Frage stativ


wayfarer

Unterstützendes Mitglied
liebe comunity

ich werd mir für lanzarotte noch ein stativ zulegen. in erster linie brauch ich es für landschaftsaufnahmen und abend/nacht aufnahmen bei reisen. ich habe nun leider keine ahnung auf was ich achten muss und wieviel ich ausgeben muss/soll.

wichtig ist mir das es klein zusammenlegbar ist und leicht soll es auch sein. ein kugelkopf währ wahrscheinlich für panoramen super

könnt ihr mir auch da weiterhelfen?

bekomm ich um €100.- was brauchbares?

herzlichen dank
alex:hallo:
 

Haryboo

Sehr aktives Mitglied
bekomm ich um €100.- was brauchbares?
Nein, ich würde sagen 300-400€ sind die untere Grenze. Im Urlaub verwende ich schon mal einen Bohnensack und Kabelauslöser und las das Stativ zu Hause.


Gruß
Haryboo
 
Kommentar

Jens M.

NF-F Premium Mitglied
Finde die Gitzo Traveller Stative für so etwas sehr klasse.
Allerdings reichen die 100,- € da vorne und hinten nicht. :D



Gruß Jens
 
Kommentar

masi1157

ehemaliges Mitglied
bekomm ich um €100.- was brauchbares?
Die Puristen werden die Füße über dem Kopf zusammenschlagen, aber halte ich für unterwegs und ein paar Selbstauslöser- und Langzeit-Fotos mit einer kleineren DSLR für durchaus benutzbar. Ich habe ein ähnliches, und das hält auch meine D700 klaglos. Allerdings habe ich an ein Stativ auch keine besonderen Ansprüche, ich mache keine bodennahen Makros, Panoramen usw., klein und leicht soll es sein, sonst nehme ich es sowieso nicht mit.



Gruß, Matthias
 
Kommentar

Bonisto

Registrierte Benutzer_B
Ich finde es stark, jemandem, der mit 100 EUR einsteigen will, ein Stativ für ü. 700 zu empfehlen!
Es muß nicht immer Kaviar sein, nicht jeder kann sich Spitzentechnik leisten.
 
Kommentar
T

tiss

Guest
Mein Senf:



Gruß
Matthias
 
Kommentar

LeBleuBeau

Auszeit
einem Einsteiger gleich ein Gitzo zu empfehlen halte ich auch für nicht umbedingt zielführend, vor allem wenn er mit begrenzten Buget ausgestattet ist.
Oder wollen einige hier aufzeigen, das Fotografie nur ein Hobby für sehr gut Betuchte ist und das sie zu diesen gehören? :wuerg:

Klar das auch hier der Grundsatz gilt, wer billig kauft, kauft doppelt!
Aber das kann auch seinen vorteil haben, erstens kann man schon mit einem billigen Stativ arbeiten während man noch auf das teure spart und zweitens ist gerade beim Einstieg der Ausstieg nie ausgeschlossen und dann ist nicht soviel Geld verbrannt!

Das Mantona als manfrotto Nachbau ist hier im Forum schön öfters angesprochen und für recht brauchbar empfunden worden.



Eine andere Möglichkeit ist bei örtlichen Fotohändlern nach gebrauten Stativen schauen/fragen - ich hab so mein Gitzo 01 und meinen Kopf Gitzo G1172 für zusammen 100,-€ bekommen.

Grüße
Michael
 
Kommentar

Christoph Blümer

NF-F Premium Mitglied
Nein, ich würde sagen 300-400€ sind die untere Grenze.
Das heisst, für die beschriebenen Einsätze hältst Du selbst weit verbreitete Klassiker wie ein Manfrotto 190 oder 055 für nicht tauglich (es muss ja nicht immer gleich Carbon sein)? Da möchte ich Dir allerdings klar widersprechen, denn ich halte die und vergleichbare für ziemlich brauchbar, und die liegen deutlich unter 200 EUR (Straßenpreis).

