Mein Workflow mit CNX und LR

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erdi

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Ich bin hier zwar schon seit einigen Tagen registriert, habe schon zwei drei Antworten verfasst, aber mich vorgestellt und euch ordentliche "hallo" gesagt habe ich noch nicht.

Das möchte ich hiermit nachholen: :hallo: H A L L O :hallo: seit gegrüsst

Ich stelle mich kurz vor...
Name: Erol Diener
Zu Hause: in der Schweiz
Beruf: IT, Netzwerke
Ausrüstung: D300 mit Nikkor 16-85 ED VR (für mehr Zubehör hat’s noch nicht gereicht)

Wie der Umfang meiner Ausrüstung vermuten lässt, habe ich den Umstieg von meiner digitalen Bridge Cam auf eine DSLR erst vor kurzem geschafft.
Vor einigen Jahren habe ich mir meine Dimage A2 gekauft um herauszufinden, ob mir das Fotografieren auch wirklich Spass macht.
Das tut es, definitiv!

Nun hat sich in der Zwischenzeit eine stolze Summe Fotos (mehrheitlich JPGs) angesammelt, welche ich seit einiger Zeit erfolgreich in LR verwalte.
Ich habe mich nun entschlossen mit meiner neuen D300 vorwiegend im RAW Format zu fotografieren. Ich finde die Vorzüge, zusammen mit den immer billigeren Speichermedien rechtfertigen es auch für mich.
Da nun aber auch mir die NEF Ergebnisse von CNX besser als die von LR gefallen, habe ich meinen Workflow neu überdenkt. Diesen möchte ich euch hier vorstellen.
Ich würde sehr gerne erfahren was ihr davon haltet, was ihr an meiner Stelle gleich oder was ihr anders machen würdet.

Bitte beachtet dabei den Verwendungszweck meiner Bilder:
  • Einfach schöne, lebendige und knackige Bilder möchte ich am Bildschirm betrachten können.
  • Diese verwende ich auch für private AV-Produktionen mit m.objects (Bildschirm oder Videobeamer)
  • Ab und zu mal ein Fotobuch (gem. fotobuch.de) bestellen
  • Ab und zu mal ein schönes Foto entwickeln lassen (meistens 20x30cm)

Ihr seht, ich bin noch nicht auf high-end Bilddaten angewiesen. Deshalb wage ich grundsätzlich folgendermassen vorzugehen:
  1. NEF in CNX entwickeln
  2. Als JPG speichern (NEF für alle Fälle behalten)
  3. JPG in LR finishen und verwalten

So, nun bin ich gespannt auf eure Antworten. Wenn alles geklappt hat, findet ihr meinen Workflow als PDF im Anhang.
Vielleicht bietet er dem einen oder andern sogar eine Starthilfe beim entwickeln seines eigenen Workflows.

Lieben Dank für eure Bemühungen
Erdi
 

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  • workflow_cnx_lr.pdf
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erdi

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keiner hier der an meine Workflow was zu kritisiern oder mir eine Tip hat? :hallo:
 
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Chisachie

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Hallo Erdi,
Dein Workflow ist aus meiner Sicht logisch und nachvollziehbar und wird wahrscheinlich mit Abweichungen in den Nuancen von zig Leuten, die mit CNX und LR fahren, so oder ähnlich gehandhabt - z.B. auch von mir.
Was mach ich anders: die erste Massenbearbeitung und-konvertierung nef --> jpg mache ich in LR, mit Individualanpassung pro Bild oder wo sinnvoll (beispielsweise gleiche Lichtverhältnisse) per Synchronisierung. Schwierige und problematische Bilder (z.B. verrauschte Aufnahmen, mit denen CNX klar besser zurecht kommt als LR) werden markiert und das raw-file in CNX verarbeitet. Das geht IMO schneller als Dein Workflow. Aber ... viele Wege führen nach Rom. Mit der Suchfunktion findest Du auch noch andere Anregungen.
 
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com.charlie

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Hi erdi,

ein Workflow ist was ganz individuelles. Jeder hat so seine eigene Arbeitsweise und viele haben verschiedene Workflows, die von verschiedenen Faktoren abhängen, z.B. der Verwendungszweck.

