Corona im Forum

"optimale" Auflösung für FX- / DX- / CX-Format


meine optimale Pitchgröße bei aktueller Sensortechnologie

  • 7 µm oder mehr (max. 16 MP FX, 8 MP DX)

    Stimmen: 18 34,0%
  • ca. 6 µm (24 MP FX, 10 MP DX)

    Stimmen: 16 30,2%
  • ca. 5 µm (36 MP FX, 15 MP DX)

    Stimmen: 15 28,3%
  • ca. 4 µm (50 MP FX, 24 MP DX, 8 MP CX)

    Stimmen: 6 11,3%
  • ca. 3 µm (100 MP FX, 40 MP DX, 12 MP CX)

    Stimmen: 2 3,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    53

scw2wi

Sehr aktives Mitglied
Nachdem hier mehrfach zu lesen ist, dass die D800 Auflösung als zu hoch bewertet wird, würde mich interessieren, wo die Mehrheit eine optimale Auflösung sehen würde.
Abgesehen davon, dass für manche Anwendungen sicherlich auch 4 bis 6 MP ausreichend wären, habe ich hier eher gängige Auflösungen als Auswahl zusammengestellt.

FX-Format:

Pitchgröße / Auflösung / Beispiel

2,7 µm / 120 MP / Canon Studie
5 µm / 36 MP / D800 (A2012)
6 µm / 24 MP / D3x (E2008)
7 µm / 16 MP / D4 (A2012)
8 µm / 12 MP / D3s (E2009)

Mein Optimum beim FX-Format wäre bei aktueller Sensortechnologie 6-7 µm = 16 bis 24 MP.
Das Rauschverhalten selbst bei hohen ISO-Werten bietet hier ebenso Spielraum wie die Auflösung bei moderatem Crop.

DX-Format:

Pitchgröße / Auflösung / Beispiel

3,9 µm / 24 MP / aktuell (noch) kein Nikon-Beispiel zur Hand
4,8 µm / 16 MP / D7000 (2010)
5,5 µm / 12 MP / D300s (2009)
6,1 µm / 10 MP / D200 (2005)
9,5 µm / 4 MP / D2Hs (2005)

Konsequenterweise wäre beim DX-Format mein Optimum ebenfalls bei 6 µm = 10 MP, wohlwissend, dass nun auch bei Nikon der Trend woanders hingeht.

CX-Format: (ausnahmsweise auch mit Phantasieauflösungen)

Pitchgröße / Auflösung / Beispiel

1,2 µm / 80 MP
1,4 µm / 60 MP
1,6 µm / 48 MP
1,8 µm / 36 MP
2,2 µm / 24 MP
2,7 µm / 16 MP
3,4 µm / 10 MP / Nikon 1 (2011)
4,1 µm / 7 MP
4,8 µm / 5 MP

Das CX-Format zeigt recht gut, dass immer noch genügend Reserven zum klassischen Kompaktformat bestehen, wenn auch der Abstand nicht so groß ist wie bei den D-SLRs.

1,2 µm Pitchsize sind übrigens nicht übertrieben. Die Nikon AW100 hat 16 MP auf einem 1/2,3" Sensor und ist daher mit 1,2 µm Winzpixel naheliegenderweise speziell für Unterwasseraufnahmen denkbar ungeeignet.

Sollte Nikon das CX-Format vom aufkommenden Pixelwahn ausnehmen, könnte es über kurz oder lang zu meinem neuen Lieblingsformat werden.
Aktuell wäre mein Optimum hier noch bei ca. 5 µm = 5 MP zu finden, wobei das in 5 oder 10 Jahren schon ganz anders aussehen könnte.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, wofür die Verbesserungen der Sensortechnologie in Zukunft vorrangig genutzt werden.
Der Sprung von 12 auf 36 bei der D800 läßt jedenfalls die neue Nikon Zielrichtung (Stichwort: Pixelwahn) gut erkennen.

