Pässe, Schluchten, Grotten - 3 Wochen Alpen CH/F

Lydian

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Mal wieder eine Reisereportage. Quasi ein Gegenstück zu rollertillys Kreuzfahrt-Reportage, denn es werden auf den Fotos selten Menschen und überhaupt kein Meer so sehen sein.

In diesem Jahr war ein Bergurlaub dran. Wandern, klettern, radfahren. Ziel war der Vercors im äußersten Westen der französischen Alpen, aber auf dem Weg dorthin gibt es einiges anzusteuern. Schließlich liegt die Schweiz dazwischen - da können wir nicht einfach durchfahren.

Wegen eines langwierigen Staus ist es schon dunkel, als wir bei Wassen die Gotthard-Autobahn verlassen und den Sustenpass unter die Räder nehmen. Erstaunlich früh schon liegen Schneereste rechts und links der Straße. Ja, der Pass war bis vor wenigen Tagen wegen Neuschnee gesperrt. Für die Nutzung der Privatstraße zum Steingletscher werfen wir 20 Fränkli in Münzen in einen Automat. Soviel kostet es, wenn man über Nacht bleiben möchte. Aufgrund des Nebels sehen wir kaum etwas. Die Nacht hier auf ca. 2100 m wird frostig. Also die Heizung im Reisemobil (bei einem Kastenwagen von 5,40 m Länge nutze ich das Wort Wohnmobil ungern) an, mit den Hunden noch eine Runde laufen, ab in die Falle. Morgen sehen wir dann hoffentlich, wo wir gelandet sind.

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Jo, so übel ist das hier nicht. Warm ist es nicht gerade, aber die Sonne kündigt sich schon an.


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Und dann sieht das Ganze auch nochmal freundlicher aus.​
 
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Lydian

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Eine Wanderung zur Tierberglihütte auf ca. 2800 m ist geplant.

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Je weiter höher wir in diesem Nordhang aufsteigen, desto mehr Schnee und vor allem Eis bedeckt den steilen Pfad. Da wir keine Grödeln ö.ä. dabei haben, kehren wir um.

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Hier zu sehen: Wendenstöcke (die breite graue Wand links, ein bekanntes und extremes Klettergebiet), rechts davon der schneebedeckte Titlis (3238 m), rechts unten der Steinsee, die waagrechte Linie darüber ist die Sustenstraße.


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Rechts das Sustenhorn (3502 m)


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Wir klettern zwei kurze Felsrouten in der Nähe des Kastens (an der auf diesem Foto im Schatten liegenden Wand in Bildmitte), dann klingt der Nachmittag gemütlich aus.​
 
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Lydian

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Gegen Abend geht es runter nach Innertkirchen. Da für den folgenden Tag die Aareschlucht auf dem Plan steht, wollen wir den gleichnamigen Campingplatz am Eingang der Schlucht ansteuern. Aber er ist gut gefüllt und so direkt an der Straße wollen wir wirklich nicht stehen. Also doch wieder auf den Campingplatz Grund. Da ist es sehr ruhig, fast leer und der Betreiber supernett wie immer. Dicke Empfehlung!
Camping Grund (camping-grund.ch)
Wir waren schon öfters hier, aber noch nie in der Schlucht. Das wird nun Zeit.

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Die Aare, der längste gänzlich innerhalb der Schweiz verlaufende Fluss und namensgebend für den Kanton Aargau, fließt hier durch einen Kalkriegel, der den Weg vom Haslital in die Ebene am Brienzer See versperrt. Die Schlucht hat eine Länge 1400 Metern und ist an ihrer engsten Stelle nur einen Meter breit; die höchste Seitenwand ragt 180 Meter hoch über den Fluss.


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Teilweise ist es hier so eng dass ich lieber mit dem Fisheye (8 mm, ein billiges koreanisches Modell) fotografiere.


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Wir sind zum Glück sehr früh hier. Kurz nach Öffnung der Kassen ist es hier fast leer. Als wir die Schlucht verlassen kommen Reisebusse sowie einige Schulklassen. Den Tag beschließen wir mit einer ausgiebigen Wanderung über Meiringen.

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Lydian
Lydian kommentierte
Danke, Sam. Mit der Schweiz habe ich immer so ein Problem, wenn wir sie durchqueren: Ich will länger bleiben als es die eigentlichen Urlaubspläne zulassen ....
 
sam25
sam25 kommentierte

Das nächste Mal sagst Du mir Bescheid und entweder treffen wir uns auf unserem alten Bauernhof im Jura oder bei mir zuhause ... Service, Essen, Übernachtung usw. inklusive ... :)
Würde mich sehr freuen ... :)
 
Wuxi
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Bei,mir laden nicht alle Bilder. Das mit der Rast unter dem Baum ist bis hierher das erste das ich sehen kann.
 
