Nikon FA , F3 oder FM-3A welche solls werden?

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Marcel L.

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hallo,

um es so kurz wie möglich zu machen, kann mich zwischen diesen drei modellen einfach nicht entscheiden.

würde mich über pro und kontra der drei kameras von euch freuen, und natürlich eure persönliche empfehlung :)


thx

mfg
Marcel
 
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R

Robert Hill

Guest
Erdbeereis, Kartoffelsalat oder ein Skateboard... Was soll ich kaufen?

Tolle Frage. Sag, was Du damit machen willst und Du bekommst die Antwort, die Dir weiterhilft :)...
 
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Marcel L.

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hauptsächlich möchte ich den mechanische manuelle fotografie erlernen. dafür sind eben alle drei geeignet.

von den motiven her bewege ich mich in jeder niesche, street portrait landschaft.

gibs halt nich viel zu sagen :)

mfg
 
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K

klaus harms

Guest
Marcel L.";p="12309 schrieb:
hauptsächlich möchte ich den mechanische manuelle fotografie erlernen. dafür sind eben alle drei geeignet.

von den motiven her bewege ich mich in jeder niesche, street portrait landschaft.

gibs halt nich viel zu sagen :)

mfg

Die Nikon FM ist dann Deine Kamera - sagt meine Frau gerade -; total und nur manuell und das auch mit letzter Konsequenz; gebraucht für kleines Geld zu bekommen und sie hilft Dir, Dich zu entscheiden, ob Fotografie Deine Passion werden kann!
 
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UweFlammer

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Hallo Marcel,

im Zweifelsfall kannst Du nach persönlichem Geschmack und Geldbeutel entscheiden, denn für Deine Zwecke sind alle drei gleich gut geeignet. Vielleicht helfen Dir die folgenden Tipps. Ansonsten: nehme die Kameras in die Hand und prüfe, wie gut sie Dir liegen!

Vorteil FM-Serie: kompakt und trotzdem sehr robust, wird immer noch produziert. Gebraucht in großer Zahl und günstig zu haben.
Nachteil FM-Serie: Sucher für Brillenträger unübersichtlich

Vorteil F3: Baukastensystem, per Spezialzubehör für unterschiedlichste Aufgaben anpassbar. Sehr schneller Motorantrieb, der den Film auch zurückspult. HP-Sucher verfügbar. Große Auswahl an Einstellscheiben, die durch abnehmbaren Sucher problemlos getauscht werden können. Ultrarobust. Für Menschen mit großen Händen sehr angenehm zu handhaben, wenn Motor dran ist. Belichtungsmessung sehr präzise, funktioniert unabhängig von angebautem Zubehör immer gleich.
Nachteil F3: antiquierte Blitztechnik

Vorteil FA: Belichtungskorrektur wird im Sucher angezeigt
Nachteil FA: Sucherkappe aus Kunststoff, kein Meßwertspeicher. Im Vergleich zur FE2 wenig nutzbarer Fortschritt.

Gruß
Uwe
 
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Christian B.

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Moin Uwe,
daß Du die FA nicht magst, ist ja in Ordnung. Aber vielleicht sollte man doch nicht unterschlagen, daß die FA die einzige MF-Nikon mit Zeit- und Blendenautomatik ist, die sehr gut funktioniert. Die Mehrfeld-Messung ist in der Tat "für die Tonne",aber man kann sie abschalten.
Für einen "Beginner", der sich möglicherweise noch weiterentwickeln will, aber schon mal mit einer manuellen Kamera alle Aspekte der Fotografie ausloten will, ist das die perfekte Kamera.
Ich habe mit der FG20 angefange, die viele Möglichkeiten nicht hatte,die die FA bietet, und immer wieder in den Katalogen von FotoKoch und WFV herumgehangen und gebetet, daß die FA billiger wird (damals 1249,- DM). Eines der letzten Auslaufexemplare habe ich dann bekommen. Was war das für ein Glücksgefühl, die goldene Verpackung auszupacken!
Von der FG20 habe ich mich schweren Herzens (war immerhin meine erste SLR) getrennt. Genauso wie von meiner zweiten (F301) und vierten (F801) Kamera.
Die FA werde ich nie verkaufen.

