Kunst, Kommerz & Architektur im Osten

Rod

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Grau in Grau, Plattenbau an Plattenbau, so stellen wir uns meist die Architektur in Osteuropa vor. Nicht ganz falsch, die dortigen Vororte begrüßen uns oft mit öden Betonsiedlungen.

Doch in vielen Innenstädten überraschen ungewöhnliche Bauten, wie im polnischen Posen. Auf dem Gelände einer alten Brauerei baute man 2003 ein Einkaufs- und Kunstzentrum nach dem Motto: Eine Hälfte fürs Kaufen, die andere für die Kunst.

Einerseits knüpft die Stary Browar mit ihren roten Backsteinwänden an die alte Bautradition an. Andererseits wirken Bauform und Materialien fast futuristisch.



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Raumschiff? (Nr. 1)​


Kunst und Kommerz, die Stary Browar im Zentrum Posens








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Installation (Nr. 2)​


Die Installation erinnert an den Sudkessel der Brauerei.







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Glasdach (Nr. 3)​


Lichtdurchflutetes Glasdach mit einer insektenhaften Steuerung. Rundungen formen die Einkaufsebenen.







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Stary Browar (Nr 4)​


Die roten Backsteinwände verneigen sich vor der Vergangenheit. Die gestuften Stahlskelette mit ihren gewölbten Fenstern haben fast Steampunk-Charme.








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Innenhof mit Brunnen (Nr. 5)​


Die alten Schornsteine der Brauerei blieben erhalten.








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Installation „Verborgener Schatten des Mondes“​


Kinetische Installation „Verborgener Schatten des Mondes“ des Sükoreaners Choe U-Ram in der Story Browar.



Ich habe die Bilder nummeriert, dann ist es einfacher, einzelne Fotos zu bewerten.


Folgt Teil 2


Beste Grüße, Uli
 
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Rod

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Teil 2 „Kunst, Kommerz & Architektur im Osten“


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Wurlitzer Musikbox​


Eine Mischung aus Art Deco, Backsteinbau und Wurlitzer Jukebox, das Kunst- und Einkaufszentrum Stary Bowar (Alte Brauerei) in Posen.







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Futurismus trifft 20er Jahre







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Einkaufsebene








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Foyer des Hotels​


Das Foyer des im Zentrum integrierten Hotels. An der Wand die Installation The Year We Made Contact (Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnahmen), 2010 von Piotr Uklański.

Insgesamt finde ich die gezeigte Kunst im Zentrum etwas zu plakativ, fast dekorativ. Aber allemal besser und spannender als die üblichen Kaufhausfarben.








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Kunstinstallation aus dem Museum des Zentrums








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Stary Bowar Posen



Beste Grüße, Uli
 
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Rod

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Fortsetzung von "Kunst, Kommerz & Architektur im Osten"


Das futuristische Kunst- und Einkaufszentrum Stary Browar ist natürlich ist nur eine Seite Posens. Im Zentrum der rund 270 Kilometer östlich von Berlin liegenden Stadt befindet sich der drittgößte Marktplatz Polens. Der Alte Markt geht auf die Stadtgründung 1253 zurück.



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Südländisches Flair auf dem Alten Markt in Posen







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Apollo-Brunnen und das alte Rathaus (rechts)







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Krämerhäuser​


Aus mittelalterlichen Bretterbuden wurden dreigeschossige Krämerhäuser. Unter ihren Arkadenbögen kauften und verkauften Händler ihre Waren. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg liebevoll wieder aufgebaut.







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Altes Rathaus​


Eines der bedeutendsten Renaissance-Rathäuser Europas.








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Zahlreiche Restaurants und Cafes laden am Alten Markt zum Müßiggang ein.





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Stary Rynek, der Alte Markt in Posen​



Folgt Teil 4


Beste Grüße, Uli
 
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Bettina
Bettina kommentierte
Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht und nehme Dein Thema schon mal in unsere Highlights auf (y)
 
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Stefan M.

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Und wieder eine sorgfältig fotografierte Serie mit sehr informativer Erläuterung, ganz herzlichen Dank für Deine Mühe!
 
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Rod

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Fortsetzung von „Kunst, Kommerz & Architektur im Osten“, Teil 4


Die meisten Häuser in der Altstadt Posens sind saniert. Aber auch hier drängen sich sozialistische Bausünden ins Bild, oder Altbauten warten auf einen Sanierer.



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Händler zeigten ihren Wohlstand auf dem Alten Markt







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Funktionsbauten​


Im Zentrum sind Bausünden noch nicht verschwunden.







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An jeder Ecke eine Kneipe​


Nicht alle Stadtteile sind so herausgeputzt wie der Alte Markt.







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Auch Anhänger des Anarchisten Bakunin findet man nahe Posens guter Stube.








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Brutalismus​


Am Eingang zur Altstadt steht dieses Gebäude im brutalistischen Stil.







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Die Kirche des heiligen Stanislaus rückt die Verhältnisse wieder gerade...​


Folgt Teil 5.

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Best Grüße, Uli
 
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P.Gnagflow

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Du hast eine sehr schöne, sorgfältig photographierte Sammlung reizvoller Ecken zusammengetragen.

Was die Bausünden anbetrifft, so finde ich diese dort wie auch hierzulande meist wenig attraktiv. Aber trotzdem - sie gehören inzwischen dazu und erzählen ihre eigene Geschichte. Sie abzureißen und durch halbgare Rekonstruktionen der Vorgängergebäude zu ersetzen finde ich mindestens genausowenig attraktiv. Vor allem wenn im Grunde niemand weiß wie die Vorgängergebäude damals ausgesehen haben und man dann aus Kostengründen zwar eine dem Original so halbwegs entsprechende Fassade hinbekommt, aber innen ein hochmodernes Haus antrifft, weit weg von einer halbwegs originalgetreuen Rekonstruktion mit originalen Baustoffen. Ein abschreckendes Beispiel dafür ist das neue Humboldt - Forum in Berlin. Ein positives hingegen der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche.

Freundliche Grüße
Wolfgang
 
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Rod

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Fortsetzung von „Kunst, Kommerz & Architektur im Osten“, Teil 5 und Schluss


Nachts verleihen die Bars, Kneipen und Restaurant dem Alten Markt ein besonderes Flair. Die Besucher flanieren über den historischen Platz in Posen und selbst ein Regen hält niemand von einem Rundgang ab.



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Alter Markt in Posen







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Der sanfte Schein lädt zu einem Wodka ein







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Oder ein etwas plüschiges Restaurant?







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Wodki i Piwa - Wodkas und Biere







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Links das Alte Rathaus









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Restaurant an Restaurant







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Die letzte Nutzanwendung für Lenin - als Dekoration​



Aus dem Osten sind ja Warschau oder Prag eher bekannt. Und die historischen und trotzdem sehr lebendigen Mittelstädte werden oft übersehen. Ich hoffe, der fotografische Rundgang durch das historische Zentrum Posens hat Euch vielleicht neue Blickwinkel gezeigt.


Beste Grüße, Uli
 
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