Lightroom Performance mit Fuji-Rohdaten

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Alexander Kunz

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Hallo zusammen,

eine kleine Beobachtung: die Performance von Lightroom (v2.1) mit Fuji-Rohdaten wird spürbar besser, wenn man die RAF-Dateien in Adobe's DNG-Format konvertiert - "klingt zwar komisch, ist aber so". Die Bedienelemente im Develop-Modul fühlen sich irgendwie "direkter" an und reagieren besser/flüssiger. Der Unterschied ist auf meinem Rechner (2.6GHz C2D, 3GB Ram, XP Pro 32bit) durchaus deutlich wahrnehmbar.

Ich dachte immer, die Lahmheit von LR sei mit den grossen RAF-Dateien zu erklären, aber dem ist nicht so. Selbst ein DNG mit eingebetteter Original-Rawdatei (31MB gross) lässt Lightroom flotter arbeiten als ein reines Fuji-RAF (25MB).

Ob das auch bei anderen Rawfiles zutrifft (will sagen: ob das Thema hier im richtigen Forum ist oder eher in die Softwareecke müsste) vermag ich nicht zu sagen, bei den D70-NEFs und der DNG-Konvertierung daraus kann ich keinen Unterschied feststellen.
 
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Seeebi

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Das habe ich auch beobachtet. Du kannst zusätzlich die Kompression aktivieren. Dies dampft die DNGs auf etwa 50% ein.

Grund für die Beschleunigung dürfte die Umwandlung des Fuji-Formates in ein lineares Format sein. Thomas Knoll hat dazu einen Artikel veröffentlicht. Ich bin sicher, er ist hier oder im DPReview-Forum verlinkt. Daher dauert eine Umwandlung mittels DNG-Konverter eher lange, doch diese Zeit spart man beim Laden in die Adobe-Software wieder ein.
 
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Alexander Kunz

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Hmmm... ich habe bei der DNG-Konvertierung ausgewählt, dass die Rohdaten NICHT linearisiert werden sollen... (wenn ich das jetzt auch noch einschalte rennt LR womöglich davon!)
 
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Seeebi

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Hmmm... ich habe bei der DNG-Konvertierung ausgewählt, dass die Rohdaten NICHT linearisiert werden sollen... (wenn ich das jetzt auch noch einschalte rennt LR womöglich davon!)
Sorry, ein lineares RAW im Sinne von Adobe, also ein debayertes RAW, meine ich nicht. RAF speichert die S- und R-Sensorwerte nebeneinander. In einem Beitrag deutet ein Adobe-Mitarbeiter an, daß der Schritt, den Thomas Knoll in Beitrag #13 beschreibt, nämlich eine Umwandlung der S- und R-Messwerte in ein lineares HDR, aus Kompatibilitätsgründen in irgendeiner Form schon bei der Umwandlung in das DNG-Format stattfindet. Ich finde den Beitrag gerade nicht.
 
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