Mond-Fotos


Flash

Unterstützendes Mitglied
Hallo Gemeinde,

ich habe neulich versucht den Vollmond zu fotografieren. Ich hatte mir vorgestellt, dass man da auch die Krater sieht, überhaupt Oberflächenstruktur.
Leider sieht das Bild aus wie eine Taschenlampe im Dunkeln :confused:. Was mache ich falsch und wie mach ich es richtig ? Gewähltes Equipment war D70s und AF 70-300 ED. (Siehe Profil)
 

Skalar

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

du must:

- Spotmessung auf den Mond
- Belichtungszeit mind. 1/60 sek (eventuell mit ISO hoch)
- Stativ
- da die D70 keien Spiegelvorauslösung hat, mit dem Selbstauslöser arbeiten

Dann klappt es auch mit unserem Nachbarn.
 
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Dirk S.

NF-F Premium Mitglied
hallo flash,

mein Vorredner hat das Wichtigste schon genannt. Hier findest du sicher auch noch den ein oder anderen Tip.

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=42516&highlight=mond

300mm sind für Mondfotografie nicht viel. Hab ich selbst schon feststellen müssen aber Krater und Strukturen seh ich schon.
damit diese besser zu erkennen sind, solltest du bei zu- oder abnehmenden Mond fotografieren. Durch die Schattenbildung des Seitenlichts werden die Oberflächenstrukturen besser sichtbar.
 
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Stefan L.

NF-F Premium Mitglied
Du solltest Dir aber mit einem 300er beim Mond keine allzu dollen Ergebnisse erwarten. Das folgende war mit 600mm an einer D200 mit dickem Stativ, Kabelauslöser, SVA und allem Furz und Feuerstein und dann noch als Crop.

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Frank S

Unterstützendes Mitglied
Stefan Lenz schrieb:
Du solltest Dir aber mit einem 300er beim Mond keine allzu dollen Ergebnisse erwarten. Das folgende war mit 600mm an einer D200 mit dickem Stativ, Kabelauslöser, SVA und allem Furz und Feuerstein und dann noch als Crop.

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Achtung Anfängermeinung:
Finde ich schon klasse.
Ich würde mich freuen, soetwas hinzubekommen. ;)
 
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Hauke

Unterstützendes Mitglied
Flash schrieb:
Gewähltes Equipment war D70s und AF 70-300 ED.

Mit dem Equipment (D70 ohne s) habe ich vor langer Zeit dieses Bild geschossen. War mehr nur ein Test aber du siehst das man mit einem 300er nicht so ganz nah ran kommt. Nun könnte man natürlich eine Ausschnittvergrösserung machen aber dafür war mein Bild ein bisschen zu matschig :D

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V

volkerm

Guest
Flash schrieb:
Leider sieht das Bild aus wie eine Taschenlampe im Dunkeln
Das liegt daran, daß der Belichtungsmesser vor allem ganz viel dunklen Himmel sieht und eine lange Belichtungszeit wählt. Dadurch wird der helle Mond stark überbelichtet. Entweder Spotmessung oder - je nach Brennweite noch besser - Belichtung von Hand einstellen, bis der Mond richtig belichtet ist.
 
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PeMax

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
Was Du falsch machst: Du erwartest zu viel ;) - für solche Aufnahmen braucht man doch schon eher extreme Teles, ich hab es mal mit dem 55-200er probiert und musste feststellen, dass ich nur einen größeren Stecknadelkopf auf dem Bild hatte... Die Belichtung hab ich dabei einigermassen durch Versuche mit manueller Einstellung hinbekommen, auch Spotmessung wird erst dann sinnvoll, wenn der Mond im Sucher einigermassen groß ist.

Am ehesten Glück hat man, wenn der Mond sehr nahe am Horizont ist, da er dann am größten erscheint ....
 
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CALYPTRA

Sehr aktives Mitglied
Würde die Belichtung sogar manuell einstellen. Da der Mond selbst doch einiges an Licht abgibt, kann man eine relativ kurze Belichungszeit bei kleiner Blende wählen. Ansonsten: Gutes Stativ und Fernauslöser wurde schon erwähnt. Fehlt nur noch die Brennweite:up:
 
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Martin F.

NF Team
Flash schrieb:
...ich habe neulich versucht den Vollmond zu fotografieren. Ich hatte mir vorgestellt, dass man da auch die Krater sieht, überhaupt Oberflächenstruktur...
Bei Vollmond gibt es keine Schatten auf dem Mond. Somit auch keine auffallenden Krater und Gebirge, die eben erst durch die Schattenwirkung hervortreten.
Dafür sieht man schön großflächige Strukturen wie die fast kraterlosen "Meere" und lange, helle "Strahlen", die von manchen Kratern ausgehen und an die gewaltigen Auswürfe erinnern, die sich dort bei Entstehung niederschlugen.

Dieses Bild entstand mit 1500mm Brennweite, DSLR im Primär-Fokus eines Teleskops:

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Nächstes Beispiel mit Digi-Kompaktknipse, einfach mit der Hand ans Okular des Teleskops gehalten:

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Brennweite ist also bei diesem Thema durch nichts zu ersetzen :rolleyes:
 
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Slayer

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

habe es zufällig gestern Abend auch zum ersten Mal probiert.
Erst mit 300mm... aber das war nichts weil etwas zu kurz.
Dann mit 300mm und einem 1,4x TC = 420mm...naja, guckst Du:

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Spotmessung
Blende: f/8
Belichtungszeit: 1/160
ISO: 250
Belichtungskorrektur: -4/3 (besser gleich manuell Belichten)
SVA: hab ich vergessen


MfG
Rico
 
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powerbauer

Sehr aktives Mitglied
600mm sollten es schon sein. Ich mache meine Mondbilder mit dem Sigma 100-300/F4 DG + Kenko 2x Konverter + Sigma 1.4 Konverter.

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Blende ist bei mir offen, da das Sigma offen schon knackscharf ist.
Belichtung meist zwischen 1/100 und 1/165
ISO zwischen 200 und 400 maximal.
Manuel Fokusieren.


Gruß
Thomas
 
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Stefan 24

Sehr aktives Mitglied
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Oliver K.

Unterstützendes Mitglied
Hallo Flash,

hier mal 2 Beispiele mit 1700mm f/8 und 3400mm f/16 (D200 an Refraktorteleskop)

Etwas mehr als 300mm Brennweite darf es schon sein. Zugegeben, so viel wie bei den beiden Beispielen muß es nicht sein aber mit ca. 600 - 1000mm wirds schon besser.
In beiden Bildern sind die EXIF Daten enthalten - da kannst Du die Belichtungswerte nachschauen. Da der Mond direkt von der Sonne angestrahlt wird ist beispielsweise die Verschlußzeit deutlich geringer als man annehmen könnte. Dies kommt vor allem der Bewegungsunschärfe zugute...



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edit: sorry, sehe gerade daß die EXIF fehlen. Ich suche sie nochmal raus... Ich glaube die Verschlußzeit lag beim 1. Bild bei 1/125s...
 
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