Nachtaktive Tiere mit Blitzlicht Fotografieren

SCFR

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Es gibt Fotografen, die Nachtaktive Tiere mit Blitzlicht Fotografieren, z.B. Eulen.
Macht Ihr das auch?
Was haltet Ihr davon?
Sind Fotos um jeden Preis OK?
 
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jazzmasterphoto

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.

Pfui, stell Dir mal vor, Dir blitzt einer im Dunkeln voll in die Augen! :motz:

Entweder die ISO-Fähigkeiten einer modernen Kamera nutzen oder
ein dezentes Dauerlicht aufstellen, wo die Eulen sind. Daran können
sie sich nämlich gewöhnen … und Du sie dann fotografieren.

.
 
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Tom.S

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Ich mache es nicht aber es richtet auch keinen Schaden an. Fällt somit nicht unter die Kategorie "um jeden Preis".
 
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Jarulf

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Mal davon abgesehen, dass ich es auch nicht tue, kommt es auch drauf an, um welche Tiere es sich handelt. Fledermäuse würde ich für unproblematisch halten, da die im Dunkeln sowieso anders "sehen". Bei Katzen z.B. wäre ich da schon skeptisch ...
 
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Tom.S kommentierte
Es ist egal um welches Tier es sich handelt.
 

dembi64

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bei Tageslich bzw. der Dämmerung blitzen ist das eine, bei Nacht jedoch sollte es für einen "tierfreundlichen" Fotografen ein NoGo sein. Ein dezentes Dauerlicht ist OK, aber ein Blitzlicht geht gar nicht. Warum sind viele Tiere wohl Nachttiere.
 
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Emc2

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Moin,
aus der Sicht des Tieres ist ein Blitz von einem Blitzgerät nicht unterschieden von einem Blitz im Rahmen eines Gewitters. Ich photographierte in Australien bei Dunkelheit ein Opossum mit dem Metz CT 45... Es ließ sich nicht beeindrucken, ließ sich mehrmals so belichten. Schmetterlinge zuckten beim Blitzlicht - es hatte ihnen nicht sonderlich gefallen. Katzen war mein Blitzen egal. Es kommt wohl darauf an, in welcher Wetteratmosphäre ein Tier zu leben gewohnt ist. Da die Blitzleuchtzeit ausgesprochen kurz ist, ist sie wohl nur in seltenen Fällen irritierend. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Blitzenergie eine Rolle spielt. Einen Schmetterling aus 50 cm Entfernung zu beblitzen ist sicherlich etwas anderes als ein Opossum aus ca. 2 m Entfernung.
Gruß Emc2
 
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Kay

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Platin
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Wie Tiere darauf reagieren und ob blitzen schädlich ist, mögen die beurteilen, die dafür sachkundig sind.

Aber: Für mich (!) mag ich viele Fotos überhaupt nicht. Ein unauffälliger Aufhellblitz mag helfen,
aber ein Tier, also kein Haustier, ist ein Wesen in der Natur und gehört nicht unter Kunstlicht.
Für naturkundliche Zwecke mag Kunstlicht manchmal nötig sein, oder um ein Tier zu sehen, das man sonst nicht sieht.
Hinhängen würde ich solche Fotos nicht.

Habe gestern einen Film gesehen mit Elefanten mit Lederriemen und Sendern in der " freien Wildbahn ".
Auch, wenn diese Eingriffe notwendig sind, für mich hat das mit meinem Beobachten von Natur nicht mehr viel zu tun.
Andere mögen Tiere mit GPS verfolgen, oder am Futterplatz der Lodge, oder am künstlichen Wasserloch mit vitaminverstärktem
Geroldsteiner ...
 
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gpox

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Moin

ich hatte dem TO im anderem Forum reichlicht Tops gelifert....
nun leider sind wie so oft die "Experten" dabei...die meist keine Blitz Ahnung haben...
und dann sehr merkwürdige Hinweise gehen...:46:

nur mal so...
eine Eule in der Nacht würde auch duch einen Donner mit staken Blitzen aus der Natur auch belästigt werden...!

anderseitz gehört beim Blizeinsatz dazu>>> das man sich grundsätzlich damit befasst
man muss es üben und Üben und nochmal Üben...denn

in der Fotografie geht nix von alleine :cool:
Mfg gpo
 
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MarcoH

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Die Vergleiche hinken aber sehr. Nur weil ein Tier alles über sich ergehen lässt, starr an seinem Platz verweilt oder keinerlei Regung zeigt, bedeutet das nicht , dass es nicht enorm betroffen ist von dem Blitz.

