Umsteigen analog-digital! Was tun?


Labaphot

Unterstützendes Mitglied
Hallo bin Neu hier!
Möchte von meiner F3 umsteigen auf digitale Technik.
Die Beratung auf der photokina und im Fachhandel sind sehr unterschiedlich ausgefallen.
Welches Gehäuse könnt Ihr empfehlen?
Lohnt es die alten manuellen Objektive weiter zu verwenden?
Was sollte hier beachtet werden!
Sind Zoom Objektive heute wiklich so gut, bzw so viel besser als Festbennweiten! (Kennen das noch anders).

Gruß
Labaphot
 

BogiTw

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
Schwer dir eine Antwort zu geben, ohne mehr zu wissen.
Wie hoch ist dein Budget, was hast du für Optiken usw...

Wenn du in der Selben Liga bleiben willst, in der die F3 bei ihrem erscheinen war, wirst du nicht um eine D3 herumkommen. :)
 
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Labaphot

Unterstützendes Mitglied
Vivitar 100 2,8
Nikkor 28-85 3,5-4,5
Nikkor 20 3,5
Nikkor 28 2,8
Nikkor 50 1,4
Nikkor 55 2,8
Nikkor 85 2
Nikkor 135 2,8
Nikkor 200 4

Früher habe ich mal Hochzeiten und Schützenfeste fotografiert; der Knete wegen.
Mit einer FE bin ich angefangen, dann kam schnell die FE2 später die F3 hinzu. Faszinierend waren die Möglichkeiten der F3 (z.B im Makrobereich Einstellscheibe/ Lichtschachtsucher etc.)

Heute wäre da nur noch das reine Hobby... (könnte dafür aber, im Gegensatz zu den letzten 10 Jahren, wieder mehr Zeit investieren!)

Schwarzweiß würde mich heute wieder interessieren. Leider habe ich nicht mehr die Möglichkeit eine Dunkelkammer zu nutzen; da verspreche ich mir den Vorteil in der digitalen Technik!

Beim Budget bin ich mir noch nicht so ganz sicher; liegt denke im Bereich D300/ D700; was braucht der Mensch aber wirklich - reicht eine D90 oder muss es unbedingt D3 sein?
 
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mangalam

Sehr aktives Mitglied
Hi,

wenn Du die manuellen Objektive weiterbenutzen moechtest, dann ist der grosse Sucher einer FX-Kamera sicher nicht verkehrt.

Selbst wenn ich das Geld fuer eine D3 uebrig haette, waere sie mir immer noch zu gross und zu schwer. Ich wuerde an Deiner Stelle mal eins von den alten Objektiven mitnehmen und mir die D700 im Laden meines Vertrauens genauer ansehen.

Gruss

Martin
 
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Hudoesit

Unterstützendes Mitglied
nun - im Laden anschauen ist das Eine...
nur auf die Daten schauen das Andere...
Gerade die Haptik ist für mich sehr entscheidend: Manchen ist die D300 zu klein, manche stört es, dass der Gummi-Gehäusedeckel und das Speicherkartenfach an der D700 zu leicht aufspringt - und manchen ist die D3 zu groß.

Ich habe meine Präferenzen gefunden...

Ich würde mir die in Frage kommenden Kameras einfach mal für 2-3 Tage ausleihen - entweder bei einem guten Fachhändler, oder wenn der diesen Sevice nicht anbietet (hier in Köln geht das...), dann versuchs doch mal hier:
oder hier

Ich denke, dass man vor einer solchen Investition jedmögliche Sicherheit gebrauchen kann. Auch wenn es ein paar € kostet - so hast du auch noch Zeit, deine Objektive an div Kameras zu testen.

Viel Erfolg
 
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atzi63

Aktives NF Mitglied
Hi!

F3 und Einsteigerforum?
OK, Einsteigerantwort :)

Funktion von non-Autofocus-Objektiven an D200, D300, D700, D2, D3
Scharfstellung von Hand, Belichtungsmesser und Automatiken samt iTTL-Blitzsteuerung funktionieren weitestgehend.

alle anderen (z.B. D40?/D60 und auch D50/D70/D80/D90)
Scharfstellung von Hand, Belichtungseinstellung von Hand.
Belichtungsmesser geht nicht, werder Spot, noch mittenbetont, noch Matrix.
man fotografiert so:
Belichtung schätzen, Zeit, Blende ISO nach Gefühl entsprechend einstellen.
Bild machen.
Histogramm anschauen.
Falls nicht mittig: Belichtung korrigieren, neues Bild machen
falls mittig: alles klar.

