Upgrade WINDOWS 7 auf WINDOWS 10

cjbffm

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Ich habe noch den Hinweis gefunden, daß man vor dem Upgrade tunlichst den vorhandenen Virenscanner (in meinem Fall NORTON) deinstallieren sollte.
Nicht einmal das habe ich gemacht. Ich hab's einfach verpennt. Trotzdem gab es keine Probleme.

Grüße, Christian
 
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cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Zum clonen meiner Festplatte habe ich übrigens den "Minitool Partition Wizard" verwendet.
Ein Programm, mit dem man auch Partitionen anlegen und verändern und viele andere Dinge
mit den Festplatten anstellen kann.
Sehr übersichtliches und zuverlässiges Programm! Überdies für lau zu haben.

Grüße, Christian
 
Zuletzt bearbeitet:

Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Und selbstverständlich stelle ich bei jeder Windows-Installation jeden unnützen Quatsch ab, der den
Rechner ausbremst.

Wenn dein Win7 also langsam war, hast Du es wohl nicht gut konfiguriert.
Läßt Du uns daran teilhaben, was genau man abschalten und konfigurieren muss, damit der Rechner nicht vom Betriebssystem ausgebremst wird?
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Läßt Du uns daran teilhaben, was genau man abschalten und konfigurieren muss, damit der Rechner nicht vom Betriebssystem ausgebremst wird?
Na, das übliche: Transparenzen der Benutzeroberfläche, Indexierung (bei SSDs nicht mehr relevant),
und weiß der Teufel noch alles.
Ich lese das auch jedesmal in verschiedenen Quellen nach, stelle es ein und vergesse es dann. Da ich
das nur alle Jubeljahre mal mache, weiß ich nur das eben genannte auf Anhieb auswendig.

Interessant ist übrigens, daß Windows 10 so brav ist, alle Systemkonfigurationen, die man bei Win7
vorgenommen hat, zu übernehmen. Ich mußte nur ein wenig an der Hintergrundfarbe drehen. Die
war merkwürdigerweise verändert. Das war aber auch beinahe alles.

Grüße, Christian

P.S.: "abstellen, was den Rechner ausbremst" betrifft übrigens vor allem (aber nicht nur) die Strapazierung
der Geduld beim Benutzen / die Geschwindigkeit der Oberfläche.
Hier noch ein Artikel zum Einstieg:
 

fx33

Nikon-Clubmitglied
Was unbedingt zu beachten ist bei der Installation von Windows 10, ist der Datenhunger von Microsoft. Leider hat sich das Unternehmen immer noch nicht bereit erklärt, zu enthüllen, welche "Diagnose"daten ständig vom PC zu Microsoft übertragen werden. Der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte hält das zwar für mit den Datenschutzgesetzen konform, aber unter den Datenschützern wird diese Ansicht als naiv wahrgenommen, weil auch jener nicht weiß, welche Daten übertragen werden (und die enge "Kooperation" der bayerischen Behörden mit Microsoft ist ja seit dem eiligen Abbruch des LiMux-Projekts legendär) .
Ich mache die Upgrades erst, seit das BSI herausgefunden hat, welche Prozesse für die Datenübertragung zuständig sind und wie man diese abschalten kann. Ich benutze dafür ein Skript, in dem alle für die Telemetrie zuständigen, alle verdächtigen und alle überflüssigen Dienste gestoppt und entfernt werden. Dieses Skript lasse ich unmittelbar nach erfolgter Installation laufen. Wenn gewünscht, werde ich das Skript auf meinem Server zur Verfügung stellen, selbstverständlich ohne jede Gewährleistung.
 
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cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Mit einem Backup in der Hinterhand braucht man doch nicht schwitzen.?

Hier noch eine kleine Linksammlung zum Thema "Nach Hause telefonieren abschalten".
Zu beachten ist dabei, daß Microsoft manchmal Funktionen umbenennt oder an andere
Stellen verschiebt. Dann muß man in Windows danach suchen oder im Internet nach einer
neueren Anleitung, die mit der eigenen Version von Windows 10 übereinstimmt.

