Unterschiedlicher Weißabgleich der D3/D700 und D2 Serie (Bilder)


AndyE

Sehr aktives Mitglied
Ich habe es schon öfters erwähnt.

Wenn die neue Body Generation für mich eine "Schwäche" hat, dann ist es der automatische Weißabgleich. Im Prinzip ist es für die RAW Shooter kein Problem, da es am PC leicht nachjustierbar ist. Trotzdem ist mir immer öfter aufgefallen, daß bei den D3/D700 Bildern die Korrektur vglsw. deutlicher war als ich es bei den D2 Gehäusen in Erinnerung hatte (D2H und D2X). Heute gab es tiefblauen Himmel in der Stadt, eine gute Gelegenheit, dies demonstrieren zu können.

Settings:
  • 2 Kameras, D700 und D2X.
  • Belichtung: beide auf f11 und "A" eingestellt,
  • Weißabgleich auf "A",
  • keine Modifikationen an sonstigen "Bildverböserungsoptionen" in der Kamera - factory default.
  • wie immer sind die EXIFs enthalten
  • Link:
Aus meiner Sicht und Erfahrung stellt die D2 Serie den bisherigen Höhepunkt in Nikons Kameramodellen bezüglich der Treffergenauigkeit des automatischen Weißabgleichs dar. Erstaunlich, daß dieses hohe Niveau bei den neuesten FX Bodies nicht gehalten werden konnte. (Die D3 liegt so wie die D700 oft daneben.) Das Muster des Offsets ist immer das gleiche. Eine Verschiebung in den rot/gelblichen Ton hinein, besonders auffällig wenn bei gleichmäßig bewölktem Himmel auch Wolken auf dem Bild sind - ein brauner Schleier ziert diese dann meistens. Vielleicht sehen wir bald wieder einen Ambientsensor bei den nächsten HighEnd Modellen? Wer weiß?

LG, Andy



D700, Weißabgleich "A"
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D700, Weißabgleich in NX2 auf "Daylight" eingestellt
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D2X, Weißabgleich "A"
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D2X, Weißabgleich in NX2 auf "Daylight" eingestellt
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D

D200User

Guest
Gibt es den keine Möglichkeit, die Einstellungen der DD2 auf die D3/D700 in die Kamera zu übertragen?

Vielleicht wäre das ein Lösungsansatz?

Helmut
 
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bk.968

Unterstützendes Mitglied
Gibt es den keine Möglichkeit, die Einstellungen der DD2 auf die D3/D700 in die Kamera zu übertragen?
Da fehlt den neuen ein wenig Hardware. Den Umgebungslichtsensor (das weiße Stück Plastik am Sucher) haben AFAIK weder D3 noch D700. Inwieweit da softwaretechnisch was geht, weiß wohl nur Nikon.


Edit: Schrub Andreas aber schon im vorletzten Satz ...
 
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AndyE

Sehr aktives Mitglied
Was mich ebenfalls interessieren würde - Stört dieses Thema nur mich und sind alle D3/D700 Benutzer happy mit ihrem WB?

LG, Andy
 
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Was mich ebenfalls interessieren würde - Stört dieses Thema nur mich und sind alle D3/D700 Benutzer happy mit ihrem WB?

LG, Andy
Hi Andy,

da das menschliche Gehirn nunmal nicht in der Lage ist sich Farben merken zu können ist dies wohl nur für nachvollziehbare Studiofotografie von Belang, denn alles andere ist reine Interpretationssache.

LG

Wolfgang
 
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Magicfm

Unterstützendes Mitglied
Hi Andy,

da das menschliche Gehirn nunmal nicht in der Lage ist sich Farben merken zu können ist dies wohl nur für nachvollziehbare Studiofotografie von Belang, denn alles andere ist reine Interpretationssache.

LG

Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich stimme dir voll zu! Und in diesem Zusammenhang sollte auch mal das gesamte Farbmanagement kritisch hinterfagt werden. Farbechtheit ist nur in ganz wenigen Fällen gefordert. Und ein mit Bordmitteln unter OS kalibrierter Monitor reicht meiner Meinung nach für die meisten Anwender/Anwendungen aus. Ich fand es völlig unerheblich, ob das Himmelsblau im Ausdruck sich eine Nuance vom Eindruck am Monitor unterschied! Und gemerkt hat man es meist auch nur im direkten Vergleich.
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
aufgabe des farbmanagements ist es, unterschiedliche darstellungen auf verschiedenen ausgabemedien (und damit unkontrollierbare ergebnisse) zu vermeiden, völlig unabhängig von irgendeiner absoluten farbechtheit und exaktem weißabgleich, bei der es um unterschiede zwischen original und abbildung geht. warum sollte ich also die sinnhaftigkeit eines farbmanagements auch außerhalb der werbe-und produktfotografie in frage stellen?
 