=> alles kleiner als D200 kann man also mit non-AF-Objektiven vergessen, es sei denn, man hat VIEL Zeit. .

Sensorgrösse:
FX: wie Diafilm, ein 50mm-Objektiv bleibt ein Normalobjektiv. FX-Kameras: D3, D700
DX. kleiner, die Objektive machen auf dem kleineren Sensor Bilder, als hätten sie im Vergleich zu Film eine 1,5-fache Brennweite. 50mm hat einen Bildwinkel wie bisher ein 75mm-Objektiv. DX-Kameras: alle anderen.

Daraus folgt für die meisten Benutzer:
die meisten Weitwinkelobjektive sind an DX-Kameras uninteressant, da es an DX keine Weitwinkel mehr sind. Ausserdem haben viele alte WW an Digitalgehäusen Probleme mit dunklen Ecken, obwohl sie analog top waren.
Viele alte Normal- und Teleobjektive kann man an neuen Kameras ohne Verluste weiterbenutzen.

Ein flotter und genauer Autofocus ist, nachdem man sich daran gewöhnt hat, nicht gerade ein Nachteil. Wenn Du Motive magst, die sich flott bewegen, haben die alten Linsen vermutlich keine grossen Chancen, sich dauerhaft zu behaupten.

Kamera leihen: würde ich nicht machen.
ich würde eine D90 mit 16-85 kaufen und parallel zur F3 benutzen, bis Du Dich an die Digitaltechnik gewöhnt hast. Etwas andere Bedienung der Kamera, die Möglichkeiten hoher ISO, PC-Aufrüstung und Erlernen von Photoshop/CaptureNX o.ä., usw. usw. dauern einige Monate. Wenn Du merkst dass die D90 für Dich zu klein ist, sind die Preise von D300, D700 und D3 soweit gefallen dass die D90 samt Linse quasi umsonst ist.

Amateurkameras mit 2-stelligen Nummern haben einen grünen Idiotenmodus, der Autofocus und Belichtung automatisch einstellt. Ich fand das für den Umstieg recht hilfreich. Nach einem Jahr braucht man den grünen Modus nicht mehr - zum Glück, es gibt ihn an den "grossen" Nikon-SLR nämlich nicht.

Zoom vs. Fest:
es gibt gute Zooms, meist sind die teuer oder lichtschwach.
bei den Festen ist es einfacher: vor allem Normal- und Tele sind fast alle lichtstark und gut.
Weitberechszooms z.B. 28-200 waren bis vor kurzem unerträglich. Hier hat sich was getan: das VR-Nikkor 18-200 ist trotz gewisser Schwächen (etwas flau und mässig scharf im Telebereich) für viele Amateure DAS Lieblingsobjektiv, weil es so universell ist und einen tollen Antiverwackelmechanismus VR hat.

meine Prognose: Du verkaufst als erstes die WW und das Zoom, weil das 16-85 das auch kann. Du kaufst ein 70-200VR und verkaufst Deine Teles. Das 50er kriegt einen Bruder mit AF, bleibt aber an Bord weil es so schön ist. Das 55er bleibt. Das 100er weicht einem gebrauchten AF2,8/105 oder je nach Finanzlage auch dem neuen (AF schneller, hat VR).

Viel Spass mit der Umstellung!
Johannes
 
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ppwill

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

wenn du die manuellen Objektive nutzen möchtest sollte es min. eine D300 sein weil bei den kleineren Modellen die belichtungsmessung nicht funk.

Wenn du eine D700 oder eine D3 holst bleibt eigentlich alles beim alten auch der Bildkreis weil der Sensor dieser Kameras in gleiche Größe hat wie ein Kleinbildfilm.
Die D300 hat einen kleineren Sensor was dazu führt das sich der Bildkreis verkleinert, in der Praxis hat ein ein 100mm Objektiv dann den gleichen Bildkreis wie ein 150mm Objektiv an einer Kleinbildkamera.

Die D700 würde sich also am ehesten anbieten weil du hier deine Objektive sehr gut nutzen kannst. Auch bietet Sie eine sehr gute Bildqualität gerade bei höheren ISO-Werten (ang. bis 6400 ISO recht gut) und ansonsten fast alles kann wie die D3 nur hat Sie eben das kleinere Gehäuse.

