Rotkehlchen mit merkwürdigem Hintergrund

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Nenette

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Hallo,
nachdem wir vor einigen Wochen unseren Korkenzieherweide radikal beschnitten haben, kam unser Gartenrotkehlchen ungewöhnlich nah, um den Schaden zu begutachten.
Dabei ist dieses Bild entstanden:

picture.php

Nikon D7000 . VR 70-300 1:4,5-5,6G, 300mm, AF-S, VR On, Blende 8, 1/250s, ISO 400

Weshalb sind die Äste im Hintergrund teilweise verdreifacht? Auf anderen Bildern ist das nicht der Fall. Was habe ich falsch gemacht außer, dass ich dem Tier fast die Füße abgeschnitten habe ;) ?

Viele Grüße,
Nenette
 
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masi1157

ehemaliges Mitglied
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Weshalb sind die Äste im Hintergrund teilweise verdreifacht? Auf anderen Bildern ist das nicht der Fall. Was habe ich falsch gemacht außer, dass ich dem Tier fast die Füße abgeschnitten habe ;) ?

Nichts, das dürfte das gewöhnungsbedürftige Bokeh Deines Objektivs bei dieser Blende und Fokusentfernung sein. Einfach nicht hingucken.



Gruß, Matthias
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
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Nichts, das dürfte das gewöhnungsbedürftige Bokeh Deines Objektivs bei dieser Blende und Fokusentfernung sein. Einfach nicht hingucken.



Gruß, Matthias

Schau mal auf die Zweige im Vordergrund, bei dem Bild ist eindeutig Verwacklungs- oder Bewegungsunschärfe im Spiel. Also entweder auch für den VR noch zu unruhige Hand in dem Moment, oder der VR hat nicht richtig funktioniert oder der Baum war durch Wind bewegt.
 
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masi1157

ehemaliges Mitglied
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Schau mal auf die Zweige im Vordergrund, bei dem Bild ist eindeutig Verwacklungs- oder Bewegungsunschärfe im Spiel. Also entweder auch für den VR noch zu unruhige Hand in dem Moment, oder der VR hat nicht richtig funktioniert oder der Baum war durch Wind bewegt.

Und wie schafft man es dann, dass das ganze Bild verwackelt ist, das Hauptmotiv aber nicht?


Gruß, Matthias
 
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ClarkNova

Sehr aktives Mitglied
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Nichts, das dürfte das gewöhnungsbedürftige Bokeh Deines Objektivs bei dieser Blende und Fokusentfernung sein. Einfach nicht hingucken.

Ist es.
Ich bezeichne es allerdings als "expressionistisch".:D

Tatsächlich gibt´s Situationen, in denen ich das total gern mag (und mit deshalb mein 70-300 immer noch gern benutze).
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
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Und wie schafft man es dann, dass das ganze Bild verwackelt ist, das Hauptmotiv aber nicht?


Gruß, Matthias

Triftiger Einwand :) , trotzdem: diese Doppelstrukturen an den Zweigen im Vordergrund sind doch unmöglich optische Unschärfe, im Hintergrund siehts ja auch nicht nach "nur" Bokeh aus.

Die TO wundert sich ja nicht über die Unschärfe, sondern darüber dass die Äste "verdreifacht" sind - das ist ja kein Bokeh. Ich kenne das 70-300 nicht aber das sähe ja extrem grausam aus.
 
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Nenette

Sehr aktives Mitglied
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Es war etwas windig an diesem Tag. Aber wenn es am Wind lag, verstehe ich nicht, weshalb der Vogelkopf scharf ist, aber der Rest nicht. Ich hab ja mit AF-S und nicht mit AF-C fokussiert.
Ganz dumme Frage von mir: gibt es Bokeh auch im Unschärfebereich im Vordergrund?
 
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Einhorn

NF-F Premium Mitglied
Premium
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Hallo Nenette,

bei diesem Bild kommen alle ungünstige Faktoren zusammen.
1. Verwacklung
2. 1/250 Sek bei 300mm ist grenzwertig, trotz VR.
3. 300mm bei dieser Optik ist nicht sehr kontrastreich.
4. VR ist bei längeren Vrschlußzeiten von Vorteil, je schneller die Zeiten werden 1/250 ste und schneller ist die Wirkung des VRs immer schwächer und nmM Kontraproduktiv,
das heißt, dass VR-System produziert mehr Unschärfe/Weichheit.

Hast du zur Aufnahmetermin noch mehr Aufnahmen gemacht oder nur diese Eine?
Dann hast du gleich den Vergleich ob eine Verwacklung vorliegt.

Guten Rutsch ins nächste Lichtjahr.

Warner
 
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Nenette

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Ich hab eine ganze Reihe von Aufnahmen gemacht und sie nochmal durchgeschaut. Bei allen Bildern, wo ich dicht an der Nahstellgrenze war, habe ich diesen Effekt. Sobald der Vogel auf den Bildern kleiner ist, entweder wegen Brennweite 280 statt 300 oder weil er etwas weiter weg ist, sind die Äste verwischt, aber nicht verdoppelt und -dreifacht.
 
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masi1157

ehemaliges Mitglied
Registriert
Bei AF-C wird doch automatisch nachfokussiert, wenn sich das Tier bewegt. Das müsste doch dann schärfer sein, oder nicht?

Nein! Der Piepmatz ist doch richtig fokussiert. Wenn sich da während der Belichtung was bewegt, kann der AF ohnehin nichts mehr tun. Da hilft dann nur eine kurze Belichtungszeit. Ich finde aber den Piepmatz nicht mal verwackelt. Das ist bei diesem Objektiv nun mal einfach so, "expressionistisch" eben, ganz unabhängig von Filter (wenn er gut ist), VR an oder aus und all solchen Sachen.

Ich könnte mit meinem jetzt rausgehen und ein "Beweisbild" machen, obwohl ich weder Rotkehlchen, noch Korkenzieher im Garten habe. :rolleyes:



Gruß, Matthias
 
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häuschen

NF-F "proofed"
Platin
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Ich hatte dieses VR-Thema gerade gestern noch in Bezug auf Maschendrahtzäune im Zoo. Der VR hinterlasse ab und an diese Unruhe außerhalb der Fokusebene, wurde gesagt. http://www.nikon-fotografie.de/vbul...raesentieren/183045-fotografieren-im-zoo.html
Dass er bei zu kurzer Belichtungszeit kontraproduktiv wirkt halte ich für ein Gerücht. Dass es auf dem Stativ zu Probleme kommen kann, leuchtet mir ja noch ein. Es mag sein, dass er bei 1/1000sec. unnötig ist, aber mehr auch nicht.
 
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häuschen

NF-F "proofed"
Platin
Registriert
Hängt es noch, das Blauklämmerchen? Dann vielleicht mal ein Bild ohne VR?
 
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W

Wolle

Guest
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