Walter
 

Pixelkarl

Nikon-Clubmitglied
Es bleibt auf jeden Fall spannend, wofür die Verbesserungen der Sensortechnologie in Zukunft vorrangig genutzt werden.
Der Sprung von 12 auf 36 bei der D800 läßt jedenfalls die neue Nikon Zielrichtung (Stichwort: Pixelwahn) gut erkennen.

Walter
Meine Sicht als Amateurfotograf.

ACHTUNG, dieser Text ist nicht geeignet für Fotografen, die mit der Fotografie ihr Geld verdienen müssen. :bibber:

Nach wie vor sind viele Megapixel für viele Käufer das wichtigste.
Neue Sensorentwicklungen und die damit ausgestatteten Kameras werden gern als großer Fortschritt dargestellt. In Wahrheit hat die Sensortechnologie in den letzten Jahren kaum nennenswert Fortschritte in Bezug auf die Bildqualität gemacht. Meine 10 Jahre alte Fuji S2 liefert eine so gute Bildqualität das ich den Vergleich von ausbelichteten Fotos bis 40 x 60 cm, mit den neuesten DSLR-Kameras, egal welcher Marke, nicht scheue.
Es ist immer noch nicht gelungen einen hohen Dynamikumfang, über einen größeren ISO-Bereich, zu realisieren. Tricks wie das sogenannte D-Lightning müssen dafür sorgen, dass die Lichter nicht allzu sehr weggefressen werden.
Probleme mit dem Weißabgleich und der Belichtungssicherheit sind immer noch an der Tagesordnung, da macht auch die D800 keine Ausnahme.
Ich betreibe die Fotografie als Hobby und das sehr intensiv. An mehreren Ausstellungen habe ich schon teilgenommen oder diese allein bestritten. Zurzeit bereite ich eine Personalausstellung in einer Galerie vor. Ausbelichtungen auf Fotopapier bis 50 x 75 cm liegen schon bereit.
Aufgenommen mit der Fuji S5. Die S5 wird auch die nächsten Jahre meine erste Wahl bleiben. D300 oder D700 konnten das nicht ändern und eine D800 wird es auch nicht tun. Insofern gehöre ich wahrscheinlich zu den wenigen passionierten Hobbyfotografen, die über Jahre hinweg, einer Kamera die Treue halten.
100 % zoomerei am Monitor sind nicht mein Ding, weil es für mich einfach keinen Sinn macht.
Bildgestaltung beginnt bei mir im Sucher einer Spiegelreflexkamera, nachträglicher Beschnitt ist stümperhaftes Arbeiten mit der Kamera während der Aufnahme. Ich möchte auch nicht aus 10 Fotos je Sekunde die eine Kamera in sich hineinfrisst und damit Unmengen an Datenmüll produziert, dass Beste auswählen müssen. Solche Arbeitsweisen verleiten nur zum gedankenlosen Draufhalten. Das Bild vor der Aufnahme im Kopf entstehen zu lassen, den Ablauf des Geschehens zu durchdenken um den günstigsten Moment für die Aufnahme zu finden, darin liegt die Kunst der Fotografie.

Gruß, Karl
 

Hans-Peter R.

Administrator
Hi,

ich habe mich jetzt mal nicht beteiligt an der Umfrage, weil die Frage IMO nicht so präzise gestellt wurde, als dass meine so verkürzte Antwort nicht beliebig missverstanden werden könnte. Insofern würde ich erwarten, dass die Mehrheit der Antworten genau die Leistungsmerkmale der jeweils aktuellen Kamera wiederspiegeln (egal ob die Umfrage im Jahr 2012 gestellt wird, oder 2010 oder 2005) mit einer gewissen Streuung um diesen Wert von den eher optimistischen und den eher pessimistischen Fotografen.

Bis vor wenigen Monaten war es schwer vorstellbar, dass ohne nachhaltigen Technologiewechsel Kameras mit 14,3 EV Dynamik oder mit fast 120.000 e- Fullwell Kapazität bei 16 MPixel Auflösung auf einem FX Sensor möglich sind. Insofern denke ich, wir werden da noch einige Überraschungen erleben, deren Bedeutung sich nur schlecht auf eine Fragestellung mit fünf Antwortmöglichkeiten eindampfen lässt.