Und das schöne ist heute: Weil die FA aus mir unverständlichen Gründen einen schlechteren Ruf als die FE2 hatte (obwohl sie alles auch kann, was die FE2 kann), gibt es sie heute sehr viel günstiger als erstere zu erwerben.

Ich würde zur FA raten, mit der FM, FM2, FM3A, FE, FE2, F3-Series oder auch einer F2 machst Du aber auch nichts falsch.

Auf einen Punkt sollte man vielleicht noch hinweisen: Die F3 hat ein eigenes Blitzanschluß-System, wo man auf den Gebrauchtmarkt angewiesen ist. Die anderen Kameras (außer F2) haben den bis heute bei Nikon gebräuchlichen Mittenkontaktanschluß. Nur die F2, FE2, FM3A und FA haben von den genannten Modellen TTL-Blitzlichtmessung; darauf solltest Du eigentlich nicht verzichten. Eine echte Spiegelvorauslösung haben von den genannten Modellen nur die F3 und die F2.
 
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D

Denis

Guest
mit der f3hp hast du ein absolutes prof. werkzeug zur hand!

und wenn du auch mal richtig durch die pampa stiefelst bei minus temp., schnee, eis, matsch und regen und keine angst um deine kamera haben willst - dann nimm die f3hp mit ein paar schönen ai-objektiven (z. b. 35 mm 2.0 oder 50 mm 1.8)

www.holger.ch/h_foto/h_foto_01_1500.html

www.analogisch.de/nikonf3.html
www.vosu.de/analogisch/photoprojekte/lisameetsf3/

www.analogisch.de/temp/nikonf3power.jpg
www.analogisch.de/projekte/gimmicks/denis.gif

cu dns :)
 
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holzi

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Registriert
Hallo Marcel,

neben meinen beiden AF-Nikons bin ich immer noch im Besitz dreier MF-Modelle: F301, FA, FE2. Ich konnte mich von keiner der drei trennen, bekommen tut man heute eh nichts mehr dafür und sie fressen ja nichts. :-D

Ich kann sowohl die FA als auch die FE2 uneingeschränkt empfehlen.
Vorteile beider Kameras (gegenüber F3):
1. 1/250 Blitzsynchro
2. Schneller Verschluß (1/4000)
3. Blitz-TTL über Standard-Schuh

Die FA kann wie oben schon erwähnt P,S,A und M und hat einen sehr praktischen Okularverschluß. Spiegelvorauslösung ist über Selbstauslöser möglich (bei FE2 auch). Auch die Mehrfeldmessung finde ich nicht so schlecht wie sie immer dargestellt wird. Und man kann sie ja auf Mittbetont-Integral umschalten. Mit Motor MD-15 legt sie richtig los. Das praktische dabei: der Belichtungsmesser wird vom Motor mitversorgt (bei FE2/MD-12 nicht!). Einzige wirkliche Nachteil sind in meinen Augenn der fehlende Belichtungsspeicher und die fehlende Möglichkeit längere Belichtungszeiten als 1s manuell vorzuwählen.

Die FE2 hat im Gegensatz dazu vorwählbare Verschlußzeiten von 8s-1/4000s. Sie hat nur Zeitautomatik "A", was mir jedoch in der Regel ausreicht. Auch fehlt der Belichtungsspeicher nicht. Von der FM3A unterscheiden sie im wesentlichen nur durch vier Dinge:
1. Kein Hybridverschluß, d.h. die Zeiten können nicht mechanisch gebildet werden. (nur wichtig wenn Batterien ausfallen). Die FE2 (und auch die FA) haben nur mechanische Notzeiten von 1/250.
2. Keine DX-Erkennung für Filme.
3. Keine Möglichkeit der kameraseitigen Blitzleistungskorrektur (FM3A: -1,0)
4. Kein Sichtfenster für Film.

