Corona im Forum

Testbericht Lightroom auf Ryzen 3900X


Falter

Sehr aktives Mitglied
Kleiner Erfahrungsbericht:

Auf zwei PCs erledigen wir unter anderem Bildbearbeitung mit Lightroom CC Clasic in grösserem Umfang (je nach Event 200 bis 3000 RAWs).

Wir sind jetzt umgstiegen auf neue PCs (jeweils selbst gebaut).
ALT (2017): Ryzen 1700X mit 8 Kernen und 16 Threads, 32 GB RAM, 1 M.2 NVM SSD, 1 SATA-SSD
NEU (2019): Ryzen 3900X mit 12 Kernen und 24 Threads, 64 GB RAM, 2 M.2 NVM SSDs

Der Performance-Unterschied ist mehr als spürbar.

Beim alten PC traten beim schnell durchblättern der Fotos (Z7 RAWs) z.B. manchmal kleine Wartezeiten auf, nur sehr kurz (<1 Sekunde) aber jede auch nur minimale Verzögerung bremst den Arbeitsfluss und nervt. Dadurch waren wir gezwungen, bei grösseren Bildmengen Photomechanic für die Vorauswahl zu benutzen. Beim neuen PC ist alles rasend schnell, das Update hat sich alleine deswegen schon gelohnt. Dass der Import samt 1:1-Vorschauen jetzt um einiges schneller läuft ist auch ein Plus

Warum schnelle M.2 NVM SSDs? Natürlich ist der Unterschied im Alltag oft nicht spürbar, aber der Preisunterschied ist nicht mehr gross und das Kopieren grösserer Dateien und vor allem das Backup geht um einiges schneller (10-Gbit-Anbindung an das NAS).
Warum soviel RAM? RAM ist momentan extrem günstig (und wir machen noch andere Sachen) und RAM das von LR nicht verwendet wird kann Windows zum cachen verwenden. Unter 32 GB würde ich bei einem neuen PC heutzutage nicht mehr gehen, noch dazu frisst LR phasenweise bis zu 22 GB RAM.
 

Falter

Sehr aktives Mitglied
Hab gestern testweise 100 RAWs importiert samt rendern von 1:1 Vorschauen:

Dauert insgesamt 2 Minuten 26 Sekunden. Habe gewartet, bis wirklich alles komplett ist d.h. der Render-Balken weg ist.

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PC ist noch nicht optimiert, d.h. noch kein Overclocking und noch nichts an der Kühlung geschraubt.
 

fwolf15

NF-F Premium Mitglied
Was für Grafikkarte habt ihr drin? da ja LR und PS auch die Grafikkartenpower mit einbeziehen kann (war zumindest mal so )

Gruß
Wolfgang
 

Falter

Sehr aktives Mitglied
Die Grafikkarte hat keinen grossen Einflus, vor allem war das Feature eine zeitlang nicht besonders stabil, gebracht hat es ohnehin nicht viel.
In einem eine Sapphire 5700 XT, im anderen eine Sapphire 480.
 

Tyler Wonder

Unterstützendes Mitglied
du hast viele neuen Teile(Motherboard/RAM(? MHZ)/SSD) eingebaut. Dadurch ist es schwirig festzustellen, welcher Teil hilfreicher ist, oder?
 

bender83

Aktives NF Mitglied
Ich nutze auch einen 3900X seit letztem Oktober:
AMD Ryzen 9 3900X
Asus ROG Strix X570-E
2 x 16 GB RAM
GeForce RTX 2070 Super
M2 NVME SSD Samsung 970 Evo Plus 1000 GB
Windows 10 Pro 64 bit

Umgestiegen bin ich von einem i7 4770K und Nvidia GTX1070. Wie bei dir war das Performance Plus deutlich spürbar, vor allem beim Im- und Export. Das mit der Grafikkarte war früher wirklich mal ein Problem, läuft aber seit dem Abo-Modell bei mir sauber (Nvidia). Der Unterschied mit und ohne GPU Unterstützung merkt man deutlich bei der Bearbeitung und bei Filtern. Umso mehr man da anpasst und umso mehr Filter man benötigt, umso mehr profitiert man von der GPU. Wenn ich die Unterstützung abschalte merke ich den Unterschied deutlich. Beim Im- und Export profitiert man natürlich nicht von der GPU. Eine aktuelle GPU kann ich auf jeden Fall empfehlen, aber es muss sicher nicht das schnellste Modell sein. Ich spiele auch gern mal und deshalb musste es bei mir mit WQHD Auflösung schon eine 2070 sein. ;)
 

shovelhead

Sehr aktives Mitglied
Warum soviel RAM?
(...)
Unter 32 GB würde ich bei einem neuen PC heutzutage nicht mehr gehen,
32 GB ist nicht viel. Die habe ich im Notebook von 2015 und ich würde auch nicht mehr kleiner werden wollen.
Was vielleicht noch erwähnenswert ist: immer beide Speicherbänke mit RAM belegen. Wenn dad Board 64 GB verarbeiten kann, man aber nur 32 einbauen will, dann ist es sinnvoll zwei 16 GB Module einzusetzen und nicht ein 32er. Letzteres ist billiger, ersteres ist (deutlich) schneller.
 

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