Ciao
HaPe
 

dkochina

Auszeit
Ich finde den Sprung von 12MP auf 36MP in der FX-Volksklasse schon recht massiv.

Mit 24MP und der neuen Sensortechnologie wäre (natürlich aus meiner Sicht) die D800 noch attraktiver gewesen. Gut, die 36MP scheinen nicht zu viele Nachteile zu haben und man bekommt sie ja quasi gratis (eine 24MP D800 wäre auch nicht wesentlich günstiger gewesen). Und wer den Datenwust nicht ständig will, kann ja auch im 1,2x Crop knipsen, dann sinds wohl "nur" 24MP.
 

scw2wi

Sehr aktives Mitglied
Hallo Det,

dass man weniger als volle Auflösung nutzen kann ist klar, dass damit weder die Pixelgröße zunimmt noch die Qualität sich ändert auch.

Hallo HaPe,

deine Stellungnahme finde ich zwar interessant, kann sie aber nicht vollständig interpretieren.
Der erste kurze Zwischenstand zeigt einen Trend zu 5 bis 6 µm, 4 µm sind stark abgeschlagen.
Die gleiche Umfrage würde vermutlich in einem Jahr deutlich mehr Zuspruch zu 4 µm zeigen, da dann bereits Erfahrungen mit solchen Sensoren im DX-Bereich vorliegen.
Falls du das mit deiner Aussage gemeint haben solltest, kann ich dir nur Recht geben.

Da Nikon seit 3 Jahren keine Kamera mit 6µm Sensor herausgebracht hat, kann die heutige Qualität solcher Sensoren nur vermutet werden. Da der Unterschied zwischen 5 und 7 µm deutlich genug ausfällt (ist ja auch Faktor 2 in der Fläche), kann man den Wert dazwischen aber ganz gut extrapolieren.

Das Kaufverhalten stimmt mit diesem ersten Umfragetrend jedenfalls absolut nicht überein, da 3µm Sensoren oder noch kleiner den Markt bei weitem dominieren.

Walter
 

Molly_1

Sehr aktives Mitglied
Bildgestaltung beginnt bei mir im Sucher einer Spiegelreflexkamera, nachträglicher Beschnitt ist stümperhaftes Arbeiten mit der Kamera während der Aufnahme. Ich möchte auch nicht aus 10 Fotos je Sekunde die eine Kamera in sich hineinfrisst und damit Unmengen an Datenmüll produziert, dass Beste auswählen müssen. Solche Arbeitsweisen verleiten nur zum gedankenlosen Draufhalten. Das Bild vor der Aufnahme im Kopf entstehen zu lassen, den Ablauf des Geschehens zu durchdenken um den günstigsten Moment für die Aufnahme zu finden, darin liegt die Kunst der Fotografie.

Gruß, Karl
Hallo Karl!

In weiten Bereichen hast Du natürlich mit Deiner Aussage recht, bei Konzert- oder Sportfotografie ist es aber sehr oft nicht möglich - in sofern ist mir Deine Aussage zu pauschal!

Gruß
Molly
 

Pixelkarl

Nikon-Clubmitglied
Hallo Karl!

In weiten Bereichen hast Du natürlich mit Deiner Aussage recht, bei Konzert- oder Sportfotografie ist es aber sehr oft nicht möglich - in sofern ist mir Deine Aussage zu pauschal!

Gruß
Molly
Das stimmt natürlich schon. In bestimmten Aufnahmesituationen erleichtern mache Neuerungen die Arbeit sehr. Oder machen sie überhaupt erst möglich.
Ich bin aber nicht bereit, für etwas, was ich nicht oder sehr selten brauche, viel Geld auszugeben. Übrigens habe ich jahrelang Motorsportaufnahmen, Motocross und Straßenrennen, mit analogen Mittelformatkameras gemacht. Kein Autofokus, keine Belichtungsautomatik, kein Zoomobjektiv, nicht einmal automatischer Filmtransport und doch gelungene Fotos.

