Tastenbelegung D80: Funktionstaste, AE/AF-L


ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
Die Bedienung meiner D80 habe ich mittlerweile so eingestellt:

Funktionstaste auf "Spotmessung" (um mal schnell Spot statt Matrix benutzen zu koennen)

AE-L/AF-L auf Belichtung + Fokus (um auch die Belichtung merken zu koennen ohne neu fokussieren zu muessen und halt zusaetzlich nicht den Ausloeser halb druecken zu muessen)

Was habt Ihr da eingestellt?

Natuerlich ist auch Flash-Exposure sinnvoll, aber halt nur wenn man blitzen will ...
 

Heng-Sten Berg

Unterstützendes Mitglied
SPOT/Matrix hat doch schon eine eigene Taste oben.
AE-L/AF-L habe ich nur auf Belichtung-Lock, dann kann ich Schärfe separat (per Auslöser) festhalten.
Meinen Funktionsknopf benutze ich manchmal für ISO Anzeige und manchmal für Gitternetz ein/ausblenden
 
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ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
Das mit der Taste ist aber ja eine stetige Aenderung - wenn man bei einer Bildserien zwischendurch gerne Spot verwenden wuerde, bin ich mit der Taste oben oft zu langsam, muss auch aufs Display gucken was denn da momentan eingestellt ist usw (man sieht es ja nicht im Sucher) ...
Ausserdem benutze ich mittlerweile kaum noch Auto-ISO, was den Bedarf an einer ISO-Taste verringert hat und daher die Funktionstaste freigememacht hat (Gitter habe ich immer eingeblendet). Nur der Flash-Lock fehlt dann manchmal.

Deine Ueberlegungen zur AE/AF-Taste kann ich nachvollziehen, habe aber festgestellt, dass ich fast immer wenn ich die Belichtung speichern will, auch den Fokus speichern moechte - eben weil ich das Objekt sowohl richtig belichten als auch richtig anfokussieren moechte ... und mit meiner Kombo kann ich das ohne zwei Tasten festhalten zu muessen.

Hast Du denn oefter den Fall, dass Belichtung und Fokus anders sein sollen?
Kam bei mir eigentlich nie vor ...
 
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Xygen

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Bei Verwendung des MB-D80 finde ich es äußerst praktisch, eine Funktion mit Meßfeldauswahl zu verwenden. Denn an die 4-Wege-Wippe kommt man hochkant nur noch schlecht ran. So brauch ich nur die Taste drücken und am Rad drehen, um das AF-Meßfeld zu ändern. :huepf:
 
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Heng-Sten Berg

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TJA schrieb:
....Hast Du denn oefter den Fall, dass Belichtung und Fokus anders sein sollen?
Kam bei mir eigentlich nie vor ...
Ja, oft.
Den Fokus "locke" ich oft. Belichtung ist meistens Matrix wie gesehen, aber dann doch manchmal woanders "abgegriffen".
 
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jpn

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TJA schrieb:
Ich habe mittlweile AE-L auf "Nur Belichtung (Hold)" eingestellt.
Die Funktionstaste bleibt auf "Spot-Messung".
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=38126
Das ist auch meine Einstellung an der D200 (Spotmessung liegt allerdings nicht auf der Funktionstaste, sondern wird an dem dafür vorgesehenen Rädchen aktiviert). "Hold" finde ich praktisch, weil ich so nach Speicherung der Belichtung Hände und Kopf für die Fokussierung frei habe. "Nur Belichtung" ist nach meiner Erfahrung für die meisten Aufnahmesituationen besser, als mit der AF/AE Taste zugleich die Schärfe mitzuspeichern (z.B. bei Portrait: Spotmessung auf die hellste Hautpartie (um hier ein Ausfressen der Lichter zu vermeiden), AF/AE Taste drücken (Nur Belichtung Hold), dann Fokus auf's Auge (und - falls die dann zu dunkel kommen sollten - partiell mit NX oder CS korrigieren) / Ähnlich bei Landschaft: Spotmessung auf die hellste farbige Himmelsstelle (blau/grau - nicht auf die weißen Wolken, dann kommt der Rest meist zu dunkel), AF/AE Taste drücken (Nur Belichtung Hold), dann Fokus auf's Hauptmotiv). Klingt vielleicht umständlich, mit zunehmender Übung wird man da aber richtig schnell. Und die Ergebnisse sind für meinen Geschmack sehr gut (viel besser als Matrix).
 