Gruss

Patrick
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
Sensorgrösse:
DX: wie Diafilm, ein 50mm-Objektiv bleibt ein Normalobjektiv. DX-Kameras: D3, D700
FX. kleiner, die Objektive machen auf dem kleineren Sensor Bilder, als hätten sie im Vergleich zu Film eine 1,5-fache Brennweite. 50mm hat einen Bildwinkel wie bisher ein 75mm-Objektiv. FX-Kameras: alle anderen.
genau anders herum!
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
Wenn du eine D700 oder eine D3 holst bleibt eigentlich alles beim alten auch der Bildkreis weil der Sensor dieser Kameras in gleiche Größe hat wie ein Kleinbildfilm.
Die D300 hat einen kleineren Sensor was dazu führt das sich der Bildkreis verkleinert, in der Praxis hat ein ein 100mm Objektiv dann den gleichen Bildkreis wie ein 150mm Objektiv an einer Kleinbildkamera.
:dizzy: bildkreis und bildwinkel sind zwei völlig verschiedene größen :dizzy:

der bildkreis, den ein objektiv auszeichnet, ist wie die brennweite eine unveränderliche eigenschaft des objektivs, unabhängig davon, vor was für einem sensor-/negativformat es sich befindet. der bildwinkel dagegen ist formatabhängig.
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Mit einer FE bin ich angefangen, dann kam schnell die FE2 später die F3 hinzu. Faszinierend waren die Möglichkeiten der F3 (z.B im Makrobereich Einstellscheibe/ Lichtschachtsucher etc.)
von der Bildqualität her wäre die D90 sicherlich gut genug - der Unterschied zur D300 leigt einfach in der Ausstattung und dem Gehäuse. Für mich persönlich fühlt sich erst eine D200/D300 wie eine "richtige" Kamera an.

Bewertet aber jeder eben anders und dehalb ist der Tip, die entsprechenden Kameras mal in die Hand zu nehmen sicherlich nicht verkehrt - vieles erledigt sich danach schon von selbst...

Schwarzweiß würde mich heute wieder interessieren. Leider habe ich nicht mehr die Möglichkeit eine Dunkelkammer zu nutzen; da verspreche ich mir den Vorteil in der digitalen Technik!
und das völlig zu recht. Das bedeutet aber: Finger weg von dem eingebauten Monochrommodus, Kauf einer guten Bildbearbeitung, Kauf eines Pigmentdruckers, einlesen in die Materie und etwas Zeit bis zum erlernen.

Aber danach wirst Du Ergebnisse erzielen, wie Du sie in der analogen Dunkelkammerarbeit so nicht und vor allem nicht so einfach erzielt hast.

Generell gilt: ohne PC geht heute fast nix mehr beim Fotografieren - gerade in der anspruchsvollen DSLR Arbeit. DAS ist für mich der Hauptunterschied zu analog...

vg, stefan
 
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kalli bab

Unterstützendes Mitglied
Hi

ich bin ebenfalls Umsteiger Nikkormat, dann FE, dann 301
hab mir nee D40 ( ohne x) gekauft, das Standard ( Set )Objektiv ist erst in x Tagen lieferbar.

hab die ersten Schnappschüsse , D40, mit analogen Objektiven ( u.a einer meiner Lieblinge ,24 mm, 90 Grad , alter Blickwinkel) hinter mir.

Bin beeindruckt.

Die Haptik gefällt mir.

Ich denke, es hat sich in 30 jahren nichts geändert,
Die Bilder entstehen durch die Optik, der Verschluß kann, sorry ; -)) ein Schuhkarton sein.
In einem bin ich mir schon jetzt sicher, bzw wieder bestätigt worden, Leg`Wert auf die Haptik des Gehäuses, nach dem Motto, einschalten, läuft, Die Bilder macht einzig die Optik, Schwerpunkt Nr1, ( dann kommt lange Zeit garnichts ;-))

Gute Optiken sind sehr wertvoll, Gehäuse müssen nur in der Hand liegen. ;-)
 
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3log1

Unterstützendes Mitglied
Willkommen hier, bab.
Hättest Du eine Maus als Avatar, wäre ich sicher.
So nicht ganz.
Ist Dein anderes Hobby die Pocketnavigation ?
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Ich denke, es hat sich in 30 jahren nichts geändert,
Die Bilder entstehen durch die Optik, der Verschluß kann, sorry ; -)) ein Schuhkarton sein.
In einem bin ich mir schon jetzt sicher, bzw wieder bestätigt worden, Leg`Wert auf die Haptik des Gehäuses, nach dem Motto, einschalten, läuft, Die Bilder macht einzig die Optik, Schwerpunkt Nr1, ( dann kommt lange Zeit garnichts ;-))

Gute Optiken sind sehr wertvoll, Gehäuse müssen nur in der Hand liegen. ;-)
Auch wenn ich die Wichtigkeit der Optiken natürlich ebenfalls sehr hoch einschätze: es hat sich etwas geändert zu analog: die Bedeutung des Aufnahmemediums, sprich bei Digital des Sensors. Dieser legt ganz andere Ansprüche an die Qualität einer Optik, als das bei Film der Fall war (und ist).