Lydian
Lydian kommentierte
Hallo Wuxi, das ging zwischenzeitlich nicht nur dir so. Es sollte aber jetzt behoben sein.
 
huckabuck
huckabuck kommentierte
Dein Hund sieht aus wie meine Polly.
 

Lydian

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Nun geht es die Aare aufwärts zum Grimsel und zum Oberaarsee. An letzterem waren wir noch nie, das muss nachgeholt werden.

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Totensee am Grimselpass. Er liegt direkt an der Wasserscheide Atlantik (Aare ==> Rhein ==> Nordsee) und Mittelmeer (Rhone ==> Mittelmeer).


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Grimselsee, Eldorado (die Wandflucht über dem See, ein bekanntes Klettergebiet), die kümmerlichen Reste des Lauteraargletschers mit Lauteraarhorn (4042 m).


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Oberaarsee mit dem gleichnamigen Gletscher. Die vier Aargletscher (Ober-, Unter- Finster- und Lauter-) bilden den Ursprung des längsten schweizer Flusses.


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Lydian

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Mir gefallen die braunen, ockerfarbenen oder gar roten und orangen Farbtöne des herbstlichen Planzenteppichs besser als das Grün im Sommer.

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Blick auf Gelmerhörner und das Große Furkahorn (rechts, 3116 m)​
 
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Lydian

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Erschreckend ist der niedrige Pegel des Stausees.


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Grimselsee mit Eldorado (das markante Dreieck direkt über dem See). Auch diesen Stausee kennen wir von verschiedenen Klettereien an dieser Wand wesentlich besser gefüllt.


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Die Straße vom Grimsel zum Oberaarsee ist durchaus beeindruckend. Sie wurde von den Kraftwerken Oberhasli angelegt und ist damit eine Privatstraße. Die Benutzung der schmalen Straße ist kostenpflichtig, mit einer Ampelschaltung wird die Fahrtrichtung abwechselnd geregelt.
 
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Brunke

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Schöner Bericht über eine für mich fremde Welt. Ich habe die Alpen bislang immer nur durchquert, aber nie besucht. In der Schweiz kenne ich nur die Städte Zürich, Genf, Basel und das Vallée des Joux von beruflichen Reisen. Vielen Dank für die Einblicke.
 
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Lydian

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Genau umgekehrt ist es bei uns. Einfach durchfahren geht nicht. Wir kennen (noch) keine einzige schweizer Stadt. (Aber auch kaum eine andere.) Es liegt wohl daran, dass wir beide einen Beruf haben, in dem wir ständig von sehr vielen Menschen permanent umgeben sind (im weiteren Sinne geht es um Pflege und Betreuung), so dass wir im Urlaub sehr gerne menschenleere Gegenden aufsuchen. Und für mich persönlich geht nichts über eine einsame Nacht im Reisemobil, im Zelt oder im Biwak irgendwo weit weg von jeder Siedlung.
 
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waxman

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Ich kenne die Alpen vom Bergwandern, Skifahren und vor allem durch meine Motorradtouren dort seit jetzt fast fünfzig Jahren. Daher sind Deine Bilder, an deren Motiven ich schon fast überall gewesen bin, ein besonderer Genuss.
Ausdrücklich danke dafür!
Die niedrigen Pegelsstände der Seen in den Alpen sind natürlich durch den extrem trockenen Sommer verursacht. Als ich mit Freunden Anfang Juni am Fedaia See unterhalb der Marmolata und am Lago di Alleghe war, waren die Pegelstände so extrem niedrig, wie ich sie seit einem halben Jahrhundert noch nicht erlebt habe. Aber kommende Niederschläge werden dies irgendwann wohl wieder ausgleichen.
Absolut erschreckend sind für mich jedoch die geradezu brutalen Rückgänge an den Gletschervolumina. Einen eindrücklicheren Beweis für die fortschreitende globale Erwärmung und den dadurch ausgelösten Klimawandel gibt es in unseren Breiten nicht.
 
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Lydian

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Da der Tag schon weit fortgeschritten ist, verschieben wir die geplante Weiterfahrt und bleiben am Grimsel. Hier gibt es seit einiger Zeit zwei offizielle, kostenpflichtige Stellplätze. Einchecken und bezahlen kann man mit der App Park n'Sleep und dem vor Ort angebrachten QR-Code.
Parkn'Sleep | Die Parking App für Camper (parknsleep.eu)
Den Abend nutze ich für eine Fotopirsch am Pass.