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Grüße, Christian
 

departure69

Sehr aktives Mitglied
Was unbedingt zu beachten ist bei der Installation von Windows 10, ist der Datenhunger von Microsoft. Leider hat sich das Unternehmen immer noch nicht bereit erklärt, zu enthüllen, welche "Diagnose"daten ständig vom PC zu Microsoft übertragen werden. Der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte hält das zwar für mit den Datenschutzgesetzen konform, aber unter den Datenschützern wird diese Ansicht als naiv wahrgenommen, weil auch jener nicht weiß, welche Daten übertragen werden (und die enge "Kooperation" der bayerischen Behörden mit Microsoft ist ja seit dem eiligen Abbruch des LiMux-Projekts legendär) .
Ich mache die Upgrades erst, seit das BSI herausgefunden hat, welche Prozesse für die Datenübertragung zuständig sind und wie man diese abschalten kann. Ich benutze dafür ein Skript, in dem alle für die Telemetrie zuständigen, alle verdächtigen und alle überflüssigen Dienste gestoppt und entfernt werden. Dieses Skript lasse ich unmittelbar nach erfolgter Installation laufen. Wenn gewünscht, werde ich das Skript auf meinem Server zur Verfügung stellen, selbstverständlich ohne jede Gewährleistung.

@fx33

Hallo Jörg.

Ich bin froh, daß Windows 10 nicht von Google stammt.

Bei Microsoft mache ich mir da wenig Gedanken, daß es allzuviele kommerziell ausgerichtete Datensammelei geben könnte. Microsoft hat, im Gegensatz zu Google, nur einen winzigen Bruchteil an Werbekunden und nur circa ein Hundertstel der weltweiten betriebenen Adserver, die sie mit gesammelten Daten ihrer Plattform füttern könnte. Ist auch kein Wunder, denn wo im Microsoft-Ökosystem könnten diese denn die Werbung an den Mann bringen? In Bing, einer Suchmaschine, die keiner nutzt?

Nein, ich glaube Microsoft, daß die Datenerhebung in erster Linie technischen Aspekten bzw. der Verbesserung der Produkte dient.

Und wenn die Datensammlung nicht kommerziell ausgerichtet ist, sondern - oder zusätzlich - für den US-amerikanischen Staat (NSA & Co.)? Da kann Microsoft ohnehin nichts dagegen tun, genausowenig wie Google, Amazon, Apple. Sie müssen Daten rausrücken, wenn der Staat klingelt. Sie dürfen, ja müssen sogar öffentlich bestreiten, daß sie das tun, sind aber verpflichtet, den staatlichen Organisationen die Daten herauszugeben.

Viel Wind nicht um Nichts, aber um etwas, das man kaum ändern kann, zumindest, wenn man auf Microsoft Windows angewiesen ist. Und das sind viele, vor allem Firmen, der Fachsoftware wegen, die es zumeist bspw. für Linux oder auch für Mac OS X nicht gibt, warum auch immer.

Microsoft ist dabei meines Erachtens hochgradig harmlos, da hätte ich eher vor anderen Angst. Sehr viel mehr.


Viele Grüße

von

Christoph
 

Thomas.Landsiedel

Nikon-Clubmitglied
Mit einem Backup in der Hinterhand braucht man doch nicht schwitzen.?

Hier noch eine kleine Linksammlung zum Thema "Nach Hause telefonieren abschalten".
Zu beachten ist dabei, daß Microsoft manchmal Funktionen umbenennt oder an andere
Stellen verschiebt. Dann muß man in Windows danach suchen oder im Internet nach einer
neueren Anleitung, die mit der eigenen Version von Windows 10 übereinstimmt.

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Grüße, Christian
Hast Du noch einen Tip, wie ich Cortana los werde?

