Nikkor 18-200 VR selbständiger Tubus


bluesky_07

Unterstützendes Mitglied
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich beobachte das Forum schon seit einiger Zeit, und muß sagen es ist echt super.Ich habe mir nach einigen Kompaktknipsen, und nach einer Nikon F 601 (vor Jahren) jetzt eine Nikon D40 mit 18-55 ED II zugelegt, und muß sagen echt Top !

Bin jetzt drauf und dran mir das 18-200 VR zu holen, was mich aber wirklich vom Kauf abschreckt, bzw.wenn es wirklich so ist werde ich es definitiv nicht kaufen...ist daß sich der Tubus selbständig macht.

Dies nehme ich als Käufer leider nicht hin, denn das ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion.Da dies leider aber offensichtlich in der Praxis so ist, wird der Kauf des 18-200 VR für mich ausscheiden.

Ich weiss daß das 18-105 VR erst kommt, aber vielleicht könnte man ja gewisse Meinungen von etwas erfahreneren Forumsteilnehmern erhalten was diesbezüglich zu erwarten sein könnte.Das 16-85 VR soll dieses Phänomen ja nicht haben, aber ich hätte halt schon gerne als "alternative" das 18-105 VR, welches bei Amazon für mich auch schon reserviert ist.

lieben Dank für jede Info:hallo:
Heiko
 

MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Möchtest Du mit dem 18-200VR Repros machen?
Ich habe beim Fotografieren die linke Hand am Zoomring. Da kann nichts selber fahren.
Ich kann mir keine Situation vorstellen (außer Repros vom Stativ) wo das stören würde. Bei 18mm oder 200mm ist der Tubus fest. Fahren tut er nur zwischen 35-135mm.

p.s. Hallo und willkommen hier bei uns.
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
moin, willkommen im forum.

das selbstständige ausfahren des tubus bei entsprechender neigung ist bei autofokus-zoomobjektiven aller hersteller eher die regel als die ausnahme. vielfach werden sogar verriegelungen am objektiv angebracht, um ein unbeabsichtigtes ausfahren während des transportes zu verhindern.
 
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AndreasH

Sehr aktives Mitglied
Dieses Thema ist nicht wirklich neu, alle Aspekte wurden hier bereits eingehend diskutiert. Mit neuen Erkenntnissen ist also kaum zu rechnen.

Ich habe das Objektiv seit über einem Jahr. Mich stört der rutschende Tubus nicht. Beim Transport habe ich das Objektiv immer auf der kürzesten Brennweite stehen, dann rutscht nichts. Das Objektiv nun deshalb nicht zu kaufen wenn es ansonsten alle Anforderungen erfüllt kommt mir ein ganz klein wenig praxisfremd vor.

Grüße
Andreas
 
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Engagi

Sehr aktives Mitglied
Um das Problem des Verselbständigen von Zoom-Objektiven zu umgehen, kann ich Dir Festbrennweiten empfehlen, das ist ja gerade der Vorteil einer (D)SLR gegenüber einer Kompakten - man kann sich Wechselobjektive anschaffen.;)
 
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deaftony

Aktives NF Mitglied
Möchtest Du mit dem 18-200VR Repros machen?
Ich habe beim Fotografieren die linke Hand am Zoomring. Da kann nichts selber fahren.
Ich kann mir keine Situation vorstellen (außer Repros vom Stativ) wo das stören würde. Bei 18mm oder 200mm ist der Tubus fest. Fahren tut er nur zwischen 35-135mm.

p.s. Hallo und willkommen hier bei uns.
Das kann ich voll bestätigen in jeder Zeile.
Ist bei mir auch so, aber stören tut es mir nicht mehr, habe mich inzwischen angewöhnt und angefreundet. Wichtig sind mir die Bild-Ergebnisse.
Gruß
Tony
 
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hs57

Unterstützendes Mitglied
Kann ich nicht nachvollziehen. Wie gesagt hat man normalerweise beim Fotografieren die linke Hand am Zoomring.
Was macht man aber bei Aufnahmen vom Stativ mit
Aufnahmerichtung schräg nach Oben oder Unten??
Schlicht und einfach nicht möglich, da es wenig Sinn macht
den Tubus festzuhalten auf dem Stativ mit Kabelauslöser
und SVA!
Aus diesem Grund wurde das Objektiv wieder verkauft.

Gruß
Hartmut
 
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MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Wenn ich das 18-200VR dabei habe, dann habe ich ganz sicher kein Stativ dabei.
Wenn ich qualitativ hochwertige Bilder mit Stativ machen möchte verderbe ich mir die doch nicht durch die Auflösungschwächen des 18-200VR. Da nehme ich eine Festbrennweite oder das AF-S 80-200/2.8

Was macht man aber bei Aufnahmen vom Stativ mit
Aufnahmerichtung schräg nach Oben oder Unten??
Schlicht und einfach nicht möglich, da es wenig Sinn macht
den Tubus festzuhalten auf dem Stativ mit Kabelauslöser
und SVA!
Aus diesem Grund wurde das Objektiv wieder verkauft.