Gruß, Karl
 

Molly_1

Sehr aktives Mitglied
Aber bestimmt auch ganz viel Ausschuß! oder?

Gerade für Sportfotografie finde ich die hohe Auflösung genial. Für mich kommt eine so teuere Kamera aber auch nicht in Frage, da ich den Sport nur mal so nebenbei fotografiere.

Mir reicht meine D300 völlig aus! Lasse häufig Landschaftfotos in 50 cm Breite drucken; die Bilder sind so klasse, dass ich gar nicht weiß, wie die in der Größe noch besser werden sollen!

Gruß
Molly
 

hjba

Sehr aktives Mitglied
Insofern gehöre ich wahrscheinlich zu den wenigen passionierten Hobbyfotografen, die über Jahre hinweg, einer Kamera die Treue halten.
Dem Grundtenor dieser Aussage schließe ich mich nicht an; ich glaube nicht, dass es wenige sind. Wohl wissend, dass Begriffe wie wenig, passioniert und über Jahre hinweg sehr viel Interpretationsspielraum lassen.

Das Bild vor der Aufnahme im Kopf entstehen zu lassen, den Ablauf des Geschehens zu durchdenken um den günstigsten Moment für die Aufnahme zu finden, darin liegt die Kunst der Fotografie.
Manche Hobbyfotografen fotografieren schnelle Sportarten mit sich laufend ändernden Situationen.

Heinz
 

Pixelkarl

Nikon-Clubmitglied
Dem Grundtenor dieser Aussage schließe ich mich nicht an; ich glaube nicht, dass es wenige sind.

Heinz
Wenn ich darüber nachdenke, muss ich Dir recht geben. :platsch:
Diese ambitionierten Hobbyfotografen sind mit ihren Kameras beim Fotografieren und verschwenden nicht die Zeit mit Diskussionen über die technischen Grundlagen der Sensortechnik. Damit wird es auch weniger Beiträge aus deren Ecke geben.

Mal etwas Anderes was mich schon länger beschäftigt. Angenommen eines Tages werden Gehirntransplantationen möglich sein. Bekommt man da ein anderes Gehirn oder einen anderen Körper? :nixweiss:


Gruß, Karl
 

hjba

Sehr aktives Mitglied
Diese ambitionierten Hobbyfotografen sind mit ihren Kameras beim Fotografieren und verschwenden nicht die Zeit mit Diskussionen über die technischen Grundlagen der Sensortechnik.
Nein, Karl, da liest Du etwas Falsches aus meinem Beitrag raus. Ich finde Diskussionen über technische Entwicklungen und Möglichkeiten durchaus anregend und sinnvoll. Ich glaube nur, dass viele der Forumsteilnehmer - und die zähle ich zu den erwähnten ambitionierten Hobbyfotografen - durchaus längere Jahre mit ein und derselben Kamera fotografieren. Z. B. weil ihnen deren Leistung wie Auflösung persönlich durchaus ausreichend erscheinen (um wieder den Bogen zum Threadtitel einzuschlagen).

Heinz
 

mr.jaro

Unterstützendes Mitglied
Etwas alt, dieses Thema...

Vor einigen Jahren, als noch D2x so etwas, wie das Maß aller Dinge war und kaum jemand darüber nachdenken wagte, dass Nikon in absehbarer Zeit eine FX-Kamera anbieten könnte, habe ich in einer Diskussion unvorsichtigerweise einen Wunsch geäußert, irgendwann eben eine professionelle FX-Kamera von Nikon zu bekommen. Für diese Äußerung wurde ich damals von einem Forum-Kollegen "zusammengefaltet". Und wieviele professionellen Kameras im FX- und wieviele im DX-Format baut Nikon jetzt?

Was lernen wir daraus? Die Zeiten ändern sich und alles bleibt relativ. Daher kann ich, ohne mich an der Umfrage zu beteiligen, nur der Meinung von Hans-Peter zustimmen.
 

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