Auch der Blitzvergleich. Vergleicht ihr wirklich einen diffusen Blitz in Kilometern Entfernung am Himmel gedämpft durch die Wolken und Umgebung mit einem gerichtet Fotoblitz aus Zentimetern oder Metern Entfernung?
Ich kann dazu nur sagen, genauso wie einige Spezialisten Rehkitzen und andere Tierbabys auf die Pelle rücken, Insekten einfangen oder Pflanzen abrupfen für ein Foto, lehne ich solche Blitzeingriffe entschieden ab. Zurecht sind diese Fotos bei den meisten Wettbewerben verboten und werden aussortiert.

Es ist für das Tier meistens schon stressig, dass ihr euch als großes Tier auf wenige Schritte annähert, in dieser Situation dann noch sowas zu tun ist schlicht nicht zu rechtfertigen. Und nur weil es dann nicht jaulend davon läuft, heißt es nicht das es das super toll findet.
 
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ChristianS

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Ich verwende den Blitz regelmäßig, ohne wäre die Highspeed-Fotografie von Insekten gar nicht denkbar. Und kein Insekt hat jemals auch nur auf den Blitz reagiert. Vor über zehn Jahren habe ich im Tierpark München die Fledermäuse mit Lichtschranke fotografiert. Eingesetzt wurden ca. acht Blitzgeräte mit reduzierter Energie. Die Anlage lief die ganze Nacht vollautomatisch, am nächsten Morgen waren ca. 1000 Aufnahmen belichtet. Bei 200 Fledermäusen ist also jede statistisch fünfmal geflogen. Und immer durch die Lichtschranke, obwohl es auch anders gegangen wäre. Aber für die Fledermäuse war es wohl eine hochinteressante Abwechslung, die nicht ausgelassen werden durfte. Dasselbe bei der Fotografie der Flughunde im Tropenhaus. Einer der Flughunde hing an einem Ast und hat durch Schaukeln die Lichtschranke und die Blitze zigmal ausgelöst. War ein echter Spaß in der sonst langweiligen Nacht. Hat ihm trotz seiner riesigen Nachtaugen nichts ausgemacht, sonst hätte er es nicht getan.
Der Blitz ist per se nichts anderes als Licht und im Endeffekt gleichwertig zu jeder anderen Lichtquelle. Wo man ihn nicht braucht, muß man ihn auch nicht einsetzen. Aber wo man ihn braucht, spricht absolut nichts dagegen. Und wenn er richtig eingesetzt wird, ist er von „natürlichem“ Licht ohnehin nicht zu unterscheiden.
 
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dembi64

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........................Und kein Insekt hat jemals auch nur auf den Blitz reagiert. ......................................Aber für die Fledermäuse war es wohl eine hochinteressante Abwechslung, die nicht ausgelassen werden durfte. ......................................................War ein echter Spaß in der sonst langweiligen Nacht. Hat ihm trotz seiner riesigen Nachtaugen nichts ausgemacht, sonst hätte er es nicht getan...............................................

Aha, ist sehr interessant. Woher nimmst Du oder auch andere die Weißheit das es den Tieren nichts ausmacht ?
Weil sie es Dir nicht in einer für uns verständlichen Sprache mitteilen können ? Weil keine mündliche oder schriftliche Beschwerde eingegangen ist ?
Weil sie nicht sofort tot umfallen ?

Viele (vermutlich die meisten) Menschen sind schon seltsame Wesen. Das Blitzen von Kleinkindern darf nicht gemacht werden weil es könnte sie ja schädigen (ja, ich kann da mitreden, bin vor einigen Wochen selbst Opa geworden und durfte darüber auch schon diskutieren) . Und dies obwohl wir Menschen bekanntlich tagaktiv sind und unsere Augen für Licht ausgelegt sind. Aber bei Tieren jeglicher Art, besonders bei nachtaktiven Tieren die sehr wohl ein Problem mit hellem und grellem Licht haben und nicht selten dauerhafte Augenschäden davontragen, soll es plötzlich keinen Schaden anrichten ?

