Ich wurde wegen dieses Fotos angemeckert


Tirol4

Sehr aktives Mitglied
Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit habe ich diese Spinne am Laternenpfahl entdeckt. Da ich meine Kamera dabei hatte, habe ich sie praktisch im Vorbeigehen mit Blitzlicht fotografiert, da es bereits dunkel war. Tja, den Unmut zweier Leute habe ich dadurch auf mich gezogen und bin aufgefordert worden, unverzüglich mit der Fotografiererei aufzuhören...

Passiert das immer nur mir oder auch anderen?:nixweiss:

Die skeptischsten Blicke fange ich mir auch immer im Wald ein, wenn ich dort fotografiere (vor allem, wenn ich dann auch noch ein Stativ auspacke).

Langsam geht mir das echt auf die Nerven, da ich mittlerweile überhaupt keine Lust mehr habe irgendwo alleine und in Ruhe Blumen oder Inseken zu fotografieren, weil ständig Spaziergänger ankommen und mich zur Rede stellen wollen, was das gibt (obwohl ich nur fotografiere und keinen illegalen Ölwechsel mache oder Müll ablade).

Letztens gab es hier einen Thread über "Lichtmalerei" im Dunkeln. Wenn ich das in meinem Ort machen würde, bin ich mir sicher, innerhalb kürzester Zeit die Polizei da stehen zu haben.

Nun denn, passieren euch auch ständig solche Konfrontationen?

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Meddi

Registrierte Benutzer_B - NF-F "proofed"
Ich hätte Ihnen zwar nicht wörtlich, aber sinngemäß LmA gesagt und sie bestenfalls darauf hingweisen, dass du auf einer öffentlichen Straße zwar nicht jeden Spinner, aber jede Spinne fotografieren darfst. ;-)

Meddi
 
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hobel70

Sehr aktives Mitglied
Das habe ich bisher nur in London, dieses Jahr im August erlebt. Die Stadt und die Menschen reagieren fast paronoid, wenn man ein Stativ auspackt. Bahnhöfe sind auch ohne Stativ absolut tabu, innerhalb von 30 Sekunden kamen aus zwei Richtungen die Sicherheitsleute. Selbst abends an der Themse mit Fotoblick aufs Wasser sprachen mich Sicherheitsleute an und fragten, was ich da fotografieren würde. Von "Normalsterblichen" bin ich aber nicht angemeckert worden.

Gruß
Holger
 
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ppwill

Unterstützendes Mitglied
Hallo,

bisher eigentlich fast nie. Aber vielleicht dachten die Personen ja auch das du Sie fotografiert hast?

Auf einem Flohmarkt bin ich mal "nett" darauf hingewiesen worden "ich hätte hier nicht zu Fotografieren" interessanterweise hatte ich garnicht den Stand des befreffenden Fotografiert sondern etwas ganz anderes. Ich bin dann nicht näher darauf eingegangen weil er als ich Ihn fragte wer er denn sei, nichts mehr sagte. Anscheindeind habe mache auf diesen Märkten "Ihren Buckel nicht ganz sauber" wie man bei uns hier so zu sagen pflegt, oder möchten vermeiden das bestimmte Behörden (Finanzamt/Arge usw.) auf Ihren Nebenverdienst aufmerksam werden.

Wenn ich Personen abbilde frage ich diese wenn Sie auf dem Bild im Mittelpunkt stehen, so habe vor kurzem in Berlin einige junge Männer bei Ihrem öffentlichen "Dance" abgebildet, diese fanden es auf Nachfrage OK und haben sich über sie 10€ in der Mütze von mir gefreut. Die Zuschauer die daneben standen habe ich natürlich nicht gefragt aber diese sind meist eh unscharf und wie man deutlich sieht lediglich Beiwerk, ferner war es ja auf einer öffentlichen Straße.