Ergo: der einzige wirkliche Vorteil der FM3A ist ihr halbmechanischer Verschluß. Sollte man auf den verzichten können weil man selten in der Antarktis oder im tropischen Regenwald unterwegs ist, gibt es für mich keinen Grund die FM3A der FE2 vorzuziehen.

Mein Tipp:
FA oder FE2

Gruß aus München, Holzi
 
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Michael_R

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Hallo Marcel,
(FC war auch nicht erschöpfend? :))
die FM3a ist meine Mechanische für "gut". :)
Kriterien waren: vollmechanisch, ausgereifte Technik, Robustheit, gegebenfalls batterienunabhängig, rezent, Zeitautomat für hastigere Situationen, grosses Objektiv-Arsenal (mein Einstieg bei Nikon). 1/4000 ist auch brauchbar (400er Film bei sehr hellen Lichtwerten). Blitz-TTL-Technologie ist auch nicht zu verachten. Und sie sieht obendrein gut aus (schwarz).
Mein Knipskasten dagegen ist die F80. (Die ist übrigens ziemlich leise.)

Gruss
Michael
 
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Marcel L.

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Hallo Forum :),

erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten und Meinungen.

Michael_R @ "Hallo Marcel,
(FC war auch nicht erschöpfend?"

doch war es^^ nur war dort eher eine diskussion der moral und ethik was mechanik und autoprogramme anging :)


ausserdem kann ich mich einfahc nicht entscheiden^^

alle der genannten kameras habn ihren reiz, jedoch hat auch wiederum jede kamera ein bisl was mich ja wieder zum überlegen anstupst. sei es nun die fm3a kein 100% sucher hat oder keien spiegelarretierung, ist es bei der F3 das sie ohne Batterien nur eine Notzeit von ca. 1/60s und T. hat. Und bei der FA bin ich mir net sicher, ob sie doch nicht schon ein wenig viel technik hat, grade für die mechanische Fotografie.
Die FM hab ich mir bislang noch nicht näher angschaut.

Alle genannten Kameras sind Top, das erschwert meine Entscheidung ja so sehr :)

mfg
 
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R

Robert Hill

Guest
Marcel,

es ist ja eigentlich ganz einfach: Nimm die F3 und eine Ersatzbatterie. Dann hast Du alles, was Du wünscht :).

Nebenbei bemerkt: Die Spiegelvorauslösung braucht man erstens selten und zweitens ist die Lösung über Selbstauslöser bei der FE (2)/ FM (2)- Serie so dumm nicht gelöst. Und den 100%-Sucher wirst Du auch nur bei Diadups vermissen.

Ich rate Dir jetzt trotzdem zur F3. Weil Du so günstig wie noch nie eine Kamera bekommst, die Dich nie im Stich lassen wird und die Du preiswert ausbauen kannst. Einzig die Blitzerei ist etwas mühsam. Aber die Blitzautomatik hat Nikon ja eigentlich erst bei der F801 entdeckt, was zuvor kam, war ziemlicher Murks.

Und mit einem Stabblitz ist die Welt auch bei der F3 wieder in Ordnung...

Robert
 
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arothaus

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Marcel L.";p="12365 schrieb:
Hallo Forum :),

alle der genannten kameras habn ihren reiz, jedoch hat auch wiederum jede kamera ein bisl was mich ja wieder zum überlegen anstupst. sei es nun die fm3a kein 100% sucher hat oder keien spiegelarretierung, ist es bei der F3 das sie ohne Batterien nur eine Notzeit von ca. 1/60s und T. hat. Und bei der FA bin ich mir net sicher, ob sie doch nicht schon ein wenig viel technik hat, grade für die mechanische Fotografie.
Die FM hab ich mir bislang noch nicht näher angschaut.