Es soll ja auch immer noch Menschen geben die hartnäckig behaupten ein Fisch verspürt keinen Schmerz wenn man ihm den Haken aus dem Kiefer reißt. Aber ist ja auch egal. Es sind ja nur Tiere, nur Kreaturen ohne Gefühl und Emotionen.

mann, mann, mann, ich möchte nimandem zu nahe treten, aber um dies tatsächlich zu glauben gehört schon eine zimliche Menge Naivität.
 
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Kay
Kay kommentierte
Selbst in meiner Zeit, in der ich noch vermehrt nachtaktiv war, wurde ich nicht gern geblitzt.

Hugo versteht mich :D - besonders ungern mag ich Blitze vom rechten Strassenrand!
 

lesitzki

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@ SCFR - frage mal Fritz Pölkin was er davon hält!

Nirgendwo wird so viel getrickst wie in der Naturfotografie. Da gab einen Bildband eines renommierten Fotografen - alles waren Wildlife-Fotos und auf dem Titel sah man, wie sich die Gitterstäbe in dem Auge spiegelten. Oder die dressierten Wölfe, die Nachts über einen Zaun sprangen.

Warum muss ich nachtaktive Tiere blitzen? Berühmt werden ich damit bestimmt nicht. Es ist bestenfalls für das eigene Ego.

Mal im ernst ... wenn du weist wo nachtaktive Tiere sind, dann lege dich auf die Lauer wenn es Vollmond ist.
 
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ChristianS

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Woher nimmst Du oder auch andere die Weißheit das es den Tieren nichts ausmacht ?
Habe ich doch geschrieben. Die Fledermäuse hätten die Lichtschranke leicht umfliegen können, was sie aber nicht getan haben. Manche sind sogar mehrfach durchgeflogen. Und der Flughund hat den Blitz mit Absicht dutzende Male ausgelöst. Keiner hat ihn dazu gezwungen, er hätte auch wegfliegen können. Und Insekten reagieren prinzipiell nicht auf Blitzlicht. Ganz abgesehen davon, daß ohnehin nur Blitze mit stark reduzierter Leistung zum Einsatz kommen. Die sind so harmlos wie ein nächtliches Gewitter.
 

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dembi64
dembi64 kommentierte
ja klar, und nach dem Shooting haben die sicherlich die große Party gemacht.

sollte das gezeigte Bild das Ergebniss sein kann ich Dir nur dringend raten es zukünftig bleiben zu lassen :eek:

Oh man, da fehlen mit die Worte :wut:
 
ChristianS
ChristianS kommentierte
Spaßvogel. Das Bild zeigt nur den Flughund, der innerhalb einer halben Stunde ca. 30mal den Blitz durch Schaukeln ausgelöst hat. Das war nicht Sinn der Sache, aber für den war das Party.
 

Emi

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Halte ich nicht für ok - ich reagiere dann einfach nicht auf die Fotos. Kein Interesse ist der für mich beste Weg. Geht ja schon bei "angeblitzten" Katzen los - deren Augen sind nämlich auch sehr empfindlich...
 
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peterkdos

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Es gibt Fotografen, die Nachtaktive Tiere mit Blitzlicht Fotografieren, z.B. Eulen.
Macht Ihr das auch?
Was haltet Ihr davon?
Sind Fotos um jeden Preis OK?
Das sind hier die falschen Fragen.

Auch wenn jetzt ein Haufen "Experten" dazu ihr Senf geben, so ist das nicht fundiertes, nur Bauchgefühl.

Ich werde mich darin nicht beteiligen, dafür gibt es in anderen, passenden Foren genügend Fachleute, auch Zooologen, die Dir die richtige, fundierte Antwort geben können.
 
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dembi64

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....................Auch wenn jetzt ein Haufen "Experten" dazu ihr Senf geben, so ist das nicht fundiertes, nur Bauchgefühl.....................................

...................dafür gibt es in anderen, passenden Foren genügend Fachleute, auch Zooologen, die Dir die richtige, fundierte Antwort geben können..........................

ich bin bei Leibe kein Fachmann und habe dies auch nie behauptet. Allerdings beschäftige ich inzwischen immer mehr mit unserer Tierischen Umwelt.