Es kommt heute vor allem auf das Zusammenspiel Optik <-> Sensor an. Auch erkenntlich daran, wie unterschiedlich die selbe Optik an verschiedenen Sensoren abschneidet.

Und bei digital auch extrem wichtig: der Prozessor und seine Programmierung. Auch dieser ist Bestandteil der Kamera und erhöht deshalb den Wert dieser Komponente gegenüber früher entscheidend.

vg, stefan
 
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kazol

Unterstützendes Mitglied
Also, wenn erst jetzt jemand von einer hochwertigen Analogen auf Digital umsteigen möchte und der Geldbeutel es hergibt, dann würde ich zur D700 raten. Die D3 muss es bei Deinem Anspruch/Ausrichtung sicher nicht sein. Dafür ist der Mehrwert in Deinem und in vielen anderen Fällen nicht gegeben.

Eine Vollformatkamera wie die D700 hat den Vorteil, dass Du wie gewohnt mit Deinen bestehenden Objektiven weiterarbeiten kannst. Das hätte ich mir bei meinem Umstieg 2002 gewünscht. Doch der Markt gab das nicht her.

Ich rede jetzt nicht nur für die D700, weil ich sie habe. Und auch nicht, weil ich selbst mit ihr zufrieden bin. Obwohl ein positive Erfahrung ja auch nicht das schlechtetste Argument ist.

Wenn du in der Selben Liga bleiben willst, in der die F3 bei ihrem erscheinen war, wirst du nicht um eine D3 herumkommen. :)
Naja, man kann wohl kaum eine zurückliegende Markteinstiegssituation zu einem aktuellen Vergleich heranziehen. Wenn ich jemandem sage, er müsse heute unbedingt ein Oberklassenfahrzeug nehmen, damit er den gleichen Stand hat wie bei einem Oberklassenfahrzeug vor 30 Jahren, dann trifft es das einfach nicht mehr ganz. Den Stand kann man doch mit einer Mittelklasse oft bei weitem übertreffen.
 
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kalli bab

Unterstützendes Mitglied
Willkommen hier, bab.
Hättest Du eine Maus als Avatar, wäre ich sicher.
So nicht ganz.
Ist Dein anderes Hobby die Pocketnavigation ?
Naa , ich "knipse" seit 1974, bei pnav bin ich seit 2002.;-))

Du kannst mir vielleicht helfen, ich suche besonders für Einsteiger, wie mich, hier im Forum, Beiträge,die den CCD Sensor der einzelnen Cameras hervor heben.

Mein erstes posting, hinkt doch im " Digi" Zeitalter sehr stark.
Klar, meine Aussage steht, die Optik ist enstscheidend.

aber, wie sieht es mit den " Sensoren" , dem CCD Chip aus?
Ansonsten, meine Gehäuseaussage steht, ein wenig provokativ,;-)) aber welches Gehäuse hat nun einen " Reverenz" Chip?
 
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kalli bab

Unterstützendes Mitglied
Auch wenn ich die Wichtigkeit der Optiken natürlich ebenfalls sehr hoch einschätze: es hat sich etwas geändert zu analog: die Bedeutung des Aufnahmemediums, sprich bei Digital des Sensors. Dieser legt ganz andere Ansprüche an die Qualität einer Optik, als das bei Film der Fall war (und ist).

Es kommt heute vor allem auf das Zusammenspiel Optik <-> Sensor an. Auch erkenntlich daran, wie unterschiedlich die selbe Optik an verschiedenen Sensoren abschneidet.

Und bei digital auch extrem wichtig: der Prozessor und seine Programmierung. Auch dieser ist Bestandteil der Kamera und erhöht deshalb den Wert dieser Komponente gegenüber früher entscheidend.

vg, stefan
Hi

Du hast natürlich recht. Welches Gehäuse hat einen außergewöhnlich guten Chip? Die Nikon Hotline konnte mir da nicht helfen. Sie sagten .,,,.in etwa, keine Ahnung, experimentieren

Mein Problem
Rasterelektronenmikroskop
Früher ( Anno 199x) mit einer Polaroid, Planfilmkamera, ein Leuchtschirm, Mit einer Belichtungsdauer von ca 2-4 Min, aufgenommen.