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U

ulip

Guest
ich bin ganz neu in diesem forum und sage erst mal hallo in die runde. der (automatische) weißabgleich meiner ebenfalls neuen d700 ist auch in meinen augen enttäuschend - spätestens unter kunstlichtbedingungen. ich kann hier nur den vergleich zu meiner bisher verwendeten, vergleichsweise "altmodischen", canon eos 5d ziehen, die selbst in schwierigen situationen bessere ergebnisse geliefert hat.

ich möchte die nikon nicht niedermachen - sie ist in der summe ihrer eigenschaften derzeit state of the art - aber ich hätte ihr doch mehr zugetraut...

gruß


uli
 
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Magicfm

Unterstützendes Mitglied
aufgabe des farbmanagements ist es, unterschiedliche darstellungen auf verschiedenen ausgabemedien (und damit unkontrollierbare ergebnisse) zu vermeiden, völlig unabhängig von irgendeiner absoluten farbechtheit und exaktem weißabgleich, bei der es um unterschiede zwischen original und abbildung geht. warum sollte ich also die sinnhaftigkeit eines farbmanagements auch außerhalb der werbe-und produktfotografie in frage stellen?
Hat keiner in Frage gestellt - dies muss auch jeder für sich entscheiden. Hinterfragt werden sollte lediglich, ob der manchmal betriebene Aufwand zum Nutzen im Verhältnis steht. Dies im Sinne von W. Steiners Einwurf.
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Was mich ebenfalls interessieren würde - Stört dieses Thema nur mich und sind alle D3/D700 Benutzer happy mit ihrem WB?

LG, Andy
Hallo Andy!:)
Auch schon zu Zeiten meiner verflossenen D2 Xs hatte ich es mir angewöhnt,auf den automatischen Weißabgleich zu verzichten,-ich fand ihn auch bei der D 2 Xs nicht immer überzeugend.
Bei der D 700 habe ich diese Gewohnheit beibehalten und stelle ihn immer entsprechend der jeweiligen Situation ein.
Mit freundlichen Grüßen,-Stephan!:)
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Was mich ebenfalls interessieren würde - Stört dieses Thema nur mich und sind alle D3/D700 Benutzer happy mit ihrem WB?
Also, ich zum Beispiel würde meine D3 (mit Firmware 2.0/2.0) genau entgegengesetzt beurteilen (Allerdings habe ich keine D2* zum Vergleich, aus der Generation kenn ich nur die D200).
Ich finde den automatischen Weißabgleich geradezu gespenstisch treffsicher, vor allem, weil ich es ihm eigentlich nicht leicht zu machen glaube. (Meine Motive sind typischerweise recht eng gefaßte Auschnitte, wenn nicht regelrechte Makros, Übersichten sind selten. Da dürfte eigentlich mit Mustererkennung nicht viel zu holen sein und auch die Farbverteilung folgt vermutlich nicht den Richtlinien, die man dem Kameracomputer beigebracht hat...)

Grüße, Andreas
 
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W

Weide

Guest
Hallo,

ich bin Umsteiger von der Fuji S5 Pro auf die D700 und habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass der Weißabgleich bei Nikon offensichtlich so große Probleme bereitet. So gut wie jedes Bild muss ich weißabgleichstechnisch nachbearbeiten. Bei der S5 war ein solcher Schritt die absolute Ausnahme. Was mir beweist, dass es möglich ist einen vernünftigen automatischen Weißabgleich (auch ohne Ambientsensor) zu produzieren. Was Nikon hier an einer 2600€ Kamera bietet möchte ich fast als unterirdisch bezeichnen! Ich weiß auch nicht, ob der Weggang vom automatischen Weißabgleich etwas bringt. Was macht Ihr denn bei schwach bewölktem Himmel? Ständig zwischen "bewölkt" und "tageslicht" hin und her schalten wenn mal die Sonne herauskommt? Wie gesagt, bei anderen Herstellern funktioniert's, warum nicht auch bei Nikon?