Gruß

Thomas
 

fx33

Nikon-Clubmitglied
@fx33
Und wenn die Datensammlung nicht kommerziell ausgerichtet ist, sondern - oder zusätzlich - für den US-amerikanischen Staat (NSA & Co.)? Da kann Microsoft ohnehin nichts dagegen tun, genausowenig wie Google, Amazon, Apple. Sie müssen Daten rausrücken, wenn der Staat klingelt. Sie dürfen, ja müssen sogar öffentlich bestreiten, daß sie das tun, sind aber verpflichtet, den staatlichen Organisationen die Daten herauszugeben.
Microsoft kann nur die Daten preisgeben, die es hat. Also gebe ich Microsoft keine Daten. Wobei Google mich persönlich ausspioniert, MS aber Industriespionage Tür und Tor öffnet. Ich mache es Google auch schwerer, Daten über mich zu sammeln, mein Smartphone ist oft aus, Standort ist nicht freigegeben (außer ich verwende Maps mal zur Navigation, was aber selten vorkommt, da ich ein Navi-Programm habe, das offline funktioniert), ich benutze nicht gmail etc. Wenn ich also die Datenübermittlung zu MS verhindern kann, mache ich das. Der Verweis darauf, dass andere mehr Daten sammeln, macht die Datensammelei von MS nicht besser.

Nenn' mich paranoid, aber als Datenschutzbeauftragter ist das Dienstpflicht :biggrin:
 

cjbffm

Registrierte Benutzer_B
Ja natürlich, Cortana, die zweitlästige Erfindung nach Clippy (den habe ich natürlich auch gekillt).

Cortana kann man deaktivieren.

Kann man aber auch deinstallieren.
Dafür gibt es irgendwelche Tools, glaube ich.
Hab' jetzt aber leider keine Zeit.

Grüße, Christian
 

fx33

Nikon-Clubmitglied
Hast Du noch einen Tip, wie ich Cortana los werde?

Gruß

Thomas
Du hast Dich beim ersten Start von Win10 doch durch die blaue Abfragenserie durchgeklickt, oder? Dort solltest Du alles deaktivieren. Also immer die untere Option anklicken und bestätigen. Da war auch die Abfrage nach Cortana dabei.

Ansonsten kann man unter Einstellungen->Datenschutz mehr oder weniger alles deaktivieren. Mach' dich auf eine Klickorgie gefasst :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 24311

Guest
Leichtgläubigkeit in allen Ehren aber MS registriert JEDES Dokument was im Programm geschrieben wird und keiner weiss so recht was da genau rausgeht.
Meiner Meinung nach hat MS kein "Hausrecht" auf meinem Rechner nur weil sie ein Betriebssystem zur Verfügung stellen. Da ich wenigstens auf einem anderen System arbeite gibt es hier ein nettes Programm, dass das nachhausetelefonieren ganz blockieren kann. Ist leider von Apple. Und aus beruflichen Gründen nutze ich zumindest das Officepaket ohne Outlook!
Und leider sind alle Datensammler, auch alles was zu Springer gehört auch bereits im Vorfeld geblockt. Dazu gehört nicht viel und es funktioniert. Es geht auch super ohne diese Schmarotzer wie Google, FB, Springer usw.
Das arbeiten im Netz wird in keiner Weise beeinträchtigt. Wer mich nicht ohne meinen "Besuch" zu missbrauchen reinlässt, den brauch ich nicht.
Manchmal wenn ich an Rechner komme, die "normal" laufen bin ich erstaunt was mir hier alles entgeht ;-))
Es wird der Tag kommen an dem ich nur noch einen "Sparrechner" zum daddeln im Netz habe und alle meine anderen Rechner ohne Netz betreibe.
Apple ist hier auch nicht ohne wenn man mal sein Netzwerkmonitor ansieht und was hier dauernd in die Staaten und sonstwohin kommuniziert wird.

Wenn unser "Sesselpuper" mehr Kompetenz hätten und vor allem Rückrad könnte man hier ganz schnell Dinge ändern. Enweder diese Firmen halten sich an die Vorgaben oder sie werden geblockt bis sie sich angepasst haben... Es wäre sicher erstaunlich wie schnell sich Recht und Schutz hier durchsetzen ließen aber... tztztz

Trotzdem besinnlich Festtage
 

Thomas.Landsiedel

Nikon-Clubmitglied
Du hast Dich beim ersten Start von Win10 doch durch die blaue Abfragenserie durchgeklickt, oder? Dort solltest Du alles deaktivieren. Also immer die untere Option anklicken und bestätigen. Da war auch die Abfrage nach Cortana dabei.