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ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
Dann brauch´ ich ja jetzt keine D200 mehr :)

Habe aber noch ein Problem mit dieser Technik:

Mit der Spot-Messung (oder auch der Matrix-Messung - die ist ja recht mittenbetont) die Belichtung an einem hellen Punkt messen den man noch korrekt dargestellt haben will, klingt gut.
Aber, die Kamera versucht ja dann dies bzgl. 18% (oder auch 12% nachdem was man manchmal liest) Helligkeit zu belichtet - das bedeutet ja nun, dass hellere Dinge zu dunkel werden und dunklere Dinge (falls sie die hellsten im Bild sind) zu hell. Klar.

Aber wie geht Ihr damit um?
Trotzdem noch manuelle Belichtungskorrektur bis es auch in der Kamera korrekt ist?
Oder doch (wie jpn) einfach hinterher am Rechner korrigieren?
 
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CALYPTRA

Sehr aktives Mitglied
TJA schrieb:
Mit der Spot-Messung (oder auch der Matrix-Messung - die ist ja recht mittenbetont) die Belichtung an einem hellen Punkt messen den man noch korrekt dargestellt haben will, klingt gut.
Aber, die Kamera versucht ja dann dies bzgl. 18% (oder auch 12% nachdem was man manchmal liest) Helligkeit zu belichtet - das bedeutet ja nun, dass hellere Dinge zu dunkel werden und dunklere Dinge (falls sie die hellsten im Bild sind) zu hell. Klar.
Verstehe deine Argumentation hier nicht. Wenn die Kamera knapper belichtet, werden nicht nur die helleren Bildteile dunkler, sondern auch die dunkleren. Habe ich dich da falsch verstanden?

TJA schrieb:
Aber wie geht Ihr damit um?
Trotzdem noch manuelle Belichtungskorrektur bis es auch in der Kamera korrekt ist?
Oder doch (wie jpn) einfach hinterher am Rechner korrigieren?
Die grobe Einstellung immer über die Kamera. Denn grobe Schnitzer in der Belichtung bekommt man auch durch EBV hinterher nicht mehr weg.
 
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ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
CALYPTRA schrieb:
Verstehe deine Argumentation hier nicht. Wenn die Kamera knapper belichtet, werden nicht nur die helleren Bildteile dunkler, sondern auch die dunkleren. Habe ich dich da falsch verstanden?

Eigentlich wollte ich zitieren, nicht thanken - der Button liegt fuer mich scheinbar unguenstig :)

Zum Thema: Ja, ich meinte, dass z.B. Weiss mit dieser Methode zu dunkel wuerde und Schwarz zu hell - aber natuerlich das gesamte Helligkeits-Spektrum zusammen.
Die reine Matrix-Messung schafft es ja oft (wenn nicht gerade grosse Kontraste und grosse Unterschiede in der Lichtverteilung existieren) sehr, sehr gut zu belichten ... bei der obigen Methode liegt man ja quasi automatisch falsch. Eben weil das was man mittels Spot-Messung als Basis nimmt, auf 12% bzw. 18% Helligkeit raufgezogen oder runtergedrueckt wird. Also ist immer eine Korrektur noetig - entweder in der Kamera oder nachtraeglich am Rechner.
Wollte nur wissen, wie Ihr mit diesen Korrekturen umgeht.

Deutlicher?
 
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jpn

Unterstützendes Mitglied
TJA schrieb:
Irgendwie nicht...:dizzy:
Soweit ich weiß, mißt die D200 bei Spotmessung innerhalb eines Kreises von 3 mm, was ungefähr 2 % des Bildfeldes ausmacht. Gemessen wird in der Mitte des aktiven AF-Messfeldes. Mit der auf den Spot gemessenen Zeit-/Blendenkombination wird dann zu 100% das gesamte Bild belichtet. Ist der danach abgegriffene Spot heller als die Durchschnittshelligkeit im übrigen Bild kommt das Bild insgesamt dunkler (und zwar sowohl die Lichter als auch die Tiefen). Aktuelles Beispiel (mit der D50 da D200 zum Service):

Matrix:
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Spot auf das Himmelsblau, Tiefen der Häuser im Schatten mit NX korrigiert)
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ThomasNRW

Sehr aktives Mitglied
Das Matrix-Bild ist aber arg ueberbelichtet ...

Ansonsten, ja - davon spreche ich doch :)

Wir haben Kommunikations-Schwierigkeiten, die ich momemtan nicht beheben kann. Egal :)
 
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