Gruß Weide
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Hallo Weide!:)
Da ich beide Cams habe,kann ich Deine Empfindungen nachvollziehen.
Es stimmt,der automatische WA der Fuji S5 ist treffsicherer.
Aber ich hatte schon mal in einem anderen Beitrag geschrieben,-schon zu Zeiten meiner verflossenen Nikon D2Xs war ich mit dem automatischen WA nicht zufrieden,deswegen habe ich mir bei Nikon angewohnt,den WA manuell zu regeln,-wenn es bewölkt ist,dann halt auf bewölkt stellen,-
ist letztendlich ein gewisser Erfahrungswert,der sich nach einiger Zeit einstellt,wenn man die Fotos seiner Cam ausgewertet hat.
Ich empfinde den manuellen WA bei Nikon als sehr viel angebrachter,als den automatischen WA,aber dasist schon derartig in Fleisch und Blut übergegangen,daß ich darüber keinen Gedanken mehr verschwende.-
es ist einfach eine Nikon-spezifische Eigenheit!!;)
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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V

volkerm

Guest
schon zu Zeiten meiner verflossenen Nikon D2Xs war ich mit dem automatischen WA nicht zufrieden (...)es ist einfach eine Nikon-spezifische Eigenheit!!
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich finde den automatischen Weißabgleich der D2X im Bereich 3500K-8000K sehr treffsicher, solange der Ambientsensor dieselbe Lichtfarbe sieht wie das Motiv. Bei Glühlampenlicht ist es was anderes, wie oben bereits geschrieben. Dort begrenzt Nikon nach unten auf 3500K, warum auch immer.
 
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madhatter

Aktives NF Mitglied
schon zu Zeiten meiner verflossenen Nikon D2Xs war ich mit dem automatischen WA nicht zufrieden,deswegen habe ich mir bei Nikon angewohnt,den WA manuell zu regeln,-wenn es bewölkt ist,dann halt auf bewölkt stellen, ...
Gut für die D2Xs kann ich nicht sprechen, aber ich muss sagen, dass ich bei meiner D2H diesbezüglich gar keine Probleme habe. Glühlampenlicht funktioniert tatsächlich nie wirklich gut, aber alles andere, gerade draußen, funktioniert mit der Automatik sehr gut.
 
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W

Weide

Guest
Hallo,

ich weiß ja nicht, ob's das selbe ist den Weißabgleich bei der Aufnahme voreinzustellen oder in RAW hinterher vorzunehmen (ich müßte es bei Gelegenheit mal probieren), aber wenn ich hinterher den (vermurksten) automatischen Weißabgleich umstelle auf "Tageslicht" oder "bewölkt", dann entspricht das Bildergebnis meist immer noch nicht meinen Vorstellungen. Ich arbeite allerdings mit Lightroom - vielleicht liegt's auch daran.

Gruß Weide
 
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Rabenkraehe

Unterstützendes Mitglied
Ich arbeite allerdings mit Lightroom - vielleicht liegt's auch daran.
Also, ich benutze auch Lightroom. Ich hab grad mal durchgezählt, von den 91 Bildern in meinem gerade aktiven Ordner, die mindestens mit einem Stern bewertet sind, steht immerhin bei 33 der Weißabgleich nicht mehr auf "wie Aufnahme".
Allerdings ist das meistens bloß ein etwas ins Warme verschobener, "zu neutraler" Abgleich seitens der Kamera (Man will die Lichtfarbe im Motiv ja speziell bei Abendlicht gar nicht immer vollständig korrigieren).
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich finde den automatischen Weißabgleich der D2X im Bereich 3500K-8000K sehr treffsicher, solange der Ambientsensor dieselbe Lichtfarbe sieht wie das Motiv. Bei Glühlampenlicht ist es was anderes, wie oben bereits geschrieben. Dort begrenzt Nikon nach unten auf 3500K, warum auch immer.

Hallo Volker!:)
Sorry,Du hast Recht,-
ich vergaß zu erwähnen,daß ich den Großteil meiner Bilder bei Glühlampenlicht gemacht habe,-
meine Aussage bezog sich exakt darauf!
#mit freundlichen Grüßen,-Stephan!:)
 
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