Alle genannten Kameras sind Top, das erschwert meine Entscheidung ja so sehr :)

mfg

Hallo Marcel!
Ich persönlich besitze eine FE2 und bin mehr als zufrieden. Das "Batterieproblem" ist nicht wirklich eines, da ich immer eine Ersatzbatterie dabei hab, das sollte eigentlich kein Ausschlusskriterium sein. Es sei denn du bist auf Extremtouren unterwegs (Arktis, Tropen), da würd ich eher eine FM nehmen.
Der 100% Sucher zeigt auch nicht so viel mehr als der Sucher der FE2. Vor allem stört mich das nicht, da ich eh fast immer erst später einen Ausschnitt am Bild bestimme, und in der Dunkelkammer fällt eh immer noch was am Rand ab.
Zum Suchereinblick kann ich nur sagen, dass er mich als Brillenträger nicht stört. Ich kenne aber den HP Sucher der F3 auch nicht, hab nur schon öfter gehört, dass der auch nicht grade Wunder bewirkt.
Die Spiegelvorauslösung kann die FE2 auch über den Selbstauslöser, das ist für mich kein Nachteil.

Zur "Technik":
Ich hab noch nie verstanden warum manch einer immer so antitechnisch ist. Wenn ich eine Kamera ohne viel Technik wollte, dann müsste ich einen Schuhkarton mit einem Loch nehmen ;-)
Im Ernst: Im Vergleich zu einer modernen D70 oder F6 ist die FA oder auch die FE2 was ganz anderes. Die Zeitautomatik macht nur das, was ich sonst eh von Hand machen würde: Die passende Zeit zur von mir gewählten Blende einstellen. Und wenn ich mich nicht auf den Beli verlassen möchte hab ich die Möglichkeit die Zeit manuell einzustellen. Ich benutze die Zeitautomatik gern und oft.
Die TTL Blitzsteuerung und die 1/250 Synchro helfen ungemein beim Blitzen.
Das Entscheidende bei der Technik ist doch immer, dass ich sie sinnvoll so einsetze, dass sie die von mir gewünschten Bildergebnisse liefert.

Zum Einsatzgebiet:
Nur für Landschaft lohnt sich eine FE2, FA sicher nicht, da tut es auch eine FM. Blitzsynchro und Zeitautomatik brauchst Du da nicht. Wäre evtl. zu klären ob es doch eine F3 sein darf, die ist aber fast 3mal so teuer wie eine FM. Für das Geld bekommst Du auch zwei gute Objektive.
Die F3 ist grundsätzlich wohl robuster, kann aber als "Profikamera" recht verbraucht sein.
Mit dre FE2 kann man auch schnell mal auf neue Situationen und Lichtverhältnisse reagieren. Was mir sehr gzut gefällt ist die Nadelanzeige der Kamera.

Ein Tip zum Ende: Schau Dich doch mal bei einem Händletr um un dbegrabbel die Kameras. Evtl. Gefällt Dir dann ja auf einmal die F3 besser als die FM3a.

Hier noch ein guter Link, mit Infos zur F3, FE2, FA:
http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/cla ssics/

Gruß,
Andreas
 
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M

martin-f5

Guest
nimm 'ne F3, mit oder ohne HP Sucher, der ist nicht soo wichtig.

Die FA ist neben der F3 Spielzeug und wurde nicht für Profis entwickelt, hat daher weniger mögliche Auslösungen und ist von der Wartung her weniger betreut wie eine F3 die von Profis regelmäßig durch genudelt worden ist, dann aber bei Wartungen wieder auf Vordermann gebracht wurde.

Vergiß die Romantik der Vollmechanik, einen Belichtungsmesser brauchst du eh, ob also der Verschuß mechanisch oder elektrisch gesteuert wird ist Glaubenssache.
Wichtig ist das manuelle Fotografieren und da bist du bei der F3 bestens bedient.

Zwei Nachteile hat die F3, eine miserable Displaybeleuchtung im Sucher und die fehlende Spotmessung.

Meine Ausrüstung derzeit ist:
F3, F5 und D2H

neben der D2H ist die F5 sogar vollmechanisch
:cool:
 
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Marcel L.

