Nikon AF VR 80-400mm 4.5-5.6 D ED


Helgeschneider

Unterstützendes Mitglied
Hallo auch,

Grosses Lob und meiner Meinung nach ein super Forum.

Bin blutjunger Anfänger mit einer D80 und 18-200 VR Objektiv. Habe mir ein Sigma 135-400mm F4.5-5.6 gekauft. Leider sind fast alle Aufnahmen aus der Hand verwacket. Möchte mir nunmehr ein Nikon AF VR 80-400mm 4.5-5.6 D ED zulegen und das Sigma wieder verkaufen. Das Objektiv sollte für Tier und Landschaftsaufnahmen angeschafft werden.

Kann ich mit dem VR von Nikon aus der Hand fotografieren oder brauche ich auch da ein Stativ. ?

Für eure hilfe vorab besten Dank.

Gruß Helge
:)
 

scw2wi

Sehr aktives Mitglied
Bei 400mm Brennweite ist normalerweise eine Belichtungszeit von 1/500s notwendig.
Mit VR werden sogar bei 1/50s mehr als die Hälfte der Bilder scharf.
Ich rechne grob immer mit einem Faktor von 10 bei der Belichtung, die ich mehr Reserve habe.

Es soll bald das Nachfolge-Objektiv mit AF-S auf den Markt kommen,
dann dürfe das alte gebraucht sehr günstig zu haben sein.

Walter
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
Es soll bald das Nachfolge-Objektiv mit AF-S auf den Markt kommen,
dann dürfe das alte gebraucht sehr günstig zu haben sein.
Bis jetzt ist der Nachfolger reine Spekulation. Obwohl konsequentes Herbeireden in Foren manchmal tatsächlich geholfen hat...

Das Objektiv hat aus meiner Sicht eine recht gute Abbildungsleistung, bis 300 ohne Einschränkung gut, darüber bei Offenblende etwas (aber noch nicht wirklich störend) weich. Allerdings muß man bei 400mm trotz VR eine recht ruhige Hand haben, ich komme nur an guten Tagen (mit wenig Kaffee) auf reprodzierbar scharfe 1/80. Da ist also das persönliche Zitterverhalten kritisch zu hinterfragen.

Zur Zeit ist das Objektiv für unter 1200 zu bekommen. Wenn es einen Nachfolger gibt, dann wird das meiner Ansicht nach wohl eher nicht so massiv auf den Preis drücken, denn der wird dann wohl wieder bei der UVP des jetzigen Objektivs starten, so bei 1800.

Ich bin mit dem Objektiv sehr zufrieden. Ich bin oft mit Familie in Tierparks unterwegs, und da sind Stativ und Beach Rolly einfach hinderlich. Trotz des langsamen AF habe ich mit diesem Objektiv übrigens auch eine erstaunlich gute Ausbeute bei Greifvogelvorführungen.

Im Vergleich zum 70-300 VR bekomme ich mit dem 80-400 bessere Ergebnisse vom Stativ, mit dem 70-300 ganz geringfügig bessere Ergebnisse aus der Hand. Ich führe das nicht nur auf den verbesserten VR zurück, sondern auch darauf daß der VR beim 80-400 VR ganz leicht weichzeichnet. Die Unterschiede sind aber wirklich extrem gering und nur im direkten Vergleich bei 100% und sehr genauem Hinsehen zu erkennen.

Grüße
Andreas
 
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ppwill

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

schau dir mal das Sigma 120-400mm HSM OS oder das Sigma 150-500mm HSM OS an. Beide haben einen HSM-Antrieb und einen guten OS, ferner sind Sie ganz neu gerechnet während das 80-400mm doch schon recht in die Jahre gekommen ist.

Gruss

Patrick
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
schau dir mal das Sigma 120-400mm HSM OS oder das Sigma 150-500mm HSM OS an. Beide haben einen HSM-Antrieb und einen guten OS, ferner sind Sie ganz neu gerechnet während das 80-400mm doch schon recht in die Jahre gekommen ist.
Ich unterstelle mal daß Helge Bilder machen und nicht Prospektdaten vergleichen will.

Bis jetzt gibt es bei all den Bildbeispielen vom Sigma keinen Hinweis darauf daß es optisch besser wäre als das Nikon. Auch der erste Test, den ich gesehen habe, sieht das Nikon vorn, wenn auch mit geringem Abstand. Der AF wird beim Sigma als eher gemächlich beschrieben, und es ist groß und schwer im Vergleich zum Nikon (es ging hier um Aufnahmen aus der Hand). Ein Antiwackel den man immer noch für Panning umschalten muß ist auch deutlich weniger komfortabel.