Probleme habe ich eigentlich sehr selten, wobei ich auch 1,90 mtr. groß bin was unbewusst vielleicht auch manche davon abhält unnötige Fragen zu stellen. :threat:

Gruss

Patrick
 
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kumgang3

Unterstützendes Mitglied
Mach Dir nichts draus,-das ging mir vor einigen Wochen ebenso.
Ich fotografierte bunte Blätter eines Strauches,-ohne Stativ.
Da kam von ca 40 m Entfernung ein Typ angelatscht und wollte mir verbieten,zu fotografieren,mit der Begründung,daß er und einige andere dort mit ihren Mädchen Bier tranken und ich diese>Mädels<(Wie er sagte) nicht fotografieren solle.
Er drohte mir mit einer Anzeige und ich bat ihn,doch bitte die Polizei zu holen,-ich würde es darauf ankommen lassen.
Ende der Story,-er zog unverrichteter Dinge wieder ab...
Außer Spesen nichts gewesen...:D
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!;)
 
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undercover

Unterstützendes Mitglied
Also mir ist sowas eigtl. noch nie passiert...
Was mich doch ein wenig wundert.

Aber ich mach immer wieder die Erfahrung, dass die Leute sogar sehr kooperativ sind und interessiert. Also dass mich da wer anstinkt ist mir echt noch nie passiert......

Würde mir aber auch ziemlich auf den Keks gehen.....
 
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comabird

Auszeit
Ich lächele in solchen Situationen immer freundlich und sage ihnen auf französisch oder italienisch, dass sie sich zum Teufel scheren sollen. Das resultiert dann zumeist in einer ausländerfeindlichen Beschimpfung und der, in klarem Hochdeutsch geäusserten Bitte um ihre Personalien, für die Strafanzeige wegen Beleidigung. Aber nur, wenn ich gute Laune habe. Bei schlechter Laune, knurre ich nur kurz und guttural, dass sie einen Terroristen besser nicht bei der Durchführung eines Attentats stören sollten. Danach nervt keiner mehr. :winkgrin:
 
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undercover

Unterstützendes Mitglied
Edit:

Ein einziges Mal fällt mir gerade ein, dass ich bei der EM in Wien auf der Fanmeile fotografiert hatte... und beim beurteilen meiner Fotos auf dem Display der Kamera (man muß sich das mal so bildlich vorstellen - das Objektiv zeigte auf den Boden) kommt mir ein Security ganz aufgeregt entgegen und meinte ich soll ihn gefälligst nicht ablichten...... Meine Antwort darauf: "Keine Angst sowas wie Dich fotografier ich sowieso nicht".
Ende.

Und der nette Security Mann was soll ich sagen..... Lade bei Fuß. :p
 
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S

SuperA

Guest
Ich lächele in solchen Situationen immer freundlich und sage ihnen auf französisch oder italienisch, dass sie sich zum Teufel scheren sollen. Das resultiert dann zumeist in einer ausländerfeindlichen Beschimpfung und der, in klarem Hochdeutsch geäusserten Bitte um ihre Personalien, für die Strafanzeige wegen Beleidigung. Aber nur, wenn ich gute Laune habe. Bei schlechter Laune, knurre ich nur kurz und guttural, dass sie einen Terroristen besser nicht bei der Durchführung eines Attentats stören sollten. Danach nervt keiner mehr. :winkgrin:
:D :D :D

Ansonsten: Mir ist das auch noch nicht passiert.
 
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S

Schakaya

Guest
Mir passierte schon das Gegenteil...

Eine Gruppe Jugentlicher sprangen mir vor der Linse rum und meinen "dass ich sie gefälligst in die Zeitung bringen soll!" Ich konnte meine Arbeit nicht weiter verrichten, also lichtete ich sie ab. Leider ist meine Speicherkarte runter gefallen und ich musste sie neu formatieren, so dass keine Bilder in der Tagespresse erschienen... mir tat das sehr leid! :nixweiss:
 
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K

Klaus Schicker

Guest
Ich hatte gestern Abend eine Familienfeier abzulichen. ("Auftrag" eines Bekannten).

