Ja, ...

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robert_m

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Ja, ...

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Gruß,
Robert
 
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robert_m

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Danke für die Kommentare, Leute! Ok, weg vom Sportarten-Rätsel. Ich fand, hier steht ein über alles, was mit schland zu tun haben könnte, sinnierendes Denkmal vor mir. Nicht bejahenderweise, sondern eher sehr nachdenklich.

Bei Lichte betrachtet, entfaltet das Bild im Nachhinein aber auch eine bestimmte Symbolik, die mir eigentlich gar nicht so gefällt...

gruß,
Robert
 
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Thierry L.

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Eine ziehmlich dunkle Symbolik, welche mich eher an das Reich, das 1000jährige, erinnert und nicht an ein "Ja" zu Heute.
Der Blick wird in eine Richtung gelenkt, es gibt weder ein links noch rechts, und selbst geradeaus erwartet einen partielle Dunkelheit der Figur, welche zudem sich noch erhöht hat.
 
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robert_m

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Eine ziehmlich dunkle Symbolik, welche mich eher an das Reich, das 1000jährige, erinnert und nicht an ein "Ja" zu Heute.
Der Blick wird in eine Richtung gelenkt, es gibt weder ein links noch rechts, und selbst geradeaus erwartet einen partielle Dunkelheit der Figur, welche zudem sich noch erhöht hat.
Allerdings. Das ist sie (bzw. das Bekenntnis zu was auch immer) wie gesagt nicht die Intention gewesen, als ich vor Ort war. Aber sie ist, wie du interpretiert hast, ganz eindeutig dem Bild zu entnehmen... Ich würde sagen, ich habe mich da gehörig vergaloppiert, weil ich das Objekt erst ganz anders wahrgenommen habe und nun ist was daraus geworden, was mir eigentlich nicht zusagen will. Zwar ließe sich dies durch die Erzeugung einer solchen Symbolik auch ausdrücken, aber derart war das Bild auch nciht angelegt.
 
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Thierry L.

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Allerdings. Das ist sie (bzw. das Bekenntnis zu was auch immer) wie gesagt nicht die Intention gewesen, als ich vor Ort war. Aber sie ist, wie du interpretiert hast, ganz eindeutig dem Bild zu entnehmen... Ich würde sagen, ich habe mich da gehörig vergaloppiert.

Sehe ich nicht so, denn für die Geschichte kannst du nichts, ausser vielleicht, wenn du reinkarniert wärest.
Bei dieser Aufnahme ist und bleibt die Frage, wie ich es sehen möchte. Eine andere Möglichkeit/Variante/Sichtweise geht auf ein "Ja zu schland" trotz aller derzeitigen finanz-/politischen Problemen, ein "Ja" dem Licht engegen, egal, wer oder was sich da in den Weg Stellen möchte.
Das Grundproblem ist die Farbe Schwarz als Symbolik für das Dritte Reich, von dem wir uns aber mittlerweile distanzieren sollten. Die Zeit des Schämens, des schlechten Gewissens - nicht der geschichtlichen Relevanz und Vergessens - sollte vorbei sein.
 
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robert_m

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Sehe ich nicht so, denn für die Geschichte kannst du nichts, ausser vielleicht, wenn du reinkarniert wärest.
Bei dieser Aufnahme ist und bleibt die Frage, wie ich es sehen möchte.
Oh ja, natürlich Thierry! Das ist ja dein Grundrecht als Betrachter.:up: Und wie ich erwähnte: Deine Interpretation ist aus meiner Sicht absolut stichhaltig und solange eine Interpretation dies ist, also mit Mitteln, die Bild (oder sonstwas) zur Verfügung stellt, eine demonstrierbare Sinnaussage getroffen wird, ist daran nichts auszusetzen. Andererseits ist es halt so, dass ich genau dasjenige, was du interpretierst, im Augenblick der Aufnahme eben genau nicht wollte, sondern einen sozusagen zivileren Inhalt umsetzen wollte. Man könnte auch sagen, dass ich eigentlich die 1000-jähriges-Reich-Symbolik aussschließen wollte - und dass mir dies, ohne dass ich es recht bemerkt hätte, im Gegenteil nicht gelungen ist, kreide ich mir als fotografischen Lapsus an.
 
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Thierry L.

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Es ist kein fotografischer Lapsus, sondern eher die Interpretation des Betrachters. Das Schwarz dominiert, und die Assoziationskette läuft gerade in der Thematik D unglücklich ab, weil es noch nicht aus den Köpfen raus ist. Eigentlich müsste der Farbton "Braun" verpönt sein, aber leider ist es "Schwarz", da es das Böse, die dunkle Seite der Macht, die unergrüdbare Tiefe usw. verkörpert.
Ich habe kein Problem mit Schwarz, im Gegenteil, es kann für mich teilweise nicht düster genug sein :blackbat:

Anderes Beispiel, was mir gerade einfällt: Vor einigen Tagen habe ich das Bild "Isolation" reingestellt.
Während dieser Diskussion fiel mir auf, Dass diese Aufnahme auch in die Richtung gedeutet werden könnte, wenn gewollt.
 
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Thierry L.

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Schwarz hat in der Erinnerung vieler Betroffener sehr viel mit der damaligen Zeit zu tun. Die Schutzstaffel trug ab Herbst 1935 schwarze Uniformen.
Das soll hier allerdings nicht das Thema sein.


Zum Glück geht die Assoziation von Schwarz nicht nur in die eine Richtung, sondern hat viele und schöne Facetten.
 
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