Was ist den da zu kritisieren? Dass ich Dein Workflow ein bisschen zu aufwendig finde? Oder das mein Workflow besser ist, obwohl es zu meiner Arbeitsweise und Verwendungszweck meiner Bilder getrimmt ist? Was hast Du oder ich denn davon? Zeig lieber Deinen schönen Bildern, dann hat man was zu kritisieren oder zu loben.
 
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erdi

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Mir ist schon klar, dass ein Workflow sehr auf die eigenen Bedürfnisse angepasst wird.
Wollte hier einfach mal herausfinden, ob mein Vorgehen grobe Fehlüberlegungen enthält. Das wäre euch sicher aufgefallen.
Ich bedanke mich für eure Antworten!
Somit sollte ja mehr oder weniger alles im grünen Bereich sein :)

Gruss Erdi
 
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scw2wi

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Hallo Mark, <korrigiert - Hallo Erdi,>

kannst du noch etwas näher beschreiben, was du unter "finishen" verstehst.

CNX geht etwas über die Funktionen einer reinen RAW-Konvertierung hinaus,
trotzdem fehlen dem Programm noch einige wichtige Funktionen wie z.B. Perspektivische Verzerrung, Dual-Toning, ...

LR geht kaum über einen reinen RAW-Konverter hinaus.
Häufig wird als Ergänzung zu LR daher PS (oder PS-Elements) als Finishing-Programm verwendet.

Zur Verwaltung der Bilder gibt es viele Programme am Markt,
leider können die wenigsten mit NEF optimal umgehen.
Da du ohnehin die JPEG-Bilder verwaltest, gäbe es zahlreiche Alternativen zu LR.

Ich möchte dich mit meinen Hinweisen nicht davon abhalten, LR einzusetzen.
Jeder sollte den Workflow anwenden, mit dem er am besten zurechtkommt.
Es wäre aber sicher nicht schlecht, gerade jetzt Alternativen zu testen.

Noch ein Tipp:
Da du das Bild von CNX an LR nicht als TIFF sondern als JPEG übergibst,
achte darauf, das Bild in der höchsten Qualitätsstufe zu speichern.
Bereits bei Stufe 80 gibt es je nach Motiv teilweise erkennbare JPEG-Artefakte,
die sich bei weiterer Bearbeitung noch dazu verstärken können.

Walter
 
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P

Photoauge

Guest
Ich würde das Bild lieber als TIFF übergeben, denn jedes erneute bearbeiten und speichern der JPEG´s bedeutet ein Qualitätsverlust.

Ich gehe im übrigen etwas anders mit meinem Workflow um, allerdings nicht mit Lightroom, sondern mit Aperture (wobei derzeit auch nicht, da ich auf das Update von Apple für die D700 warte).

Ich verwalte die RAW´s ausschließlich mit Aperture, sichte und bearbeite sie hier vor. Die Bilder die Aperture nicht so gut hinbekommt übergebe ich an CNX. Nach meinem Workshop bzgl. CNX2 werde ich wohl noch häufiger damit arbeiten...
 
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erdi

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Hallo Walter, hallo Mark

Lieben Dank für eure Antworten.
Ich erlaube mir die Antworten von Walter zu zitieren. Diese decken auch die von Mark ab.

...kannst du noch etwas näher beschreiben, was du unter "finishen" verstehst. ... Häufig wird als Ergänzung zu LR daher PS (oder PS-Elements) als Finishing-Programm verwendet...

Darunter verstehe ich die Schritte wie im Workflow unter "8" beschrieben.
  • Belichtung generell
  • Belichtung partiell (mit Pinsel)
  • Ausrichten
  • Chromatische Abberation (meist nur bei JPGs nötig)
  • schärfen

Das Wort „Finishen“ ist evtl. etwas unglücklich gewählt da in meinem Fall auch grobe Bearbeitungen enthalten sind. Aber es beschreibt bei meinem Workflow die abschliessenden Bearbeitungsschritte in LR und diese reichen mir meistens. Ich lasse es in meinem Workflow mal so stehen :)

Falls ich mal ein Bild habe bei welchem mir die Korrekturmöglichkeiten von CNX und LR nicht genügen, speichere ich es in CNX als TIF, bearbeite es in PS und importiere es in LR. Diesmal importiere ich es als TIF.