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Blick auf die Furkastraße und das Große Furkahorn​
 
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artefakt
artefakt kommentierte
Auch von weitem sieht man, wie es da rauf geht. Am Belvedere vorbei und am kümmerlichen Rest des Rhône-Gletschers. Man freut sich, wenn man mit dem Rad von dieser Seite, und das Hotel immer näher kommt.

Sehr schöne Aufnahmen, Lydian.
 

Lydian

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Die nächste Etappe wird leider wettertechnisch ein Reinfall. Ab dem Start auf dem Grimsel regnet es unaufhörlich. In Gletsch fällt mir eine weiße Wolke auf. Schnell anhalten und :knips:

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Es sah so aus, als würde Lok HG 3/4 Gletschhorn (Baujahr 1914) gerade ins Winterquartier abdampfen.
BFD HG 3/4 – Wikipedia
Dampfbahn-Furka-Bergstrecke (dfb.ch)

Ansonsten wirkt der Weiler Gletsch ziemlich heruntergekommen. Kein Wunder, ist er doch von Oktober bis Mai unbewohnt (und ansonsten auch nur von Mitarbeitenden der Dampfbahn). Der Hotelbetrieb wurde 1984 aufgegeben nachdem der Ort seit der Etablierung der Bahnlinie einen Bedeutungsverlust erfuhr. Als Pferdewechselstation war er bald nicht mehr erforderlich und durch den beständigen Rückgang des Rhonegletschers (der namensgebend für den Glacier-Express war) sank die landschaftliche Attraktivität des Talkessels an der Verzweigung von Grimsel- und Furkapass. Und mit der Eröffnung des Furka-Basistunnels wurde der Weiler praktisch überflüssig. Erst mit der Wiederbelebung der Furka-Bergstrecke durch den zwischenzeitlich stillgelegten Furka-Scheiteltunnel wurde der Ort zumindest in den Sommermonaten wieder etwas belebt.


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Im Dauerregen fahren wir den Rotten, wie der Fluss in der Deutschschweiz genannt wird, bzw. die Rhone abwärts und halten kurz für ein Foto in Sion. Schloss Tourbillon (links, Bischofssitz) und die Basilika von Valeria. Erst Napoleon beendete die weltliche Herrschaft der Bischöfe.

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rollertilly
rollertilly kommentierte
Tolle Bilder. Ich habe auch viele deiner Motive vor Jahrzehnten mit dem Motorrad bereist. Ein Traum wäre, nochmal mit der Vespa dorthin zu fahren. Ein paar Schweizer Pässe kleben schon am Blech, aber es ist noch genügend Platz :cool:

Ungefähr 1985 habe ich diese Gegend auch völlig alleine bereist bzw. befahren und die Einsamkeit genossen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
 

Lydian

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Wegen des Dauerregens verkneife ich mir die geplante Radtour von Sion zum Sanetschsee.

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Die nur aus Sion fahrbare Straße muss sicher des öfteren von Steinschlag geräumt werden ....


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Nach dem Col du Sanetsch (2252 m) geht es abwärts zum Stausee (2040 m), dann folgt noch eine kurze Schotterstraße, die zu guten Übernachtungsplätzen führt.


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Das Wetter lässt Raum für Verbesserungen - aber fotogen ist das schon ...
 
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Wuxi

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Hi Lydian,
da sind bisher bereits einige sehr beeindruckende Aufnahmen dabei!

Ich kenne die schweizer Berge nur wenig und bin nun beeindruckt wie wild, urspünglich und einsam das aussieht!
 
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Lydian
Lydian kommentierte
Nun ja, die Schweiz ist ein hoch technisiertes Land, in den Bergen gibt es natürlich viele Seilbahnen, Stauseen, Hochspannungstrassen etc. Und jede Menge touristische Hotspots, die wir entweder meiden oder eben zu Zeiten aufsuchen, die wenig Andrang erhoffen lassen. Ich habe mich immer bemüht, die oft zu sehende Infrastruktur nicht ins Bild zu nehmen. Oft müsste man die Kamera nur leicht verschwenken und die Idylle würde durch eine Seilbahn oder eine Stromtrasse getrübt. Der Sanetschsee dient der Stromerzeugung und von der Berner Seite führt eine Seilbahn herauf. Insofern sind das auch geschönte Aufnahmen. Nichts ist retuschiert, aber selektiert habe ich natürlich...
 