Als ich einige Fotos während des Abendessens (60 Personen, mehrere Gänge in exklusiven Ambiente) machte meckerte mich eine Tussi an, dass ich doch während des Essens das Fotografieren gefälligst lassen solle.

Die anderen Festgäste nahmen sich allerdings nicht so wichtig. Sie konterten der Dame gleich, dass auch sie gerne Fotos haben wollen, und zwar u. A. auch während des Essens :D. Gehört halt auch dazu.

Gruß
Klaus
 
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gogetter66

Unterstützendes Mitglied
Diese Anmeckerei ist mir auch schon einige Male passiert. Es scheint die Bevölkerung - aus welchem Grund auch immer - manische Angst vor der Ablichtung zu haben. Da ich keine Passanten fotografiere nervt das manchmal schon sehr.
Gruß
Wolfgang
 
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KorKen

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
Wenn ich in Erfurt binn:
Sagen manche Leute zu mir das ich die Kamera meinen Vater wieder geben soll und das die so schnell kaput gehen.

Wenn ich bei mir im Dorf binn:
"Wir findes das Toll das du Fotographiert,doch mit so einer alten Kamera, wünsch dir doch mal zu Weihnachten so eine schöne kleine uas der K*ufland Werbung" :lachen:

Ich muss mich bei beiden immer schlapp lachen.
Für die Leute muss es halt ungewöhlich sein das ein 13 Jähriger Junge ein anderes Hobby´s hat als Fussball zu Spielen.

Nerfende Leute gibts immer.

Letzten kamm jemande zu meinen Vater (mobieler DJ):
"Spielen sie doch nicht so laute Musik, wir sind doch nicht in der Disko."
Was anderes auch grinsen fällt mir bei so etwas nicht ein.

Ignorieren und a` la Die Ärzte: "Lass die Leute reden...":cool:

Cornelius
 
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com.charlie

Unterstützendes Mitglied
Ich ernte auch immer ungläubige, skeptische oder belustigte Blicke wenn ich in die Öffentlichkeit mit einer DSLR rumfotografiere, besonders im Wald, wo man einer wie ich nicht erwarten würde. Manche kriegen erst richtig Angst, wenn sie mich im Wald begegnen: so ein recht großer Mann, mit, aus deutscher Sicht, die falsche Hautfarbe, im Wald! :schock: Ein Blick auf das Stativ und Nikon Kamera aus näherer Distanz beruhigt dann die meisten und dann werd ich aus Neugier angequatscht.

Neulich, seit ich die D300 und Micro 105mm habe, finden es viele aus unerklärlichen Gründen das ganz lustig, wenn ich beim Kleininsektenviecherjagt bin. Das nervt mich schon. Ein klein bisschen.
 
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K

Klaus Schicker

Guest
Generell kann man ja schon beobachten, dass Leute, welche mit der (professionelleren) Fotografie wenig am Hut haben, schon komisch schauen, wenn man einige, für das Endresultat essentielle, Verrenkungen aufführt.

Das ist wohl wahr!

Gruß
Klaus
 
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ram15

Unterstützendes Mitglied
Spannende Disskusion

Als ich neulich einen Markt für ein regionalblatt Fotografieren musste wurde ich von div. Standbesizern weggewiesen mit der Begründung ich hätte hier nichts verloren und solle wo anders "rumknipsen gehen".
 
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lesitzki

Sehr aktives Mitglied
Im allgemeinen fragen die Leute was ich überhaupt fotografiere. Meistens sehen die nichts und wenn Sie durch das 800er schauen sind sie begeistert. Schön die Störche - sind zwar Graureiher aber macht ja nichts. Wenn ich allerdings mit meinen Kinder auf dem Spielplatz bin und mit den 400er Fotos mache - sind die Fragen schon etwas dynamischer. Als ich allerdings mit langer Mähne und einem unlesbaren abgelaufenen Personalausweis Ende der 70er Jahre das RWE Gebäude fotografierte, hatte ich unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Kontaktsperregesetz gemacht ... Der Kaffee zum Frühstück war ne Zumutung ...
 
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