Später verwendete ich eine Nikon 801 ( mit Macro, 60 mm) und einem Kodak KB, 2415. ( der schaffte real ca 200 Linien pro mm )

Man stelle sich also einen Leuchtschirm vor.
Ein Elektronenstrahl belichtet, mit 500 - 4000 Linien, einen Leuchtschirm.

(m)eine Nikon 801, wurde mit E- Auslöser und B gestartet und sobald die letzte Zeile durchgelaufen war, ( nach 60 - 400 sek), machte der Verschluß automatisch dicht.

Ein Durchlauf bei 2000 Linien dauert also im gesamten ca 2- 4 Min

Wie sieht es mit dem Memory Effekt einzelner CCD Chips aus? Was machen die CCD Elemente bei punktueller Übersteuerung?

Nochmal, in soweit gebe ich dir recht, auch der Chip hat eine sehr zentrale Bedeutung. Aber, sorry, das hat....wenig mit der Optik zu tun, oder dem Zusammenspiel. Glaslinsen,verzerren immer, mehr oder weniger stark.( man mache nur mal mit einem Viellinser( Zoomoptik) Gegenlicht-Aufnahmen.;-))

Gibt es einen Sensor( CCD Chip ) Test hier?
Test wäre,
ein Bild,( Vorlage) selbe Optik, unterschiedliche Kameragehäuse
 
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kalli bab

Unterstützendes Mitglied
Also, wenn erst jetzt jemand von einer hochwertigen Analogen auf Digital umsteigen möchte und der Geldbeutel es hergibt, dann würde ich zur D700 raten. Die D3 muss es bei Deinem Anspruch/Ausrichtung sicher nicht sein. Dafür ist der Mehrwert in Deinem und in vielen anderen Fällen nicht gegeben.

Eine Vollformatkamera wie die D700 hat den Vorteil, dass Du wie gewohnt mit Deinen bestehenden Objektiven weiterarbeiten kannst. Das hätte ich mir bei meinem Umstieg 2002 gewünscht. Doch der Markt gab das nicht her.

Ich rede jetzt nicht nur für die D700, weil ich sie habe. Und auch nicht, weil ich selbst mit ihr zufrieden bin. Obwohl ein positive Erfahrung ja auch nicht das schlechtetste Argument ist.



Naja, man kann wohl kaum eine zurückliegende Markteinstiegssituation zu einem aktuellen Vergleich heranziehen. Wenn ich jemandem sage, er müsse heute unbedingt ein Oberklassenfahrzeug nehmen, damit er den gleichen Stand hat wie bei einem Oberklassenfahrzeug vor 30 Jahren, dann trifft es das einfach nicht mehr ganz. Den Stand kann man doch mit einer Mittelklasse oft bei weitem übertreffen.
Gutes posting! :tup
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Hi

Du hast natürlich recht. Welches Gehäuse hat einen außergewöhnlich guten Chip? Die Nikon Hotline konnte mir da nicht helfen. Sie sagten .,,,.in etwa, keine Ahnung, experimentieren

Mein Problem
Rasterelektronenmikroskop
Früher ( Anno 199x) mit einer Polaroid, Planfilmkamera, ein Leuchtschirm, Mit einer Belichtungsdauer von ca 2-4 Min, aufgenommen.

Später verwendete ich eine Nikon 801 ( mit Macro, 60 mm) und einem Kodak KB, 2415. ( der schaffte real ca 200 Linien pro mm )

Man stelle sich also einen Leuchtschirm vor.
Ein Elektronenstrahl belichtet, mit 500 - 4000 Linien, einen Leuchtschirm.

(m)eine Nikon 801, wurde mit E- Auslöser und B gestartet und sobald die letzte Zeile durchgelaufen war, ( nach 60 - 400 sek), machte der Verschluß automatisch dicht.

Ein Durchlauf bei 2000 Linien dauert also im gesamten ca 2- 4 Min

Wie sieht es mit dem Memory Effekt einzelner CCD Chips aus? Was machen die CCD Elemente bei punktueller Übersteuerung?