Gerade zum Thema nachtaktiefe Tiere und im speziellen zu Fledermäuse ist es nun wirklich kein Problem sich fundierte Informationen einzuholen. Bei uns auf der schwäbischen Alb gibt es zum Glück noch viele unzählige, zum Teil sehr seltene, Fledermausarten mit zum Teil noch großen Populationen wie auch in anderen Ecken der Republik. Da werden immer mal wieder Veranstaltungen angeboten in denen es um diese Tiere geht. Die werden nicht selten von namhaften Zoologen und Biologen geführt und von z.B. NABU, BUND und diversen anderen Vereinen wie z.B. Der Höhlenverein Sontheim e.V. oder der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg e.V organisiert. Im Netz findet man hierzu unzählige Informationsquellen die jetzt nicht alle verlinken möchte. Allerdings werden diese immer seltener weil sich leider immer wieder Teilnehmer nicht an diverse Vorgaben halten möchten und dann auf eigene Faust die Höhlen begehen was nicht nur die Tiere stört, sondern auch nicht ganz ungefährlich ist wenn man die Höhlen nicht gut kennt. . Ich selbst habe vor vielen Jahren zwei mal eine solche Führung mitgemacht. Auch das Theme fotografieren wurde damals angesprochen und es kam hierzu eine klare Ansage. Blitzen ist ein NoGo.

Da jedoch auch die Wissenschaft immer mal wieder Tiere im Bild oder im Film festhalten möchte und es ohne Kunstlicht in den dunklen Höhlen nun mal nicht geht, wird hierzu üblicherweise Dauerlicht verwendet. Beim filmen ohnehin, da geht es nicht anders, aber auch beim fotografieren. Dieses Licht ist für die Tiere deutlich angenehmer weil man nicht die Intensität benötigt und vor allem der grelle Blitz mit extremer Leuchtkraft im Bruchteil einer Sekunde entfällt. Und sollten die Tiere tatsächlich im Flug fotografiert werden müssen, werden entsprechend aufwändige Installationen gemacht. Da werden eben nicht einfach mehrere Blitze aufgebaut die, ausgelöst durch eine ungenaue Lichtschranke, dann mehr oder weniger unkontrolliert ihr Licht auf die Tiere ballern.
 
T
Tom.S kommentierte


Sowohl als auch. Ganz mehrheitlich aber durch die Anwesenheit und Folgeerscheinungen.
 
E
Emc2 kommentierte
Moin,
in der Vergangenheit hatte ich in den Zoos bzw. Schmetterlingsfarmen etc. immer nachgefragt, ob der Einsatz eines Blitzgeräts gestattet sei. Ich bekam immer eine Erlaubnis.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


...........................Blitze (tlw. in Serie) werden in der Veterinärmedizin für Untersuchungen verwendet und es gibt keine Hinweise, dass das Sehvermögen bei irgendeiner Tierart kurz- oder auch langfristig darunter leidet.................................

Die Medizinischen Gründe sollte man sicherlich bei so einer Betrachtung außen vor lassen. Vor einigen Jahren hatte ich eine schwere Lungenerkrankung. Im Zuge dessen war es leider notwendig über einen Zeitraum von zwei Wochen fast täglich den Thorax zu röntgen sowie im Abstand von jeweils einem Monat drei mal ein CT zu machen sowie nochmals nach einem Jahr. Klar, der Hinweis auf die "Gefährlichkeit" solcher Bildgebenden Untesucheungen wurde gemacht. Auch bin ich nicht sofort tot umgefallen und die Haare und Zähne sind mir auch nicht ausgefallen. Aber keiner kann sagen ob und welche Langzeitfolgen daraus entstanden sind. Gerade in der Medizin muss man sich eben manchmal zwischen Pest und Cholera entscheiden.

Ich unterstelle jetzt einfach mal, ohne es wirklich zu wissen, bei Tieren wird die Motivation eher gering sein durch Langzeitbeobachtungen eventuelle Folgeschäden zu untersuchen. Erst recht nicht bei Tieren von denen der Mensch keinen unmittelbaren Nutzen hat. Aber genau solche Langzeitbeobachtungen wären Notewendig um dies final beantworten zu können.




nur sind Schmetterlinge i.d.R. nicht unbedingt nachtaktive Tiere und Licht durchaus gewöhnt. Selbst Nachtfalter sind da eher unkritisch weil diese ja gezielt das Licht (normalerweise den Mondschein) zur Orientierung benötigen und suchen. Aber auch hier, Der Mond oder die Straßenlaterne sind kein Blitzlicht. Und selbst der Blitz am HImmel kommt im Normalfall nicht ungefiltert (z.B. durch Wolken, Regen, Dunst usw.) bei uns an und kann wohl kaum mit einem Blitzlicht auf kurze Distanz verglichen werden.
 