Im Urlaub verwende ich schon mal einen Bohnensack und Kabelauslöser und las das Stativ zu Hause.
Hinsichtlich der Gewichtsgrenzen bei Flugreisen und des Gepäckvolumens ist das allerdings ein ziemlich sinnvoller Tipp.

CB
 
Kommentar

tank_red

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

ich würde dir von den Billigstativen, die du bei den Geiz-ist-Geil-Maärkten für 30 Euro bekommst, abraten. Wenn es ganz OK, aber nicht zu teuer sein soll, schau dir mal Sirui an, das T1004X ist ziemlich leicht, vom Packmaß her nicht zu lang und sollte deinen Bedürfnissen auf der Reise entgegenkommen. Leichter wäre noch Carbon, allerdings auch deutlich teurer. Alternativ käme ein kleineres Biloras wie das A253 der PerfectPro-Linie in Betracht, oder die diversen Benros, da gibt es sogar ein Reisestaiv, das Travelangel.

Für all diese Staive braucht du aber noch einen Kopf!
Günstig wäre der Kugelkopf 2258 von Bilora, besser sind noch die B1, B2 etc. von Benro oder die neuen Kugelköpfe von Sirui, die sind nämlich Arca-Swiss-kompatibel, das wird sich auf Dauer als Vorteilhaft herausstellen, dazu gibt es nämlich passende Schnellwechsel-Platten für alle möglichen Kameras, Objektive etc. und alles ist untereinander kompatibel.

In der Summe wirst du mit 100€ nicht ganz hinkommen, aber auf lange Sicht lohnt sich die Investition.

Gruß,
 
Kommentar

Redfinn

Unterstützendes Mitglied
Mag ja sein das Ihr mich jetzt steinigt aber ich bin mit dem Cullman Nanomax 260 auch recht zufrieden, für unterwegs und wenn man nicht gerade ein 70-200 2.8 an seine D3 schraubt. Und das liegt sogar noch unter 100 euro, einzig den 3 wege Neiger habe ich gegen einen kleinen Kugelkopf getauscht so kam ich preislich auf 90 Euro. ist recht klein wiegt nicht viel man kommt durch die drehbare Mittelsäule recht weit runter Beine sind einzeln verstellbar, spikes für unterwegs und Urlaub finde ich es klasse.
 
Kommentar

Einhorn

NF-F Premium Mitglied
Hi

sehe dich doch diesen an: Cullmann CB6.3 Magic SystemPod Stativ inkl. Einbein und Kugelkopf von Cullmann.

Wenns Gewicht passt, passt das Stativ auch. Es gibt mehrere Varianten; Magic 1, Magic 2

Gruß Warner
 
Kommentar

masi1157

ehemaliges Mitglied
Kommentar

arothaus

Aktives und bekanntes NF-Mitglied
bekomm ich um €100.- was brauchbares?
Mach das, wovon Dir alle abraten: Kauf Dir irgendein ein "20-Euro-Stativ": klein, leicht und billig geht nicht anders. Mit einer kleinen leichten Kamera langt häufig ein simples Stativ, wenn man nicht noch deutlich über 120cm Aufnahmehöhe hinaus möchte. Wenn Du nicht im Wind, nicht im täglichen Einsatz und nicht mit schweren Teleobjektiven fotografierst. Du musst im Zweifel damit rechnen, dass das Ding stark kippelt (je nach Größe der Kamera) und nicht 10 Jahre täglichen Einsatz durchhält. Als Urlabsstativ in Verbindung mit einer kleinen DSLR und einem Standardzoom dürfte sowas durchaus brauchbar sein. Gegen das Kippeln hilft ein stabiler Untergrund und ein Fernauslöser sowie Geduld.

Alles andere ist entweder nicht leicht, nicht klein oder nicht billig. Vor allem die Zielvorstellung "leicht und stabil" ist nicht gleichzeitig mit "billig" zu realisieren. Im mittleren Preissegment sind ordentliche Stative idR. aus Alu oder Holz und damit schwerer als die teuren Carbonteile. Wichtig ist vor allem immer zu beachten wie stark das Stativ belastet werden soll und welche Aufnahmehöhe benötigt wird.

