Tokina AT-X PRO 124 Nikon


tvr

Unterstützendes Mitglied
Hallo Jungs und Mädels,

ich habe bei einem Internet-Händler zwei 12 - 24 mm Weitwinkel-Objektive des Typs Tokina AT-X PRO 124 Nikon-Mount erworben.

Ein Objektiv ist OK, bei dem anderen sieht man, wenn man von der Kamera-Seite her durch das Objektiv schaut, eine kleine Störung (Fussel oder ähnlicher Schmutz) ziemlich genau in der Mitte des Objektives.
Erst dachte ich, ich mache mal die Linse sauber, aber diese Störung ist irgendwo innen im Objektiv.
Das Objektiv ist flammenneu!

Soll ich das Objektiv wieder zurücksenden oder direkt zum Tokina-Garantieservice vorbeibringen, hier in Köln?
(Anmerkung: ich komme dort quasi direkt vorbei, wenn ich zum Job fahre, macht also weniger Arbeit, als das Ding zum Händler zurück zu senden).

Sachen gibt's.
 
V

volkerm

Guest
Hallo tvr,

ich hatte genau dasselbe bei einem Sigma 15-30, ein Faser in der Optik. Kurzer Anruf beim Händler, dorthin unfrei eingeschickt und ich bekam Ersatz.

Ich würde es nicht zum Service bringen, denn darauf warten kannst Du vermutlich nicht.
 
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Nobody

Auszeit
staub, fusseln, lufteinschluesse in linsen usw sind bis zu einer gewissen dimension vertretbar, wenn nicht gar bedenkenlos, sofern diese im unschaerfebereich des optischen systems positioniert. fragwuerdiger hingegen die nachtraegliche entfernung dieser, da implizit erforderliche justage des betroffenen linsensystems nicht unkritisch erscheint
 
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tvr

Unterstützendes Mitglied
Hallo Jungs,

mir ist klar, daß es nix auf der Welt gibt, was absolut rein ist.
Mit gewissen "Einschlüssen muß man leben. Aber die Störung ist mir zu groß.
Ich werde das Objektiv auch mal an der Kamera testen und berichten.

@ Nobody:
Mir ist das schon klar, daß sich die Störungen, wenn diese nicht im Focus sind, nicht so auswirken.
Ich habe dieses erste Posting auch im ersten Grell, da das Objektiv neu ist, losgelassen. Ich habe das Objektiv noch nicht an der Kamera gehabt. Aber ärgerlich ist es schon.
Auch das:
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fragwuerdiger hingegen die nachtraegliche entfernung dieser, da implizit erforderliche justage des betroffenen linsensystems nicht unkritisch erscheint
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Ja, durchaus ein nicht zu vernachlässigendes Argument.

Beim Tokina-Service angerufen (es ist das gleiche Unternehmen wie der Albrecht Kamera Service in Köln) ergab:
Die reparieren das Objektiv "nur", es gibt kein Neues im Austausch.

Beim Online-Händler angerufen:
Sie tauchen nach Rücksendung (frei) das Objektiv anstandslos um, die Frachtkosten werden mir gut geschrieben.

So, und jetzt kommt der Hammer:
Auch das zweite Objektiv hat Störungen, nicht ganz so große und mehr am Rande, aber dafür mehr.
Und hier kann ich eine dieser Stellen eindeutig als Fussel identifizieren, der etwas länglich ist und ziemlich senkrecht an einer Grenzfläche steht und zur Kamera-Seite hin ragt.

Auch dieses Objektiv werde ich zurücksenden.
Jetzt ist die Frage, ob ich noch das Vertrauen in dieses Produkt habe und eine neue Lieferung haben möchte, oder ob ich die Objektive nicht zum Händler, sondern zum Service nach Köln bringe und mich dort beraten lasse oder ob ich gänzlich von dem Produkt Abstand nehme???

Jetzt fragt sich der geneigte Leser dieser Postings, warum ich "Bekloppter" zwei dieser Objektive bestellt und bekommen habe.
Da ein Freund von mir aber auch fotografiebesessen ist und wir eine ähnliche Ausrüstung haben, war der gleichzeitige Kauf eine simple Angelegenheit.

Jetzt noch zu der Aussage im ersten Posting, ein Objektiv sei OK:
Da man in mir den sogenannten "schlafenden Hund" geweckt hat, habe ich nun akribisch untersucht.
Sachen gibt's.

Vielen Dank für eure Anteilnahme und weitere Ideen von euch nehme ich gerne auf.
 
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Nobody

Auszeit
aus der sicht von amateuren ja, profis hiongegen sehen es idr gelassener, da über kurz oder lang eh staub eindringt
 
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tvr

Unterstützendes Mitglied
So, erste Erfahrungen mit dem "neuen" Tokina 12 - 24.
Schon beim ersten Eindruck:
voluminös, wertig, die Haptik der Einstellelemente, sauber, leichtgängig aber nicht schlabbrig, das Objektiv hat richtig Gewicht.
Schön ist der Schiebe-Verstellmechanismus für die Umschaltung AF/manueller Focus.

Im Gegensatz zu meinem Original-Kit-Objektiv (18-70mm):
Die Gegenlichtblende sitzt exakter und klappert nicht. Die Innenseite der Gegenlichtblende des Tokina ist samtig, nicht so plastikoberflächig glänzend wie beim Nikon. Dort kann sich allerdings auch mehr Staub ansetzen.

Schön ist auch der InnerFocus, kein Verdrehen bei etwaig aufgesetzten Filtern.

Fossierung ist, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr schnell.

Die "Störungen" innerhalb der Objektive:
Bei einem wirken diese ich nicht merklich negativ aus, bei dem anderen meine ich aber doch, daß sich die eine mittige Störung auswirkt.

Alles in Allem ein zweischneidiges Schwert:
Schöne Konstruktion und edle Bedienung. Doch beim Zusammenbau einige Mängel die das Teil fast disqualifizieren.

Der rückwertige Objektivschutzdeckel ist im Außendurchmesser größer als die originalen Nikon Rückobjektivschutzdeckel. Das führt beim schnellen Wechsel der Objektive dazu, daß es viel Fummelei gibt, wenn man den Tokina-Objektiv-Rückschutzdeckel auf z.B. das hintere Ende des Kitobjektivs "aufbajonetten" will, der Deckel schleift beim Verdrehen an der Gummilippe des Nikon Kitobjektivs. Schlechte, aber nicht unmögliche Kompatibilität. Beim Nikon 80-400 mm VR Tele passt der Tokina-Rückschutzdeckel.

Das wars fürs Erste davon. Dabei habe ich nicht einmal die eigentlichen optischen Eigenschaften beurteilt.
 
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