... Ich möchte dich mit meinen Hinweisen nicht davon abhalten, LR einzusetzen.
Jeder sollte den Workflow anwenden, mit dem er am besten zurechtkommt.
Es wäre aber sicher nicht schlecht, gerade jetzt Alternativen zu testen...

Ich habe schon ein par alternativen zu LR angeschaut. Bin aber immer wieder bei LR gelandet.

Ich verwende LR nebst den Verwaltungsfunktionen aus folgenden Gründen gerne.

Non destruktives arbeiten
Fotos welche ich von Freunden bekomme (sowie meine alten Bildersammlungen) sind meistens „nur“ JPGs. Ich mag den Gedanken dass ich in LR soviel rumprobieren kann wie ich will ohne der Qualität des Bildes (welche es nach dem Export hat) zu schaden. Momentan brauche ich dieses experimentieren noch sehr häufig.

Die schnelle Partielle Korrektur in LR2

Chromatische Aberration
Kann ich in LR auch bei JPGs sehr einfach korrigieren.

Noch ein Tipp:
Da du das Bild von CNX an LR nicht als TIFF sondern als JPEG übergibst,
achte darauf, das Bild in der höchsten Qualitätsstufe zu speichern...

Ich bin voll deiner geschätzten Meinung.
Ich exportiere meine JPGs momentan in der Stufe 80 da ich für meinen Verwendungszweck noch keinen Nachteil zur Stufe 100 festgestellt habe.

Aber...
Falls ich im Nachhinein trotzdem mal auf eine bessere Qualität eines in LR bereits als JPG bearbeiteten Bildes angewiesen wäre, so könnte ich folgendermassen vorgehen. Dabei möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass ich jeweils via CNX gehen möchte.

Zum einen könnte ich einfach das vorhandene JPG (Qualistufe 80) mit einem neuen, möglichst verlustfreien JPG ersetzen. Das entspr. NEF zum erneuten exportieren in CNX hab ich ja noch. Die vorhandenen Bearbeitungsschritte in LR werden nun automatisch auf das neu hinterlegte JPG angewendet.

Zum anderen könnte ich in LR die auf ein JPG angewendeten Bearbeitungsschritte einfach einer TIF-Variante desselben Bildes übertragen.

  1. Entsprechendes NEF in CNX erneut exportieren, diesmal aber als TIF (die NEF behalte ich ja jeweils)
  2. In LR importieren
  3. Bearbeitungen des vorhandenen JPGs dem neuen TIF übertragen (LR Funktion „Synchronisieren“)
  4. Fertig

@Mark
D700 wow! Hab sie neulich halten dürfen :) Wünsche dir viele schöne Momente damit!

Liebe Grüsse euch beiden
Erol
 
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scw2wi

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Hallo Mark,

bei der Bearbeitung von JPEGs mit LR habe ich weniger Erfahrung, da ich nur mehr mit NEFs arbeite.

Ich habe dein ursprüngliches Posting so verstanden, dass du von JPEG auf NEF umsteigen wolltest.
Gerade bei NEF gibt es aus meiner Sicht sehr wenige Funktionen, wo ich nach CNX auch noch LR benötigen würde.
(außer zur Verwaltung, das geht mit CNX nicht)

Belichten, Ausrichten, CA geht mit CNX wie auch mit LR recht gut.
Der Auswahl-Pinsel funktioniert sehr unterschiedlich, in CNX komme ich mit den U-Points gut zurecht.

Auf den ersten Blick ist JPEG Stufe 80 von 100 nicht zu unterscheiden.
Bei feinen schrägen Linien oder feinen Mustern gibt es dann doch deutliche Unterschiede.
Da Festplattenplatz heute fast schon verschenkt wird, gehe ich hier keine Kompromisse ein.

Für den JPEG-Workflow hast du sicher einen Weg gefunden, der recht ordentlich aussieht.

Walter
 
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P

Photoauge

Guest
Hallo Mark,

bei der Bearbeitung von JPEGs mit LR habe ich weniger Erfahrung, da ich nur mehr mit NEFs arbeite.

Ich habe dein ursprüngliches Posting so verstanden, dass du von JPEG auf NEF umsteigen wolltest.
Gerade bei NEF gibt es aus meiner Sicht sehr wenige Funktionen, wo ich nach CNX auch noch LR benötigen würde.
(außer zur Verwaltung, das geht mit CNX nicht)

Belichten, Ausrichten, CA geht mit CNX wie auch mit LR recht gut.
Der Auswahl-Pinsel funktioniert sehr unterschiedlich, in CNX komme ich mit den U-Points gut zurecht.

