Objektiv fürs Studio D2X


nat-foto

Unterstützendes Mitglied
Fotografiere vorwiegend Sport mit einer EOS 1d mark2 . Da die Auflösung mir zu wenig war , habe ich mir mal eine D2Xfürs Studio gegönnt . Nun suche ich ein passendes Zoom und eine Festbrennweite (hatte an der 1d ein 28-70 und ein 2/100) . Bei der Festbrennweite dachte ich an ein 1.8/85 oder das 2.8/60 ,
nur mit dem Zoom weiß ich nicht weiter . Da ich im Studio oft mit Blende 11 fotografiere , muß es nicht so lichtstark sein .
Vielen Dank im vorraus
andreas
 

digital_eye

Unterstützendes Mitglied
Das AF-S 2,8/17-55mm ist sicherlich keine schlechte Wahl.

Sehr gut an der D2x ist auch das AF-S 2,8/28-70mm (zwar wird hin und wieder mal von CAs berichtet, aber bei geschlossener Blende oder im RAW Workflow stellt das ja kein Problem dar). Die Linse ist brutal scharf.

Alternativ und deutlich günstiger ein AF-D 2,8/35-70mm (gebraucht um 300 Euro maximal).

Bei den lichtschwächeren Optiken genießt das 3,5-4,5/28-105mm einen guten Ruf, ich selbst kenne es aber nicht.

Die 60er Micros sind beide gute, sowohl die neue als auch die alte Version.

Als Porträttele im Studio evtl. schon ein bisschen lang, aber sehr scharf und mit schönem Bokeh wäre vielleicht auch das 2,8/105mm VR eine Überlegung wert.
 
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nat-foto

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Vielen Dank für die schnelle Antwort . Das 17-55 war auch schon mein Gedanke , aber dafür müßte ich erstmal meine "Regierung" überzeugen (....und das wird nicht einfach!!!) .
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Vielen Dank für die schnelle Antwort . Das 17-55 war auch schon mein Gedanke , aber dafür müßte ich erstmal meine "Regierung" überzeugen (....und das wird nicht einfach!!!) .

warum in alles in der Welt so eine spezielle Linse die deshalb auch so teuer ist?

Bei Blende 11 kannst Du viele 08/15 Zooms nutzen und wirst keinen Unterschied zu dem 17-55 sehen. Schau Dir doch einfach mal die Ergebnisse bei Photozone an.

Die Festbrennweiten würde ich evtl. auch noch mal überdenken, wobei das davon abhängt, was Du Dir von dieser im Gegensatz zu dem Zoom, versprichst und u.U. wie Deine fotografischen Vorlieben sind (z.B. Close-Ups).

vg, stefan
 
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Colonia

Aktives NF Mitglied
Hallo Andreas,

fotochris hat das 28-105 Objektiv schon positiv hervorgehoben. Und ich muss sagen, dass ich diese Linse auch seit Jahren für meine Produktfotografie im Studio einsetze. Im Bereich von Blende 11-16 ist sie super.
Bei der Gelegenheit möchte ich noch einen Gedanken loswerden. Da ich auch demnächst auf die D700 wechseln werde( Jetzt D200 ) schaue ich immer wieder welche Brennweite ich zoome. Hier liege ich immer im Bereich 70-80 mm. Dies bedeutet, dass im FX Format ich mit 105-120 mm arbeiten würde. Hier wird oft, auch fürs Studio, das 24-70 empfohlen. Nach meiner Erfahrung ( Produkte! ) ein nicht brauchbarer Brennweitenbereich. Nur mal so am Rande.

Frohes pixeln

det
 
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PeMax

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
Die Frage ist ja wieder mal, was fotografiert werden soll - Studio alleine heißt ja noch nix. Und wie groß ist das Studio (eine Halle an der Saale dürfte ja was größeres sein, oder :lachen:)?

Bei Sachaufnahmen von kleineren Dingen ist eine längere Brennweite durchaus sinnvoll, für Portraits kann auch ein 50er die geeignete Wahl sein.