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danke nochmals für vielen guten threads!

was den preis angeht, bitte nicht mitbeachten :)

wann man ansich sagn, das der einzigste fortschritt bei der fm3a gegenüber der fm2/fm2n ist:

die zeitautomatik

und ttl

was vergessen?


und der fortschritt bzw bessere technik von der fm3a als bei einer f3 folgendes ist:

die fm3a hat als kürzeste zeit 1/4000s (F3 1/2000s)

blitzsynchronzeit 1/250s (F3 1/80s)

die fm3a funktioniert bei den zeiten 1-1/4000s auch ohne batterie (ausser beli), F3 ohne batterie nur notzeit ca. 1/60s und T.

was vergessen?

sonst muss ich sagen hat die F3, ausser eben die oben aufgelisteten daten, die "bessere" oder "mehr möglichkeiten" was die technik belangt.


und die FA:

geschlossene belichtungszeit

Matrixmessung

Zeitautomatik

Blendenautomatik

was vergessen?


ganz bloede frage aber: hat die F3 eigentlich Automatik, Zeitautomatik oder Blendenautomatik?

die blendenautomatik stell ich mir ja noch ab und an ziehmlich nützlich vor, aber die zeitautomatik, denke da kann ich auch 2 min länger einstellen. kann also auf der gut verzichten.
*falls ich dort ein denkfehler habe bitte berichtigen!´*


wenn dies nun soweit stimmen würde, glaube ich würde ich für eine f3 entscheiden.

falls ich irgendwo was vergessen hab, bitte berichtigen :)

thx

mfg
Marcel
 
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sandow

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Was meinst Du eigentlich mit "mechanischer Fotografie"? Von der Handhabung her macht es keinen Unterschied, ob der Verschluss mechanisch oder elektronisch gesteuert wird. Nur dass eben bestimmt Funktionen wie z. B. die Zeitautomatik mit mechanisch gesteuertem Verschluss nicht möglich sind. Auch in der Einstellung von Blende und Zeit von Hand kann ich keine besondere kreative Tätigkeit erkennen. Zeit- und Blendenautomatik lassen ebenso die volle Kontrolle über Zeit und Blende, solange man die Sucheranzeigen beachtet.

Die F3 hat Zeitautomatik und TTL-Blitzsteuerung. Die optimale Kombination wäre eine F3 mit dem Verschluss und der Blendenautomatik der FA gewesen. Da ist nun aber die Kamerageschichte drüber hinweggegangen, weil Nikon nur alle 8 Jahre ein Profimodell rausbringt. Und so ist die F3 zu früh und die F4 zu spät gekommen. Eine F3 1/2 so etwa 1984 wäre das Optimum gewesen. Aber das war ja nicht Deine Frage.

Der Ansicht, dass man die einfache TTL-Blitzsteuerung vergessen kann, kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Das ist die einzige Blitzautomatik, die einem die volle Kontrolle überlässt. Eine separate Blitzbelichtungskorrektur ist bei diesen Kameras nach meinem Verständnis überflüssig. Da die normale Belichtungskorrektur wie eine Verstellung der Filmempfindlichkeit funktioniert, müsste sie sich voll auf die Blitzsteuerung auswirken. Wenn Du umfangreich blitzen willst, würde ich aber von der F3 abraten. Die Blitzsynchronzeit von 1/90 s war schon damals dürftig, der spezielle Blitzgeräteanschluss scheint mir auch eher unpraktisch, auch wenn der SB-16A noch immer ab Werk lieferbar ist.

Der eigentliche Vorteil der (bis heute unterschätzten) FA ist die Blendenautomatik. Sie ist die einzige Nikon, die das mit AIs-Objektiven kann. Ansonsten hat sie gegenüber der FE2 oder FM3A keine nennenswerten Nachteile. Die Batterieabhängigkeit ist auch kein Problem, mit MD-15 braucht nur der Motor Batterien, die Kamera wird mitversorgt. Dadurch braucht man nur handelsübliche AA-Batterien, die man im Notfall an jeder Tanke und in jedem Dorfladen bekommt (und zur allergrößten Not wird behelfsmäßig das Blitzgerät geplündert, hab ich auch schon gemacht).

Was ist eigentlich eine "geschlossene Belichtungszeit"?
 
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M

martin-f5

Guest
die F3 hat eine Zeitautomatik A, das heißt, du drehst an der Blende und die F3 stellt die Zeit nach. Ist für meine Fotografie die sinnvollste Automatik.