Gruß
Hartmut
 
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Hans-Peter R.

Administrator
Hi,

das 18-200er bleibt IMO auch nach diesem Thread ein hervorragendes Universal- und Reportage-Objektiv, dessen Bandbreite durch kein anderes einzelnes Nikon-Objektiv ersetzt werden kann. Es ist ein schlechtes Spezial-Objektiv und dazu gehören auch Repro-Arbeiten - nicht nur aufgrund des mobilen Tubusses, sondern auch aufgrund der Abbildungslestung. Das kann man aber auch wissen, bevor man das Objektiv kauft.

Ich habe das 18-200er immer an meiner "kleinen" D40x, wenn das große Werkzeug nicht gebraucht wird und praktisch fällt der wandernde Tubus immer nur dann auf, wenn die Kamera gerade nicht benutzt wird ... und damit kann ich leben. Nutzt man das 18-200er dagegen für alle fotografischen Lebenslagen, sind sicher Situationen denkbar, in denen der wandernde Tubus nervt, aber genau dafür haben wir ja ein Kamerasystem mit Wechselobjektive.

Ciao
HaPe
 
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bluesky_07

Unterstützendes Mitglied
@Michel : nein will keine Repros machen

Ich weiss nicht ob ich mich damit anfreunden kann, dass es bei 18mm und 200mm fest steht und ansonsten raus fährt.

Ich liebäugle wenn ich ehrlich bin aber auch mit dem 18-105 VR ,wovon man aber in der Praxis leider noch keine Erfahrungen hat.Außerdem denke ich ist die Differenz von 200mm zu 105mm auch noch recht groß, sodass das 18-105 VR letzten endes dann doch kein "immerdrauf" ist.

Ich denke ich werde wohl bis zum Verkauf des 18-105 warten, und dann mit meiner D40 irgendwo in ein Forogeschäft vor Ort gehen müssen.

Auch verstehe ich nicht, dass Nikon keine Sperre für den Tubus installiert.Wenn ich halt mal aus Versehen auf 35mm Brennweite stehen hab, und der Tubus dann raus fährt, irgendwo hängen bleibt und was beschädigt ist....na dann beiss ich mir doch in den Hintern:hehe:

Auf Tamron oder Sigma will ich ( nach wirklich STUNDENLANGEM einlesen ) nicht ausweichen, das sind für mich so Objektive in der Art : oft kopiert und nie erreicht ,außerdem gehöre ich nicht zur Fraktion der Nutzer, hauptsache ne Nikon, aber kein Geld für Optiken.

Jetzt könnte man ja argumentieren ,warum kaufst du dir dann nicht festbrennweiten.Nun, weil ich ein GUTES immerdrauf will für Ausflüge und spontaneinsätze, und wenn ich dann sehe welche Brennweite ich öfters "fahre" kommen später dann FB hinzu !

Mir reicht die D40 fürs erste wirklich aus.Wer ständig das neuste will bezahlt dem Hersteller zu einem hohen Teil die Entwicklungskosten der Kamera mit, und ausserdem muß man mit gesundem Menschenverstand abwägen, braucht man wirklich "das neue" oder erreiche ich mit dem jetzigen nicht annähernd dasselbe.....Ich will aber um Gotteswillen hier keinen kritisieren wegen irgendwelchen käufen.Bitte nicht falsch verstehen:fahne:

Gruss ... heiko
 
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frimp

Sehr aktives Mitglied
Moin,

ich habe 3 Zoomobjektive: das 16-85er, das 18-200er und, der Vollständigkeit halber, das Tokina 11-16.

Alle haben eines gemeinsam: einen beweglichen Tubus zur Veränderung der Brennweite. Dieser Tubus hat keine Raststellungen. Ebenso ist bei allen die am Ring angezeigte Brennweitenskala eher ein Schätzwert.

Wenn man den Tubus einfährt, die Kamera nach unten richtet und nur kräftig genug schüttelt, bekommt man jeden Tubus ausgefahren - besonders vorteilhaft im Rahmen der Einhandbedienung.

Das 16-85 hat eine Tubusbeweglichkeit von von 16,85 Shakes, wohingegen das 18-200er aufgrund auch der schwereren Frontlinsen eine Tubusbeweglichkeit von 18,2 Shakes aufweist.

An dieser Stelle ein Kompliment an Tokina: mit 11,16 Shakes eine sehr geringfügige Eigendynamik im Tubus.

Somit empfehle ich klar das 18-200 - ein perfekter Allrounder, der ohne Stativ und Zoomhand auskommt.

