauf verkneifen würden?

Also wenn ich gewusst hätte das bei mir zur Kamera jetzt auch noch nen neuer PC fällig wird, hätte ich mir vielleicht doch ne F6 und nen Scanner gekauft!!

Gruss Jürgen
 
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Martin F.

NF Team
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Moin Jürgen.

Wie überträgst Du die Daten? Direkt von der Kamera via Kabel? Die Kamera hat keine schnelle Schnittstelle, kauf Dir lieber für ein paar EUR einen USB2.0 Kartenleser!
Eine RAW-Diaschau? Macht wenig Sinn, wandle die betreffenden Bilder doch vorher in JPEGs mit der passenden Auflösung um, dann flutscht das.

Die Angaben auf allen Sachen (Software, Peripherie usw.), die PC's betreffen, sind fast immer Mindestanforderungen. Gut ist, wenn man noch "empfohlene" Konfigurationen auflistet, ist aber eher selten.

Ein guter Scanner würde Dich auch nicht aus der Misere bringen, der spuckt ja auch ordentliche Datenmengen aus ;-)

Gruss - Martin
 
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K

klaus harms

Guest
Jürgen B.";p="18487 schrieb:
Hallo,

ich möchte hier mal eine Frage zu Nikons Verkaufsstrategie loswerden. Seit knapp 3 Wochen bin ich nun stolzer Besitzer einer D70. Ich war einfach der Meinung das ich zu meiner analogen Ausrüstung mal was Digitales brauche.
Als "Normal" PC User und Digineuling habe ich hier immer fleissig die D70 Postings mitgelesen und mich am Verkaufsprospekt der D70 orientiert.
Die darin beschriebenen Systemanforderungen erfüllt mein PC alle deutlich!!

Nur am Rand die Frage, was hast Du für eine Konfiguration?

Aber dann kam die Ernüchterung.....die Übertragung von RAW Bildern dauert ewig, unter Pic Pro 1.0 läuft dann die Diaschau nicht, RAW Bearbeitung unter Capture geht nicht, bzw. dauert ewig.

Vorab, hier wird der Grossteil der Fotos mit einem 1.6 GHz "langsamen" PC und 1 MB RAM bearbeitet, aber die Übertragung der Dateien ist akzeptabel, USB 1.1 lässt nun einmal keine Ferrari-Geschwindigkeit zu, was aber nahezu unabhängig von der Prozessorgeschwindigkeit ist. Pic Pro kenne ich in der Praxis nicht, aber Photoshop 6, 7 und CS1 laufen hier durchaus nutzbar. Die RAW-Verarbeitung unter Capture ist nicht unbedingt der Brüller, was die Geschwindigkeit betrifft, aber über die "Qualität" der Programmierung von Capture ist auch hinreichend bekannt und wurde/wird oft genug im Internet diskutiert.

Ein Anruf bei Nikon Düsseldorf und dann kam's......ein PC unter 1Ghz RAM.....da brauchen sie garnicht anfangen etc. etc.

Ja, diese Aussage ist zweifellos korrekt.

Warum bitte weisst Nikon auf solche Dinge nicht besser hin (mehr empfehlenswert steht dann im Prospekt)....wissen die vielleicht das viele Käufer in der D70 Klasse Digi Einsteiger sind und vielleicht nicht über solche Hardware verfügen und sich dann eventuell einen Kauf verkneifen würden?

Nun ja, aber trifft das nicht generell für einen Grossteil aller Hersteller in allen Bereichen zu, das Werbeprospekte ohnehin mit Vorsicht zu geniessen sind; ich habe den zur D70 gerade nicht zur Hand?

Bei einer Anschaffung, die mich mehr als 500 Euro kostet, mache ich mich im Allgemeinen grundsätzlich über Medien und Fachverkäufer schlau, bevor ich die Kohle ausgebe. Und..., wozu gibt es Foren im Internet?:)

Also wenn ich gewusst hätte das bei mir zur Kamera jetzt auch noch nen neuer PC fällig wird, hätte ich mir vielleicht doch ne F6 und nen Scanner gekauft!!