Auf den ersten Blick ist JPEG Stufe 80 von 100 nicht zu unterscheiden.
Bei feinen schrägen Linien oder feinen Mustern gibt es dann doch deutliche Unterschiede.
Da Festplattenplatz heute fast schon verschenkt wird, gehe ich hier keine Kompromisse ein.

Für den JPEG-Workflow hast du sicher einen Weg gefunden, der recht ordentlich aussieht.

Walter

Hallo Walter,

kann es sein, dass Du Erdi meinst? Denn ich fühle mich aufgrund des Namens angesprochen, allerdings nicht aufgrund des Inhalts...:confused::nixweiss::eek:
 
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erdi

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Hallo Mark,

bei der Bearbeitung von JPEGs mit LR habe ich weniger Erfahrung, da ich nur mehr mit NEFs arbeite.

Ich habe dein ursprüngliches Posting so verstanden, dass du von JPEG auf NEF umsteigen wolltest.
Gerade bei NEF gibt es aus meiner Sicht sehr wenige Funktionen, wo ich nach CNX auch noch LR benötigen würde.
(außer zur Verwaltung, das geht mit CNX nicht)

Belichten, Ausrichten, CA geht mit CNX wie auch mit LR recht gut.
Der Auswahl-Pinsel funktioniert sehr unterschiedlich, in CNX komme ich mit den U-Points gut zurecht.

Auf den ersten Blick ist JPEG Stufe 80 von 100 nicht zu unterscheiden.
Bei feinen schrägen Linien oder feinen Mustern gibt es dann doch deutliche Unterschiede.
Da Festplattenplatz heute fast schon verschenkt wird, gehe ich hier keine Kompromisse ein.

Für den JPEG-Workflow hast du sicher einen Weg gefunden, der recht ordentlich aussieht.

Walter

Hallo Walter

Gehe davon aus dass du mich, Erol (Erdi) meinst.
Bitte hilf mir/helft mir kurz, was ist CA? Bin mit all diesen Abkürzungen noch nicht so vertraut.

Betr. Speicherplatz hat du völlig recht. Hab's mir noch mal überlegt und exportieren von nun an in der Qualistufe 100. Keine Kompromisse eingehen (auf Stufe JPG) passt doch besser zu mir :up:

Grüsse Erol
 
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tiburcio

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Hmm, interessant. Mir gefallen diese automatisierten Ordnungsprinzipien/muster bei dir. Was mich jedoch stutzig macht, es sieht so aus als ob dein Workflow eine relativ mächtige Software, wie z.B. LR (in diesem Fall könnte man die ja sicherlich gegen Aperture austauschen) zu einer reinen Bilddatenbank- oder Verwaltungssoftware degradieren würde. Ich z.B. versuche bereits am RAW (hier habe ich schliesslich viel mehr Info im Bild) soviel wie es nur geht zu bearbeiten und das ist dann in der Regel gar nicht so wenig: in CNX2 z.B. meistens zuerst Belichtung korrigieren, Weissabgleich, dann Levels&Curves, LCH, Kontrast und Helligkeit, Color Balance, selektiv unscharf maskieren, D-Lighting (eventuell und meistens eher subtil:), Schwarz-Punkt setzen, eine Verlaufsmaske in den Himmel etc. Tja, und am JPG oder TIFF werden später in PS noch eventuell irgendwelche "SpezialEffekte" angewandt, aber normalerweise ist das JPG, wenn es aus einem RAW-Konverter rauskommt ziemlich fertig. Oder hab ich dich jetzt nur falsch verstanden?

Auf der anderen Seite tue ich mir damit schwer meine Bilddatenbank nach Fotos zu durchsuchen. Mein redaktionelles System benützt noch keine semantische Verschlagwortung (dafür sind diese Apps wie Aperture und LR schon genial). Ich bin dermassen misstrauisch, lasse mich nicht drauf ein, sodass ich die Datenbank "von Hand" sortiere und klassifiziere. Jedoch stösst dieses System immer wieder auf seine Grenzen, wenn ich etwa auf einem Bild vier verschiedene Leute hab: der eine ein Freund, dann die Schwester, die Mutter und ein Fremder, dazu kreativ mit Licht in Szene gesetzt... so, und nun in welchen Ordner mit der Session? /Freunde/... /Familie/... /Frauen/... /Strobist/... ? Ich glaub, ich werd mal deine Methode ausprobieren.