T
Tom.S kommentierte
Doch auch das werden Langzeitbeobachtungen gemacht. Da geht es mitunter um sehr viel Geld.
 
ChristianS
ChristianS kommentierte
Hier paart sich wieder Halbwissen mit Vorurteilen. Lichtschranken sind extrem genau und die Blitze werden immer mit stark reduzierter Leistung verwendet. Die "ballern" nicht, sondern stören wegen ihrer extrem kurzen Zeit und Energie so gut wie gar nicht. Auf jeden Fall weit weniger als permanentes Dauerlicht.
 

Kjaomu

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Aha, ist sehr interessant. Woher nimmst Du oder auch andere die Weißheit das es den Tieren nichts ausmacht ?
Weil sie es Dir nicht in einer für uns verständlichen Sprache mitteilen können ? Weil keine mündliche oder schriftliche Beschwerde eingegangen ist ?
Weil sie nicht sofort tot umfallen ?

Viele (vermutlich die meisten) Menschen sind schon seltsame Wesen. Das Blitzen von Kleinkindern darf nicht gemacht werden weil es könnte sie ja schädigen (ja, ich kann da mitreden, bin vor einigen Wochen selbst Opa geworden und durfte darüber auch schon diskutieren) . Und dies obwohl wir Menschen bekanntlich tagaktiv sind und unsere Augen für Licht ausgelegt sind. Aber bei Tieren jeglicher Art, besonders bei nachtaktiven Tieren die sehr wohl ein Problem mit hellem und grellem Licht haben und nicht selten dauerhafte Augenschäden davontragen, soll es plötzlich keinen Schaden anrichten ?

Es soll ja auch immer noch Menschen geben die hartnäckig behaupten ein Fisch verspürt keinen Schmerz wenn man ihm den Haken aus dem Kiefer reißt. Aber ist ja auch egal. Es sind ja nur Tiere, nur Kreaturen ohne Gefühl und Emotionen.

mann, mann, mann, ich möchte nimandem zu nahe treten, aber um dies tatsächlich zu glauben gehört schon eine zimliche Menge Naivität.
Der Augenarzt ein Prof hat bei meinem Sohn ein Microschielen ( räumliches Sehen)festgestellt( halbes Jahr alt) und bat mich vierteljährlich ihn von vorne mit Blitz zu fotographieren. Solange beide Irise rot auf dem Foto sind ist alles O.k.
Aber Tiere würde ich auch nicht ohne Forschungshintergrund blitzen
 
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Frank2111

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Ich kann dazu nur sagen, genauso wie einige Spezialisten Rehkitzen und andere Tierbabys auf die Pelle rücken, Insekten einfangen oder Pflanzen abrupfen für ein Foto, lehne ich solche Blitzeingriffe entschieden ab. Zurecht sind diese Fotos bei den meisten Wettbewerben verboten und werden aussortiert.

Machen wir "Spezialisten" (Jäger) regelmäßig, um Rehkitze vor den Messern beim Weidenmähen zu bewahren. Im Zweifel muss man sie auch berühren. Das macht ihnen weniger aus, als hier vielleicht gemutmaßt wird.

Und Hand aufs Herz, wer von denen, die sich hier echauffieren, sitzt sich denn nächtens im Wald den Hintern platt und versucht was vor die Kamera zu bekommen? Das sind doch ohne Wärmebild- und/oder Nachsichttechnik Zufallsprodukte im Promillewahrscheinlichkeitsbereich.

Hilft vielleich ne Fotofalle wenn man das Nest der Tiere vorher ausgemacht hat, aber wer hat denn hier so was?

Ist so ein typisch emotionales Zündelthema, das beim näheren Hinsehen eigentlich kaum Probleme bereitet.

Also entspannt durch die Hose atmen........ ;)

Noch ein Gedankensplitter: Die Hälfte seines Lebens sitzt der Jäger vergebens ;) (obwohl er sein Revier kennt mit Wildwechseln etc.). Wie mag es wohl einem Fotoenthusiasten gehen, der in der Form ganz sicher nicht die örtlichen Gegebenheiten kennt?
 
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