Nochmal, in soweit gebe ich dir recht, auch der Chip hat eine sehr zentrale Bedeutung. Aber, sorry, das hat....wenig mit der Optik zu tun, oder dem Zusammenspiel.
Ich muß gestehen, daß ich nicht genau verstehe, worauf Du mit dem Rest des Beitrags hinaus möchtest.

Aber dieser letzte Satz ist schlichtweg nicht richtig (natürlich wäre das auch der Umkehrschlußsatz nicht, also, daß die Optik unwichtig wäre).

In allen seriösen Tests wird immer weider darauf hingewiesen, daß die Ergebnisse nicht auf andere Sensoren ja sogar Kameras übertragbar sind.

Auch die Ergebnisse der ein und selben Optik an unterschiedlichen Sensoren/Kameras weichen oftmals dermaßen überraschend voneinander ab, daß man noch nicht einmal immer eine gewisse Qualitätstendenz einer Optik ableiten kann.

Überhaupt nicht mehr vergleichen kann man die erzielbaren Qualitäten zwischen Film und Sensor.

vg, stefan
 
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kalli bab

Unterstützendes Mitglied
Bei A-B Tests von Sensoren wäre warscheinlich wichtig, das man immer exakt die selben Lichtverhältnisse hat, vor Eintritt in den Sensor.

Beispiel: wieviel Licht braucht ein Pixel, damit es voll ausgesteuert ist?

ich habe 100 % Licht, hat eine Kamera 1000 Pixel und sind alle Pixel nach einer sek, voll, also belichtet, so brauchen 4000 Pixel die vierfache Zeit, bis jedes einzelne Pixel voll geladen ist. Die Zeit hat man aber nicht immer. Also wird die Software, die den Chip ausliest, " versuchen" zu interpolieren. Bei jedem einzelnen Bild ist der Grundpegel des Chiprauschens neu zu berücksichtigen.
Anders Problem, ist eine einzelne Zelle ( ein Pixel) übervoll, bekommt also zuviel Licht, übersteuert der Chip und gibt Streulicht an das benachbarte Pixel ab. so etwas gab es bei einem schw/weiß Film, einem Silberkorn von 5 µm nie.

als Folgeschluß ist demnach richtig. bei einer bestimmten Situation ist das Zusammenspiel der Optik, wieviel Licht lasse ich in welcher Zeit auf jedes einzelne Pixel, richtig. ich stelle mir schon vor, das man mit einem einzelnen Objektiv die Unterschiede der einzelnen Chips und der Software dahinter nachweisen kann. Ich denke, wenn eine Optik an untereschiedlichen Gehäusen unterschiedliche Ergebnisse liefert, so liegt das am Signal, der Lichtmenge, die gerade zur Verfügung stand.
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Bei A-B Tests von Sensoren wäre warscheinlich wichtig, das man immer exakt die selben Lichtverhältnisse hat, vor Eintritt in den Sensor.

Beispiel: wieviel Licht braucht ein Pixel, damit es voll ausgesteuert ist?

ich habe 100 % Licht, hat eine Kamera 1000 Pixel und sind alle Pixel nach einer sek, voll, also belichtet, so brauchen 4000 Pixel die vierfache Zeit, bis jedes einzelne Pixel voll geladen ist. Die Zeit hat man aber nicht immer. Also wird die Software, die den Chip ausliest, " versuchen" zu interpolieren. Bei jedem einzelnen Bild ist der Grundpegel des Chiprauschens neu zu berücksichtigen.
Anders Problem, ist eine einzelne Zelle ( ein Pixel) übervoll, bekommt also zuviel Licht, übersteuert der Chip und gibt Streulicht an das benachbarte Pixel ab. so etwas gab es bei einem schw/weiß Film, einem Silberkorn von 5 µm nie.

als Folgeschluß ist demnach richtig. bei einer bestimmten Situation ist das Zusammenspiel der Optik, wieviel Licht lasse ich in welcher Zeit auf jedes einzelne Pixel, richtig. ich stelle mir schon vor, das man mit einem einzelnen Objektiv die Unterschiede der einzelnen Chips und der Software dahinter nachweisen kann. Ich denke, wenn eine Optik an untereschiedlichen Gehäusen unterschiedliche Ergebnisse liefert, so liegt das am Signal, der Lichtmenge, die gerade zur Verfügung stand.
Clipping und Blooming sind es wohl, um was es Dir hier geht. Das hat aber nichts mit dem Zusammenspiel zwischen Optik und Sensor zu tun, von dem ich hier sprechen (und ist mWn. auch nicht maßgeblich abhängig von der verwendeten Optik).

vg, stefan
 
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