Cheers, Klaudiusz
 
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Hudoesit

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warum bearbeitest du die Bilder im jpeg und nicht im RAW-Format? Beim RAW hast du doch einige Möglichkeiten mehr...!
 
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erdi

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@Klaudiusz

Thja nun ist es auch schon wieder eine Weile her und mein Workflow hat sich ein bisschen geändert:
- Arbeite nun direkt in LR. Somit nur noch mit den RAW Daten.

Ich habe mich damals für CNX als RAW Converter entschlossen da mir die Bilder gegenüber LR einfach immer ein bisschen besser gefallen haben.
Nun hat sich das aber erledigt.
Mit den aktuellen Kamera-Profilen welche man sich auf http://labs.adobe.com für LR runterladen kann, bin ich sehr zufrieden. Man bedenke, diese sind immer noch im Beta-Stadium. Klar interpretiert CNX die NEF's immer einen Tick besser als LR. Mit den akt. Profilen kann ich das aber kaum mehr feststellen. Wichtig ist, dass man das Bild zuvor nicht mit Presets beim Import verbiegt. Ansonsten Bild "Zurücksetzen" und danach das Profil anwenden (unter Kamerakalibrierung im Modul Entwickeln). That's it!
Somit bin ich nun nur noch in LR unterwegs. Ich habe hier ein super RAW Converter mit genialen DB Funktionen. Für mich ideal!

Übrigens würde ich LR auch als Bilddatenbank einsetzen, wenn ich nur in JPG fotografieren würde.
Mit gefällt dass LR mit allen Formaten nondestruktiv arbeitet. Finde es auch sehr komfortabel dass sich die DB in LR, Previes der entwickelten Bilder speichert (bei mir in 1680px mittlerer Qualität). Somit habe ich meine Bildbestände immer auf Mann, auch wenn mein Notebook gerade nicht an der Externen HD hängt, wo all die Bilder gespeichert sind. Präsentieren kann ich trotzdem.

@Hudoesit
Deine Frage ist ja somit auch beantwortet.

Liebe Grüsse
Erol
 
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katau

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Hallo erdi,
mache das seit geraumer Zeit genau wie Du, nur NEFs, (fast) nur LR. Schwierige Korrekturen in PS (PSD), wobei sich die in PS bearbeiteten Fotos automatisch wieder im LR-Katalog inkl. aller Stichworten etc. wiederfinden. Bin damit absolut zufrieden. CNX mag zwar in winziugen Details marginal bessere Ergebnisse liefern, was aber den Vorteil, alles in einer Software verwalten zu können, nicht aufwiegt. Die Verwaltungsfunktionen von LR sind meiner Meinung zur Zeit unübertroffen.
Grüße Karl
 
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almaron

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Hallo allerseits,

sehr interessante Tips und Anregungen in diesem Thread. Allerdings sollte man betonen, dass so viel Bildbearbeitung wie möglich in RAW, also vor der Konvertierung nach JPEG durchgeführt werden sollte. JPEG ist das reine Endprodukt, das kaum noch Korrekturen erlaubt.

Ich selbst mache gerade die Erfahrung, das die per Active D-Lightning optimierten Bilder der D700 als Jpegs schon sehr gut aus der Kamera kommen. Diese Bilder als RAW aufnehmen und ausserhalb der Kamera nach JPEG konvertieren hat zumindest mit Phase One C1 bei mir schlechtere Ergebnisse gebracht, da die Manipulationen im Schatten- und Lichterbereich bei weitem nicht an die D-Lightning-Ergebnisse heranreichten. Der Einstellbereich bei C1 hat schon nicht ausgereicht.

Mit anderen RAW-Konvertern habe ich keine Erfahrung gemacht, vermute jedoch, dass nur CNX von Nikon die D-Lightning-Einstellungen ausserhalb der Kamera "nachvollziehen" kann und somit eine Basis bietet, die Bilder darüberhinaus weiter zu verbessern.