Ansonsten kann man unter Einstellungen->Datenschutz mehr oder weniger alles deaktivieren. Mach' dich auf eine Klickorgie gefasst :)
Die Abfrage zur Deaktivierung von Cortana war definitiv nicht dabei. Sonst hätte ich das gleich erledigt. Alles weitere habe ich unter Datenschutz bereits abgewählt.

Gruß

Thomas
 

UlrikeHoffmann

Nikon-Clubmitglied
Mein Mann hat im September d.J. meine Windows 7 Rechner auf Windows 10 hoch gezogen.
Er hat das bis dahin in seiner Firma bei allen Rechnern durch gezogen.
Ich habe mich lange dagegen gewehrt - weil "never change a running system".

*hust* - ich habe nur meine Fotos gesichert - alles andere ... *hust* nicht ... und es hat ohne Probleme funktioniert.
Office 2000 ist privat nicht installiert (habe OpenOffice und andere Programme, die ohne mit der Wimper zu zucken unter der 10 jetzt laufen).
Wichtig waren mir meine ganzen Fotos und Bearbeitungsprogramme (Adobe PS cc) und da gabs wirklich nichts zu meckern.
 

Dupk

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
@fx33

Hallo Jörg.

Ich bin froh, daß Windows 10 nicht von Google stammt.

Bei Microsoft mache ich mir da wenig Gedanken, daß es allzuviele kommerziell ausgerichtete Datensammelei geben könnte. Microsoft hat, im Gegensatz zu Google, nur einen winzigen Bruchteil an Werbekunden und nur circa ein Hundertstel der weltweiten betriebenen Adserver, die sie mit gesammelten Daten ihrer Plattform füttern könnte. Ist auch kein Wunder, denn wo im Microsoft-Ökosystem könnten diese denn die Werbung an den Mann bringen? In Bing, einer Suchmaschine, die keiner nutzt?

Nein, ich glaube Microsoft, daß die Datenerhebung in erster Linie technischen Aspekten bzw. der Verbesserung der Produkte dient.

Und wenn die Datensammlung nicht kommerziell ausgerichtet ist, sondern - oder zusätzlich - für den US-amerikanischen Staat (NSA & Co.)? Da kann Microsoft ohnehin nichts dagegen tun, genausowenig wie Google, Amazon, Apple. Sie müssen Daten rausrücken, wenn der Staat klingelt. Sie dürfen, ja müssen sogar öffentlich bestreiten, daß sie das tun, sind aber verpflichtet, den staatlichen Organisationen die Daten herauszugeben.

Viel Wind nicht um Nichts, aber um etwas, das man kaum ändern kann, zumindest, wenn man auf Microsoft Windows angewiesen ist. Und das sind viele, vor allem Firmen, der Fachsoftware wegen, die es zumeist bspw. für Linux oder auch für Mac OS X nicht gibt, warum auch immer.

Microsoft ist dabei meines Erachtens hochgradig harmlos, da hätte ich eher vor anderen Angst. Sehr viel mehr.


Viele Grüße

von

Christoph
Wie heisst es so schön? Glauben kann man in der Kirche!
In der Geschäftswelt und für mich privat zählen Erfahrung und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber allen, die etwas von mir wollen, was ich denen eigentlich nicht bereit bin zu geben!
Und zur Datensicherheit: nur nicht gesammelte Daten sind wirklich sicher!
Wer sagt mir denn, das MS nicht schon morgen gehackt wird?
So wie Yahoo oder Adobe?

VG
Dirk
 

Sedlitzer

Aktives NF Mitglied
In mehreren - auch "nichtLinux-Foren" - ist meine Signatur wie folgt:

If Microsoft is the answer, I want my problem back!

Das Notebook vom derzeitigen Kunden ist leider W10 - das Update lief dort problemlos - alle anderen Kisten, die hier rumstehen, sind Linux
 

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