Kontrastumfang / Dynamikumfang


chrisw

Unterstützendes Mitglied
Hallo zusammen,
ein paar Fragen zum Thema Kontrastumfang:

1) Kann mir wer sagen, ob der abbildbare Motivkontrast bei der D40, D60, D80, D200, D300 besser ist, als bei der D50?
2) Hat sich der Dynamikumfang der Sensoren seit der D50 verbessert, oder merkt man da in der Praxis wenig/keinen Unterschied?
3) Wenn ja, welche der genannten Nikons kann das besser? (vermutlich je neuer der Sensor, desto mehr Blendenstufen, ich schätze mal: D40/D50/D70 => D60/D80/D200 => D300, oder hat da die Software auch ein Wörtchen mitzureden?)

Ich kenne bisher nur die D50 aus eigener Erfahrung (und mache JPGs, kein RAW) - was mich zur nächsten Frage führt: könnte diesbezüglich ein Umstieg auf RAW-Fotografie/Entwicklung (mit der D50) mehr Sinn machen, als eine modernere Kamera oder wäre das allenfalls eine sinnvolle Ergänzung?

Grüße,
Chris.
 

carlsson

Unterstützendes Mitglied
Du willst deutlich besseren Kontrastumfang in JPEG?
Fuji S5pro, siehe auch im passenden Unterforum.


Viele Grüße

Carlsson
 
Kommentar

Kleinbild

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

Der Umstig auf RAW macht auf jeden Fall Sinn (natürlich nur, wenn du bereit bis, ein wenig Zeit in deine Bilder zu Investieren).
Ich habe die D50, und habe die Belichtungskorrektur immer auf -0,3 oder sogar -0,7 Blenden gestellt. Dadurch erhalte ich ein unterbelichtetes Bild, aber die Tiefen kann man einfacher aufhellen als die Lichter abdunkeln (zb. über Tiefen/Lichter in PS). Das ist im Prinzip genau das, was auch D-Lightning macht, aber natürlich noch lange nicht so gut wie Fujis "Super CCD".

Gruß,
Jan
 
Kommentar

kriechstrom

Unterstützendes Mitglied
Hallo Chris,

ad 1) Ja ist er, Faustregel ist je neuer der Sensor, desto größer die DR. So hat z.B., die D40 ca. 8.0 [1], die D60 8.3 [3] - die D300 eine DR von ca. 8.8 stops [2] aber die spielt auch in einer anderen Liga.
ad 2) Nun, 0.3 stops sind mMn eher dürftig
ad 3) Die S3 und S5 von Fuji sprengen im wahrsten Sinne des Wortes bei dpreview den Rahmen - über 11 stops [4], haben auch Nikon Mount. Wenn Dir ausgefressene Spitzlichter über sind schau' sie Dir mal an, meine geb' ich nicht mehr her

RAW-Entwicklung kann da sehr viel bringen, 1-2 Blenden unterbelichten und die Tiefen hochzuziehen wirkt da Wunder. Ist aber auch Aufwand und erhöht das Rauschen in den Tiefen. Wenn Du nur gelegentlich Probleme mit Spitzlichtern hast probier das mal, ansonsten schau' Dir mal die Fujis an.

Alternativen sind noch ein Polfilter oder ein ND-Grad (Verlaufsfilter).

Gut Licht
benjamin

[1]
[2]
[3]
[4]
 
Kommentar

chrisw

Unterstützendes Mitglied
Danke für Tipps und Infos!

Hauptsächlich geht es mir darum, bei Landschaftsaufnahmen einen überbelichteten Himmel ohne Zeichnung bzw. einen abgesoffenen Vordergrund zu vermeiden. -0,3 oder auch -0,7 Belichtungskorrektur verwende ich schon häufiger, bisher eben nur bei JPGs.
Der großartige Dynamikumfang der S5 ist mir von diversen Beiträgen hier bekannt, allerdings auch, dass sie eher eine "spezielle" und ein wenig exotische Kamera ist (zumindest schreibt das so manch einer), die auch ein paar Nachteile gegenüber anderen moderneren Modellen hat (z.B. etwas langsam und eigentlich "nur" 6 MPix). Aber vielleicht sollte ich sie mir doch mal näher ansehen. :rolleyes:

Einen Verlaufsfilter sollte ich in der Tat mal ausprobieren, soll ja für einen intensiveren Himmel ohne ausgefressene Lichter ganz nütztlich sein.

Grüße,
Chris.
 
Kommentar

rcr

Unterstützendes Mitglied
Hauptsächlich geht es mir darum, bei Landschaftsaufnahmen einen überbelichteten Himmel ohne Zeichnung bzw. einen abgesoffenen Vordergrund zu vermeiden.

(...)

Einen Verlaufsfilter sollte ich in der Tat mal ausprobieren, soll ja für einen intensiveren Himmel ohne ausgefressene Lichter ganz nütztlich sein.
Den Grauverlaufsfilter solltest Du Dir in jedem Fall ansehen.

Volkerm hat hier mal gezeigt was (verschieden starke) Grauverlaufsfilter ausmachen

Viele Grüsse,
Ralf
 
Kommentar
Oben Unten
LiveZilla Live Chat Software