Monitorkalibrierung - Kann das sein?


Anonymous

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Habe da grade eine Seite - - gefunden mit Testbildern zur Monitorkalibrierung. Gibts das? Also mein Monitor ist mit dem Spyder2 auf Zielgamma 2.2 kalibriert und nach diesem Link sowas von daneben...andererseits wenn ich den Monitor jetzt nach den Bildern auf der Seite einstelle, glaube ich ich muß Sonnenbrillen benutzen. Irgendwas funzt da nicht!?

Sag mal wer was, damit ich den Spyder nicht gleich wegwerfe... :-D
 

Michael K.

NF-F Premium Mitglied
also, ich halte es lieber hiermit:
 
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Anonymous

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also, ich halte es lieber hiermit:
Kenne ich.
Ja, das scheint mir auch stimmiger zu sein. Frage mich nur was mit dem oben angegebenen Link auf sich hat. Auf was kalibrieren die da?
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Mit dem Testbild auf der genannten Seite kalibriert man seinen Monitor auf einen Gammawert von 1,0. Das wäre schon richtig so... Wenn wir Photodioden zum Sehen benutzen würden :razz:

Eine Gamma-Kalibrierung wird aber gerade durch die eingeschränkte Wahrnehmung unserer Augen notwendig, was kleine Unterschiede in den hellsten Grautönen betrifft. Hier liegt der Unterschied zwischen zwei Grautönen bei 1/256. Unser Auge kann aber bei den hellsten Tönen maximal Unterschiede von 1% erkennen.

Um Fotos natürlich erscheinen zu lassen, braucht es eine Korrektur, die bei Macintosh-Monitoren bei Gamma 1,8 und bei Windows-Monitoren bei Gamma 2,2 liegt.

Für eine richtige Kalibrierung müsste das Grau auf dem Testbild für ein Gamma von 2,2 auf R 186 G 186 B 186 gesetzt werden, für ein Gamma von 1,8 auf 173/173/173.

Geeignete Testbilder gibts hier:



Speziell für das Einstellen des Gammawertes:

 
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Anonymous

Unterstützendes Mitglied
Mit dem Testbild auf der genannten Seite kalibriert man seinen Monitor auf einen Gammawert von 1,0. Das wäre schon richtig so... Wenn wir Photodioden zum Sehen benutzen würden ............

So ähnlich dachte ich mir das schon.
Danke jedenfalls, nicht daß ich an meinem Spyder gezweifelt hätte, nur die Sicherheit mit der
manche Leute den größten Unfug ins Netz stellen ist schon manchmal (ver)wunderlich..... :shock:
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Ich musste mir jetzt doch mal die Website genauer ansehen. Nett ist natürlich der Satz:
"Es ist immer schlecht, wenn Normen fehlen und jeder sein eigenes Süppchen kocht. Dann sehen nämlich Bilder z.B. aus dem WWW auf jedem Monitor anders aus. Zum Beispiel werden dir mit falscher Gamma-Einstellung die Bilder auf meiner Website alle ein wenig zu dunkel vorkommen."

Nachdem die Bilder, zumindestens von Helligkeit und Kontrast her mit Gamma 2,2 richtig dargestellt werden vermute ich, daß selbst der Autor sein Testbild nicht benutzt hat.
:-D
 
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Martin F.

NF Team
Im ersten Link von Mika ist eine ähnliche Sache enthalten, die Grafik über dem Text:
"Lehnen Sie sich jetzt zurück - kneifen Ihre Augen etwas zusammen und bestimmen Sie welches kleine Quadrat gegen den zart gestreiften Hintergrund zu verschwinden scheint ..."

Den Hinweis des Augen-zusammen-kneifens wäre beim Ursprungslink auch sicher nötig, dann kommt es nämlich ungefähr hin (zumindest bei den Farben).

Muss also auch mit der Auflösung der Augen zusammenhängen, spz. bei diesen Rastertests.

Gruss - Martin
 
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Anonymous

Unterstützendes Mitglied
Den Hinweis des Augen-zusammen-kneifens wäre beim Ursprungslink auch sicher nötig, dann kommt es nämlich ungefähr hin (zumindest bei den Farben).

Ich werd' vielleicht meine Brillen 3 Tage nicht putzen ..... :cry: eventuell klappts ja dann.....

Aber der Grauwert stimmt auf gar keinen Fall ( wie uns Mika auch im Detail erklärt hat )
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Also bei den Farben fällt es zumindestens nicht so extrem auf, wie bei dem Grauwert. Trotzdem finde ich ist es noch gut erkennbar, daß die Bilder nicht passen.

Auch hier müsste jeweils 186 für die jeweilige Farbe gewählt werden und nicht 128 wie auf der genannten Seite.

Visuelle Gamma-Schätzungen machen nur dann wirklich Sinn wenn man aus mehreren Testflächen für verschiedene Gammawerte die am Besten passende heraussuchen kann. Unsere Augen können eben Unterschiede viel besser wahrnehmen als absolute Werte.

@Martin: vielleicht solltest du ja mal vor dem Kalbrieren ein Monitorreinigungstool verwenden? Die bieten eins an:

;D

Spaß beiseite: Vor dem Kalibrieren muß der Monitor mindestens 30 Minuten laufen und das Umgebungslicht sollte der normalen Arbeitssituation entsprechen. Vor allem die CRTs brauchen eine Weile bis sie ihre normale Helligkeit erreichen.
 
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Anonymous

Unterstützendes Mitglied
Auch hier müsste jeweils 186 für die jeweilige Farbe gewählt werden und nicht 128 wie auf der genannten Seite.

Da fällt mir grade ein:
Wäre es denn nicht möglich, zu Abstimmungzwecken , einfach die Graukarte abzufoten und dann den ganze Workflow, zumindest bis zum Monitor auf diesen Grauwert ( also RGB 186 ) abzugleichen? Eventuell mit dem Handbelichtungsmesser auf Lichtmessung manuell abfotografiert?. Ich denk mir das jetzt so.......
 
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Mika

Sehr aktives Mitglied
Interessant, das kommt mir bekannt vor!
Aber eigentlich vom Farblabor, wo man ja mit dieser ewigen Einstellerei der Farbwerte am Vergrößerungsgerät oft zu kämpfen hatte. Damals gabs auch schon einen ähnlichen Trick: Referenzkarte abfotografieren, Probestreifen vergrößern und so lange Werte korrigieren bis Abzug mit Karte übereinstimmte.
Die Werte konnte man dann für den ganzen Film verwenden.

Man hat aber aber meist keine Graukarte genommen, sondern eine farbige Referenzkarte mit verschiedenen Grauwerten und Farbabstufungen drauf. Gabs damals von Kodak.

Also rein von der Herangehensweise finde ichs gut, vor allem da man ja damit, wenn der ganze Workflow, wie vorgeschlagen einbezogen ist, auch gleich den Drucker kalibrieren/ bzw. die Werte auf seinen Bilderdienst abstimmen kann.
 
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