:dizzy:
 
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MichelRT

NF-F Premium Mitglied
Hallo Heiko,

die D40 mit dem 18-200VR ist eine super Kombination. Die beiden zusammen sind noch klein und leicht genug, dass man sie überall mit hin nehhmen kann. Tolle Fotos, auch "Aktion" kann man damit auch machen. Ich habe erst heute einen Thread mit ein paar Bildern aus dem Heidepark eingestellt. Schau mal im Bilderforum.
 
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suggs

Unterstützendes Mitglied
Moin,

ich habe 3 Zoomobjektive: das 16-85er, das 18-200er und, der Vollständigkeit halber, das Tokina 11-16.

Alle haben eines gemeinsam: einen beweglichen Tubus zur Veränderung der Brennweite. ...
:dizzy:
Also das Tokina 11-16 zur Linse mit beweglichen Tubus zu machen, find ich etwas übertrieben: bei fixer Filterfassung bewegt sich die Frontlinse gereademal 2 mm vor beim Zoomen!
und dass es von alleine ausfährt könnte ich nicht bestätigen, da müsste es wohl mit meiner angesetzter D200 im freien Fall gegen den Betonboden knallen! :dizzy:

Gruß Sigi
 
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suggs

Unterstützendes Mitglied
Zum Thema:

Also meine Linse bewegt sich auch im Bereich 24..135mm von Alleine, jedoch erst ab einen Neigungswinkel von ca 45° nach oben oder nach unten.
(Wohlgemerkt beim Einsatz am Stativ, im Freihandbetrieb kann man es schon bei geringeren Neigungen "herausschütteln", wobei man es aber normalerweise im Handgebrauch am Zommring festhält).
Natürlich ist mein Gerät relativ "neu": erst ca. 15000 Auslösungen und ok, 2 Jahre alt. Im Alter wirds warscheinlich noch leichter ausfahren.

Im Astrofotografieeinsatz am Stativ stört das natürlich gewaltig, aber hier stören auch weitere Unzulänglichkeiten. :heul:
Sonst ist der Einsatz unter solchen Blickwinkel eher Selten: Vom Hochhaus runter mit 100mm: wohl eher mit 18mm und da sitzt es fest.

Aber für den Einsatzbereich für den es gebaut wurde, dürfte diese Unzulänglichkeit wenig zum tragen kommen, jedenfalls für mich.

Grüße
 
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Heng-Sten Berg

Unterstützendes Mitglied
Fakt (1) ist:
Das Ding rutscht heraus wenn es schräg nach unten oder ganz nach unten hängt. Dies könnte bei der D40 die klein und leicht ist passieren und dann ist es etwas störend, vor allem beim Schulter-Transport hat mich das manchmal gestört.

Es war bei meiner D80 auch, die D300 dagegen hängt eher waagerecht, da passiert es weniger.

Fakt (2) ist jedoch:
Beim Fotografieren hatte ich nie ein Problem damit.
Das 18-200 ist eine feine Linse, die ich behalten werde (obwohl ich mittlerweile noch bessere habe) weil man auf Reisen mit „leichtem Gepäck“ eine tolle Vielseitigkeit nutzen kann.

Jetzt z.B. bin ich gerade beruflich unterwegs im Ausland. Da wäre mir die Fototasche plus Wechsellinsen einfach zu viel. Dank dem 18-200 bin ich für vieles gewappnet.
 
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Hanner B.

Administrator
Teammitglied
Fakt (1) ist:
Das Ding rutscht heraus wenn es schräg nach unten oder ganz nach unten hängt. ...

Jetzt z.B. bin ich gerade beruflich unterwegs im Ausland. Da wäre mir die Fototasche plus Wechsellinsen einfach zu viel. Dank dem 18-200 bin ich für vieles gewappnet.
je weiter/exotischer die reise, desto größer das gepäck. ein 18-200 würde ich nur zum frühmorgentlichen brötchen-kauf mitnehmen. und da bin ich froh, wenn nicht andere dinge rausrutschen...
 
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Heng-Sten Berg

Unterstützendes Mitglied
je weiter/exotischer die reise, desto größer das gepäck. ein 18-200 würde ich nur zum frühmorgentlichen brötchen-kauf mitnehmen. und da bin ich froh, wenn nicht andere dinge rausrutschen...
:D Keine Angst:so weit wie das 18-200 rutscht da sonst nix raus. Ausserdem hast Du lt. Profil gar keins :O

Ich weiss ja nicht wie es bei Dir ist, aber die wollen von mir immer dass ich Arbeiten soll wenn ich auf Dienstreisen bin. Insofern ist die Fotografiererei eben nur ein Randthema und kann nicht mit Riesentasche unterstützt werden.:frown1:
 
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