Und Du glaubst ernsthaft, das wäre preiswerter gewesen, Jürgen?
 
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Christian B.

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Also, ich kann nicht bestätigen, daß man 1 GHz RAM braucht, um Bilder mit Capture oder Photoshop halbwegs schnell zu bearbeiten. Bei mir geht das auch mit einem Pentium III 750 MHz beanstandungslos und auf dem Notebook mit Pentium II 350 MHz auch noch ganz ordentlich. Ich habe in meiner Konfiguratikon eher den Verdacht, daß zu wenig Arbeitsspeicher (beim Notebook nur 192 MB) zu ständigem Festplattengerödel und daher zu Geschwindigkeitseinbußen kommt.

Das bezog sich jetzt auf Daten einer D2H - mit der D70 dürfte das nicht viel schlechter aussehen, vielleicht stößt man mit einer D2X an die Grenzen.
 
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klaus harms

Guest
Christian Becker";p="18497 schrieb:
Das bezog sich jetzt auf Daten einer D2H - mit der D70 dürfte das nicht viel schlechter aussehen, vielleicht stößt man mit einer D2X an die Grenzen.

Na ja, der Dateiumfang bei der D2X ist nun einmal um das Zweifache grösser, Christian; aber verarbeiten lassen sich die Dateien allemal.
 
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Wolle

Guest
Moin Jürgen,

Jürgen B.";p="18487 schrieb:
Ein Anruf bei Nikon Düsseldorf und dann kam's......ein PC unter 1Ghz RAM.....da brauchen sie garnicht anfangen etc. etc.

bist Du sicher, dass die GHz (GigaHERZ) und nicht GB (Gigabite) gesagt haben??
Das sind nämlich zwei völlig verschiedene Schuhe.
Ich nehme mal an, dass sie von GB geredet haben, denn 1GB RAM (random acces memory = Arbeitsspeicher) würde in diesem Zusammenhang wesentlich mehr Sinn machen. Dieser Wert beschreibt die Größe des Arbeitsspeichers und somit die Menge an Daten, die er gleichzeitig verarbeiten kann.
Ein hinreichend großer Arbeitsspeicher beschleunigt einen Rechner manchmal enorm und ist relativ leicht und für relativ wenig Geld nachrüstbar.
GHz beschreibt die Taktfrequenz des Prozessors und ist ein Maß für die Arbeitsgeschwindigkeit.
 
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Asgard

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Wolle";p="18553 schrieb:
Moin Jürgen,

Jürgen B.";p="18487 schrieb:
Ein Anruf bei Nikon Düsseldorf und dann kam's......ein PC unter 1Ghz RAM.....da brauchen sie garnicht anfangen etc. etc.

bist Du sicher, dass die GHz (GigaHERZ) und nicht GB (Gigabite) gesagt haben??
Das sind nämlich zwei völlig verschiedene Schuhe.
Ich nehme mal an, dass sie von GB geredet haben, denn 1GB RAM (random acces memory = Arbeitsspeicher) würde in diesem Zusammenhang wesentlich mehr Sinn machen. Dieser Wert beschreibt die Größe des Arbeitsspeichers und somit die Menge an Daten, die er gleichzeitig verarbeiten kann.
Ein hinreichend großer Arbeitsspeicher beschleunigt einen Rechner manchmal enorm und ist relativ leicht und für relativ wenig Geld nachrüstbar.
GHz beschreibt die Taktfrequenz des Prozessors und ist ein Maß für die Arbeitsgeschwindigkeit.

Und ich dachte schon es merkt keiner.....
Gut, dass es Hamburger gibt.
 
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Jürgen B.

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Hallo Leute,

nachdem ich nun auch mal zum fotografieren draussen war, wird es sicher Zeit mal Fragen zu meinem Posting zu beantworten.