Active-D-Lightning war einer der Gründe für mich, von Canon (5D) zu Nikon zu wechseln, und ich bin diesbezüglich nicht enttäuscht worden. Meinen RAW-Workflow muss ich allerdings völlig umkrempeln, das ist es mir aber wert.

Viele Grüße
Bela
 
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erdi

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Hallo Karl, hallo Bela

Danke für eure Antworten!

@Karl
Habe PS bis jetzt erst für die Korrektur von Verzeichnungen benötigt. Ansonsten vermisse ich in LR momentan nichts. Ja, sogar die Art und Weise wie man in LR ein Portrait Nachbearbeiten kann, ist momentan ausreichend. Wie du sagst, unter dem Strich eine starkes Paket!

@Bela
LR hat D-Lighting-ähnliche Funktionen. Die Regler heissen dort (verglichen mit dem Modus "Better Quality" von CNX) "Wiederherstellung" und "Aufhelllicht". Der in CNX genannte Regler "Color Booster" ist mit dem in LR zur Verfügung stehenden Regler "Lebendigkeit" vergleichbar.
Damit erhälst du meiner Meinung sehr ähnliche Resultate.

Hier noch "kurz" was zu meinem Entscheidungshergang.
Ich hab schon so viele Stunden, oder besser gesagt Tage damit verbracht, die beiden Programme hinsichtlich der Unterschiede bei der RAW Entwicklung miteinander zu vergleichen.
Meine Ausgangslage war: "Rausholen was rauszuholen ist!"
Schlussendlich habe ich mich für LR entschieden. Die Unterschiede (nicht der Qualitätsverlust) sind so minimal, dass ich das für mein Empfinden besser bedienbare und betreffend Workflow umfangreicher ausgestattete Produkt gewählt habe.

Ach ja, vor 1 Monat haben meine Frau und ich die Fotos unserer Hochzeit erhalten. Da ich grossen Wert auf schöne, aussagekräftige Bilder lege, habe ich da ein bisschen mehr investiert als vielleich jemand dem Fotos nicht so viel bedeuten. Als wir die Bilder beim Fotograf anschauten, war mir mir plötzlich etwas bewust was mir viele Stunden vor dem Bildschirm hätte ersparen können: Um perfekte Bilder zu machen kommte es nicht auf die kleinen Unerschieder zwischen zwei guten RAW Konverter an. Ich habe mich da zu tief in Details verloren.
Der Photograf entwickelt seine RAW Daten übrigens in ACR und PS. Wie könnte es auch anders sein :)

Geh doch mal auf den Link unten und schau dir das Portfolio dieses Fotografen-Teams an. Den Ton solltest du einschalten. Das wirkt unheimlich gut. Wenn ich solche Bilder sehe, motiviert es mich meine D300 optimal bedienen zu können (also Manual lesen), damit es mir gelingt meine Ideen irgendwann auch so gut umsetzen zu können. Die Entscheidung betr. Wahl des einen oder anderen RAW Konverters stellt sich da gleich weit in den Hintergrund :)

http://www.redleafstudios.ca

In diesem Sinne
Liebe Grüsse,
Erol
 
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D

dguetschow

Guest
Hi Erol,

...
Geh doch mal auf den Link unten und schau dir das Portfolio dieses Fotografen-Teams an.
...
http://www.redleafstudios.ca

In diesem Sinne
Liebe Grüsse,
Erol

Tolle Fotos auf der Seite :up:. Ich bin zwar noch blutiger Anfänger aber was mir an den Fotos auffällt, ist das viele einen "ausgefressenen" Himmel haben. Genau das gefällt mir aber an den Fotos und macht erst den Reiz der Fotos aus oder wie sehen das die Profis :)?

Gruß Daniel
 
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erdi

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Hallo Daniel

Das sehen die Profis sicher genauso wie du. Ich bin zwar auch keiner (wer weiss, vielleicht mal etwas in der Richtung...) aber ich wage folgendes zu behaupten: Kunst kennt keine Histogramme (Grenzen) :)

Diese grossen, hellen und weichen Bereiche vermitteln diesen wunderschön verträumten, romantischen Effekt. Wenn du dich achtest, wird trotz der Helligkeit immer eine angenehme Wärme vermittelt. Und dann noch die passende Musik, einfach sehr sehr schön!

Liebe Grüsse und viel Erfolg!
Erol
 
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