Der Brennweitenbereich des o.e. AF-D 2,8/35-70mm scheint mir da auch sinnvoll, das 17-55 (würde ich mir auch wünschen) würde ich zumindest im Bereich unter "Normal" (also um die 30mm) für Portraits (wenn es denn welche sein sollen) eher nicht einsetzen.
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Stimmt wohl,Pe Max,-ich hatte Studioaufnahmen mit Portrait u.ä-gleichgesetzt,-da ist mir schon das 35/f2 fast zu lang an der D 2Xs gewesen.
Produktfotos haben natürlich andere Erfordernisse.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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S

SuperA

Guest
Preisleistung sind bei 1,4/50 und 1,8/85 am besten.

Das neue 24-70 entspricht vom Bildwinkel einem 36-105 und könnte von daher sehr interessant sein.
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
Bei Sachaufnahmen von kleineren Dingen ist eine längere Brennweite durchaus sinnvoll,
das ist so nicht korrekt. Wichtig ist in diesem Fall der erzielbare Abbildungsmaßstab. Und der ist beim 85er deutlich kleiner als beim 50er und dort wiederum kleiner als beim 35er 2.0er.

Obwohl ich extrem viel Gesichtsportraits mache, ist mir das 85er deshalb leider nicht das Mittel der Wahl. Und für Halbkörper/Ganzkörper in den meisten Studios wohl auch schon wesentlich zu lang. Ich setzte es fast nur Outdoor ein, wobei da der Kontakt zum Model bei Ganzkörper schon ziemlich grenzwertig ist.

Für große Abbildungsmaßstäbe, z.B. Close-Ups oder auch Sachaufnahmen wäre wohl ein Makro die beste Wahl.

für Portraits kann auch ein 50er die geeignete Wahl sein.
ist im Studio zu 90% bei mir (mit Crop 1,5) drauf. Ist aber sicherlich eine Geschmackssache - ich persönlich komme mit dem 35er weniger gut zurecht, setze es aber (gezwungenermaßen) natürlich für Ganzkörperportraits ein. Ist bei offener Blende mMn. hier auch besser als das 50 1.8er.

Der Brennweitenbereich des o.e. AF-D 2,8/35-70mm scheint mir da auch sinnvoll, das 17-55 (würde ich mir auch wünschen) würde ich zumindest im Bereich unter "Normal" (also um die 30mm) für Portraits (wenn es denn welche sein sollen) eher nicht einsetzen.
sehe ich genauso - außer natürlich für extreme Bildkompositionen, die aber wohl eher die Ausnahmen sind.

vg, stefan
 
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nat-foto

Unterstützendes Mitglied
was haltet ihr vom 16-85 , soll ja nicht mal so schlecht sein . Ist zwar nicht sehr Lichtstark , aber ich fotografiere im Studio sowieso nur mit Blende 11 oder 16
 
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epikur

Unterstützendes Mitglied
was haltet ihr vom 16-85 , soll ja nicht mal so schlecht sein . Ist zwar nicht sehr Lichtstark , aber ich fotografiere im Studio sowieso nur mit Blende 11 oder 16
kenne es auch nur von diversen Tests und Besprechungen her. Für den gewünschten Einsatzzweck sicherlich geeignet und auch ein sehr gutes Allroundzoom.

vg, stefan
 
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PeMax

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
Zitat von PeMax
Bei Sachaufnahmen von kleineren Dingen ist eine längere Brennweite durchaus sinnvoll,..
das ist so nicht korrekt. Wichtig ist in diesem Fall der erzielbare Abbildungsmaßstab. Und der ist beim 85er deutlich kleiner als beim 50er und dort wiederum kleiner als beim 35er 2.0er.
Doch, das ist schon korrekt, da: je kürzer die Brennweite, desto mehr mußt Du mit Verzerrungen (stürzenden Linien) kämpfen. Teilweise muss man sogar Shiftobjektive einsetzen (oder eben die Balgenkamera).
Kritisch wird das z.B. bei (teureren) Weingläsern, da muss die Form schon genau wiedergegeben werden.
 
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nat-foto

Unterstützendes Mitglied
...habe mir das 16-85 zugelegt , ist doch etwas flexibler wie die Festbrennweiten . Besten Dank für die Tips .
lg andreas
 
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nat-foto

Unterstützendes Mitglied
...na , da habe ich mir wohl doch das richtige Objektiv (16-85) zugelegt...laut color foto das beste für nikon , aber das fomag hatte glaube ich mal ganz anders gewertet...bin jedenfalls sehr zufrieden im Studio damit
 
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