@ Klaus:
natürlich wäre eine F6 und ein Scanner nicht billiger als ein neuer PC! Nur hätte ich dann etwas was ich bis dato noch nicht habe:) Einen PC (wenn auch eine alte Gurke) habe ich und für das was ich bisher damit machen wollte hat er immer gereicht.

Es ist nur ein 500er Pentium III mit 192 Arbeitsspeicher. Ich weiss das das nicht doll ist, jedoch waren die Mindestanforderungen an einen PC für die D70 soweit ich weiss auch hier im Forum nicht so oft diskutiert worden, als das ich da etwas überlesen haben könnte.
Ich habe mich da sicher zu blauäugig auf die Angaben im Nikon Prospekt zur D70 verlassen:-(

Prozessor: 300Mhz Arbeitsspeicher: 64MB, 128 für die Bearbeitung von RAW (mehr empfohlen)

Tja, wie soll da ein Mensch, für den ein PC nur aus nem Bildschirm und ner Tastatur besteht (*übertrieben*), ahnen das diese Angaben nicht stimmen???

Werde wohl nicht drumrumkommen, in meinen PC-Arbeitsplatz investieren zu müssen? Werden leider Fotosachen warten müssen:-(


@ wolle:

Sorry, logisch meinte ich GB, in der Schnelle kurz vor der Arbeit vertippt:-( Aber in der Verbindung mit der Bezeichnung RAM haben die meisten ja glücklicherweise verstanden worum es ging:)

Gruss Jürgen
 
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Gabriele

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Jürgen B.,

ich glaube kaum, dass das etwas mit "Verschleierungtstaktik" zu tun hat.

Meiner Meinung nach setzt man ganz einfach etwas voraus, was man - wie man sieht - nicht voraussetzen sollte. Die PC-Technik schreitet so schnell voran, die Programme werden immer komplexer, dass man einfach davon ausgeht - sofern man sich etwas mit dieser Materie befasst -, dass man einen größeren Arbeitsspeicher braucht. Und dass dies die alten PCs nicht hergeben - auch wenn man sie streckenweise aufrüsten kann - davon geht man ganz einfach aus.

Heutzutage braucht man mindestens alle 2 Jahre einen neuen PC, um mit der Technik mithalten zu können. Das kann man aber nicht unbedingt Nikon vorwerfen.

Mein PC hat 5++ mb RAM und ich habe keine Probleme, weder mit NEFs, noch mit Photoshop, noch mit Nikon Capture. Und schon gar nicht mit meiner D70. :)
 
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Wolle

Guest
Re: RE: Verschleierungstaktik wegen höherer Absatzzahlen?

Moin Jürgen,

Jürgen B.";p="18604 schrieb:
Prozessor: 300Mhz Arbeitsspeicher: 64MB, 128 für die Bearbeitung von RAW (mehr empfohlen)

scheint so, dass die billigste Methode, deinen Rechner zu Beschleunigen, wirklich im Erweitern des Arbeitsspeichers liegt. Kann man im Prinzip selber machen. Kennst Du jemanden, der das kann?

Ich arbeite auch mit 300 MHz, aber das ist ein G3:))
 
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Jürgen B.

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Hallo Gutlicht,

ich mache es Nikon auch nicht zum Vorwurf das ich gewisse Systemvorraussetzungen brauche....nur etwas mehr Transparenz stände ihnen gut zu Gesicht!
Wer sich für das Hobby Fotografie entscheidet oder gar sein Geld damit verdient, den sollte man ruhig reinen Wein einschenken, denn diese Leute wissen eh das Qualität nicht für nen Appel und nen Ei zu bekommen sind!
Nur gibt es im Hobbybereich halt auch Leute wie mich, die zwar auch hohe Qualitätsanspruche an sich und ihr Hobby stellen, sich jedoch jede Komponente mühsam zusammen sparen müssen, eben weil sie kaum Geld damit verdienen können!!
Und da wäre halt etwas mehr Planungsicherheit durch genauere Angaben zur Hardware schon toll.
Du magst vielleicht recht haben was deine Zeiträume für die Nutzng eines PC's angeht.....ich für meinen Fall hatte bis dato nur das Hobby Sport, Natur und Fotografie....und wer weiss wie schnell ein paar Laufschuhe runter sind und was die Kosten....wer weiss was Sprit und Übernachtungen kosten wenn man in die Natur oder zum Fotografieren fährt....naja, über Linsen und Bodies brauchen wir nicht reden;-)....da wäre es halt schön gewesen wenn die Nutzungsdauer eines PC's etwas länger gewesen wäre :-((
Aber was soll's..so ist das Leben!! Für mich stellt sich jetzt nur noch die Frage Tower und Monitor etc. oder vielleicht doch eher gleich ein Notebook um flexibler zu sein? Wie ist das z.B mit der Qualität des Bildschirms?