Ich würde mir die kleinen Manfrottos evtl. anschauen. Die sind in der Einfachversion nicht allzu teuer und solide verarbeitet. Benro, Induro oder Giottos werden oft als brauchbare und preiswerte (China-)Anbieter empfohlen. Gitzo liegt im Hochpreissegment.

Gruß!
 
Kommentar

Ralf der Freundliche

Unterstützendes Mitglied
wenn es leicht sein soll, nehme ich ein

MANFROTTO 785B

ohne Mittelsäule und Revolverkopf (als Ersatz dazu einfach eine kurze Aluhülse mit einem Gewinde zur Montage des Triopo B2 Kopfes).

Pro: Unter 100€ - sehr leicht - klein
Kontra: kein Einsatz bei Wind :)
 
Kommentar

wayfarer

Unterstützendes Mitglied
Danke für die vielen antworten!

könnt ihr mir vieleicht noch sagen auf was ich beim billig-Stativ kauf achten soll? ich meine in ersterlinie was ich auch sehen kann. z.B. bei den verstellmöglichkeiten?

hätte nie gedacht das stativ kauf fast schwieriger ist wie kamera kauf:eek:

danke und lg
alex
 
Kommentar

tank_red

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

masi1157 schrieb:
Also Leute, ich bin entsetzt! Wie könnt Ihr einem armen unwissenden Anfänger solchen billigen Mist empfehlen? Das ist doch gesichertes Internetwissen, dass "cheapo"-Stative der letzte Dreck sind, siehe Video weiter oben.
Das ist wohl nicht ganz die Billigklasse aus dem netten Video oben...:rolleyes:
Aber ich geh mal davon aus, dass du das auch nicht ganz so ernst meinst :D
Aber nichts für ungut.

Gruß,

Edit:
Beim Billigstativ würde ich genau das machen, was die im Video auch gemacht haben: am Kopf wackeln! du musst auch bedenken, dass die meisten Cheapo-Stative eher für Kompakte und Bridgekameras gedacht sind, das kann mit einer DSLR schnell grenzwertig werden, und ich meine Schwingen, nicht zusammenbrechen! Von daher würde ich mir wirklich mal die Benros, Bilora PerfectPro, Siruis oder Manfrottos angucken, auch die Cullmann Magnesits sind ganz ordentlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar

masi1157

ehemaliges Mitglied
Denk mal was deine D3 gekostet hat
Welche D3 denn?

Wenn das Alles um fällt ist das Geheule gross:nixweiss:
Ich glaube, keines der hier ernsthaft empfohlenen günstigeren Stative (im Bereich von 100-200€) fällt einfach um, auch nicht mit einer D3 drauf. Von 30€-Stativen aus dem Baumarkt war hier nur die Rede, um die empfohlenen günstigen in den selben Topf werfen zu können. :dizzy:


Gruß, Matthias
 
Kommentar
T

tiss

Guest
Mitnichten wollte ich alles in einen Topf schmeißen. Es war eher eine wertungsfreie Zusatzinformation. Ich selber kann Triopo, Siruis nicht persönlich beurteilen, verfolge dazu aber aufmerksam die Themen, da etwas leichtes reisemäßiges mich auch zunehmend interessiert.
Aber die 30€ Hama-Klasse taugt nur für Blitze, da wackelt der Kopf mehr als meine Hand und das weiß ich aus 1. Hand.

Gruß
Matthias
 
Kommentar

Redfinn

Unterstützendes Mitglied
Ich bin wie gesagt für unterwegs mit meinem Cullman Nanomax recht zufrieden, aber ich setz da auch keine Cam mit einem 80-200 2.8 drauf ;)

Da ich die Stativpreise Teilweise recht überzogen finde schaue ich dann eher mal in die Bucht ob sich nicht ein gebrauchtes günstig schiessen lässt.
 
Kommentar
Oben Unten
LiveZilla Live Chat Software