Objektivbaulängen

peterkdos

Sehr aktives Mitglied
...angesichts der in der letzten Zeit üblichen WW- und Normalobjektivkonstruktionen mit einem telezentrischen Aufbau, und damit verbundenen Baulänge, frage ich mich ob sich man da nicht zu einfach macht.

Siehe z. B. die Leica – Neuvorstellung 2.0/50. Das ist nur ein Beispiel und ist auch für andere Hersteller gültig.

Gewiss, neben der besseren Pixelabdeckung und einer parallelen Perspektive des telezentrischen Aufbaus, sichtbar sehr gut bei kurzen Brennweiten, ist der Linsenaufbau so dass man diese „Überlängen“ zwangsläufig hat.

Nur am Rande: Noch besser ist die doppelter telezentrischer Aufbau, so wie es bei den Analog – Fachobjektiven üblich ist/war. ( Leider kann ich meine nicht adaptieren. :hehe: )

Auf der anderen Seite wird uns auch beigebracht, dass die einzelnen Pixel mit Mikrolinsen der Sensoren auf den Lichtstrahlengang angepasst sind?

In der gestalterischen Fotografie kommt es in der Regel nicht auf die parallelen Perspektive der telezentrischen Objektive, so dass die entozentrische Bauweise, mit entsprechender Gestaltung der Mikrolinsen, die ja schon so berücksichtigt wurden, ausreichend wäre.

Das würde wieder zu kürzeren Objektiven führen.

Ein anderes Kapitel ist die Sensorauflösung, die mit den heutigen Pixelpitch der neuen hochauflösenden Sensoren statt halten sollte bzw. muss.

Nur ein Gedanke.

Gruß
Peter
 
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