Gruss Jürgen
 
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Gabriele

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Jürgen B.,

egal, was du dir derzeit anschaffen willst, in 2 Jahren sieht die Welt schon wieder anders aus. Halt einfach Ausschau nach dem, was derzeit in deinen Kostenrahmen passt.

Ich persönlich überlege auch, ob ich mir einen TFT (Flachbildschirm) anschaffe, aber für die Bildbearbeitung - so heißt es - sind die Röhrenbildschirme derzeit noch besser (es sei denn, man will sehr viel Euros investieren). Deshalb kommt ein Laptop auch nur als Zweitgerät für mich infrage.
 
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UweFlammer

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Re: RE: Verschleierungstaktik wegen höherer Absatzzahlen?

gutlicht";p="18619 schrieb:
Ich persönlich überlege auch, ob ich mir einen TFT (Flachbildschirm) anschaffe, aber für die Bildbearbeitung - so heißt es - sind die Röhrenbildschirme derzeit noch besser (es sei denn, man will sehr viel Euros investieren). Deshalb kommt ein Laptop auch nur als Zweitgerät für mich infrage.


Richtig. Ich selbst habe den Vergleich, da ich beruflich immer wieder auf anderen Rechnern und damit auch an anderen Bildschirmen arbeiten muss. Ein TFT spart sehr viel Platz auf dem Schreibtisch und schont die Augen, da er nicht flimmert. Aber für Bildbearbeitung sind zumindest die bezahlbaren TFTs ungeeignet. Hier bist Du mit einer deutlich billigeren Röhre besser bedient.

Gruß
Uwe
 
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Photopeter

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Ja, leider sind die TFTs noch nicht soweit. Ich selbst nutze sowohl als auch. Für eine auch nur halbwegs brauchbare Bildbeurteilung (Kontrast, Farbe) ist eine Röhre unerlässlich. Ein Notebook würde aber trotzdem gehen. Schließlich braucht man ja auch einen Zwischenspeicher für unterwegs. Nur sollte man zu Hause einen Röhrenmonitor (und eine anständige Tatstatur und Maus) anschließen. Idealerweise per Docking- Station, damit man nicht sooo viele Strippen an und abklemmen muss.

Wenn man Bildbearbeitung nicht bis zum Gehtnichtmehr betreiben will, sollten ca 2 Ghz Prozessor (da reicht dann auch der billige AMD Sempron aus) und 512 MB Ram völlig ausreichend sein. Wichtig ist auf alle Fälle eine richtig schnelle Festplatte, da PS und andere Grafikprogramme massiv auf der Platte arbeiten, selbst bei 4GB Ram wird fleißig ausgelagert. In einem stationären PC würde ich immer ein Raid- System (2 oder mehr identische Festplatten parallel geschaltet, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, 2 Platten gleich zwei mal soviel Platz und zwei mal so schnell) nutzen. Das kostet zwar ca 30-50€ mehr als die gleiche Speicherkapazität auf einer Platte, bringt aber mehr Speed als zusätzliche Prozessorleistung oder zusätzliches Ram. Ein 2 Ghz System mit 512 Ram und Raid ist schneller als ein 3 Ghz System mit 1 GB Ram und nur einer Platte.
 