Schau dir diese Seite bloß nicht an, sonst ist es um dich geschehen:

"http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/c lassics/nikonf3ver2/index.htm"

/martin
 
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UweFlammer

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arothaus";p="12384 schrieb:
Hallo Marcel!
Ich persönlich besitze eine FE2 und bin mehr als zufrieden. Das "Batterieproblem" ist nicht wirklich eines, da ich immer eine Ersatzbatterie dabei hab, das sollte eigentlich kein Ausschlusskriterium sein. Es sei denn du bist auf Extremtouren unterwegs (Arktis, Tropen), da würd ich eher eine FM nehmen.
Der 100% Sucher zeigt auch nicht so viel mehr als der Sucher der FE2. Vor allem stört mich das nicht, da ich eh fast immer erst später einen Ausschnitt am Bild bestimme, und in der Dunkelkammer fällt eh immer noch was am Rand ab.
Zum Suchereinblick kann ich nur sagen, dass er mich als Brillenträger nicht stört. Ich kenne aber den HP Sucher der F3 auch nicht, hab nur schon öfter gehört, dass der auch nicht grade Wunder bewirkt.
Die Spiegelvorauslösung kann die FE2 auch über den Selbstauslöser, das ist für mich kein Nachteil.

Mit den elektronisch gesteuerten Verschlüssen hatte ich auch noch nie Probleme. Alle 3 Kameras (FA, FM/FE, F3) lassen sich mit Lithiumbatterien betreiben, die auch bei tiefen Temperaturen noch genügend Strom liefern. Und alle drei brauchen sehr wenig Strom.

Was den HP-Sucher der F3 angeht: der ist einer der ganz großen Vorteile dieser Kamera! Wer ihn nicht kennt, sollte erstmal durchschauen, bevor er darüber schreibt. Speziell für Brillenträger ein Riesenvorteil.

Spiegelvorauslösung über Selbstauslöser ist keine echte Spiegelvorauslösung, da der Fotograf per Selbstauslöser nicht in Echtzeit auslösen kann. Mit echter Spiegelvorauslösung hat der Fotograf immer noch die Möglichkeit, das Motiv bei hochgeklapptem Spiegel an der Kamera vorbei zu beobachten und im entscheidenden Moment auszulösen. Oder die Kamera per Lichtschranke automatisch auslösen zu lassen. Spielt für Landschaftsfotos natürlich keine Rolle, für Naturfotografen dagegen schon.

Aber: ich habe in meiner fotografischen Praxis (Brennweiten von 20 bis 300 mm, schwerstes Objektiv 2.8/80-200, kein Balgengerät, keine Konverter) noch keine Situation erlebt, in der die Spiegelvorauslösung etwas gebracht hätte. Gezielte Vergleichsaufnahmen (Landschaft mit 4/300, Repro mit 4/105 Micro) zeigten keine Unterschiede. Gerade die F3 hat einen hervorragend gedämpften Spiegel. Wer nicht im extremen Makro- oder Telebereich fotografiert, braucht sich um die Spiegelvorauslösung keinen Kopf zu machen. Wichtig ist ein stabiles Stativ mit schwerem, präzise einstellbarem Kopf.

Gruß
Uwe
 
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Gabriele

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die blendenautomatik stell ich mir ja noch ab und an ziehmlich nützlich vor, aber die zeitautomatik, denke da kann ich auch 2 min länger einstellen. kann also auf der gut verzichten.
*falls ich dort ein denkfehler habe bitte berichtigen!´*

Ich würde die Zeitautomatik der Blendenautomatik vorziehen. Da man mit der Blende sehr viel Gestaltungsmöglichkeiten hat, würde ich diese gern selbst einstellen wollen. Und wenn es dann mal schnell gehen sollte, könnte man die Zeitautomatik hinzuschalten.

Die Zeitautomatik hat mir in manchen Situationen bei der FM2 gefehlt, gerade dann, wenn es mal schnell gehen sollte. Deshalb hatte ich auch eine zeitlang mit der FM3A geliebäugelt. Es wurde dann aber die F100.
 
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