Grüße
Andreas
 
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Engagi

Sehr aktives Mitglied
Hallo Helge,

Du schreibst, daß Du "blutjunger Anfänger" bist. Generell gilt für die Verschlußzeit 1/Brennweite in mm. Das bedeutet für Dein Sigma 135-400mm eine Verschlußzeit von mind. 1/400s oder kürzer bei 400mm. Ein Stativ kann ich bei solch langen Objektiven stets empfehlen, wenn es die Aufnahmesituation zuläßt.
Ich kenne das Sigma-Objektiv nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß die verwackelten Bilder (ausschließlich) am Objektiv liegen. Meistens liegt der Fehler hinter der Kamera.:fahne:
Bevor Du unnötig viel Geld investierst, probiere noch ein bißchen. Wenn es denn partout nicht besser wird, kannst Du immer noch ein neues Objektiv kaufen.
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
Sehr guter Hinweis, Thorsten!

Überhaupt ist es bei 400mm und großen Aufnahmeentfernungen wirklich schwer scharfe Bilder zu bekommen. Nicht nur daß die Kamera einen guten Seismographen abgibt und jede kleine Erschütterung aufzeichnet, auch Lufttrübungen und Thermik reduzieren die Schärfe. Das muß man alles berücksichtigen.

Ich bekomme mit einem Einbeinstativ annähernd die gleichen Ergebnisse wie mit VR. Vielleicht wäre ein Einbein zum 135-400 in Verbindung mit etwas kürzeren Zeiten und Übung mit langen Brennweiten erst einmal der bessere Weg.

Grüße
Andreas
 
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Helgeschneider

Unterstützendes Mitglied
Hallo auch ,
vielen Dank für eure Meinungen. Bin natürlich die ganze Woche schon am Bilder sammeln. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist dieses Forum ganz große Klasse. Besser als jedes Buch.
Hier nun einige Bilder : 135 mm und 400 mm
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Gruß Helge
bild 1: 135mm, ISO 1600, 1/800s, 1:4,5 Bild 2: 400mm, ISO 1600, 1/640s, 1:5,6 bild 3: 135mm ISO 100, 1/500s, 1:4,5 Bild 4: 400mm ISO100, 1/320s, 1:5,6
alle OLW automatisch,0
 
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S

SuperA

Guest
Da ich die Linsen nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen.

Ein 400er enspricht an Deinem Gehäuse vom Bildwinkel bzw. Ausschnitt einem 600er. Bei entsprechender Zeit und ggfs. VR kann man zwar sicherlich verwacklungsfreie Bilder machen, allerdings ist es nicht ganz einfach den gewünschten Bildausschnitt zu treffen. Hier sollte allerdings VR helfen.
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
...allerdings ist es nicht ganz einfach den gewünschten Bildausschnitt zu treffen. Hier sollte allerdings VR helfen.
Sagst du das wirklich aus eigener Erfahrung?

Nach meiner Erfahrung ist es gerade mit dem VR etwas schwieriger den richtigen Bildausschnitt zu halten. Der VR korrigiert ständig nach, solange man den ersten Druckpunkt des Auslösers hält. Bei der Auslösung zentriert der VR zunächst einmal neu, um während der Belichtung mehr Verstellweg für die Korrektur zu haben. Es fällt dadurch auf daß nach der Auslösung das Sucherbild plötzlich mehr oder weniger weit versprungen ist.

Grüße
Andreas
 
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Jock-l

Auszeit
... Bin natürlich die ganze Woche schon am Bilder sammeln. ...
Gruß Helge
Hm,
das sind doch nicht Deine Aufnahmen, oder ? Verwendung angefragt/erlaubt ? Wenn nicht, lieber entfernen als großen Ärger auslösen. Danke.

Alternativ kannst Du immer anfragen, ob Jemand hier Beispielbilder zeigen möchte, um Dir die Entscheidung zu erleichtern. Manchmal machen das User auch bereits von sich aus ... :D

Alternative zwei- Bilder vergleichen, wo solche angeboten werden -> Hier kannst Du vielleicht schon einiges erkennen, was Dich besonders interessieren wird.

Zur nachgefragten Linse kenne ich noch einen Vergleich von , der könnte Dich evtl. auch interessieren.

Gruß

Jock-l
 
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Mattes

Unterstützendes Mitglied
Hallo.

VR hin oder her, für mich spricht bei Brennweiten über 300 mm vor allem der extrem enge Bildausschnitt für die Verwendung eines (zumindest) Einbeinstativs. Schon eine minimale Veränderung in der Kamerahaltung, ein Windstoss etc. können bei 400 mm und mehr schnell dazu führen, dass sich der Bildausschnitt verschiebt.

Bei meinem 150-500 OS (Sigma) kommt hinzu, dass das Sucherbild bei Einsetzen der Stabilisierung leicht "ruckt". Vom Einbeinstativ bekomme ich ohne OS bessere Bilder als freihand mit OS.

Das liegt vielleicht auch nur an mir und meiner Arbeitsweise, geht aber bestimmt dem einen oder anderen auch so.

Ein anderer Aspekt: für meine Tierfotos brauche ich eh kurze Verschlusszeiten, um die Bewegung einzufrieren. VR/OS nützt mir also an der Stelle nichts. Das kann bei anderen Motivbereichen natürlich schon wieder anders sein ...

Grüße

Mattes
 
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