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PeterSKO

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Hallo Jürgen,

lass Dich nicht zu sehr von den PC-Daten beeindrucken. ich nutze einen 700er Duron mit 384 MB RAM und einer 60er Western Digital Platte aus dem Jahre 2000. Alles heute keine Überflieger (mehr)

Am vorletzten Wochenende habe ich mit meiner neuen S2 bei einem Radrennen fotografiert, es waren dann etwa 400 Aufnahmen in jpg mit einer Auflösung von 6MP bei Qualitätsstufe Standard, Dateigröße etwa 1,2 MB.
Diese gesamten Daten liefen direkt aus der Kamera (1 GB Microdrive) in etwa 8-10 Minuten über Firewire (gibts genau wie USB 2.0 auch als PCI-Ergänzung für etwa 15 - 20 Euro) auf die Platte.
Bearbeitung mache ich mit PS 7, auch dafür reicht die alte Kiste. Nebenbei ist PS Elements 3.0 deutlich hungriger, was sowohl Plattenplatz wie auch RAM angeht, diese Software habe ich wieder verbannt.
Die Darstellung auf dem Monitor ist sowieso über alle Zweifel erhaben, einige Bilder werden gerade in einem Online-Belichtungsdienst vergrößert, dann werde ich auch sehen, wie sich diese kleinen jpgs auf 20x30 machen. Falls das für mich OK ist, bleibt dieses anspruchsvolle RAW eher für ganz besondere Sonderzwecke vorbehalten.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 122

Guest
Re: RE: Verschleierungstaktik wegen höherer Absatzzahlen?

Photopeter";p="18749 schrieb:
...
Wenn man Bildbearbeitung nicht bis zum Gehtnichtmehr betreiben will, sollten ca 2 Ghz Prozessor (da reicht dann auch der billige AMD Sempron aus) und 512 MB Ram völlig ausreichend sein. Wichtig ist auf alle Fälle eine richtig schnelle Festplatte, da PS und andere Grafikprogramme massiv auf der Platte arbeiten, selbst bei 4GB Ram wird fleißig ausgelagert. In einem stationären PC würde ich immer ein Raid- System (2 oder mehr identische Festplatten parallel geschaltet, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, 2 Platten gleich zwei mal soviel Platz und zwei mal so schnell) nutzen. Das kostet zwar ca 30-50€ mehr als die gleiche Speicherkapazität auf einer Platte, bringt aber mehr Speed als zusätzliche Prozessorleistung oder zusätzliches Ram. Ein 2 Ghz System mit 512 Ram und Raid ist schneller als ein 3 Ghz System mit 1 GB Ram und nur einer Platte.
Möglicherweise ist es auch von Nutzen, in den Optionen, unter Speicher&Cache, den Prozentsatz des zu benutzenden Hauptspeichers zu erhöhen. Wenn ausser PS nicht viel parallel auf der Kiste laufen muss, dann kann man PS durchaus eine etwas größere Scheibe vom Hauptspeicher abgeben. Das ändert natürlich nichts daran, dass i.A. ein Raid System einen höheren Durchsatz schafft als eine einzelne Platte (so es denn nicht als reiner Spiegel aufgesetzt ist).

So hat halt jeder sein Päckchen zu tragen, bei den einen ist es die Geschwindigkeit der Platte, bei den anderen die zu geringe Länge der Vergrößerersäule, beides macht das Arbeiten mit großen Bildern nicht unmöglich, aber doch ... unbequem?

Wenn ich photoshoppe, dann benutze PS 6.0 auf einem 3 Jahre alten iBook (600MHz G3 mit 640MB Ram und einer Laptop-Platte) in der Classic-Emulation von Mac OS-X und siehe da, es funktioniert trotzdem. Vielleicht bin ich aber auch nur extrem leidensfähig :wink:
Na ja, wenn ich richtig viel mit PS arbeiten will, dann boote ich die Kiste auch mal direkt in OS 9 - dann geht aber die Post ab ;D

ciao
-- Ruediger
 
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