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hjklemenz

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@Lydian
ganz herzlichen Dank für die tollen Bilder aus einer Gegend, welche ich sehr gut kenne und in der oft unterwegs bin - zum Wandern und zum Arbeiten. (Ich arbeite als Freiwilliger bei der «Dampfbahn Furka Bergstrecke» Furka/Gletsch/Goms.)

Hans Jörg

P. S. Die historische Siedlung Gletsch wird in den kommenden Jahren umfassend saniert und touristisch wiederbelebt.
 
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Lydian
Lydian kommentierte
In den Mediatheken von ARD und 3sat gibt es mehrere Filme über den Glacier-Express. Und natürlich wird auch die Furka-Bergstrecke thematisiert.
 
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Lydian

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Ähnlich wie Eldorado am Grimselsee ist der Sanetschpass ein bekanntes Klettergebiet, wie ersteres von den Brüdern Claude und Yves Remy aus Lausanne entdeckt und erschlossen.
Heavy Metal: die Brüder, die die Schweiz erschlossen | Mammut Webshop
Bei diesem Wetter ist an Klettern nicht zu denken, es bleibt uns eine Umrundung des Sees. Immer wieder kleine blaue Abschnitte am Himmel, sogar der ein oder andere Sonnenstrahl. Aber dann wieder Regen.

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Hier geht es (zu Fuß, mit dem MTB oder per Seilbahn) hinunter auf die Berner Seite. Hier sind es nur etwa 1000 m Höhendifferenz, auf die andere Seite ins Rhone-Tal hat man über 1700 Höhenmeter zu bewältigen. Für Radfahrer gehört der Col du Sanetsch zu den großen Alpenanstiegen. Vielleicht klappt's ein anderes Mal.​
 
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Lydian

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Ironischerweise ist die Nacht weitgehend klar. Die Sterne funkeln und es wird kalt. Gegen Morgen fällt Graupel und nach dem Frühstück lichten wir den Anker.

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Pittoreske Hütte oberhalb der Straße


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Stellenweise wirkt es nicht wie eine Straße ... Und doch fährt hier regelmäßig der Postbus.


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adventure
adventure kommentierte
Stellenweise wirkt es nicht wie eine Straße ... Und doch fährt hier regelmäßig der Postbus.
Immer noch besser als als auf den Col de Sommeiller ;)
 
rollertilly
rollertilly kommentierte
Klasse!
 

Lydian

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Als nächste Station ist Chamonix geplant. Eine Nacht, falls das Wetter mitmacht. Über den Col de la Forclaz und den Col des Montets sind wir schnell dort und erreichen wir einen schönen Stellplatz über Argentière.
Das Wetter macht nicht mit.

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Gelegentlich kurz zu erahnen sind die im Hintergrund befindlichen Aiguilles von Chamonix. Vom Viertausender Aiguille Verte, an deren Fuß wir uns hier befinden, ist gar nichts zu sehen. Also fahren wir nach einem Kaffee gleich weiter in die Chartreuse. Dort ist das Wetter zwar auch mies, aber so kommen wir unserem eigentlichen Ziel, dem Vercors, näher. Über kleine Sträßchen erreichen wir den Col de Marcieux am Abbruch der Chartreuse in das Tal der Isère.

Wir haben uns hier eine ganz besondere Wanderung ausgesucht. Es soll zur Tour Percée gehen, zum größten natürlichen Steinbogen der Alpen. Bis 2005 war die imposante Formation gänzlich unbekannt. Erst als der französische Bergsteiger und Autor Pascal Sombardier für ein Buch in der Chartreuse unterwegs war, fand er ihn und wählte ein Foto davon als Titelbild seines Buches, das sich mit der Schönheit und den verborgenen Ecken des Nationalparks Chartreuse beschäftigt. Seitdem gilt die Tour Percée, auch Tour Isabelle genannt, als das Symbol dieser versteckten Orte. Mit einer Spannbreite von 32 Metern ist der Steinbogen der größte seiner Art in den Alpen. Der Weg dorthin ist laut allen verfügbaren Informationen (ich habe Infos nur auf französisch und im Netz gefunden) ausschließlich erfahrenen Wanderern, die auch vor Klettereinlagen nicht zurückschrecken, vorbehalten. Es führt kein offizieller Weg dorthin. Und immer liest man Warnungen, diese Wanderung ja nur bei trockenen Verhältnissen zu machen.

Es hat jetzt 2 Tage geregnet. Positiver Nebeneffekt sind nette Begegnungen am Abend auf glitschigem Grund im durchnässten Wald. Leider habe ich nur das Handy dabei, da ich in der Dämmerung eigentlich nur den Anfang des Weges zum Steinbogen erkunden will.

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